AT202846B - Verfahren zur Herstellung von Flocken aus pflanzlichen Nahrungsmitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Flocken aus pflanzlichen Nahrungsmitteln

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AT202846B AT173258A AT173258A AT202846B AT 202846 B AT202846 B AT 202846B AT 173258 A AT173258 A AT 173258A AT 173258 A AT173258 A AT 173258A AT 202846 B AT202846 B AT 202846B
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  Verfahren zur Herstellung von Flocken aus pflanzlichen Nahrungsmitteln 
Flocken aus Getreide u. dgl. stellte man bisher im allgemeinen so her, dass man die gekochten, gedämpften oder   eingeweichten   Körner zwischen Walzen quetschte. Diese Arbeitsweise bedingte vor der eigentlichen   Verlockung eine. umständliche   Vorbereitung des Gutes. 
 EMI1.1 
 sich   gegenläufig   drehende Walzen, welche pro Umdrehung einen Schlupf von 3 bis   15  und   welche eine Temperatur von 150 bis   2500 C   aufweisen, auswalzt. 



   Nach dem neuen Verfahren lassen sich nicht nur alle üblichen Getreidearten, wie Weizen, Gerste, Roggen, Korn, Hafer, sondern auch spröde Getreidearten, deren Verflockung bisher sehr schwierig war, wie Hirse, Reis, Mais, ferner Hülsenfrüchte, wie Erbsen, Bohnen, trockene Knollenfrüchte, wie   Trockenkartoffeln,   sowie Trocken-   kastanien im   einem Arbeitsgang verflocken. 



   Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Flocken zeichnen sich   gegenüber   den nach den üblichen Verfahren hergestellten durch eine ausserordentlich leichte Verdaulichkeit aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die in den Rohmaterialien enthaltene Stärke bei der Verflockung durch einen Dextrinierungsprozess in leicht lösliche Polysaccharide abgebaut wird. So lösen sich z. B. 



  Weizenflocken in kaltem Wasser augenblicklich zu einem leicht beweglichen Schleim. 



   Die technische   Durchführung   des Verfahrens ist ausserordentlich einfach und benötigt weiter nichts als einen Walzenstuhl mit zwei heizbaren Walzen.   Kleinkörniges   Gut, so die meisten Getreidearten, kann ungebrochen verHockt werden. Grobkörniges Gut, wie z. B. Mais, Erbsen und Stückgut, wie z. B. Trockenkastanien, bricht man vor   der VerSockung   zweckmässig zu einem feinen bis groben Griess. 



   Die anzuwendende Temperatur und die Tourenzahl der Walzen richten sich nach dem zu verHockenden Gut und können leicht so gewählt wer- 
 EMI1.2 
 schritten ist, die Flocken jedoch noch keinen Röstgeschmack aufweisen. 



   Beispiel : Zur Herstellung von   WeizenHok-   ken gibt man gereinigten, aber   ungeschälten   Weizen mittels einer mechanischen Aufgabevorrich- 
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 Walzen von je 27 cm Durchmesser, welche über   Zahnräder   mit 57 bzw. 58 Zähnen angetrieben werden und von denen die schnellere mit einer Tourenzahl von 27 Umdrehungen pro Minute rotiert. Der Schlupf   beträgt somit 6, 3  pro   Umdrehung. Beide Walzen sind elektrisch auf 2000 C geheizt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Flocken aus EMI1.4 das zu verHockende Gut zwischen zwei sich gegenläufig drehende Walzen auswalzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen bei gleicher Grösse pro Umdrehung einen Schlupf von 3 bis 15 und eine Temperatur von 150 bis 250 C aufweisen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT173258A 1957-03-15 1958-03-10 Verfahren zur Herstellung von Flocken aus pflanzlichen Nahrungsmitteln AT202846B (de)

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