AT20108B - Kippbarer Schmelzofen zum Schmelzen von Stahl und anderen Metallen. - Google Patents

Kippbarer Schmelzofen zum Schmelzen von Stahl und anderen Metallen.

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AT20108B
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Austria
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melting
furnace
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tiltable
smelting
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Louis Rousseau
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Louis Rousseau
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Description


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  Kippbarer Schmelzofen zum Schmelzen von Stahl und anderen Metallen. 



   Die vorliegende Erfindung hat einen kippbaren Schmelzofen zum Gegenstande, welcher eine Verbesserung des durch Patent Nr. 5566 geschützten Konverters bildet ; der Zweck der Erfindung ist, die Feuerung des Schmelzofens in einem besonderen Behälter anzuordnen. der mit jenem, in dem der Schmelztiegel sich befindet, nur durch Öffnungen für den Durchgang der Verbrennungsgase in Verbindung steht, damit, falls der bewegliche Schmelztiegel bezw. die Pfanne bersten sollte, sich das in letzterem befindliche geschmolzene Metall auf der Sohle des gemeinsamen Behälters ansammeln und aus diesem das Metall in Formen oder Ingots abgegossen werden kann, geradeso, als ob es im   SchmeI/Jiege1   selbst enthalten   wäre :

     die Erfindung betrifft noch   verschiedene Vervollkommnungen, welche   die Bedienung erleichtern, die gute Arbeitsweise des Schmelzofens sichern und seine Konstruktion vereinfachen. 
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Das Schmelzbecken (Pfanne, Schmelztiegel) 4, welches das zu schmelzende Metall aufzunehmen hat, hat   kreisrunden Querschnitt mit kugelförmigem   oder ellipsoidischen Boden. um demselben grosse Widerstandsfähigkeit zu verleihen und seine Herstellung zu vereinfachen. Dieses Becken 4 ist in einem Räume.   il   aus   feuerbeständigem Materiale unter-   
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 der Wand des   Raumes : j eingemauert   sind.

   Letzterer ist in seinem oberen Teil zu einer Krone 8 von geeigneter Form ausgebildet, deren unterer Teil gegen das   Schmelzbecken 4   gekehrt ist und zwischen sich und letzterem einen Ringraum freilässt, dessen Querschnitt hinreicht, um die   Vorbrennungsgase hindurchstreichen zu   lassen und sie zu zwingen, die Oberfläche des flüssigen Metalles zu   bcstreichen, bevor sie   aus dem Schmelzofen entweichen. An der dem während der Schmelzung durch einen Pfropfen in   üblicher   Weise verschlossen 
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 welche den Gasen freien   Durchgang gewähren.

   Diese Kanäle   sind aber in solcher Höhe angeordnet, dass, falls das   8chmelzbecken   seinen Inhalt zufälligerweise in den Raum 5 entleeren sollte, die Oberfläche des geschmolzenen Metalles niemals die Höhe dieser Leitungen 10 erreichen liann. Die Feuerung besteht aus einer Verbrennungskammer 11, um welche ein Kanal 12 ausgespart ist, der sich nach beiden Seiten erstreckt und in den oberen Teil eines   Kanales 13 mündet,   welcher zwischen den Räumen 5 und 11 frei belassen ist. Die Verbrennungskammer 11 steht mit dem Kanäle 13 in unmittelbarer Verbindung durch die Öffnungen 14, 14, deren Anzahl hinreicht, um dem Durchgänge der in der Feuerung entwickelten Verbrennungsgase den erforderlichen Querschnitt zu sichern. 



  Der Kanal 13 steht durch die Kanäle 10, 10 mit dem Raume 5 in Verbindung. 



   Die Kammer 11 ist durch einen Deckel   lo   geschlossen, der durch eine Schraube 16, welche durch einen auf der Platte 18 angelenkten Hebel 17 geschraubt ist, gedichtet wird. 



  Dieser Hebel 17 kann mit seinem Ende mit einem auf derselben Platte 18 gelenkig gelagerten Ring 19 in Eingriff gebracht werden, der sein Anheben unter dem von der 

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 Schraube 16 ausgeübten Druck verhindert. Es ist leicht, den Deckel 15 zu entfernen, indem man die Schraube   16   zurückdreht und den Ring 19 ausser Eingriff mit dem Hebel 17 bringt. 
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 die letztere sich an ihm erwärmt ; der untere Rohrstutzen 18. führt unter den Rost der Feuerung (Fig. 1). Jeder dieser Rohrstutzen ist mit einer Drosselklappe 19. bezw. 20 versehen.

   Diese beiden Drosselklappen sind auf einer gemeinsamen, am aussenliegenden Ende einen   Betätigungsgriff   22 tragenden Welle 21 befestigt, und zwar so, dass sie zueinander im rechten Winkel stehen, so dass, wenn der Betätigungsgriff 22 gedreht wird,   dij   eine der Leitungen abgeschlossen und die andere geöffnet wird. Auf dem   Mantel 15.   sind in gleicher   Achsenrichtung   zwei Drehzapfen   23,   23 befestigt, welche durch die auf dem Sockel des Schmelzofens angeordneten Stützen 24,24 getragen werden ; der Sockel kann behufs leichteren Transportes des Apparates mit Tragringen ausgestattet sein.

   Einer dieser Zapfen 23 trägt einen gezahnten Sektor 25, in welchen ein Zahntrieb 26 eingreift, der auf einer 
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Ende 29 eingreift, die mittelst einer der beiden, auf den Enden ihrer Welle   aufgekei1ten  
Kurbelscheiben 30 betätigt werden kann. 



   Es ist ersichtlich, dass durch Drehen einer dieser Kurbelscheiben 30 im geeigneten
Sinne diese Bewegung auf den gezahnten Sektor 25 und infolgedessen auf den ganzen
Schmelzofen übertragen wird, dem   hiednrch   eine solche Bewegung erteilt wird, die das
Ausgiessen des im Becken 4 enthaltenen geschmolzenen Metalles in eine   Giesspfanne,   einen
Ingot oder eine Form ermöglicht. 



   Im Deckel   15   ist eine   Düse 3J   angeordnet, welche in den Innenraum der Ver- brennungskammer 11 führt und durch ein biegsames Rohr 32 mit einem Petroleum- oder einem anderen Kohlenwasserstoff enthaltenden Behälter in Verbindung steht, so zwar, dass Kohlenwasserstoffstrahlen in die Feuerung geschickt werden können, die sich bei der   Berührung mit   den heissen Gasen entzünden und ihre kalorische Wärmeleistung derjenigen der Verl) rennungsprodulite des Feuerraumes hinzufügen. 



   Die im Feuerraum. 9 entwickelten Verbrennungsgase steigen in die Verbrennungs-   kammer   auf, durchstreichen die Offnungen 14 und die Feuerzüge 13 und 10 und ver- breiten sich in dem Raum 5, wo ihre Verteilung durch die zweckdienlich in den   Keilstützen   7 angeordneten Öffnungen 33 erleichtert wird. Die durch das Rohr   16a   zuströmende Luft streicht einerseits durch den Stutzen 18a unter den Rost der Feuerung, anderseits durch den   Stutzen 27a um   die Verbrennungskammer-1, von wo sie durch die Feuerzüge 12 in die Kanäle 13 gelangt, in denen sie mit den durch die Öffnungen 14 austretenden Gasen zusammentrifft und diesen die für ihre vollständige Verbrennung notwendige Menge Sauer- stoff zubringt. 



   Im Raum 5 steigen die Gase, das   Scbmelzbecken   4   umspülend   und es von aussen erhitzend auf, folgen dann den unteren Wandungen der Krone   8,   demzufolge sie das im
Hocken 4 enthaltene Metall bestreichen und unmittelbar erhitzen und entweichen schliesslich in der durch die Pfeile in Fig. 1 angedeuteten Richtung.

   Sobald die erzeugte Gasmenge für die Luftmenge zu gross ist und diese dem Schmelzofen als Kohlenoxyd entströmt, wird der Griff 22 so gedreht, dass die Drosselklappe 20 den Durchgang des Rohrstutzens   18a   noch mehr schliesst, um die zum Rost streichende Luftmenge zu verringern und die Drossel- klappe 1. 9a sich öffnet,    um.   eine der Drosselung des Rohres entsprechend grössere Menge      Luft in die Kanäle 13 zu senden und so den für die vollständige Verbrennung der durch die Öffnungen 14 der Feuerung   entströmenden   Gase notwendigen Sauerstoff zuzuführen. Durch entsprechende Betätigung des Griffes 22 kann somit die Verbrennung nach Wunsch geregelt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Eine Ausführungsform des durch das Stamm-Patent Nr. 5566 geschützten kippbaren Schmelzofens, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des das Schmelzbecken und die Feuerung gemeinsam umschliessenden Mantels eine derartige Teilung getroffen ist, dass das Schmelzbecken (4) von einer von der Feuerung vollkommen getrennten und mit dieser nur durch Übertrittskanä) e für die Verbrennungsgase in Verbindung stehenden Kammer (5) umschlossen ist, derart, dass im Falle eines Berstens des Schmelzbeckens, dessen Inhalt <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Luftzuführungsrohr im Innern des Mantels eine Abzweigung (17,) besitzt,
    welche behufs Erhitzung die Luft um die Verbrennungskammer und im weiteren Verlaufe nach Mischen mit den Feuergasen in den das Schmelzbecken enthaltenden Raum leitet und dass jeder der beiden Rohräste (170. bezw. 18a) eine Drosselklappe (19a bezw. 20) besitzt, die, im rechten Winkel zueinander stehend, auf einer gemeinsamen Drehachse (21) sitzen, so dass durch Drehen der letzteren der eine der Rohräste mehr oder weniger geschlossen und der andere gleichzeitig in entsprechendem Masse geöffnet wird.
    3. Eine Ausführungsform des kippbaren Schmelzofens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Becken (4) zur Aufnahme des Metalles nach einem Rotationskörper geformt ist, dessen Grundfläche ein Kreis oder eine Ellipse bildet, um seine Herstellung zu erleichtern und ihm grössere Widerstandsfähigkeit zu erteilen.
    4. Eine Ausführungsform des kippbaren Schmelzofens nach Stamm-Patent Nr. 5566 und Anspruch l, gekennzeichnet durch eine oberhalb des Schmelzbeckens angeordnete Krone (8), welche mit nach innen und abwärts gerichteten Leitnichen versehen, die Verbrennungsgase zwingt, vor ihrem Entweichen in das Schmelzbecken einzutreten und das zu schmelzende Metall zu bestreichen.
AT20108D 1900-09-27 1904-04-30 Kippbarer Schmelzofen zum Schmelzen von Stahl und anderen Metallen. AT20108B (de)

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