AT201157B - Drehzahlabhängige Schalt- bzw. Regeleinrichtung - Google Patents

Drehzahlabhängige Schalt- bzw. Regeleinrichtung

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Publication number
AT201157B
AT201157B AT201157DA AT201157B AT 201157 B AT201157 B AT 201157B AT 201157D A AT201157D A AT 201157DA AT 201157 B AT201157 B AT 201157B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
speed
switching
control device
rotation
dependent switching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Ing Geppert
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/62Contacts actuated by radial cams
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts

Landscapes

  • Friction Gearing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehzahlabhängige Schalt-bzw. Regeleinrichtung 
 EMI1.1 
    geworden.mi- einer Nocke versehenen   Schaltteil in Richtung der Schaltdrehachse mitnimmt, der in Abhängig-   keit   von der Drehzahl in seinem Verschiebungsweg angeordnete, mit den Nocken zusammenarbeitende Schaltkontakte betätigt. Der Schaltteil ist dabei als Stange ausgebildet, die zwischen an der Schaltergrundplatte befestigten Schienen geführt ist. Das eine Ende dieser Stange wirkt als Nocke zur Kontaktbetätigung. Diese bekannte Konstruktion lässt eine Feineinstellung der Kontaktzeitpunkte in Ab-   hängigkeit   von der Drehzahl, insbesondere während des Betriebes, nicht zu und erfordert ausserdem   \erhä ! tnismässig   viel Platz. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine drehzahlabhängige   Schalt-hzw. Regeleinrichtung mit Flieh-   pendelsystem, das einen unverdrehbaren, jedoch in Richtung der Schalterdrehachse verschiebbaren, mit wenigstens einer Nocke versehenen Schaltteil mitnimmt, in dessen Verschiebungsweg mit der Nocke zusammenarbeitende Kontaktbetätigungselemente angeordnet sind. Erfindungsgemäss ist der Schaltteil als zylindrischer Ring ausgebildet und am Umfang mit einer oder mehreren Ausnehmungen versehen, in denen mittels Spindeln längs der Zylindererzeu-   genden verstellbare   Nocken angeordnet sind.

   Die Spindeln ragen dabei vorteilhaft aus dem Schaltergehäuse heraus und auch das der Antriebsseite der Schalterdrehachse abgekehrte Ende ist vorteilhaft durch das Schaltergehäuse hindurchgeführt, um   den Anschluss einer Drehzahlmesseinrichtung zu ermöglichen. Die Erfindung gestattet, während des Betriebes eine Justierung und Feineinstellung der Schaltzeitpunkte in Abhängigkeit von der Drehzahl   vorzunehmen. Gleichzeitig kann, ebenfalls ohne Beeinträchtigung der Bewegung des Fliehpendelsystems, eine Drehzahlmessung ausgeführt werden. 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 z. B. bestehend aus den   bei den Pendelkörpern'5, 5'   oder auch ein Pendelsystem anderer Konstruktion befestigt. Mittels des Gestänges 6,7 ist das Pendelsystem mit einer auf die Schalterdrehachse 1 aufgesteckten zylindrischen Hülse 8 verbunden.

   Auf dieser Hülse 8 ist ein zylindrischer Ring 9 vorteilhaft unter Zwischenschaltung von Kugellagern 10, 
 EMI1.4 
 
Verstellung der Nocken dienen Spindeln 14, 14', die mit hier nicht gezeichneten Mitteln im Ring 9 gehalten sind, derart, dass sie zwar die Verschiebung des Ringes mitmachen, wobei sie in den etwa im
Schaltergehäuse befindlichen Lagern 15, 15'glei- ten, aber ihre Höhenlage relativ zum Ring 9 nicht ändern können. Durch Drehen der Spindeln
14, 14', die vorteilhaft aus dem Schaltergehäuse hinausragen, in der einen Richtung, schrauben sich die Nocken 13,   13'nach   oben, bei Drehen in der andern Richtung hingegen nach unten. Die Nocken
13. 13'arbeiten mit Fühlern von Betätigungsele- menten für einen oder mehrere Schalter, im vor- liegenden Beispiel mit in Kipphebeln 16, 16'ge- lagerten Rollen 17, 17'zusammen. 



   Wird die Schalterdrehachse in Umdrehung ver- setzt, so bewegen sich die Pendel unter dem Ein- fluss der Fliehkraft nach aussen. Die Hülse 8 wird vom Pendelsystem bei der Rotation mitgenommen und verschiebt sich ausserdem in Richtung der Schalterdrehachse 1. Die Verschiebung (aber nicht die Drehung) der Hülse 8 wird auf den Ring 9 übertragen. Die Grösse der Verschiebung ist von   dez   Drehzahl abhängig. Bereits bei einer verhältnismässig geringen Drehzahl läuft z. B. die Rolle 17 auf die Nocke 13 auf und löst über den Kipphebel 16 den bei dieser Drehzahl gewünschten Schaltvorgang aus. Bei Steigerung der Drehzahl gleitet die Nocke unter dem Fühlhebel vorbei, ohne dass die Bewegung des Pendelsystems dadurch belastet' wird.

   Bei weiterer Steigerung der Drehzahl wird der Teil 9 schliesslich so weit verschoben, dass der   Fühler 17'auf   die Nocke   13'aufläuft   und den der höheren Drehzahl zugeordneten Schalt-oder Regel- 

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 EMI2.1 
 des Betriebes mittels der Spindeln   M,   14'vorgenommen werden. Es können mit der erfindunggemässen Einrichtung nicht nur zwei Schaltvor-   vorgänge   bei verschiedenen Drehzahlen sondern mittels weiterer am Umfang des Ringes 9 angeordneter Nocken drei oder mehrere voneinander unabhängige Schalt- bzw. Regelvorgänge gleichzeitig oder nacheinander bewerkstelligt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Drehzahlabhängige   Schalt- bzw. Regeleinrich-   tung mit Fliehpendelsystem, das einen unverdreh- baren, jedoch in Richtung der Schalterdrehachse verschiebbaren, mit wenigstens einer Nocke versehenen Schaltteil mitnimmt, in dessen Verschiebungsweg Kontaktbetätigungselemente angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltteil   (9)   als zylindrischer Ring ausgebildet und am Umfang mit einer oder mehreren Ausnehmungen   (12, 12')   versehen ist, in denen mittels Spindeln (14,   14')   längs der Zylindererzeugenden verstellbare Nokken angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindeln (14, 14') zur Nokkenverstellung aus dem Schaltergehäuse heraus- EMI2.2
AT201157D 1957-04-26 1957-04-26 Drehzahlabhängige Schalt- bzw. Regeleinrichtung AT201157B (de)

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AT (1) AT201157B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT383654B (de) * 1982-03-15 1987-08-10 Friedmann & Maier Ag Fliehkraftschalter

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AT383654B (de) * 1982-03-15 1987-08-10 Friedmann & Maier Ag Fliehkraftschalter

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