AT205560B - Halterung für Mikrophone - Google Patents

Halterung für Mikrophone

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Akg Akustische Kino Geraete
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Description


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  Halterung für Mikrophone 
Gegenstand der Erfindung ist eine Halterung für Mikrophone bzw. deren Träger, der aus einem mit dem Mikrophongehäuse verbundenen Stab oder Rohr besteht. 



   Bisher wurden Mikrophone zwischen elastischen Organen, wie Gummibänder, Metallfedern od. dgl., nachgiebig aufgehängt, um jede mechanische Erschütterung fernzuhalten bzw. zu dämpfen. Weiters ist bei Stativ- und Tischmikrophonen für den gleichen Zweck bekannt, das Stativrohr bzw. den Mikrophonträger in eine Büchse aus elastischem Material einzusetzen, die selbst in der Fassung eines metallischen Stativfusses oder einer Metallhalteklemme eingespannt ist, so dass durch die elastische Büchse auch Stösse vom Mikrophon ferngehalten werden. Die letztere Art der Mikrophonhalterung ist zwar die einfachere, entspricht aber nicht ganz den an sie gestellten Anforderungen, da durch das Einspannen der Büchse und das Einsetzen des Stativrohres bzw. Mikrophonträgers ein grosser Teil der Elastizität verloren geht. 



   Weiters sind Halterungen für Mikrophone für die Aufnahme von Tonfilmen bekannt, bei welchen in den Haltestäben zum Tragen des Mikrophons eine Spiralfeder zum Fernhalten von störenden Erschütterungen des Mikrophons eingeschaltet ist. Die Spiralfeder ist mit Dämpfungsstoffen versehen, die entweder auf die Spiralfeder in Form einer Hülse, eines Schlauches od. dgl. gezogen oder auf den Federdraht unmittelbar aufgebracht oder die ganze Spiralfeder ausfüllend angebracht ist. Die Dämpfungsmasse soll geringe Rückstellkraft aufweisen und muss die Eigenschwingungen der Spiralfeder verhindern, die bei der Aufnahme störende Nebentöne erzeugen würden. Die bekannten Halterungen für Mikrophone eignen sich nur für auf Stäben befestigte Mikrophone und nicht für Tischmikrophone. 



   Dieser Nachteil wird bei der Halterung gemäss vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dass der Stativfuss oder bzw. und die Halteklemme aus einer plastischen Masse mit einer Härte von 20 bis 80 Shore besteht, in die harte, vorzugsweise metallische Stützelemente eingebettet sind. Als metallische Stützelemente kommen insbesondere offene oder geschlossene Hülsen, ein oder mehrere offene oder geschlossene Ringe in Betracht, die im Bereiche der Fassung für den Mikrophonträger oder das Stativrohr in den   Stativfuss   bzw. Halteklemme eingebettet sind. Bei Stativfüssen mit getrennten fussartigen Auflagen sind auch in diese federnde oder feste, vorwiegend metallische Stützelemente eingebettet, die der Form der Auflagen angepasst sind. Die Stützelemente der fussartigen Auflagen sind zweckmässig untereinander verbunden oder bestehen aus einem Stück. 



   Für die Halterung von Tischmikrophonen ist zweckmässig der Stativfuss und die Halteklemme, die zweckmässig eine offene klammerartige Form aufweist, zu einem einzigen Stück vereinigt, in welchem die Stützelemente der fussartigen Auflagen mit jenem im Bereiche der Fassung verbunden sein können. 



   Für Stativmikrophone ist der Stativfuss und am Stativrohr die Halteklemme erfindungsgemäss ausgebildet. Der Stativfuss weist einen an sich bekannten vertikal gerichteten Gewindezapfen auf, der mit den eingebetteten metallischen   Stützelementen   für die fussartigen Auflagen fest verbunden ist. In die Halteklemme aus plastischer Masse ist in bekannter Weise eine Gewindebüchse eingebettet, die gegebenenfalls mit dem Stützelement der Fassung fest verbunden ist. Selbstverständlich könnte in die erfindunggemässe Halteklemme die Gewindebüchse gesondert eingesetzt sein. 



   Durch die erfindungsgemässe Halterung lagert das Mikrophon nach allen Richtungen elastisch und weich, da das elastische Material keiner Spannung ausgesetzt ist, und besitzt einen guten Stand, insbesondere auf glatten Tisch- oder Parkettflächen, da der Stativfuss aus plastischer Weichmasse eine vorzügliche Haftung auf glatten Flächen besitzt. Ferner erfordert die Herstellung eines   Preys- odeur   Spritzguss-   körpers   keine Nacharbeit, so dass auch herstellungsmässig Vorteile durch die erfindungsgemässe Halterung gegeben sind. 

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   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Die Fig. 1 veranschaulicht in Vorderansicht und teilweise geschnitten und die Fig. 2 in Draufsicht einen Stativfuss für ein Tischmikrophon. Fig. 3 veranschaulicht in Vorder-und Fig. 4 in Seitenansicht einen Stativfuss für ein Tischmikrophon, mit dem die Halteklemme vereinigt ist. Die Fig. 5 und 6 zeigen in Vorderansicht und Draufsicht einen Stativfuss für das Befestigen eines Stativrohres und die Fig. 7 und 8 in einem Mittelschnitt und Seitenansicht eine Halteklemme. die auf das Stativrohr aufschraubbar ist. 



   Gemäss den Fig. 1 und 2 ist aus einer plastischen Masse von der Härte   20-80   Shore ein tellerartiger Stativfuss 1 gebildet, der zentral die Fassung 2 für den nicht dargestellten Mikrophonträger aufweist, der in die Fassung 2 hineingesteckt wird und einem Tischmikrophon einen sicheren Halt bietet. Da der Stativfuss aus weichem Material besteht, gibt er in allen seinen Teilen elastisch nach und fängt Stösse und Erschütterungen auf. Ferner weist der Stativfuss hohe Haftfähigkeit auf glatten Flächen auf, die durch axialen Druck auf den Stativfuss infolge der eintretenden Saugnapfwirkung wesentlich erhöht werden kann. 



  Damit die Wände der aus weichem Material bestehenden Fassung den Mikrophonträger sicher umklammem, ist im Bereiche der Fassung 2 in der Kunststoffmasse ein offener federnder Stutzring 3 eingebettet, der der Fassung Festigkeit und dem Mikrophonträger sicheren Halt bietet. 



   Beim Stativfuss für Tischmikrophone gemäss den Fig. 3 und 4 ist keine vollflachige Auflage vorhanden, sondern der Stativfuss 5 ruht auf drei fussartigen Auflagen 5a, 5b und 5c und ist mit der Halteklemme 6 aus einem einzigen Stück plastischer Masse mit einer Härte von 20 bis 80 Shore hergestellt. Sowohl die offene federnde Halteklemme 6 als auch die Auflagen   5a - 5c weisen Stützelemente   aus federndem Metallblech auf, die in der Masse eingebettet und miteinander verbunden sind. Das Stützelement der Klemme 6 besteht aus einer offenen Hülse 7 und diejenigen der Auflagen aus diesen angepassten und entsprechend geformten Blecheinlagen 8 bzw. 9. Die Stützelemente sind nur aus dünnem, hochelastischem Blech gefertigt, um die Elastizität der plastischen Masse nicht zu beeinflussen.

   Selbstverständlich kann das Stützelement der Halteklemme getrennt von den Stützelementen der Auflagen in der Masse eingebettet sein. Der diesbezügliche Aufbau ist von den verschiedenen Faktoren abhängig, wie Weichheit des   Massemateriales,   Anordnung der fussartigen Auflagen zur Klemme, Gewicht des Mikrophons u. dgl. 



   Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Stativfuss 11 aus der bereits angegebenen plastischen Masse, in welcher die Stützelemente 12 der fussartigen Auflagen   11a   aus einem sternförmigen, dünnen, elastischen Blech gebildet sind. in dessen Mittelpunkt ein Gewindezapfen 13 befestigt ist, der aus dem   Stativfuss   11 zentral durch die Masse nach aussen ragt und zum Befestigen eines Stativrohres dient, das an seinem oberen Ende mittels einer Klemme das Mikrophon trägt. Auch dieser Stativfuss ist sehr elastisch und haftet mit beträchtlicher Reibung am Boden. 



   Eine Halteklemme zum Befestigen des Mikrophons am oberen Ende des Stativrohres ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Die aus plastischem Material mit einer Härte von 20 bis 80 Shore hergestellte Klemme 16 besitzt eine offene Metallhülse 17 als Stützelement im Bereiche ihrer Fassung 18 eingebettet. 



  Ferner ist eine Gewindemutter 19 zum Aufschrauben der Halteklemme auf das Stativrohr in der Masse eingebettet, die mit der federnden Stützhülse 17 verbunden ist. Der Mikrophonträger wird unter elastischer Verformung in die Klemmfassung 18 eingeführt, wodurch das Mikrophon einerseits durch der. voll elastischen Stativfuss und anderseits durch die Klemme vor Erschütterungen und Stössen wirkungsvoll gedämpft ist. 



   Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt und der Halterung kann jede beliebige Form gegeben werden. Statt der metallischen Stützelemente könnten auch solche aus festem Kunststoff oder einem anderen Werkstoff eingebettet werden. Statt des offenen Ringes 3 könnte bei tieferer Fassung 2 auch eine offene Hülse eingesetzt sein. Ferner können statt des offenen Ringes ein oder mehrere geschlossene Ringe eingebettet sein, in welchem Falle zur Erhöhung der Elastizität der Fassung zwischen deren Wänden und den Ringen eine dickere Masseschicht angeordnet ist. 



   Als plastische Masse eignet sich insbesondere Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polyamid, natürlicher und künstlicher Kautschuk, die sich alle auch für eine Härte von 20 bis 80 Shore verarbeiten lassen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Halterung für Mikrophone bzw. deren Träger, dadurch gekennzeichnet, dass der Stativfuss (1, 5, 11) oder bzw. und die Halteklemme (6,16) aus einer plastischen Masse mit einer Härte von 20 bis 80 Shore besteht, in der harte, vorzugsweise metallische Stützelemente (3,7, 8,9, 12. 17) eingebettet sind. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Halterung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche der Fassung (6,18) für den Mikrophonträger im Stativfuss (1, 5) bzw. Halteklemme (18) eine offene Metallhülse (7,17) bzw. ein oder mehrere offene Metallringe (3) als Stützelement eingebettet sind.
    3. Stativfuss bzw. Halteklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche der Fassung für den Mikrophonträger im Stativfuss bzw. der Halteklemme eine geschlossene MetallhUlse bzw. ein oder mehrere geschlossene Metallringe als Stützelement eingebettet sind.
    4. Halterung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stativfuss (5) und die Halteklemme (6) zu einem einzigen Stück vereinigt sind.
    5. Stativfuss mit getrennten fussartigen Auflagen für die Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den fussartigen Auflagen (5a, 5b, 5c, lla) diesen in der Form angepasste, federnde metallische Stützelemente (8,9, 12) eingebettet sind.
    6. Stativfuss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützelemente (5a, 5b, 5c, 12) aus einem Stück bestehen oder untereinander und gegebenenfalls mit den Stützelementen (7) im Bereiche der Fassung (6) verbunden sind.
    7. Stativfuss mit einem vorstehenden Gewindezapfen für den Stativständer nach einem der Ansprüche 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Fussstützelemente (12) mit dem Gewindezapfen (13) fest verbunden sind.
    8. Halteklemme mit einem Muttergewinde zum Einschrauben des Stativständers für die Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der plastischen Masse der Halteklemme (16) in an sich bekannter Weise eine Gewindebüchse (19) eingebettet ist, e gegebenenfalls mit dem Stützelement (17) der Fassung (18) fest verbunden ist.
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