AT205118B - Zündlampe - Google Patents

Zündlampe

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AT205118B
AT205118B AT248557A AT248557A AT205118B AT 205118 B AT205118 B AT 205118B AT 248557 A AT248557 A AT 248557A AT 248557 A AT248557 A AT 248557A AT 205118 B AT205118 B AT 205118B
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AT
Austria
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electrode
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counter
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electrodes
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Application number
AT248557A
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English (en)
Inventor
Gyula Dipl Ing Dr Meszaros
Original Assignee
Egyesuelt Izzolampa
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Description


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  Zündlampe 
Die Erfindung betrifft eine Zündlampe zum Zünden von   Gasentladungsröhren, insbesondere   von Leuchtröhren. Derartige Zündlampen enthalten üblicherweise in einem mit ionisierbarem Gas   geftllten,   vakuumdicht abgeschlossenen Kolben eine Bimatallelektrode und eine metallische Gegenelektrode, welche an je einer in den Kolben hineinreichenden Stromzuführung angeschlossen sind. Hiebei ist die Bimetallelektrode derart gestaltet und angeordnet, dass sie unter Einwirkung der im Laufe der Gasentladung zwischen den Elektroden entstehenden Wärme mit der Gegenelektrode sprunghaft in kontaktschliessende Berührung gelangt und nach   eriolgter Abkühlung   den durch   obengenannteBerührung   geschlossenen elektrischen Stromkreis sprunghaft öffnet.

   Ferner ist die Bimetallelektrode im Kolben derart angeordnet, dass ihr der Gegenelektrode zugewandtes, derselben unmittelbar gegenüberliegendes Element den kleineren, und ihr der Gegenelektrode abgewandtes Element den grösseren Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist. 



   An Zündlampen dieser Type wird die Forderung gestellt, dass sie bereits nach einmaliger Betätigung den   Zündprozess   sicher einleiten, also die in Betrieb zu setzende Gasentladungsröhre bzw. Leuchtröhre zünden, ferner, dass die Zeitdauer zwischen dem Einschalten der Zündlampe und dem Zünden der Gasentladungsröhre eine möglichst kurze ist. 



   Die, meisten bekannten Zündlampen entsprechen diesen Forderungen nicht in ausreichendem Mass. 



  Die Bimetallelektroden der bekannten Zündlampen bestehen in der Regel aus einem an dem einen Ende eingespannten, geraden oder gebogenen   Bimetallkörper,   welcher sich der Gegenelektrode unter der Einwirkung der im Laufe der Gasentladung entstehenden Wärme fortlaufend nähert. Beim Erreichen der Ge-   genelektrode   wird die Entladung unterbrochen, so dass sich die Bimetallelektrode sofort abzukühlen beginnt, wodurch der Kontakt unterbrochen wird, noch bevor die Kathode der Gasentladungsröhre sich bis zur Erreichung der Temperatur des Arbeitspunktes erwärmt hätte.

   Derartige   Zündversuche   wiederholen sich in den meisten Fällen noch vor dem Zünden der Röhren mehrfach, so dass in der einzuschaltenden Gasentladungsröhre blitzartige Lichterscheinungen auftreten und die Zeitdauer zwischen dem Einschalten der Zündlampe und dem Zünden der Röhre verlängert wird. Die Lebensdauer der Röhre wird zufolge dieser Beanspruchungen wesentlich verringert und auch der Zünder selbst wird übermässig beansprucht. 



   Man hat zur Vermeidung dieser Nachteile auch bereits vorgeschlagen, ausser der aus einem Bimetall hergestellten   Hauptelektrode   und der Gegenelektrode noch eine oder mehrere Hilfselektroden oder einfache   wärmespeichernde   Körper in der Zündlampe vorzusehen und dadurch die Unterbrechung des Stromkreises durch die beiden Hauptelektroden zu verzögern. Diese Vorschläge führen zu komplizierten Konstruktionen, weil mindestens drei Elektroden, oder ausser den Hauptelektroden noch mindestens ein Wärmespeicherkörper im Kolben vorzusehen sind. 



   Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, durch besondere Ausbildung der Bimetallelektrode bzw. ihrer Halterung die geschilderten Nachteile zu vermeiden. Gemäss einer derartigen bekannten Konstruktion besteht dieBimetallelektrode aus zwei ungleich langen Bimetallstreifen, welche an ihren Enden miteinander verbunden sind, wobei einer der beiden Bimetallstreifen mit einer Delle versehen sein kann. Gemäss einem andern Vorschlag ist die Bimetallelektrode an ihren beiden Enden fest eingespannt und quer zur Längsachse des Kolbens angeordnet.

   Um eine bessere Kontaktgabe zu erreichen, ist es auch be- 

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 reits bekannt geworden, die Gegenelektrode elastisch auszubilden, jedoch hat es sich gezeigt, dass auch diese bekannten Anordnungen den an sie gestellten Anforderungen nicht völlig gerecht werden, abgesehen davon, dass diese bekannten Konstruktionen einen komplizierten und teuren Aufbau aufweisen. 



   Die vorliegende Erfindung setzt sich zur Aufgabe, die geschilderten Nachteile bei einer   Zündlampt,   bei welcher der Kolben ausser den Stromzuführungen keine besonderen   Stütz-oder Einspannorgane für die   Elektroden enthalt, völlig zu vermeiden. Die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen dann, dass die Bimetallelektrode ein bandförmiger, an einem Ende an der dazugehörigen Stromzuführung unmittelbar befestigter Körper ist, dessen gleichmässig gewölbte   Oberfläche   einen Teil einer Kugelfläche bildet, und dass die an einem Ende an der dazugehörigen   Stromzuführung   unmittelbar befestigte federnde Gegenelektrode derart bemessen und angeordnet   ist, dass   sie anlässlich des Kontaktschliessens eine elastische Formänderung erleidet,

   wobei die einander bei Kontaktschluss berührenden Teile der Elektroden die Kontaktorgane der Zündlampe bilden. 



   Die Aussenseite der   Kugxifläche   des Bimetalls bildet bei normalen Temperaturen das Bimetallelement mit dem kleineren Wärmedehnungskoeffizienten, die innere Seite das Element mit dem grösseren Wärmedehnungskoeffizienten. Durch die geschilderte Ausbildung der Bimetallelektrode wird im Zusammenhang mit der an sich bekannten federnden Ausbildung der Gegenelektrode infolge der beträchtlichen elastischen Formänderung der Gegenelektrode beim Kontaktschluss ermöglicht, die Stromzuführungen in der bisher üblichen einfachen Weise, ohne besondere Vorsichtsmassregeln und mit ziemlich weiten Toleranzen, in das   Füsschen   der Zündlampe einzuschmelzen. Der infolge der   namhaften   elastischen Formänderung der Gegenelektrode entstehende ziemlich hohe Kontaktdruck ermöglicht die Weglassung besonderer Kontaktorgane.

   Ferner hat es sich erwiesen, dass das Ende der erfindungsgemass ausgebildeten Bimetallelektrode mit der z.   B.   aus einem   Molybdänblechstreifen   bestehenden Gegenelektrode einen vollkommen zuverlässigen Kontakt gibt. Die Befestigung der Bimetallelektrode und der Gegenelektrode an den Stromzuführungen kann hiebei in einfacher Weise   durch Schweissen   erfolgen und auch die Herstellung der erfindungsgemässen Bimetallelektrode ist leicht und einfach möglich. Es ergibt sich somit eine überaus einfache und billige Konstruktion, mit welcher dennoch eine hohe Betriebssicherheit erzielt wird. 



   Es ist zwar bereits ein Zündschalter bekannt geworden, dessen Bimetallelektrode bandförmig und unmittelbar an einer Stromzuführung befestigt ist, doch bildet diese bekannte Bimetallelektrode an ihrer Oberfläche nicht einen Teil einer Kugelfläche und ist nicht gleichmässig   gewölbt. Die Sprungschalterwir-   kung wird durch eine in dieser Elektrode vorgesehene Delle gesichert. Die Herstellung dieser Delle ist aber heikel, die Toleranzen sind sehr eng und die   Spruugschalterwirkung   weitaus nicht so energisch und sicher, wie bei der erfindungsgemässen Ausführung. Ausserdem ist beim bekannten Sprungschalter die Gegenelektrode nicht federnd ausgebildet und mit einem besonderen Kontaktorgan versehen.

   Es müssen deshalb bei der Einschmelzung der Stromzuführungen genaue Toleranzen eingehalten und bzw. oder die Kontaktabstände nachträglich, z. B. durch Veränderung der Länge des Kontaktstiftes, eingestellt werden, während gemäss der vorliegenden Erfindung diese Schwierigkeiten nicht auftreten. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 die Zündlampe im Schnitt im offenen Zustand, Fig. 2 dieselbe   Zündlampe im eingeschalteten   Zustand und Fig. 3 die perspektivische Ansicht der Eimetallelektrode der Zündlampe nach den   Fig. 1   und 2 darstellt. 



   Der vakuumdicht geschlossene Kolben 1 ist mit ionisierbarem Gas gefüllt. In das Innere des Kolbens ragen   Stromzuführungen   2 und 3. An die Stromzuführung 2 ist mit Hilfe eines Trägers 8 die Gegenelektrode 4 und an die Stromzuführung 3 mittels des Trägers 9 die Bimetallelektrode 5 angeschlossen. Fig. 3 zeigt diese Simetallelektrode in einem grösseren Massstab. Die Bimetallelektrode stellt einen aus einer Kugelfläche ausgeschnittenen bandförmigen Körper dar, welcher bei normaler Temperatui die Lage gemäss Fig. 1 einnimmt. Die in Fig. 3 mit 7 bezeichnete Schicht der Bimetallelektrode besteht aus   eine, T1   Metall mit kleinerem, die Schicht 6 aus einem Metall mit grösserem Wärmedehnungskoeffizienten. 



   Die Zündlampe nach der Erfindung arbeitet wie folgt : In der Ruhelage gemäss Fig. 1 werden die Stromzuführungen 2 und 3 unter Spannung gesetzt, so dass zwischen den Elektroden 4 und 5 die Gasentladung beginnt. Durch diese wird die Bimetallelektrode 5 erwärmt. Zufolge dieses Erwärmens vergrössert sich der Krümmungsradius des Bimetalls, so dass sich die Bimetallelektrode unter Verbiegung der in der Fig. 2 gezeichneten Lage nähert. Zwischen den beiden Endlagen nimmt die Bimetallelektrode die Form einer geraden Fläche an, wobei unter Einwirkung der zufolge der Kugelform im Bimetall entstehenden mechanischen Spannung die Bimetallelektrode sprungartig die in Fig. 2 gezeichnete Lage einnimmt und sich an die Gegenelektrode 4 andrückt.

   Entgegen der Lage gemäss   Fig. l liegt   jetzt die Metallschicht mit dem grösseren Wärmedehnungskoeffizienten nach aussen zu. Das sprungartige Umschnappen der Bimetall- 

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 elektrode 5 aus der Lage gemäss Fig. 1 in die Lage gemäss Fig. 2 erfolgt unter der Einwirkung einer verhältnismässig hohen mechanischen Spannung, so dass nach   dem Aufhören des Erwärmens   die Elektroden sich nicht sofort voneinander trennen, sondern erst, wenn die besagte mechanische Spannung sich so weit verringert, dass dadurch das Trennen der beiden Elektroden ermöglicht wird. 



   Durch die entsprechende Wahl des Stoffes der Bimetallelemente, ihrer Stärke, sowie des Krümmungsradius können die Temperatur, bei welcher das Einschalten erfolgt, sowie die Zeitdauer der gegenseitigen Berührung der Elektroden weitgehend beeinflusst werden. Diese Faktoren können in jedem Fall so gewählt werden, dass die Kathode der in Betrieb zu setzenden Gasentladungsröhre während der Zeitdauer der Berührung zwischen den Elektroden der Zündlampe auf jeden Fall die Temperatur des Arbeitspunktes erreicht. Auf diese Weise werden sich mehrfach wiederholende blitzartige Lichterscheinungen in der Gasentladungsröhre, also erfolglose   Zündversuche,   vermieden. 



   Bei einer Ausführungsform einer Zündlampe nach der Erfindung betrug die Leistung der der Zündlampe zugeordneten Leuchtröhren 40 Watt. Die metallische Berührung zwischen der Bimetallelektrode und der Gegenelektrode erfolgte bei einer Temperatur von 150 bis 2000 C des   Bimetallkörpers.   Dieser Zustand hielt sich so lange, bis sich die Bimetallelektrode auf etwa   100 - 1bOo   C abgekühlt hat. Die hiezu notwendige Zeitdauer betrug   l-l,   5 sec.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasgefilllte Zündlampe zum Zünden von Gasentladungsröhren, insbesondere Leuchtröhren, die in einem mit ionisierbarem Gas gefüllten vakuumdicht abgeschlossenen Kolben, an je eine in den Kolben hineinreichende Stromzuführung angeschlossen, eine Bimetallelektrode und eine elastische metallische Gegenelektrode enthält, wobei die Bimetallelektrode derart gestaltet und angeordnet ist, dass sie unter Einwirkung der im Laufe der Gasentladung zwischen den Elektroden entstehenden Wärme mit der Gegenelektrode sprunghaft in kontaktschliessende Berührung gelangt und nach erfolgter Abkithlung den durch obengenannte Berührung geschlossenen elektrischen Stromkreis sprunghaft öffnet, und im Kolben derart angeordnet ist, dass ihr der Gegenelektrode zugewandtes, derselben unmittelbar gegenüberliegendes Element den kleineren,
    und ihr der Gegenelektrode abgewandtes Element den grösseren Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, wobei der Kolben ausser den Stromzuführungen keine besonderen Stütz- oder Einspannorgane für die Elektroden enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetallelektrode ein bandförmiger, an einem Ende an der dazugehörigen Stromzuführung unmittelbar befestigter Körper ist, dessen gleichmässig gewölbte Oberfläche einen Teil einer Kugelfläche bildet, und dass die an einem Ende an der dazugehörigen Stromzuführung unmittelbar befestigte federnde Gegenelektrode derart bemessen und angeordnet ist, dass sie anlässlich des Kontaktschliessens eine elastische Formänderung erleidet, wobei die einander bei Kontaktschluss berührenden Teile der Elektroden die Kontaktorgane der Zündlampe bilden.
AT248557A 1956-06-06 1957-04-15 Zündlampe AT205118B (de)

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