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Erschütterungsfeste Hörerauflage IT it automatischen Schaltkontakten Die Erfindung betrifft eine Telephonhörerauflage für Nachrichtengeräte zum Einsatz in fahrbaren Stationen, an die die Forderung gestellt ist, ein Herausfallen des Handapparates während der Fahrt zu verhindern. Ferner besteht dabei die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der zumeist durch das Gewicht des Hörers betätigte Haken-Umschalter keine Fehlschaltungen bzw. Unterbrechungen infolge von Erschüttei rungen auslösen kann.
Eine normale Hörerauflage, bei der der Handapparat nach Gebrauch einfach aufgelegt und durch sein Eigengewicht gehalten wird, lässt sich bei Kraftfahrzeugstationen, in Flugzeugen oder beim Einsatz auf See nicht ohne weiteres verwenden. Bei derartigen Stationen ist man auf zusätzliche Haltevorrichtungen, beispielsweise nach Art von Flaschenverschlüssen angewiesen, deren Bedienung jedoch umständlich und D zumeist nur mit beiden Händen des Teilnehmers"möglich ist. Dies bedeutet eine erhebliche Behinderung des Betriebes, insbesondere in den Fällen, wo der Bedienende zugleich der Fahrer bzw. der Pilot des Fahrzeuges ist, Es ist deshalb vorgeschlagen worden, ein : e in der üblichen Arbeitsweise zu betätigende Hörerauflage dadurch für den Einsatz in fahrbarenstationen brauchbar zu machen, dass die Auflagegabel mit elastischen i Ansatzstücken aus Weichgummi versehen wurde.
Zur Halterung des Handapparates sind diese Ansatzstücke mit Metall-oder Gummiwarzen versehen. Andere Konstruktionen sehen bestimmte Weichgummi-Formstücke vor, welche sich beim Auflegen und Aufdrücken des Handapparates zwischen die Mikrophon- und die Hörerkapsel quetschen.
Mit diesen Ausführungen wurden aber gelegentliche Unterbrechungen des Schaltkontaktes nicht vermieden, auch verlieren Weichgummiteile mit der Zeit ihre Elastizität und mit der Beanspruchung ihre Form, so dass die Sicherheit einer derartigen Auflagegabel gegen Herabfallen des Handapparates durch Erschütterungen unzureichend ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass derartige Gummistücke naturgemäss den Handapparat nur in seiner jeweiligen Lage zu halten vermögen. Bei einer Verschiebung dieser Lage, insbesondere infolge periodischer Erschütterungen oder auch bei unvollständigen Eindrücken des Handapparates durch den Teilnehmer fehlt also eine, den Handapparat eindeutig in die gewünschte Ruhelage zwingende Kraft.
Die geschilderten Nachteile werden nun gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass eine erschütterungsfeste Hörerauflage mit automatischen Schaltkontakten in der Weise vorgeschlagen wird, dass zum Einklemmen des Hörergriffes federnde Gelenkhebel in Gestalt von Halteklauen vorgesehen sind, durch deren Bewegung die Schaltkontakte betätigbar sind. Die Erfindung'beruht also auf dem Gedanken, nicht mehr das gegebene Gewicht des Handapparates zur Halterung und zur Kontaktbewegung zu verwenden.
Statt dessen werden diese beiden Funktionen nun mit Hilfe beliebig stark gefederter und in sich starrer Gelenkhebel aus einem Material, das keiner Formveränderung unterliegt, vollzogen. Beim Auflegen, bzw. beim Abheben des Handapparates in der üblichen Weise erfolgt zugleich u. zw. durch die Form des ihörergriffes selbst, die Bewegung dieser Gelenkhebel und damit die Betätigung der Kontakte.
In Verfolg des Erfindungsgedankens wird ferner zur Vermeidung von Kontaktfehlern, wie sie insbesondere unter den klimatischen Bedingungen des ortsbeweglichen Einsatzes leicht auftreten können, an Stelle eines gewöhnlichen Kontaktes ein solcher mit zwei durch Federkraft einrastenden Arbeitsstellungen vorgeschlagen.
An Hand der beiliegenden Zeichnungen sollen die Wirkungsweise der Erfindung und deren Anwendungsmöglichkeiten näher erläutert werden.
Fig. 1 stellt die Hörerauflage gemäss der Erfindung dar. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt und Fig. 3 einen
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