AT20098B - Einrichtung zur gegenseitigen Verriegelung zweier oder mehrerer Absperrventile. - Google Patents

Einrichtung zur gegenseitigen Verriegelung zweier oder mehrerer Absperrventile.

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AT20098B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur gegenseitigen Verriegelung zweier oder mehrerer Absperrventile. 



   In vielen Fällen ist es notwendig, die zur Absperrung einzelner Rohrleitungen für Gas, Wasser oder dgl. dienenden Absperrorgane (Ventile, Schieber   nsw.)   derart einzurichten, dass zunächst ein bestimmtes Ventil geöffnet oder geschlossen werden muss, bevor ein anderes geschlossen oder geöffnet werden kann. Man hat bereits Absperrventile durch bewegliche   Zwischenmittel   wie Hebelwerke, Zugstangen u. dgl. derart untereinander verbunden, dass sie stets nur in der einmal bestimmten Reihenfolge geöffnet oder geschlossen werden können. 



   Die Erfindung bezweckt nun, eine Verriegelungsvorrichtung zu schaffen, die keinerlei bewegliche Zwischenglieder zwischen den in Abhängigkeit zu bringenden Ventilen erfordert, wodurch die gegenseitige Verbindung einer grösseren Anzahl derselben erleichtert wird. Zu diesem Zwecke werden die Absperrorgane mit je einem hydraulischen Druckzylinder derart verbunden, dass der Kolben des Druckzylinders den Bewegungen der beweglichen Teile der Absperrorgane, also der Ventilteller, Spindeln,   Handräder   oder dgl. folgen kann. 



   In Fig. 1 ist eine   Ausführungsform   der Verriegelungsvorrichtung für zwei Ventile dargestellt, während die Fig. 2 bis 5 Einzelansichten hievon veranschaulichenm. Die Druck-   zylinder al'a2 sind   auf den Ventilen    < , so angeordnet,   dass die oberen Enden der Kolben c1, c2 unter den Handrädern dl, d2 liegen, welche zur Bewegung der Ventile dienen. Eine Rohrleitung e verbindet die zusammengehörigen Druckzylinder aller in Ab-   hängigkeit   voneinander zu setzungen Ventile. Die Füllung der Rohrleitung e und der damit verbundenen Zylinder mit dem zur   Druckübertragung   erforderlichen Mittel erfolgt nur einmal. 



   Die oberen Enden der Kolben c, und c2 sind mit KIopfstücken f1, f2 versehen, in 
 EMI1.1 
 gleitenaufGeradführungenh1undh2. 



     Die Ventile b1   und b, sind in der Regel geöffnet, wenn die Handräder dl und d2 sich in ihrer höchsten Stellung befinden und geschlossen, wenn die   Handräder ihre   tiefste Stellung einnehmen. Werden nun zwei solche Ventile auf diese Weise miteinander ver- 
 EMI1.2 
 



   Beabsichtigt man, das geöffnete Ventil bl (Fig. 1) zu schliessen, so ist dies nur möglich, wenn vorher das zweite, geschlossene Ventil b2 geöffnet worden ist ; denn die   Abwärtsbewegung   der Spindel des zu schliessenden Ventils bl ist nur möglich, wenn der Druckkolben c1 dieser Bewegung folgen kann. Dies hat aber zur notwendigen Voraussetzung, dass der Druckkolben c2 des anderen Ventils b2 sich aufwärts bewegen kann, d. h. das   Ventil   kann nur geschlossen werden, wenn das Ventil   b2   vorher geöffnet worden ist. 



  In dieser Weise lassen sich auch drei und mehr Ventile in gegenseitiger Abhängigkeit untereinander verbinden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei Absperrvorrichtungen, deren   Handräder   sich nicht auf-und abwärts oder seitlich bewegen, werden die Druckkolben durch   geeign, ete Zwischenmittel   mit den abschliessenden Teilen der Absperrvorrichtungen in   kraftschHissige   Verbindung gebracht. 



   Dia Rohrleitungen können beliebig lang und mit Gelenken versehen sein, wenn die Absperrorgane selbst eine Bewegung mitmachen müssen. Zur Verbindung je zweier Druckzylinder können statt einer auch mehrere Rohrleitungen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur gegenseitigen Verriegelung zweier oder mehrerer Absperrventile, da- EMI2.1 oder beim Schliessen der Ventile die Druckkolben mitbewegt werden, zum Zwecke, die Bewegung des einen Absperrventils nur zu ermöglichen, nachdem vorher ein zugehöriges EMI2.2 EMI2.3
AT20098D 1904-06-15 1904-06-15 Einrichtung zur gegenseitigen Verriegelung zweier oder mehrerer Absperrventile. AT20098B (de)

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