AT204387B - Kinematographische Kamera mit einer bewegbaren Objektivplatte - Google Patents

Kinematographische Kamera mit einer bewegbaren Objektivplatte

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AT204387B
AT204387B AT486158A AT486158A AT204387B AT 204387 B AT204387 B AT 204387B AT 486158 A AT486158 A AT 486158A AT 486158 A AT486158 A AT 486158A AT 204387 B AT204387 B AT 204387B
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movable lens
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Description


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  Kinematographische Kamera mit einer bewegbaren Objektivplatte 
Die Erfindung betrifft kinematographische Kameras mit einem am Kameragehäuse vorgesehenen einstellbaren Normalobjektiv und einer bewegbaren Objektivplatte mit wenigstens einem Vorsatzobjektiv und einer   Schaltstellung für Aufnahmen   ohne Vorsatzobjektiv. 



   Bei Kinokameras ist es an sich bekannt, eine Sicherung vorzusehen, die eine Fehleinstellung der Optik bei Verwendung eines Vorsatzobjektivs verhindert. Z. B. kann durch Aufschrauben eines Vorsatzobjektivs das Normalobjektiv selbsttätig in die Unendlichstellung gebracht werden, oder man 
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 bilden, dass sich das Vorsatzobjektiv nur ausbringen lässt, wenn man'vorher das Normalobjektiv auf unendlich eingestellt   hat. Grundsätzlich   lässt sich eine solche Anordnung auch bei Kinokameras mit einer bewegbaren Objektivplatte verwenden, wobei allerdings Verriegelungselemente an jedem der Vorsatzobjektive angebracht werden müssen. 



     Erfindungsgemäss   wird eine vom Entfemungseinsteller für das   Normalobjektiv gesteuerte   VerriegelungzwischendemKameragehäuseundderbewegbaren   Objektivplatte vorgesehen, wobei   die Verrie-   gelung   nur in   Fixfocus-Einstellung   des Normalobjektivs gelöst ist. Die Verriegelung wird also, ohne Rücksicht auf die Anzahl der Vorsatzobjektive, nur einmal vorgesehen, wodurch sich die Herstellungskosten verringern und die Gesamtanordnung vereinfacht. Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird der Einsteller für das Normalobjektiv an der bewegbaren Objektivplatte angeordnet und mit dem Objektiv über eine in dessen Fixfocus-Einstellung lösbare Kupplung verbunden.

   Die Bedienungshandgriffe sind'hiebei die gleichen, da sich der Einsteller - mit und 
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 vor dem   Normalobjektw befindet.   



   Vorteilhafterweise ist der Einsteller als an der bewegbaren Objektivplatte drehbar gelagerter und als   SonnenNende   wirkender Einstelltubus ausgebildet. Er kann unmittelbar als Riegel für die bewegbare Objektivplatte am Kameragehäuse angrei- 
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 lässtmittelbar am Kameragehäuse zentrisch zur optischen Achse angeordnete   (Riegelaussparung   und 
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 weisen. 



   Besonders zweckmässig ist es hiebei, am Einstelltubus einen Radialstift anzubringen, der durch die Tubusfeder an eine   an der bewegbaren Objek-   tivplatte vorgesehene Radialfläche   geduckt   wird, und   die Radialfläche   kann an der Stelle, an der sich der Radialstift bei Einstellung des Normalobjektivs auf Fixfoous befindet, eine Aussparung aufweisen, deren Tiefe grösser ist als der Eingriffweg des Kupplungsstiftes in der Kupplungsaussparung des Einstellringes. Da man meist mit der Fixfocuseinstellung des   Normalobjektives   arbeitet, ist durchwegs die Verriegelung gelöst. Sie wird erst bei einer Sondereinstellung wirksam.

   Stets werden auch die Objektivplatte in den einzelnen Schaltstellungen und das Normalobjektiv in der Fixfocus-Einstellung über besondere Rasteinrichtungen   gehaJten.   



   Am Einstelltubus lässt sich überdies eine Kurven-   fläche vorsehen,   die mit einem Taster einer Parallaxenausgleichssteuerungund/odereinerEntfer-   nungsmesserkupplung   zusammen wirkt.   Vorteilhaf-   terweise ist die bewegbare Objektivplatte als Revolverplatte mit an die Gehäusewand   heranaezoge-   nem   Aussenjflansch ausgebildet   und dadurch die Verriegelung nach aussen abgeschirmt.

   Hiebei kann, wie schliesslich noch Erfindungsgemäss gorgeschlagen wird, der Revolverträger als Zapfenflansch   ausgebildt   sein, der die   Riegelausspal1Ung   aufweist und justierbar am   Kameragehäuse'befestigt wird.  
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfin- 
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 einer erfindungsgemäss ausgeMIdeten   Kino1 mera   mit drehbarer   Revolverplatte     und ! Fig.   2 eine Teilansicht der in Fig. 1 gezeichneten Anordnung, in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1 gesehen. 



   In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse einer Kinokamera bezeichnet, an deren Vorderwand 2 ein Normalobjektiv 3 in bekannter ,und daher nicht näher dargestellter Weise über einen Einstellring 4 zur Entfernungseinstellung verschiebbar geführt ist. 5 ist eine das Kameragehäuse umschliessende   Blech-hülle.   Über einen Schranbenbolzen 6 und 

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 daher ebenfalls nicht dargestellter Weise verschiedene Vorsatzobjektive derart angebracht sind, dass sie vor das Normalobjektiv 3 geschwenkt werden können. Die Revolverplatte ist über eine Rasteinrichtung in den einzelnen Schaltstellungen gehal- 
 EMI2.2 
 
Klemmvorrichtunggesehen. 



   Die Revolverplatte 10 trägt weiterhin einen Einstelltubus 11, der nach Fig. 1 vor das Normalobjektiv geschwenkt ist und durch eine Druckfeder 12 in Richtung der optischen Achse 8 nach aussen ge drückt wird. Als Endanschlag für diese   Auswärtsbe-   wegung dient ein in den Tubus   2 J eingeschraubter   Radialstift 13, der an einer an der   Revolverplatte   10 vorgesehenen   Radialfläche   14 zur Anlage kommt. In dieser in Fig. 2 gezeigten Stellung greift ein weiterer Stift 15, der parallel zur optischen Achse am Einstelltubus 11 sitzt, in eine Bohrung 16 des   Einstelirjnges   4 für das am Kamera- 
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 greift, in welcher Stellung auch immer der Stift 13 an der Radialfläche 14 anliegt.

   Erst wenn durch den   Tubus H das Normalabjektw   3 auf Fixfocus eingestellt ist, befindet sich der Stift 13 vor einer Aussparung 18, welche die Radialfläche 14 unterbricht und so tief bemessen ist, dass bei der nun folgenden Axialbewegung des Tubus 11 durch die Feder 12 nach aussen die Kupplung zwischen den Teilen 11 und 4 durch Lösen des Stiftes 15 aus der Bohrung 16 aufgehoben und ausserdem der Ringansatz 17 aus der   kreisförmigen   Aussparung 9 des   Zapfeniflansches   7 herausgehoben wird. Jetzt kann die Revo1verplatte 10 frei'verschwenkt wer- 
 EMI2.4 
 Vorsatzobjektiv vor das Normalobjektiv 3 bringen lässt.

   Die Entfernungseinstellung wird, jetzt am   Vorsatzobjektw vorgenommen,   dessen   Einstellele-   ment etwa die gleiche   Fonrn   hat wie der Einstell- 
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 ausgebildet15, 16 wieder hergestellt wird. Dann kann durch Verdrehen des Tubus 11 der Stift 13 wieder an 
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 11 eingedrückt und die   Revolverptatte   verriegelt wird. 



   Mit 19 ist noch ein Tasthcbel bezeichnet, der die jeweilige Entfernungseinstellung von einer Kurve 20 des Einstelltubus 11 abtastet und für den Parallaxenausgleich nach dem Sucher und/oder für die Einstellung eines Entfernungsmessers weiterleitet. Ahnliche Kurvenflächen 20 sind an den Einstellern der Vorsatzobjektive vorgesehen. Da der Hebel 19 sich in radialer Richtung bewegt, kommt 
 EMI2.7 
 Rand des Zapfenflansches 7 herangezogen und dichtet über eine Passfläche 21 die Riegelanord- 
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 10 nach aussen ab. 



   PATENTANSPROCHE :
1. Kinematographische Kamera mit einem am Kameragehäuse vorgesehenen einstellbaren Normalobjektiv und einer bewegbaren Objektivplatte mit 
 EMI2.9 


Claims (1)

  1. 2. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteller (11) für das Nomnalobjektiv an der bewegbaren Objektivplatte (10) angeordnet und mit dem Objektiv (3) über eine in dessen Fixfocus-Einstellung lösbare Kupplung (15, 16) verbunden ist. EMI2.10 nenblendeausgebildetenEinstelltubus (11).
    4. Kinematographische Kamera nach Anspruch 1, 2, oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstelltubus (11) selbst als am Kameragehäuse angreifender Riegel (17) für die bewegbare Objektivplatte (10) ausgebildet ist.
    5. Kinematographische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstelltubus (11) EMI2.11 zentrischen Riegelansatzmittelbar oder unmittelbar am Kameragehäuse zentrisch zur optischen Achse angeordnete Riegelaussparung (9) und weiterhin einen exzentrisch angeordneten Kupplungsstift (15) für eine an einem Einstellring (4) des Normalobjektives vorgesehene Kupplungsausparung (16)aufweist. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Kinematqgraphische Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Einstelltubus ein Radialstift 13) angebracht ist, der durch die Tubusfeder (12) an eine an der bewegbaren Objektivplatte vorgesehene radialfläche (14) gedrückt ist, und das die Radialfläche an der Stelle, an der sich der Radialstift bei Einstellung des Normalobjektives auf Fixfocus befindet, eine Aussparung (18) aufweist, deren Tiefe grösser ist als der Eingriffsweg des Kupplungsstiftes OS) in der'Kupp1ungs- aussparung (16) des Einstellringes.
    7. Kinematographische Kamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstelltubus (11) eine Kur- EMI3.1 8. Kinematographische Kamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Objektivplatte als Revolvenplatte (10) mit an die Gehäusewand (2) herangezogenem Aussenflansch ausgebildet ist.
    9. Kinematographische Kamera nach wenigstens einem der iVoI1hergehenden Ansprüche, gekennzeich- net durch die Ausbildung des Revolverträgers als Zapfenflansch (7), der die Riegelausspamnung (9) aufweist und justierbar am Kameragehäuse (1) befestigt ist.
AT486158A 1958-07-09 1958-07-09 Kinematographische Kamera mit einer bewegbaren Objektivplatte AT204387B (de)

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AT (1) AT204387B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129363B (de) * 1960-02-16 1962-05-10 Schneider Co Optische Werke Fassung fuer ein photographisches oder kinematographisches Objektiv

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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