AT205695B - Espressomaschine - Google Patents

Espressomaschine

Info

Publication number
AT205695B
AT205695B AT333854A AT333854A AT205695B AT 205695 B AT205695 B AT 205695B AT 333854 A AT333854 A AT 333854A AT 333854 A AT333854 A AT 333854A AT 205695 B AT205695 B AT 205695B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
piston
brewing
cylinder
valve
Prior art date
Application number
AT333854A
Other languages
English (en)
Inventor
Felice Arosio
Ernesto Valente
Original Assignee
Felice Arosio
Ernesto Valente
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felice Arosio, Ernesto Valente filed Critical Felice Arosio
Priority to AT333854A priority Critical patent/AT205695B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT205695B publication Critical patent/AT205695B/de

Links

Landscapes

  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Espressomaschine 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Espressomaschine mit einem   Brühwasserkessel,   der einerseits an eine Wasserleitung und anderseits an eine oder mehrere Brüharmaturen angeschlossen ist, wobei dem zum Brühen entnommenen Kesselwasser vor dem Brühvorgang kaltes Leitungswasser beigemischt wird. 



   Bei den bekannten Espressomaschinen dieser Art erfolgte die Beimengung des kalten Leitungswassers bereits vor der Brüharmatur. Dies hatte den Nachteil, dass sich ein Teil der in diesem Teil des Leitungswassers enthaltenen mineralischen Stoffe zu Beginn des Mischvorganges in den relativ engen, zur Armatur führenden Kanälen niederschlug und diese mit der Zeit verlegte. Ausserdem war bei den bekannten Maschinen die Regelung insofern ungenau, als für die Beimengung des kalten Leitungswassers ausschliesslich die vor der Armatur vorhandene Temperatur des Mischwassers massgebend war, wogegen die von der Raumtemperatur sehr stark abhängige mittlere Temperatur der Armatur keine Berücksichtigung fand. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, die angeführten Nachteile zu beseitigen und eine Espressomaschine zu schaffen, bei der die Mischung von Kesselwasser und kaltem Leitungswasser in der   Brüharmatur   selbst vorgenommen wird. Dies wird erfindungsgemäss vor allem dadurch erreicht, dass die   Brüharmatur   der Espressomaschine aus einem an sich bekannten, an seinem unteren Ende an die Brühwasserleitung an-, geschlossenen, einen Kolben aufnehmenden Hahnzylinder besteht, der an seinem oberen Ende über ein Absperrorgan an die Frischwasserleitung angeschlossen ist.

   Da bei der erfindungsgemässen Espressomaschine das kalte Leitungswasser nur während der Bewegung des Kolbens in den mit Kesselwasser gefüllten Hahnzylinder einfliesst, erfolgt eine ausserordentlich rasche und gründliche Durchmischung, wobei bei der Dosierung der Frischwassermenge selbstverständlich auch auf den Einfluss, den das einerseits an den Kessel angeschlossene und anderseits von der Aussenluft umgebene Hahngehäuse auf das Wassergemisch   ausübt,   Bedacht genommen wird. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird bei einer Espressomaschine, bei der zur Bewegung des Hahnkolbens ein vom Leitungswasser beaufschlagter, in einem Hilfszylinder gleitender Servokolben vorgesehen ist, das Absperrorgan durch das Druckwasser des Hilfszylinders gesteuert. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass dem Absperrorgan einer solchen Maschine eine in einem Gehäuse eingebaute Membran zugeordnet ist, wobei das Gehäuse an den unteren Raum des Hilfszylinders angeschlossen ist. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines in der Zeichnung im Längsschnitt schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   Ein Zylinder 1 eines Ausgabehahnes ist in üblicher Weise an einen Brühwasserkessel 2 angeschlossen. 



  In der unteren Kammer des Zylinders 1 ist ein unter Federdruck stehender, mit einer Kolbenstange 6 verbundener Kolben 5 in axialer Richtung verschiebbar angeordnet. Der Kolben 5 kann entweder von Hand aus, oder. wie im Ausführungsbeispiel, mit Hilfe eines Servoantriebes verschoben werden, bei dem ein mit der Kolbenstange 6 verbundener Kolben 4 im Servozylinder 12 bewegt wird. Die Kolbenstange 6 ist weiters mit einem mit dem Kolben 5 zusammenwirkenden Ventilteller 7 verbunden, welcher als Absperrorgan zwischen der oberen Kammer 3 und der unteren Kammer des Hahnzylinders 1 dient. Die beiden Kolben 4 und 5 sind in der Zeichnung in ihrer unteren Endlage dargestellt.

   Die obere Kammer 3 des Hahnzylinders 1 ist über ein Rohr 8 an den Brühwasserkessel 2 und über ein Drosselventil 10 und ein Absperrventil 11 an eine Wasserquelle, die einen höheren Druck besitzt als der Brühwasserkessel 2, angeschlossen. Letzterer wird mit frischem Wasser durch eine Pumpe 9 über ein Regelventil 13 versorgt. Ein Elektromotor 14 mit einer Pumpe 15, ein hydraulischer Hilfszylinder 16, der einen Schalter 17 eines 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 elektrischen Stromkreises zur Speisung des Elektromotors 14 betätigt, sowie eine Ventilsteuerung 18 und der   Servozylinder 12   bilden einen geschlossenen Strömungskreis des Druckmittels. Das Absperrventil 11 wird von einer Membran 19 betätigt, die einen Raum, welcher mit der unteren Kammer des Servozylinders 12 in Verbindung steht, abschliesst.

   Die Pumpe 9 ist wie die Pumpe   lj   mit dem Elektromotor 14 gekuppelt. Zur Betätigung der Ventilsteuerung   IS   ist weiters ein unter der Wirkung einer Feder 22 stehender Druckknopf 20 vorgesehen, der am Servozylinder 12 in eine   Einhaksiellung bringbar   ist und aus dieser Stellung durch einen im oberen Teil des Zylinders 12 angeordneten, unter Federdruck stehenden Teller 21 befreit werden kann. 



   Der Betrieb der   erfindungsgemässen   Espressomaschine geht in folgender Weise vor sich :
Durch Betätigung des Druckknopfes 20 werden die Pumpen 9 and 15 in Gang gesetzt. Unter den Kolben 4 des Servozylinders 12 dringt Druckwasser ein, desgleichen unter die Membran 19 des Absperrventiles 11. Dadurch wird der Kolben 4 und mit ihm der Kolben 5   gehoben.   Gleichzeitig wird durch die Membran 19 das Ventil 11 geöffnet und kaltes Wasser kann durch das Ventil und die Leitung in den obeten Teil des Hahnzylinders 1 eintreten. Dies ist   möglich,   da das Ventil 11 an einer Kaltwasserleitung liegt, die unter höherem Druck steht als der   Bruhwasserkessel.   Während des Hubes ist die vorgesehene Portion Brühwasser unter den Kolben   5   geflossen.

   In seiner obersten Lage stösst der Kolben 4 gegen den Teller 21, wodurch der Druckknopf 20 aus seiner Einhakstellung gelöst wird. Der Raum unterhalb des Hilfskolbens 4 wird drucklos und das Ventil 11 schliesst sich. Ebenso hört das   Einfliessen   von Brühwasser 
 EMI2.1 
 Portion Brühwasser wird durch das nicht dargestellte   Kaffeepulver   gepresst. Nach dem Druckloswerden des Raumes unter dem Kolben 4 und dem Schliessen des Ventiles 11, welche beiden Vorgänge in der oberen Endlage des Kolbens erfolgen, fliesst wieder Brühwasser aus dem Kessel in den Zylinderraum oberhalb des niedergehenden Kolbens nach. 



   Ergänzend sei noch darauf hingewiesen, dass die durch das Einfliessen des Kaltwasser hergestellte Mischung bzw. Mischtemperatur des zur Kaffeezubereitung verwendeten Brühwassers sich erst bei der folgenden Ausgabe einer Kaffeeportion, also noch nicht bei der ersten Ausgabe nach einer langen Betriebspause voll auswirkt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Espressomaschine mit einem Brühwasserkessel, der einerseits an eine Wasserleitung und anderseits an eine oder mehrere   Brüharmaturen   angeschlossen ist, wobei dem zum Brühen entnommenen Kesselwasser vor dem Brühvorgang kaltes Leitungswasser beigemischt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die   Brüh-   armatur aus einem an sich bekannten, an seinem unteren Ende an die Brühwasserleitung angeschlossenen, einen Kolben aufnehmenden   Hahnzylindcr besteht,   der an seinem oberen Ende über ein Absperrorgan an die Frischwasserleitung angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, bei der zur Bewegung des Hahnkolbens ein vom Leitungswasser beauf- schlager, in einem Hilfszylinder gleitender Servokolben vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan durch das Druckwasser des Hilfszylinders gesteuert ist.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Absperrorgan eine in einem Gehäuse eingebaute Membran zugeordnet ist, wobei das Gehäuse an den unteren Raum des Hilfszylinders angeschlossen ist.
AT333854A 1954-06-12 1954-06-12 Espressomaschine AT205695B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT333854A AT205695B (de) 1954-06-12 1954-06-12 Espressomaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT333854A AT205695B (de) 1954-06-12 1954-06-12 Espressomaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT205695B true AT205695B (de) 1959-10-10

Family

ID=3549009

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT333854A AT205695B (de) 1954-06-12 1954-06-12 Espressomaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT205695B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1425686B2 (de) Steuerschieber mit Strömungsverzögerungseinrichtung
AT205695B (de) Espressomaschine
EP0394629A2 (de) Vorrichtung für die Zerstäubung von Flüssigkeit oder für die Zerteilung von Gas in kleine Blasen
DE624868C (de) Vorrichtung zum Erzielen einer regelbaren Stillstandsdauer von hydraulisch hin und her bewegten Werkzeug-, insbesondere Schleifmaschinenteilen bei der Umkehr
DE2360572A1 (de) Vorrichtung zum automatischen einleiten von reinigungs- und/oder zusatzmitteln in waschmaschinen
DE1089231B (de) Selbsttaetiges, schnell umschaltendes Steuerventil
CH367301A (de) Expresskaffeemaschine
DE893749C (de) Einrichtung zur Steuerung des Druckmittelflusses bei hydraulisch betaetigten Maschinen
DE69003922T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur handhabung von druckflüssigkeiten.
DE880562C (de) Steuervorrichtung fuer pneumatisch betaetigte Fuellhahnanschlaege
AT220303B (de) Umsteuervorrichtung für hydraulisch angetriebene Kaffeemaschinen
AT115122B (de) Steuerungseinrichtung an hydraulisch angetriebenen Drehschiebern.
DE632340C (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines periodischen Druckwechsels zwischen beliebig einstellbaren Grenzen an hydraulischen Maschinen, z.B. an Materialpruefmaschinen
DE2654219A1 (de) Wegeventil zur steuerung eines arbeitszylinders
AT200741B (de) Kaffeemaschine
DE1557187C (de) Vorrichtung zum Mischen flüssiger Medien
DE697869C (de) Hydraulische Schaltvorrichtung von Schieberaedervorgelegen an Werkzeugmaschinen
AT234943B (de) Hydraulisch betätigte Kaffeemaschine
AT216694B (de) Selbsttätig arbeitende Kaffeemaschine
AT202728B (de) Espressomaschine
AT201261B (de) Hydraulisch betätigter Hahn für Espressomaschinen
DE1425686C (de) Steuerschieber mit Strömungsverzögerungseinrichtung
DE637149C (de) Einrichtung an tragbaren elektrischen Bohrmaschinen
DE698298C (de) Vorrichtung zur gegenseitigen Verriegelung von Absperrorganen
DE3326793A1 (de) Ventil mit einem schieber als ventilglied