<Desc/Clms Page number 1>
Anordnung an Rechen für Wasserkraftanlagen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung an Rechen für Wasserkraftwerke oder andere An- lagen, bei denen die Aufgabe besteht, Rechen, ins- besondere grosse Turbinenrechen einsetzen und hochziehen zu können. Bei solchen Anlagen ist es weiterhin vielfach auch wünschenswert, die Re- chenanordnung mittels einer verfahrbaren Rechen- reinigungsmaschine jederzeit leicht reinigen zu können.
Für die Arbeiten an Turbinenrechen, wie für das Montieren oder Demontieren von Rechenab- schnitten während des Betriebes von Wasserkraft- anlagen, verfügen Elektrizitätsversorgungsunternehmen, denen mehrere Kraftwerke unterstehen, vielfach über eine Taucherkolonne. Alleinstehende Kraftwerksunternehmen mussten beispielsweise dazu übergehen, Portaldammtafeln, die vor den Rechen anzuordnen sind, vorzusehen.
Zieht man die Führungsprofileisen für die einzelnen Rechenfelder bis zum Oberwasserpodium herauf, ermöglicht man ein leichtes Einsetzen, macht aber das Reinigen der Rechenanlage mit einer fahrbaren Rechenreinigungsmaschine unmöglich.
Der Putzwagen könnte nicht über die Tauchwand bzw. Betonschürze verfahren werden. Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung beseitigt. Dabei wird ebenfalls von vorzugsweise aus Profileisen bestehenden vertikalen Führungen Gebrauch gemacht, die dem erleichterten Einsetzen und Hochziehen des Rechens oder von Rechenabschnitten dienen. Die Erfindung besteht darin, dass die Führungen in einsatzbarer oder ähnlicher Weise an Haltevorrichtungen befestigt sind, die in die Tauchwand derart eingelassen sind, dass sie an der Vorderseite der Wand nicht herausragen. Es kann dabei zweckmässig sein, in die Tauchwand bzw. Betonschürze Schweissprofile mit schwalbenschwanzförmiger Innengestaltung oder ähnlicher Ausbildung einzulassen, die jeweils am Anfang und am Ende der Rechenabschnitte bzw. Rechenfelder anzuordnen sind.
Die Führungen können in entsprechender Weise mit Ansätzen versehen sein, deren Form dem Innenprofil der Haltevorrichtung angeglichen ist. Mittels zweier IProfileisen, die ebenfalls mit einem schwalbenschwanzförmigen Fuss oder in entsprechender Weise mit Ansätzen versehen sind, kann Rechenfeld um Rechenfeld eingesetzt werden, ohne dass eine weitere Führung benötigt wird. Die beiden I-
Eisen werden jeweils um eine Feldbreite versetzt.
Die durch die Haltevorrichtung in der Vorder- seite der Tauchwand gebildeten Schlitze lassen sich leicht so schmal bemessen, dass der Putzwagen von Rechenreinigungsmaschinen unbehindert ver- fahren werden kann. Die vertikalen Abmessungen der Tauchwand dürften im allgemeinen eine ein- wandfreie Führung der Rechenfelder gewährlei- sten.
Sollte bei einem extremen Verhältnis der Längen von Tauchwand und Rechenstablänge die
Führung als unzureichend erachtet werden, so ist es ohne weiteres möglich, die Führungen (IProfile) bei entsprechender Dimensionierung über die Länge der Tauchwand hinaus zu verlängern.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel in seinen für die Erfindung wesentlichen Teilen in vereinfachter Darstellung.
Dabei zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht eines Rechenfeldes, während die Fig. 2 und 3 Schnittbilder längs der Schnittlinien Il-Il und III-III darstellen. In Fig. 4 ist eine Schnittdarstellung IV bis IV der Führung mit ihrer zugehörigen Haltevorrichtung veranschaulicht. Für gleiche Teile sind in sämtlichen Figuren gleiche Bezugszeichen verwendet.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Rechenfeld mit vertikal verlaufenden Rechenstäben 1 dargestellt, die durch Querverstrebungen miteinander vereinigt sind und durch die Anlagestücke 2, 3, 4 und 5 gesichert sind. Die Führungen bestehen aus I-förmigen Profileisen 6 und 7, von denen das Profil 6 in Fig. 4 im Schnitt deutlicher veranschaulicht ist. In der Tauchwand bzw. Betonschürze 8 sind schwalbenschwanzförmige Schweissprofile 9 eingelassen, die mit der Vorderseite der Tauchwand derart abschliessen, dass keinerlei Teile überstehen. Es wird dadurch lediglich ein verhältnismässig schmaler Schlitz gebildet, über den der Putzwagen einer Rechenreinigungsmaschine unbehindert hinwegfahren kann.
Die Führungen sind mit Fussteilen versehen, die entsprechend der schwalbenschwanzförmigen Gestalt ihrer Haltevorrichtungen ebenfalls schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind. So ist am I-Profil 6 ein Ansatz 10 angebracht, der einen sicheren Sitz der Frührung in der Haltevorrichtung gewährleistet.