AT20198B - Unterbeschickungsfeuerung. - Google Patents

Unterbeschickungsfeuerung.

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AT20198B
AT20198B AT20198DA AT20198B AT 20198 B AT20198 B AT 20198B AT 20198D A AT20198D A AT 20198DA AT 20198 B AT20198 B AT 20198B
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AT
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coal
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Heinrich Stier
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Heinrich Stier
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   20198. HEINRICH   STIER m DRESDEN-FLAUEN.   



   Unterbeschickungsfeuerung. 
 EMI1.1 
 bildenden muldenförmigen Platte und besteht darin, dass der unterhalb der schrägen Wand liegende Teil der muldenförmigen Platte im Böschungswinkel der Kohle oder noch steiler 
 EMI1.2 
 Füllschacht nach der   Übergangsstelle   zum Verbrennungsraum hin erweitert. 



   Von dem Vorraum soll der hier stets im   Vorrat gehaltene frische Brennstoff nach   
 EMI1.3 
 raum abschliessen soll. Der im Verbrennungsraum verzehrte Brennstoff muss durch Nachschieben des frischen Brennstoffes vom Vorraum her ersetzt werden. 
 EMI1.4 
   Unterboschickungsfonerungen bisher der Fall war,   so wird zunächst das   Nachschieben   frischen Brennstoffes dadurch wesentlich erschwert, dass sich beim Nachschieben mit der   Krücke die Kohle   in dem sich verengenden Zufuhrwege versackt und   staut. I) lsss   Hindernis steht aber auch dem freiwiiligen Nachfallen der Kohle entgegen und die Folge   davon ist, dal3   das   beabsichtigte Nacbrntschen   in vielen FäDen unterbleibt.

   Schädlich ist 
 EMI1.5 
 schrägen Wand freigelegt, die einleitende Verbrennung greift in den Vorraum über und die Produkte der schweleuden Kohlenschichten können an dem glühenden Material vorbeistreichen, statt dasselbe zu durchströmen und verbrannt zu werden. 



   Durch die dem natürlichen Böschungswinkel der Kohle entsprechende oder eine noch steilere Neigung der   Vorraumsohle   bei gleichzeitiger Erweiterung des   Vorraumes   nach dem Trichtereingang hin wird also das selbsttätige Nachrutschen der Kohle unter ihrem Eigengewicht befördert, das Nachschieben der Kohle erleichtert und der regelrechte Fortgang des Verbrennungsprozesses gesichert, auch wenn die Bedienung im Nachschieben zeitweilig vernachlässigt werden sollte. 



   Eine derartige   Unterbeschickungsfeuerung   ist auf der Zeichnung im Vertikalschnitt dargestellt. Es ist mit a der Verbrennuugsraum bezeichnet, welcher hinten durch den 
 EMI1.6 
 der schrägen Wand c in eine undurchbrochene Platte d und diese in die Sohle e des Vorraumes über, welche mit der Wagerechten einen Winkel von etwa   4. 20 einschliesst. Wie   ersichtlich, erweitert sich der Vorraum nach dem Trichtereingang hin, so dass der Querschnitt des Brennstoffweges nach und nach immer weiter wird. 



   Erläuternd sei noch bemerkt, dass die Verbrennung im Raum a von oben nach unten fortschreitet : Das frische Brennmaterial rückt von unten nach und   verdrängt   das vor ihm befindliche ältere Material.   Demnach müssen   die aus dem frischen Material erzeugten brennbaren Gase die darüber befindlichen glühenden Brennstoffschichten durchstrcichen, 
 EMI1.7 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Unterbeschickungsfeuerung mit hinten durch einen Rost, vorn durch eine schräge Wand Begrenztem Verbrennungsraum und einer sich an den Rost anschliessenden, mit der schrägen Wand einen Vorraum oder Füllschacht bildenden muldenförmigen Platte, dadurch gekennzeichnet, dass der unterhalb der schrägen Wand (c) liegende Teil der muldenförmigen Platte (d, e) im Böschungswinkel der Kohle oder steiler geneigt und die schräge Wand (c) derart angeordnet ist, dass sich der Vorraum nach der Übergangsstelle zum Verbrennungsraum hin erweitert, zu dem Zwecke, das selbsttätige Nachrutschen der Kohle zu begünstigen und das Nachschieben der Kohle zu erleichtern. EMI2.1
AT20198D 1904-01-26 1904-01-26 Unterbeschickungsfeuerung. AT20198B (de)

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