AT200791B - - Google Patents

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AT200791B
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N. V. Chemische Industrie Paul Schoemaker
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • B29B13/10Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by grinding, e.g. by triturating; by sieving; by filtering

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Pulverisieren thermoplastischer Kunststoffe 
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   gebildet ist. Die Reibbacken 2 können auswechselbar und in bekannter Weise z. B. mittels Spannstiften mit der Reibschlagscheibe verbunden sein. 



  Der Rotor 1 läuft mit hoher Tourenzahl in einem ortsfesten Siebkorb 3, welcher den Rotor dicht umschliesst. Das Spiel zwischen Rotor und Sieb beträgt zweckmässig nicht mehr als etwa 1 mm. Die , Innenfläche des Siebkorbes ist nach Art einer Reibe ausgebildet. Die Gestaltung ist derart, dass die Löcher des Siebbleches schräg zur Blechfläche liegen. 



  Die Ausbildung des Siebbleches ist aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. In der Blechfläche befinden sich die ausgestanzten Löcher 4. Jedoch liegen die Begrenzungen 5 dieser Löcher nicht in der Blechebene, sondern wie bei einer Küchenreibe schräg zu ihr. 



  Die Ausdehnung der Löcher 4 bestimmt die Korngrösse, welche, wie oben erwähnt, unter 0, 4 mm liegen soll. 



  Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird der Kunststoff durch die Reibbacken 2 auf dem gelochten Blech des Siebkorbes 3 verrieben. 



  Die Kühlung geschieht durch einen Exhaustor 6 (Fig. 2), welcher ständig einen Frischluftstrom durch die Mühle 7 saugt. Das Mahlgut wird unterhalb der Mühle z. B. mittels eines Trichters 8 abgesackt. 



  Erforderlichenfalls ist hinter dem Exhaustor noch ein Abzugstutzen 9 vorgesehen, um in dem Luftstrom noch vorhandenes Mahlgut abzufangen. Die Luft tritt dann durch das Gewebe des Sackes 10 aus. 



  Aus Versuchen hat sich ergeben, dass die Qualität des hergestellten Kunststoffpulvers durch einen besonders konstanten Wärmeausgleich der Kunststoffmühle während der Arbeit stark beeinflusst wird und dass die Wärmegrade jeweils auf die zu pulverisierenden Produkte abgestimmt sein müssen. 



  Man hat festgestellt, dass man eine minderwertige Qualität des Pulvers, insbesondere von Polyäthylen, erhält, wenn die Arbeitstemperatur zu niedrig gewählt ist, was sich dadurch ausdrückt, dass das Material in wolligem Zustand anfällt. Für eine vorteilhafte Weiterverarbeitung, beispielsweise bei dem sogenannten Flammspritzen, ist es erforderlich, dass das Material eine bestimmte messbare Rieselfähigkeit besitzt, um die Garantie zu haben, dass das Material durch die Injektoren der Spritzanlage gleichmässig durchläuft. 



  Wird die Temperatur zu hoch gewählt, so tritt ein Schmelzprozess in der Mühle ein. Der Mahlraum wird dadurch verschmiert und das Reibelement zum Stehen gebracht. 



  Infolgedessen ist es notwendig, die Temperatur der Reibelemente in der Mühle in engen Grenzen zu halten, damit die vorher geschilderten Nachteile vermieden werden. Es ist daher erforderlich, diese Temperaturen zu bestimmen und zu kontrollieren. 



  Die durchströmende Luft innerhalb der Mühle weist beim Eintritt eine andere Temperatur auf als beim Austritt. Die Temperatur der Luft wird durch den Reibungswiderstand des Kunststoffes auf dem Sieb sowie durch die von der Mühle und dem nachgeschalteten Gebläse durchgeführte Luftmenge bestimmt. 



  Daraus geht hervor, dass bei einer konstanten Drehzahl der Mühle und einem konstanten Luftsog des Gebläses unter Berücksichtigung des Erweichungspunktes des zu vermahlenden Kunststoffes ein bestimmtes Verhältnis hinsichtlich der entstehenden Wärme ermittelt werden kann, die nach einem Probelauf der Maschine durch Temperatur-Ablesegeräte festgelegt wird. Durch Erhöhung bzw. Verminderung des Luftsoges des Gebläses sowie durch die Dosiervorrichtung kann diese Temperatur eingestellt und gehalten werden. 



  Man hat z. B. gefunden, dass die Temperatur bei der Vermahlung von Polyäthylen mit einem Molekulargewicht von ungefähr 28000 bei 1200 C liegt, wenn 4 kg Material pro Stunde bei einer Raumtemperatur von 18  C vermahlen werden und hiebei etwa 7 m3 Luft durch die Mühle gehen. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren hat den Vorteil, dass die maximale Grösse der Körnung durch die Sieblochung genau bestimmt werden kann und somit kein Überkorn anfällt. Ferner fällt im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren die sonst unvermeidliche Unterkühlung mit flüssigem Stickstoff fort. 



  Als Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kann eine an sich bekannte Mühle mit Reibschlagscheibe verwendet werden, nachdem ein entsprechend den Erfordernissen der Erfindung ausgebildeter Siebkorb eingesetzt worden ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Pulverisieren thermoplastischer Kunststoffe, insbesondere als Material für das Flammspritzverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffe einer an sich bekannten Reibmühle mit einem schnellaufenden Rotor und einem diesen dicht umschliessenden und mit schräg zur Mantelfläche liegenden Löchern versehenen Mantel zugeführt werden, wobei durch ständige Kaltluftkühlung des Rotors und des Mantels die Temperatur ihrer Reibflächen nahe unter dem Erweichungspunkt der zu pulverisierenden Stoffe gehalten wird. <Desc/Clms Page number 3>
    20 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit und Menge der Kaltluft oder die Drehzahl des Rotors oder beides in Abhängigkeit von der Lufttemperatur beim Ein- und Austritt des Gehäuses bestimmt wird.
    30 Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Gehäuse mit schräg durchlochtem Mantel, worin ein Rotor mit dicht an der Mantelfläche entlang umlaufenden Reibbacken drehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch ein Gebläse (6), welches Frischluft den Arbeitsweg entlang durch das Gehäuse fördert, und je ein Lufttemperaturfühlorgan beim Eintritt und beim Austritt des Gehäuses, wobei letztere die Drehzahl des Gebläses oder des Rotors oder beider steuern.
AT200791D 1955-08-23 1955-08-30 AT200791B (de)

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DE200791T 1955-08-23

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ID=29556435

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