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Abfüll-Vorrichtung an selbsttätigen Spulmaschinen zum automatischen Abfüllen der bewickelten Spulen in Transportbehälter
Die Erfindung betrifft Abfüll-Vorrichtungen an selbsttätigen Spulmaschinen zum automatischen Abfüllen der bewickelten Spulen in Transportbehälter, mit einem Förder-Organ zum schrittweisen Vorschub der Behälter sowie einem Leitorgan zum selbsttätigen Weiterschalten des Förder-Organes.
Nach der Erfindung werden nun Abfüll-Vorrichtungen an Spulmaschinen dieser Bauart derart vorteilhaft ausgestaltet, dass als Spulen-Behälter einreihig beschickte Magazine dienen und ferner ein - vorzugs- weise endlos umlaufendes - Förder-Organ mit Rasten zur Aufnahme von. gleichzeitig. mindestens drei nebeneinander angeordneten Magazinen vorgesehen ist, wodurch während des Abfüllens eines Magazines mindestens ein leeres auf das Förder-Organ aufgebracht : und von diesem mindestens ein gefülltes abgenommen werden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist an der Abfüll-Vorrichtung ein durch das jeweils zu füllende Magazin betätigter Fühler angeordnet, der die Spulmaschine bei Fehlen dieses Magazines durchz. B. elektrische - Übertragungsorgane automatisch stillsetzt.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemässen Abfüll-Vorrichtung ist am Ende der Verschubbahn des Förder-Organes ein weiterer mit dem gefüllten, abzunehmenden Magazin zusammenwirkender Fühler angeordnet, der die automatische Ausschaltung des Verschub-Antriebes des Förder-Organes bewirkt, wenn dieses Magazin das Ende der Verschub-Bahn erreicht.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 und 2 eine Spulmaschine für Schuss-Spulen mit automatischer Abfüllung in Vorder- bzw. Seiten-Ansicht ; Fig. 3 einen Spulenbehälter mit eingelegter Spule - vergrössert im Mittelschnitt und schliesslich Fig. 4,5 und 6 drei Varianten des Behälters mit einreihiger, mehrreihiger bzw. spiralförmiger Spulenanordnung.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung weist eine automatische Spulmaschine an sich bekannter Konstruktion auf. Die Spulmaschine ist auf einem RahmenständerlO angeordnet und umfasst einen Getriebekasten 12 mit zugehörigem Antriebsmotor 13, eine Wickelspindel 14 zumfesthalten eines zu bewik- kelnden Spulenkörpers 15, einen Fadenführer 16, Mittel zum Lagern einer Vorrats-Garnspule 17, Führungsmittel 18, um den Wickelfaden 19 von der Vorratsspule 17 zum Fadenführer 16 zu leiten, sowie ein Magazin 20 mit leeren Spulenkörpern 15.
Die Spulmaschine weist nicht dargestellte, an sich bekannte Steuerungsmittel auf, die ein völlig automatisches Arbeiten der Maschine ermöglichen, so dass jeweils ein leerer Spulenkörpers selbsttätig zurWickelspindell4 gebracht, dann mit Garn 19 bewickelt und die ent- standen Spule schliesslich selbsttätig von der Spindel 14 abgeworfen wird.
Vor dem Ständer 10 ist ein Förder-Organ 2l mit einem endlosen Förderband 22 angeordnet, dass über zwei Umlenkwalzen 23 und 24 läuft, deren eine mit nicht dargestellten Mitteln zum intermittierenden Antrieb des Förderbandes 22 in Verbindung steht. Mittels des Förder-Organes 21 werden mit Spulen 25 zu füllende Behälter26 zur Spulmaschine transportiert und die gefüllten Behälter von der Spulmaschine weggefördert. Die Behälter 26 sind je zur Aufnahme einer einzigen Spulenreihe eingerichtet, derart, dass die Spulen dieser Reihe höchstens an zwei Mantellinien mit benachbarten Spulen in Berührung treten können. Wie aus Fig. 1-3 ersichtlich ist, sind die Behälter 26 an ihrer einen Stirnseite offen.
Um ein Herausfallen der Spulen25 durch diese Behälteröffnungen zu verhindern, weisen die Behälter 2 5 in Richtung ihrer Tiefe
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verlaufende, gegen innen vorstehende Führungsrippen 27 auf (Fig. 3), die mittels eines verdickten Kopfes 28 am hintern Ende der Spulenkörper 15 die Spulen 25 gegen axiale Verschiebung gegen die offene Stirnseite hin sichern.
Die Behälter 26 sind dazu bestimmt, die eingefüllten Spulen unmittelbar auf einen Webstuhl zu bringen, indem diese Behälter mit ihrer Einfüllöffnung nach unten auf den Spulenwechselautomatendes Web- stuhles aufgesteckt werden können. Um beim Transport der Behälter 26 ein Herausfallen der eingefüllten Spulen 25 durch die Einfüllöffnung zu verhindern, ist an jedem der Behälter 26 eine Sperrklappe 29 schwenkbar angeordnet, die unter dem Einfluss einer zugeordneten Blattfeder 30 (Fig. 4) in Sperrlage gehalten wird. Zum Einfüllen der Spulen 25 in die Behälter 26 kann die Sperrklappe 29 entgegen dem Einfluss dieser Feder nach innen geschwenkt werden.
Die Feder ist so schwach bemessen, dass das eigene Gewicht einer Spule 25 genügt, die Klappe 29 zu öffnen, wenn die Einfüllöffnung des betreffenden Behälters 26 nach oben gerichtet ist, wie in Fig. 1 dargestellt.
Gemäss Fig. 1 und 2 befindet sich unterhalb der Wickelspindel 14 bzw. der an dieser befestigten Spule ein trichterförmiges Organ 31. welches die jeweils gewickelte. von der Spindel 14 abgeworfene Spule 25 in einen der Behälter 26 leitet, in welchen die Spule durch Schwerkraftwirkung gelangt. Im Bereich der Bewegungsbahn der hinabfallenden Spulen befindet sich ein Fühler 32, der an einem festen Tragteil schwenkbar gelagert ist und durch die jeweils herabfallende Spule entgegen dem Einfluss einer nicht gezeigten Rückführfeder im Sinne des Pfeiles P betätigt werden soll. Dieser Fühler 32 dient zum Ermitteln des gefüllten Zustandes des unterhalb des Organs 31 stehenden Behälters 26. Wenn nämlich dieser Behälter mit Spulen 25 ganz gefüllt ist. bleibt die oberste Spule im Behälter auf dem Fühler 32 liegen und dieser bleibt dadurch betätigt.
Der Fühler 32 steht mit einem elektrischen Kontakt 33 in Wirkungsverbindung, der i. n Ruhezustand unter dem Einfluss der genannten Feder geöffnet ist, bei jeder Betätigung des Fühlers 32 aber vorüberge - hend geschlossen wird. Der Kontakt 33 ist in Reihe geschaltet mit einem zweiten, nicht dargestellten Kontakt, der mit demjenigen Mechanismus der Spulmaschine in Wirkungsverbindung steht, welcher die gewickelte Spule jeweils von der Spindel 14 abwirft. Der zweite Kontakt ist in seinem Ruhezustand geöffnet und nur kurze Zeit vor dem Auswerfen der gewickelten Spulen geschiossen. Die beiden genannten, in Reihe geschalteten Kontakte befinden sich in einem Stromkreis zur Steuerung oder zur Speisung des Antriebsmotors des Förder-Organes 21.
Die Antriebsmittel des Förder-Organes 21 sind ferner so ausgebildet, dass das Förderband 22 jeweils automatisch stillgesetzt wird, wenn es um eine Teilung, d. h. um die Breite eines Behälters 26, weitergeschaltet worden ist.
Gemäss Fig. l weist die Vorrichtung ferner einen elektrischen Kontakt 35 auf, der im Ruhezustand geöffnet ist und mittels eines Fühlers 36 betätigt werden kann. Dieser Fühler 36 ist derart ortsfest angeordnet, dass er durch den zu füllenden Behälter 26 betätigbar ist. Der Kontakt 35 ist nur geschlossen, wenn ein zu füllender Behälter 26 unter dem trichterförmigen Organ 31 steht. Der Kontakt 35 befindet sich in einem Steuerstromkreis de. Spulmaschine, derart, dass die Spulmaschine nur bei geschlossenem Kontakt 35 arbeitet.
Ein weiterer Fühler 37 steht mit einem elektrischen Ruhekontakt 38 in Wirkungsverbindung und ist derart ortsfest angeordnet, dass er durch einen Behälter 26 betätigt wird, wenn dieser das Ende der Bewegungsbahn des Förder-Organes 21 erreicht hat. Der Kontakt 38 liegt in einem Stromkreis zur Steuerung des Antriebs des Förder-Organes 21 ; er könnte mit dem Kontakt 33 in Reihe geschaltet sein.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt :
Aus dem Magazin 20 wird automatisch ein leerer Spulenkörper 15 zur Wickelspindel 14 gebracht und anschliessend mit Garn 19 bewickelt. Ist die Spule voll gewickelt, so wird sie automatisch abgeworfen und fällt durch das trichterförmige Organ 31 hindurch in einen der Behälter 26 auf dem Förderband 22. Beim Hinabfallen der Spule 25 wird durch den Fühler 32 der Schalter 33 kurzzeitig geschlossen, was aber ohne Einfluss auf die Antriebsmittel des Förder-Organes 21 bleibt, da in diesem Augenblick der zweite, mit dem Kontakt 33 in Reihe liegende Kontakt geöffnet ist. Die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich selbsttätig so lange, bis der Behälter 26 ganz mit Spulen 25 gefüllt ist. Die oberste Spule hält dann mittels des Fühlers 32 den Kontakt 33 dauernd geschlossen.
Sobald nachher der zweite, mit dem Kontakt 33 in Reihe geschaltete Kontakt durch den Mechanismus der Spulmaschine geschlossen wird, wird der Antrieb des Förder-Organes 21 eingeschaltet. Die Behälter 26 werden dabei im Sinne des Pfeiles Q in Fig. l bewegt, bis der nächste, noch leere Behälter sich unterhalb des trichterförmigen Organs 31 befindet. Dann wird das Förder-Organ 21 automatisch stillgesetzt, und die Spulmaschine setzt ihre Wickelarbeit fort.
Die mit Spulen 25 gefüllten Behälter 26 können einzeln oder gruppenweise von dem Förder-Organ 21
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entfernt, und neue leere Behälter können einzeln oder in Gruppen auf das Förder-Organ aufgesetzt werden. Das Aufsetzen und Entfernen der Behälter 26 könnte auch vollautomatisch mit Hilfe nicht dargestellter, zusätzlicher Transportvorrichtungen geschehen.
Wenn nach dem vollständigen Auffüllen eines Behälters 26 kein weiterer, leerer Behälter mehr nachfolgt, so lässt der Fühler 36 den Kontakt 35 in Offenstellung gehen, wodurch der Antrieb der Spulmaschine unterbrochen wird. Erst wenn wieder ein Behälter in die Au1fUllstellung gebracht wird, wird der Fühler 36 durch diesen Behälter so betätigt. dass sich der Kontakt 35 schliesst und die Spulmaschine arbeiten kann.
Werden die gefüllten Behälter 26 nicht rechtzeitig von der Transportvorrichtung 21 abgenommen und erreicht der äusserste Behälter das Ende der Bewegungsbahn des Förder-Organes 21, so wird der Fühler 37 durch diesen Behälter betätigt. wobei der Kontakt 38 geöffnet und das Förder-Organ stillgesetzt wird. vorzugsweise unter gleichzeitiger Stillsetzung der Spulmaschine.
Mit Vorteil weist die Spulmaschine für ihren Fadenführer 16 solche Steuerungsmittel auf, dass jeweils nach dem Wickeln einer Spule am vorder, verjüngten Ende des Spulenkörpers 15 noch einige zusätzli- che, von der Spulenwicklung getrennte Windungen 40 mit dem Endfaden erzeugt werden, wie Fig.. 3 veranschaulicht. Die Windungen 40 erleichtern das Auffinden des losen Endes des Garnes. Ihre Bildung erfolgt automatisch. Ohne die Windungen 40 wäre das Ende des Garnes jeweils irgendwo auf der Spule 25 zu suchen.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsvariante der Einrichtung dargestellt, bei welcher die Behälter 26 von unten nach oben mit Spulen 25 gefüllt werden. Die Behälter sind im wesentlichen identisch mit denjenigen der beschriebenen Vorrichtung, hingegen werden sie auf einem entsprechend konstruierten Förder-Organ so angeordnet, dass die Einfüllöffnung nach unten weist. Die fertig gewickelten Spulen 25 werden von der Wickelspindel der Spulmaschine mit Hilfe eines nicht dargestellten Stössels nach oben in den zu füllenden Behälter eingeschoben. Die Sperrklappe 29 wird hiebei im Sinne des Pfeils S entgegen dem Einfluss der Feder 30 in Offenstellung geschwenkt. Nach dem Einschieben der Spule geht die Klappe 29 jeweils selbsttätig in ihre Sperrlage, um das Herausfallen der Spulen aus dem Behälter zu verhindern.
Zum automatischen Ermitteln des gefüllten Zustandes des Behälters 26 ist ein fingerförmiges Fühlorgan 42 vorhanden, das durch eine Öffnung im geschlossenen, obern Ende des Behälters hindurchgreift und mit einem elektrischen Kontakt 333. in Wirkungsverbindung steht, der dem Kontakt 33 des ersten Beispiels vollkommen entspricht. Durch eine nicht dargestellte Rückführfeder wird das Fühlorgan42 nach unten gedrückt und der Kontakt 33a in Offenstellung gebracht. Wenn der Behälter 26 ganz mit Spulen 25 gefüllt ist, wird durch die oberste Spule das Fühlorgan 42 betätigt und der Kontakt 33a geschlossen, wenn der erwähnte Stössel die unterste Spule in den Behälter einschiebt.
Beim Schliessen des Kontaktes 33a wird dann die nicht dargestellte Fördervorrichtung mit den Behältern 26 über ein Verzögerungsrelais in Betrieb gesetzt, wenn der Stössel wieder aus dem soeben gefüllten Behälter herausgezogen ist.
Bei den beiden beschriebenen Ausführungsbeljpielen sind die Fühler 32,36, 37 und 42 mit elektrischen Kontakten zur automatischen Steuerung der Einrichtung in Verbindung. Es ist jedoch auch möglich, die Fühler direkt mechanisch auf entsprechende Steuerungsmechanismen einwirken Zl1 lassen. Ferner könnte zwischen den Fühlern und den zugehörigen Steuerungsmechanismen der Einrichtung ein hydraulisch oder pneumatisch wirkendes Übertragungsmedium vorhanden sein. An Stelle von mechanischen Fühlern könnte die Einrichtung auch photo-elektrische Abtastvorrichtungen aufweisen.
Das Förder-Organ für die Behälter 26 braucht nicht in jedem Fall ein endloses Förderband 22 aufzuweisen, sondern könnte statt dessen auch einen hin-und hergehenden Transportwagen haben. In diesem Fall muss nach dem Auffüllen einer Gruppe von Behältern, deren maximale Anzahl durch die Wagenlänge begrenzt ist, der Wagen mit neuen, leeren Behältern beschickt werden, wonach das Einfüllen der Spulen wieder erfolgen kann, wobei der Wagen in gegenüber vorher entgegengesetztem Sinn schrittweise bewegt wird, wenn jeweils einer der Behälter vollständig gefüllt ist und ein leerer Behälter an die Einfüll- stelle gebracht werden soll.
Es ist aber auch möglich, den schrittweisen Vorschub des Wagens stets in der gleichen Richtung erfolgen zu lassen, wenn der wagen nach dem Erreichen seiner einen Endlage zunächst ganz in die andere Endlage zurückbewegt wird.
Die Spulmaschine könnte auch so ausgebildet sein. dass das zu wickelnde Garn von unten her auf die Spule aufläuft und dass die leeren Spulenkörper von unten her der Wickelspindel zugeführt werden.
Die Behälter müssen nicht in jedem Fall seitlich bewegt werden, sondern die Behälterbewegung mittels des Förder-Organes könnte z. B. auch von hinten nach vorn oder umgekehrt oder in irgend einer Rich- tung erfolgen,
Fig. 5 zeigt einen Spulenbehälter 45, der durch mehrere Zwischenwände oder Zwischenstäbe 46 in
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- 4-Nr. 204937 Abteile 47 unterteilt ist, deren jedes zur Aufnahme einer einzigen Spulenreihe bestimmt ist. Bei der Einfüllöffnung jedes Abteils 47 ist eine Sperrklappe 29 vorhanden, die unter dem Einfluss einer zugehörigen Feder 30 bestrebt ist, ihre Sperrlage einzunehmen, wie bei den Behältern 26. Das automatische Auffüllen eines solchen Behälters 45 erfolgt genau gleich wie das Füllen einer entsprechenden Anzahl Behälter 26.
Der in Fig. 6 dargestellte Behälter 48 ist zur Aufnahme einer einzigen, spiralförmig angeordneten Spulenreihe eingerichtet. An der Einfüllöffnung ist auch hier eine Sperrklappe 29 mit zugehöriger Zuhaltefeder 30 vorhanden, um das Herausfallen der eingefüllten Spulen zu verhindern. Im Innern des Behälters 48 befindet sich eine Feder 49, die ständig auf die innerste Spule 25 presst und bestrebt ist, die Spulen gegen die Einfüllöffnung bzw. gegen die Sperrklappe 29 zu schieben. Das Füllen eines derartigen Behälters 48 kann im Prinzip gleich wie das Füllen der Behälter 26 erfolgen, mit dem Unterschied. dass hier die Spulen 25 mit Hilfe eines Stössels entgegen dem Einfluss der Feder 49 eingeschoben werden müssen.
Es ist noch zu bemerken. dass die Webstühle, auf denen die Behälter 26, 45 bzw. 48 aufgesteckt oder sonstwie angebracht werden sollen, fingerartige Anschläge aufweisen, die mit den Sperrklappen 29 zusammengreifen und dieselben entgegen dem Einfluss der zugeordneten Federn 30 in Offenstellung schwenken, damit die Spulen aus den Behältern austreten können.
Vorrichtungen der beschriebenen Art können auch eine grössere Anzahl von Spulmaschinen aufweisen, die synchron miteinander arbeiten. Wenn auf einer solchen Vorrichtung verschiedene Garnsorten verarbeitet werden sollen, dann können die einzelnen Behälter mit Merkzeichen, wie Buchstaben, Zah len, unterschiedliche Farben usw., versehen sein, damit an den gefüllten Behältern von aussen her sofort erkennbar ist, welche Garnsorte sich auf den eingefüllten Spulen befindet.
Der hauptsächlichste Vorteil der beschriebenen Vorrichtungen liegt darin, dass die fertig gewickelten Schuss-Spulen automatisch in Behälter eingefüllt werden. welche nachher den Transport der Spulen direkt zum Spulenwechselautomaten eines Webstuhles gestatten. Entscheidend dabei ist, dass die Spulen in einem geordneten Verband, nämlich in Einer-Reihen, in die Behälter eingefüllt werden, wodurch das Entnehmen der Spulen auf dem Webstuhl jeweils beim Spulenwechsel erleichtert und mit Sicherheit gewährt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abfüll-Vorrichtung an selbsttätigen Spulmaschinen zum automatischen Abfüllen der bewickelten Spulen in Transportbehälter, mit einem Förder-Organ zum schrittweisen Vorschub der Behälter sowie einem Leitorgan zum selbsttätigen Weiterschalten des Förder-Organes, dadurch gekennzeichnet, dass als Spulen-Behälter einreihig beschickte Magazine (26 bzw. 45, 48) dienen und ferner ein-vorzugsweise endlos umlaufendes - Förder-Organ (21) mit Rasten zur Aufnahme von gleichzeitig mindestens drei nebeneinander angeordneten Magazinen vorgesehen ist. wodurch während des Abfüllens eines Magazines (26) mindestens ein leeres auf das Förder-Organ aufgebracht und von diesem mindestens ein gefülltes abgenommen werden kann.