AT201741B - Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Betriebe einer Glimmentladung - Google Patents
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Betriebe einer GlimmentladungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Gegenstand des Stammpatentes Nr. 195539 ist em Verfahren zum Betriebe einer Glimmentladung, das insbesondere zur Behandlung von im Entladungsgefäss sich befindlichen Körpern dient. Nach dem Stammpatent wird die Glimmentladung un- EMI1.2 patent angegebenen Schaltungen dadurch vorteilhaft, unterscheidet, dass sie ohne Schaltorgane, also ohne Öffnung und Schliessung von Stromkreisen auskommt. Gemäss der Erfindung wird ein Schwin-, gungskreis vorgesehen, der beim Umschlag der Glimmentladung in eine Bogenentladung angesto- ssen und dessen Spannung oder Strom dem Ent- ladungsgefäss aufgezwungen wird, um durch Umpolung der Spannung oder des Stromes den Lichtbogen-zum Erlöschen zu ; bringen. Ist der Lichtbogen erloschen, so verschwindet die Schwingung EMI1.3 Erfindung ist einLichtbogen zufolge der angeregten Schwingung zum Erlöschen, so wird der. Schwingungskreis'unterbrochen und die Glimmentladung dadurch erneut gezündet, dass die von der Versorgungsquelle gelieferte Spannung an den Elektroden des. Entladungsgefässes selbsttätig auf den zur. Zündung nötigen Wert ansteigt. EMI1.4 gsbeispieleEntladungsgefäss, 11 seine Anode und 12 seine Kathode. Die Anode ist über einen Widerstand 13 EMI1.5 anode 14 verbunden, die zur Zündung der Glimm- entladung dient. Der Strom. für. die Entladung wird von einer Gleichstromquelle 15 geliefert, die über einen den Strom'begrenzenden Widerstand EMI1.6 l liegtSchwingungskreis, der aus einer'Ind*uktivität 77 und einer dazu parallelen Kapazität 18 besteht, also ein LC-Parallelglied darstellt, an den Elektro- 'den 11, 12 des Emladungsgefässes. Ein Kondensa- EMI1.7 lediglich den Zweck, den Schwingungskreis gegen den von der Quelle 15 gelieferten Gleichstrom zu sperren. An den Elektroden 11, 12 liegt ferner ein Verstärker 20, dessen Ausgang mit einem Stossgenerator 21 verbunden ist An den Ausgangsklemmen des Stossgenerators liegt eine Spule 22, die mit der Induktivität 17 des Schwingungskreises gekoppelt'ist. Schlägt die Glimmentladung in einen Licht- EMI1.8 <Desc/Clms Page number 2> ten. Diese Spannung ist, wenn man im Augenblick von dem Widerstand 25 absieht, gleich der Spannung zwischen den. Elektroden II und 12. Mithin findet schon innerhalb der ersten Voll- EMI2.1 derein Element in dem LC-Reihenglied 26,27. Die Stromquelle liegt parallel zur Kapazität 27. In Reihe mit dem Begrenzungswiderstand 16 befindet sich eine Drossel 28, die erheblich grösser ist als die Induktivität der Spule 26. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 bedarf es zum Anstoss der Schwingungen keiner besonderen Hilfsmittel wie in Fig. 1. Wenn nämlich die Spannung zwischen den Elektroden 11 und 12 beim EMI2.2 Entladung 0in einen Lichtbogenbringt dadurch den Lichtbogen zum Erlöschen. Der Schwingungskreis ist damit geöffnet und die Schwingung beendet. Unter Ladung des Kondensators 27 steigt die Spannung zwischen den Elektroden 11 und 12 in dem nun folgenden Aus- gleichvorgang wieder auf einen Wert, bei dem die Glimmentladung gezündet wird. Die Drossel 28 hat den Zweck, die Schwingung elektrisch von dem die Stromquelle enthaltenden Zweig zu trennen. EMI2.3 derstand 31 und einem Kondensator 320 bestehen- des RC-Glied überbrückt ist, so dass. die in den beiden Maschen des. Netzwerkes auftretenden ver- : änderlichen Vorgänge von der Impedanz derStrom- quelle. unabhängig werden. Der aus der Drossel 28, den Kapazitäten 27 und 32 und den Widerständen 16, 30. und 31 bestehende Schwingungskreis ist aperiodisch gedämpft, vermag also nicht selbsttätig zu schwingen. Nach Unterbrechung des Lichtbogens und Beendigung der Schwingungen im Kreis 26, 27 findet daher der Ausgleichsvorgang, an dessen Ende erneute Zündung der Glimmentladung geschieht, aperiodisch statt. Der Vorteil der Ausführungsformen nach Fig. 2 EMI2.4 ter zu beherrschen, weil man zum Anstoss der Schwingung nicht auf die Grösse der Strom-oder Spannungsänderung am Entladungsgefäss angewiesen ist, vielmehr beliebige Verstärkung anwenden kann. Man kann darüber hinaus statt : des einfa- chen Stossgenerators 21 einen Multivibrator verwenden, durch den der Schwingungskreis mehrfach nacheinander angestossen wird, um für den Fall, dass die, Löschung'beim ersten Stoss nicht gelingt, weitere die Löschung erstrebende Vorgänge folgen zu lassen. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Betriebe einer Glimmentladung, insbesondere zur Behandlung, von im Entladungsgefäss sich befindlichen Körpern, nach Patent-Nr. 195539 gekenmzeichnet durch einen Schwingungskreis, der beim Umschlag der Glimmentladung in eine. Bo- EMI2.5 angestossenwird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein LC-Parallelglied (17, 18) dem Entladungsgefäss (10) parallelgeschaltet ist, wobei das Parallelglied (17, 18) durch einen vom Umschlag herrührenden Stoss zu Schwingungen angeregt-wird.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen mit dem LC-Glied (17, 18) induktiv gekoppelten Stossgenerator (21), der durch diebeimUmschlageintretendeÄnderungder Spannung oder des Stromes des Entladungsgefässes (10) erregt wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch. ge- kennzeichnet, dass das Entladungsgefäss (10) in den Stromkreis eines LC-Reihengliedes (26,27) geschaltet ist, so dass dieses durch die Änderung der Spannung am Endadungsgefäss beim Umschlag unmittelbar zu Schwingungen angeregt wird.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromquelle (15) für die EMI2.6
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE195539T | 1955-04-02 | ||
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| AT201741B true AT201741B (de) | 1959-01-26 |
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| AT201741D AT201741B (de) | 1955-04-02 | 1957-03-14 | Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Betriebe einer Glimmentladung |
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1957
- 1957-03-14 AT AT201741D patent/AT201741B/de active
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