AT202177B - Vorrichtung zur Abdichtung der Spalte zwischen dem Hubbalken und der Ofensohle an Öfen mit Hubbalkenförderung. - Google Patents

Vorrichtung zur Abdichtung der Spalte zwischen dem Hubbalken und der Ofensohle an Öfen mit Hubbalkenförderung.

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AT202177B
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ovens
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Svenska Metallverkens Ugns Akt
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Description


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  Vorrichtung zur Abdichtung der Spalte zwischen dem Hubbalken und der Ofensohle an öfen mit Hubbalkenförderung. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an öfen mit   Hubbalkenfördervorrichtung,   die zur Abdichtung der zwischen dem Hubbalken und den in Höhe der Ofensohle fest angeordneten Herdteilen befindlichen Spalte unter den Spalten vorgesehene Wasserrinnen und darin eintauchende   D'ich. tu gswände   hat, die einerseits am Hubbalken und anderseits an den die Ofensohle bildenden Herdteilen angebracht sind. 



   Bei derartigen öfen ergeben sich oft Probleme, die dadurch entstehen, dass Glühspäne oder Zunder, der, sich von dem mittels der   Hubbalkenför-   dervorrichtung beförderten Gut löst, in die Spalten zwischen dem beweglichen Hubbalken und den unbeweglichen Herdteilen fallen. Der Glühspan oder Zunder kann sich dabei allmählich in so   gro-   ssen Mengen ansammeln, dass die   Dichtungswände     beschädigt   werden. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass in der Wasserrinne eine   Fördervorrichtung für   die   hinunterfallenden   Glühspäne angeordnet ist, welche in diese Rinne fallenden Glühspan in Längsrichtung der Rinne fördert. 



   Gemäss einer besonders zweckmässigen Ausfüh-   rungaform   der Erfindung sind die Dichtungswände des   Hubbalkens mit Abstreifern   oder Kratzern versehen, die den Förderer bilden und derart angeordnet sind, dass sie mit dem Boden der Wasserrinne zusammenwirken, um in diese gefallenen   Glühspan   bei den   Rückwärtsbewegungen   des Hubbalkens in   Längsrichtung der Rinne   zu fördern. 



   Vorteilhaft sind die Abstreifer oder Kratzer in   Längsrichtung   der   Dichtung9Wände an   diesen in einem gegenseitigen Abstand angebracht, der geringer als der waagrechte Hub des Hubbalkens ist. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines   Ausführungsbeispieles   veranschaulicht. Fig. l ist ein senkrechter   Längsschnitt   durch einen Ofen nach der Erfindung, der mit einer Hubbalkenfördervorrichtung und deren Antrieb versehen ist. 



  Fig. 2 ist ein weiterer senkrechter Längsschnitt durch den Ofen nach Fig. 1, in dem die Abstrei- 
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 sind. Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt durch   die Hubibalkenfördervorrichtung   und die Abdich- tungs- und Fördervorrichtung nach der Erfindung in schaubildlicher Ansicht. 



   Der vorzugsweise zur Erwärmung von Stahlblöcken bestimmte Ofen nach der Erfindung besteht aus dem Ofengewölbe oder der Ofenwandung 1 und ist in eine vordere Kammer 2 und in eine hintere Kammer oder den Entnahmeteil 3 aufgeteilt, welche im wesentlichen durch eine vertikale Wand 4 des   Ofen gewölbes 1   getrennt sind. 
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 beispiel, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, aus zwei festen Auflageherden 5 und 6 sowie einem beweglichen Hubbalken 7 besteht. Der bewegliche Hubbalken 7 ruht auf einer Anzahl von Räderpaaren 8 und 9, die in Winkelhebeln 10 und 11 gelagert sind. Diese Winkelhebel sind ihrerseits an festen Konsolen 12 und   j ! 3 schwenkbar. gelagert.   Sämtliche   Winkelhebel 10, 11 sind   mit einer Zug-bzw. 



  Schubstange 14 gelenkig verbunden, die an ihrem einen Ende mit einem nicht dargestellten Kolben eines hydraulischen Zylinders 15 verbunden ist. 



  Durch Ziehen oder Schieben der Stange 14 wird der bewegliche Hubbalken 7 gegenüber'den beiden festen Herdteilen oder   Auflagenächen j   und 6 gehoben bzw. gesenkt. Der bewegliche Hubbalken 7 ist mit einer zweiten Kolbenstange 16 gelenkig verbunden, deren eines Ende mit einem hydraulischen Zylinder 17 zusammenarbeitet, der in einer Konsole   - 18   schwenkbar gelagert ist. Durch Betätigung des in dem Zylinder 17 arbeitenden Kolbens wird der Hubbalken in bekannter Weise hin-und herbewegt. Die beiden hydraulischen Kolben und Zylinder 15 und 17 sind über Rohrleitungen mit einer Pumpe 19 verbunden, die von einem Motor 20 angetrieben wird. Das von der Pumpe 19 geförderte Arbeitsmittel wird von den   Vierwegeventilen 22 und   22 auf die zwei Aggregate verteilt.

   Die Öffnungen dieser zwei Ventile, die mit den verschiedenen Verteilungsleitungen im Rohrleitungssystem verbunden sind, werden in bekannter Weise   regeJmasstg   derart in Abhängigkeit voneinander gesteuert, dass der Hubbalken in einem ersten Zeitpunkt gehoben und vorgeschoben 

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 und in einem zweiten Zeitpunkt gesenkt und zu-   rückgezogen   wird. Die Vorrichtungen für   einder-   artige Zuordnung der Bewegungen sind wohlbe- kannt und werden nicht als Teil der Erfindung angesehen, weshalb sie hier auch nicht näher er- klärt werden. 



   Wie Fig. 1 zeigt, wird eine Anzahl Stahl- blöcke 23 von der   Hübbalkenfördervorrichtung ge-   fördert. Dabei fällt nach und nach Glühspan in die Spallte 24 und 25, die sich zwischen den festen und beweglichen Hubbalken befinden. Es ist schon vorgeschlagen worden, unter diesen Spal- ten wassergefüllte Rinnen 26 anzuordnen (Fig. 3), in welche der Glühspan fallen kann. Ferner wurde bereits vorgeschlagen, in diesen Rinnen Abdich- tungswände 27 und 28 vorzusehen, welche in die Wasseroberfläche eintauchen, so dass eine dichte Wasserschleuse entsteht.

   Wenn die Hubbalkenför-   dervorrichtung aJ1beitet,   werden diese Rinnen all-   mählich   mit Glühspan gefüllt, der sich derart ansammeln kann, dass die   Dichtungswände   27 und 28 in ihn hineingepresst werden und den normalen Vorschubbewegungen des Hubbalkens hemmend entgegenwirken. Es war deshalb bisher erforderlich, die Reinigung der Rinnen dann vorzunehmen, wenn der Ofen ausser Betrieb war, beispielsweise zum Wochenende oder während einer nicht ausgenutzten Schicht. Es war dann notwendig, das Wasser aus den Rinnen abzulassen, bevor mit der Reinigung begonnen werden konnte. Die Reinigung wurde durch die Bodenlücken in den Rinnen mittels geeigneter Kratzer vorgenommen.

   Das ist jedoch mit einer genauen Kontrolle und erhöhter Aufmerksamkeit verbunden, bei deren Vernach-   lässigung   es sehr leicht zu erheblichen   Beschädi-   
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 Betriebes zur Folge haben können. 



   Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass, wie Fig. 2 zeigt, die Wasserrinne 26 an ihren zwei Enden mit einer   wassergefüllten   Sammelmulde 29 bzw. 30 verbunden ist, und dass die   Dichtungswände   28 des beweglichen Hubbalkens mit Abstreifern oder Krat- zern in Form von Platten   od.   dgl. 31 versehen sind, die derart angeordnet sind, dass sie entsprechend den Bewegungen des Hubbalkens gehoben, gesenkt, vorgeschoben und zurückgezogen werden. 
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 werdengebracht, dass sie den auf den Böden der Wasserrinnen befindlichen   Glühspan   in rückwärtiger Richtung in Richtung auf das Einlassende des Ofens fördern, d. h. zu der Mulde 29, in der sich allmählich ein aus Spänen 32 bestehendes Lager ansammelt.

   Glühspan, der durch den quer verlaufenden Spalt am inneren Ende des Hubbalkens fällt, wird in der Mulde 30 gesammelt. An diesem Ende der Hubbalkenfördervorrichtung ist eine senkrecht zur Ofenlängsrichtung verlaufende Dichtungswand 33 angebracht, die ebenso wie die Wände 27 und 28 in die Wasseroberfläche eintauchen.
Die senkrecht zur Ofenlängsrichtung verlaufende Dichtungswand 33 ist selbstverständlich als mit den Wänden 28 zusammenhängender Rahmen ausgebildet. In gleicher Weise kann auch auf der   gegenüberliegenden   Seite der Fördervorrichtung eine senkrecht zur   Ofenlängsrichtung   verlaufende   Dichtungswand 34   angeordnet sein, die auch mit den   Dichtungswänden   28 verbunden ist und in die Wasseroberfläche der Mulde 29 eintaucht. 



   Die Abstreifer oder Kratzer sind gemäss der Er-   findung   vorzugsweise in   Längsrichtung   der Dichtungswände in einem gegenseitigen Abstand voneinander angebracht, der geringer als die waagrechte Hublänge des   Hubbalbns   ist, damit der auf dem Rinnenboden gesammelte Glühspan 32 nicht nur hin-und herbewegt wird. 



   Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Aus-   führungabeispiel   beschränkt, sondern kann innerhalb des ihr   zugrunde liegenden Erfindungsgedan-   kens in verschiedener Weise abgewandelt werden. 



  So kann beispielsweise in der Wasserrinne eine Fördervorrichtung mit eigenem, gesonderten Antrieb vorgesehen sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Abdichtung der Spalte zwi- schen dem Hubbalken und der Ofensohle an öfen mit   Hubbalkenfförderung, bestehend   aus einer unter den Spalten angebrachten ortsfesten Wasserrinne und in diese eintauchende Dichtungwände, die einerseits am Hubbalken und anderseits an den die Ofensohle bildenden festen Herdteilen angebracht sind, gekennzeichnet durch eine   FÖrdervorrichtung für hinunterfallenden Glühspan   od. dgl., die in der Wasserrinne angeordnet ist und den in diese Rinne fallenden Glühspan in Längsrichtung der Rinne fördert.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungswände des Hubbalkens mit Abstreifern oder Kratzern versehen sind, die den Förderer bilden und derart angeordnet sind, dass sie mit dem Boden der Wasserrinne zusammenwirken, um in diese gefallenen Glühspan bei den Rückwärtsbewegungen des Hubbalkens in Längsrichtung der Rinne zu fördern.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifer oder Kratzer in Längsrichtung der Dichtungswände an diesen in einem gegenseitigen Abstand angebracht sind, der geringer als der waagrechte Hub des Hubbalkens ist.
AT113557A 1956-03-19 1957-02-19 Vorrichtung zur Abdichtung der Spalte zwischen dem Hubbalken und der Ofensohle an Öfen mit Hubbalkenförderung. AT202177B (de)

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