AT203425B - Spulenklemmeinrichtung für Webschützen - Google Patents

Spulenklemmeinrichtung für Webschützen

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AT203425B
AT203425B AT544957A AT544957A AT203425B AT 203425 B AT203425 B AT 203425B AT 544957 A AT544957 A AT 544957A AT 544957 A AT544957 A AT 544957A AT 203425 B AT203425 B AT 203425B
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AT
Austria
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clamping jaws
clamping
clamping device
head
bobbin
Prior art date
Application number
AT544957A
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English (en)
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Armin Fink
Original Assignee
Armin Fink
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spulenklemmeinrichtung für Webschützen   Die Erfindung bezieht sich auf eine Spulenklemmeinrichtung mit zwei in einem Webschützen befestigten Klemmbacken und einem zwischen diese auswechselbar eingesetzten Spulenkörper. 



  Derartige Spulenklemmeinrichtungen wurden bisher hauptsächlich aus Holz hergestellt, was den Nachteil hatte, dass eine verhältnismässig starke Abnützung sowohl des Spulenkörpers als auch der Klemm- backen auftrat, die zu einer vorzeitigen Unbrauchbarkeit von Spule und Schützenlagcr führte. Es wurde auch schon vorgeschlagen, denSpulenkopf und die Schützenlager aus Metall (z. B. Aluminium) herzustellen, was sich jedoch einerseits aus preislichen Gründen und anderseits wegen der kostspieligen Reparaturen an den Maschinen bei einem allfälligen Abbrechen von durchgescheuerten Teilen nicht durchsetzen konnte. Auch Versuche mit aus Kunststoff hergestellten Spulenklemmeinrichtungen führten aus verschiedenen Gründen nicht zum gewünschten Ziel. 



  Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung einer derartigen Spulenklemmeinrichtung und besteht darin, dass die Klemmbacken ans einem mit Füllstoffen versehenen Kunststoff bestehen, dem vorzugsweise Rohgummi und Metallsilikat beigemischt sind, dass die Klemmbacken mit ihrem Befestigungsteil aneinander anliegen und dass für jede Klemmbacke mindestens zwei in Schützen-Längsrichtung voneinander distanzierte, zwischen der Klemmbackenaussenwand und der Schützenöffnung angeordnete, elastische Klemmglieder vorhanden sind. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. l zeigt einer. Schnitt durch einen Webschützen samt Spulenklemmeinrichtung, Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer einzelnen Klemmbacke und Fig. 3 zeigt den Kopf eines Spulenkörpers im Schnitt. 



  Im Webschützen 1, der einen rechteckigen Querschnitt hat und üblicherweise aus Holz besteht, ist ein Hohlraum l'ausgearbeitet, der sich gegen die Spitze des Schützen hin verjüngt. In diesen Hohlraum sind zwei Klemmbacken 2,3 eingesetzt und durch eine sie durchdringende Schraube 4 festgehalten. Diese Klemmbacken 2,3 umfassen und zentrieren den Kopf 5 des Spulenkörpers 6, welcher in diesen Klemmbacken 2,3 auswechselbar gelagert ist. Die Klemmbacken liegen mit ihren gegenüber den übrigen Teilen etwas vorstehenden Ansätzen 7 am Befestigungsteil 2"gegeneinander an. Die beiden Klemmbacken sind einander völlig gleich, so dass zu ihrer Herstellung nur ein einziges Formwerkzeug notwendig ist. Zur Verstärkung und Versteifung ist in jede Klemmbacke ein Metallteil 8 eingegossen, welcher der abgekröprten Form der Klemmbacke annähernd in der Mitte folgt. 



  Nahe den Ansätzen 7 ist um die beiden Klemmbacken 2, 3 ein endloses Band 9 aus gummielastischem Material geschlungen, welches die Klemmbacken federnd zusammendrückt. Zwischen dem den . Ansätzen 7 entgegengesetzten Ende der Klemmbacken und der Wandung des Schützen ist je eine federn- de Zwischenlage 10 vorgesehen, welche beispielsweise aus weichem Gummi bestehen kann. Statt eines Gummiteils könnten jedoch auch Metallfedern verwendet werden. Die besondere Ausbildung der Klemm- backen zusammen mit'den federnden Teilen ermöglicht, die Klemmwirkung durch Veränderung der wirksamen Hebelarme oder durch Wahl von härteren Gummisorten je nach Bedarf einzustellen. 



  Die Innenform der Klemmbacken ist den Aussenkonturen des Spulenkörperkopfes 5 angepasst. 



  Der Kopf 5 des Spulenkörpers weist eine zylindrische Auflagefläche 11 auf, an die sich auf beiden Seiten kegelstumpfförmige Flächen U', 11"anschliessen. Der üblicherweise aus Holz bestehende Spulenkörper 6 weist-sägezahnförmige Rillen 14 auf, durch welche der aufgebrachte Belag gegen Längsverschiebung gesichert wird. Die Auflageflächen des Spulenkopfes liegen an den analog ausgebildeten Laufflächen    

 <Desc/Clms Page number 2> 

 12, 12', 12" der Klemmbacken 2,3 an, so nass der Kopf 5 in den Klemmbacken   zcntrisrt und   gehalten wird. 



   Die Auflageflächen der Klemmbacken sind im Querschnitt kreisbogenförmig ausgebildet und weisen einen zylindrischen Teil 12 und auf beiden Seiten anschliessend je einen   kegelstUmpfförmigen   Teil 12', 12"auf. An diese Laufflächen schliesst sich in radialer Richtung eine schräge   Einführfläche   13. an. Gegenüber den Ansätzen 7 schliesst diese Einführfläche13 einen spitzen Winkel ein und dient zum Einsetzen des Kopfes des Spulenkörpers. 
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    anzen l   befestigten Klemmbacken 2,3 anliegt. Auf den Kopf 5 des Spulenköpers wird sodann ein Druck in Richtung zu den Klemmbacken hin ausgeübt, beispielsweise über den Kopf eines weiteren Spulenkörpers.

   Infolge der an beiden Klemmbacken   vorhandeusn schrägen Einführflachen   13 werden die Klemmbacken als Folge des auftretenden Druckes soweit voneinander gespreizt, bis der Kopf 5 zwischen die Klemmbacken gelangt und die Auflageflächen der Klemmbacken am Kopf anliegen. In dieser Stellung zentrieren und halten die Klemmbacken den Spulenkörper mittels der federnden Zwischenlage 10 und des Gummibandes 9. 



   Als Material hat sich besonders ein hartgummiähnliches, vulkanisierbares Gummi-Kunstharz-Gemisch bewährt. Ein besonders geeignetes Material erhält man, indem folgende Zusammensetzung gewählt wird : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> etwa <SEP> 1/3 <SEP> (Gewicht) <SEP> Rohgummi
<tb> "1/3"thermoplastischer <SEP> Kunststoff <SEP> und <SEP> Füllmaterial
<tb> 1/3 <SEP> " <SEP> metallsilikat
<tb> 
 Das Ganze wird bei einer Temperatur von etwa   145 - 1500   vulkanisiert. 



   Diese Angaben   birid   lediglich als Beispiel gedacht. Es liessen sich auch brauchbare Resultate mit leicht geänderten Mischungsverhältnissen und dem Ersatz einzelner Mischungskomponenten durch andere Materialien erzielen. 



   Die besonderen Vorteile dieses Materials liegen in der geringen Abnützung der Teile, in der Lärmdämpfung, der geringen Schlagempfindlichkeit und dem günstigen Preis. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Spulenklemmeinrichtung fürWebschützen mit zwei voneinander getrennten,unter sich weitgehend iden-   tisch ausgebildeten Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbackenss) aus einem mitFülIstof-    fen versehenen Kunststoff bestehen, dem vorzugsweise Rohgummi und Metallsilikat beigemischt sind, dass die Klemmbacken (2) mit ihrem Befestigungsteil (2") aneinander anliegen und dass für jede   Klemmbacke (2) min-   
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 ; dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (12) für den Spulenkopf (5) in an sieh bekannter Weise als Ausschnitt aus einem Zylindermantel ausgebildet ist, an den sich mindestens auf einer Seite ein Ausschnitt einer Mantelfläche eines Kegelstumpfes anschliesst.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsteile (2') der Klemmbacken (2) von einem endlosen elastischen Band (q) umschlungen sind.
AT544957A 1956-08-20 1957-08-20 Spulenklemmeinrichtung für Webschützen AT203425B (de)

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ID=4443685

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AT (1) AT203425B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224217B (de) * 1962-07-13 1966-09-01 Kloecker O H G Geb Fussklemme fuer Automatenwebschuetzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224217B (de) * 1962-07-13 1966-09-01 Kloecker O H G Geb Fussklemme fuer Automatenwebschuetzen

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