AT200791B - - Google Patents
Info
- Publication number
- AT200791B AT200791B AT200791DA AT200791B AT 200791 B AT200791 B AT 200791B AT 200791D A AT200791D A AT 200791DA AT 200791 B AT200791 B AT 200791B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- rotor
- housing
- speed
- jacket
- fan
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 9
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 2
- 238000010285 flame spraying Methods 0.000 claims description 2
- 238000010298 pulverizing process Methods 0.000 claims description 2
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 claims description 2
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 claims description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 5
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 5
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- -1 polyethylene Polymers 0.000 description 2
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 2
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000010309 melting process Methods 0.000 description 1
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 238000004781 supercooling Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29B—PREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
- B29B13/00—Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
- B29B13/10—Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by grinding, e.g. by triturating; by sieving; by filtering
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Pulverisieren thermoplastischer Kunststoffe EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> gebildet ist. Die Reibbacken 2 können auswechselbar und in bekannter Weise z. B. mittels Spannstiften mit der Reibschlagscheibe verbunden sein. Der Rotor 1 läuft mit hoher Tourenzahl in einem ortsfesten Siebkorb 3, welcher den Rotor dicht umschliesst. Das Spiel zwischen Rotor und Sieb beträgt zweckmässig nicht mehr als etwa 1 mm. Die , Innenfläche des Siebkorbes ist nach Art einer Reibe ausgebildet. Die Gestaltung ist derart, dass die Löcher des Siebbleches schräg zur Blechfläche liegen. Die Ausbildung des Siebbleches ist aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. In der Blechfläche befinden sich die ausgestanzten Löcher 4. Jedoch liegen die Begrenzungen 5 dieser Löcher nicht in der Blechebene, sondern wie bei einer Küchenreibe schräg zu ihr. Die Ausdehnung der Löcher 4 bestimmt die Korngrösse, welche, wie oben erwähnt, unter 0, 4 mm liegen soll. Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird der Kunststoff durch die Reibbacken 2 auf dem gelochten Blech des Siebkorbes 3 verrieben. Die Kühlung geschieht durch einen Exhaustor 6 (Fig. 2), welcher ständig einen Frischluftstrom durch die Mühle 7 saugt. Das Mahlgut wird unterhalb der Mühle z. B. mittels eines Trichters 8 abgesackt. Erforderlichenfalls ist hinter dem Exhaustor noch ein Abzugstutzen 9 vorgesehen, um in dem Luftstrom noch vorhandenes Mahlgut abzufangen. Die Luft tritt dann durch das Gewebe des Sackes 10 aus. Aus Versuchen hat sich ergeben, dass die Qualität des hergestellten Kunststoffpulvers durch einen besonders konstanten Wärmeausgleich der Kunststoffmühle während der Arbeit stark beeinflusst wird und dass die Wärmegrade jeweils auf die zu pulverisierenden Produkte abgestimmt sein müssen. Man hat festgestellt, dass man eine minderwertige Qualität des Pulvers, insbesondere von Polyäthylen, erhält, wenn die Arbeitstemperatur zu niedrig gewählt ist, was sich dadurch ausdrückt, dass das Material in wolligem Zustand anfällt. Für eine vorteilhafte Weiterverarbeitung, beispielsweise bei dem sogenannten Flammspritzen, ist es erforderlich, dass das Material eine bestimmte messbare Rieselfähigkeit besitzt, um die Garantie zu haben, dass das Material durch die Injektoren der Spritzanlage gleichmässig durchläuft. Wird die Temperatur zu hoch gewählt, so tritt ein Schmelzprozess in der Mühle ein. Der Mahlraum wird dadurch verschmiert und das Reibelement zum Stehen gebracht. Infolgedessen ist es notwendig, die Temperatur der Reibelemente in der Mühle in engen Grenzen zu halten, damit die vorher geschilderten Nachteile vermieden werden. Es ist daher erforderlich, diese Temperaturen zu bestimmen und zu kontrollieren. Die durchströmende Luft innerhalb der Mühle weist beim Eintritt eine andere Temperatur auf als beim Austritt. Die Temperatur der Luft wird durch den Reibungswiderstand des Kunststoffes auf dem Sieb sowie durch die von der Mühle und dem nachgeschalteten Gebläse durchgeführte Luftmenge bestimmt. Daraus geht hervor, dass bei einer konstanten Drehzahl der Mühle und einem konstanten Luftsog des Gebläses unter Berücksichtigung des Erweichungspunktes des zu vermahlenden Kunststoffes ein bestimmtes Verhältnis hinsichtlich der entstehenden Wärme ermittelt werden kann, die nach einem Probelauf der Maschine durch Temperatur-Ablesegeräte festgelegt wird. Durch Erhöhung bzw. Verminderung des Luftsoges des Gebläses sowie durch die Dosiervorrichtung kann diese Temperatur eingestellt und gehalten werden. Man hat z. B. gefunden, dass die Temperatur bei der Vermahlung von Polyäthylen mit einem Molekulargewicht von ungefähr 28000 bei 1200 C liegt, wenn 4 kg Material pro Stunde bei einer Raumtemperatur von 18 C vermahlen werden und hiebei etwa 7 m3 Luft durch die Mühle gehen. Das erfindungsgemässe Verfahren hat den Vorteil, dass die maximale Grösse der Körnung durch die Sieblochung genau bestimmt werden kann und somit kein Überkorn anfällt. Ferner fällt im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren die sonst unvermeidliche Unterkühlung mit flüssigem Stickstoff fort. Als Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kann eine an sich bekannte Mühle mit Reibschlagscheibe verwendet werden, nachdem ein entsprechend den Erfordernissen der Erfindung ausgebildeter Siebkorb eingesetzt worden ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Pulverisieren thermoplastischer Kunststoffe, insbesondere als Material für das Flammspritzverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffe einer an sich bekannten Reibmühle mit einem schnellaufenden Rotor und einem diesen dicht umschliessenden und mit schräg zur Mantelfläche liegenden Löchern versehenen Mantel zugeführt werden, wobei durch ständige Kaltluftkühlung des Rotors und des Mantels die Temperatur ihrer Reibflächen nahe unter dem Erweichungspunkt der zu pulverisierenden Stoffe gehalten wird. <Desc/Clms Page number 3>20 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit und Menge der Kaltluft oder die Drehzahl des Rotors oder beides in Abhängigkeit von der Lufttemperatur beim Ein- und Austritt des Gehäuses bestimmt wird.30 Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Gehäuse mit schräg durchlochtem Mantel, worin ein Rotor mit dicht an der Mantelfläche entlang umlaufenden Reibbacken drehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch ein Gebläse (6), welches Frischluft den Arbeitsweg entlang durch das Gehäuse fördert, und je ein Lufttemperaturfühlorgan beim Eintritt und beim Austritt des Gehäuses, wobei letztere die Drehzahl des Gebläses oder des Rotors oder beider steuern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200791T | 1955-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT200791B true AT200791B (de) | 1958-11-25 |
Family
ID=29556435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT200791D AT200791B (de) | 1955-08-23 | 1955-08-30 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT200791B (de) |
-
1955
- 1955-08-30 AT AT200791D patent/AT200791B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH417926A (de) | Verfahren zum Verdichten und Agglomerieren von pulverförmigen bis körnigen thermoplastischen Materialien und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1454746A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Granulat aus plastischem Material und Einrichtung zur Ausuebung des Verfahrens | |
| DE1757093B2 (de) | Walzenmuehle zur feinmahlung | |
| AT200791B (de) | ||
| DE1951539C3 (de) | ||
| DE2633520A1 (de) | Mahlmaschine fuer feststoffe | |
| CH334404A (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Pulverisieren thermoplastischer Kunststoffe, insbesondere zwecks Verwendung als Ausgangsmaterial für das Flammspritzverfahren | |
| DE1454769A1 (de) | Verfahren zur sehr feinen Verteilung von Polymerisaten,insbesondere thermoplastische Kunststoffe,und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung | |
| DE1607462B1 (de) | Verfahren zur Feinzerkleinerung von durch Eintauchen in verfluessigtes Gas sproede gemachten festen Stoffen | |
| DE611020C (de) | Aufbereitungsverfahren fuer Schuettgueter in Hammermuehlen | |
| AT107706B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pulvern großer Feinheit. | |
| DE619810C (de) | Verfahren und Anlage zum Zerkleinern von Gut in Rund- oder Backenbrechern | |
| DE545336C (de) | Schleudermuehle zum Vermahlen von plastischen Massen | |
| DE2133019A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum kaltstrahlmahlen | |
| DE944235C (de) | Fleischwolf | |
| AT218235B (de) | Vorrichtung zum Granulieren von thermoplastischen Stoffen | |
| DE2153236A1 (de) | Muehle | |
| DE600787C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Kuehlen von Mahlgut in einer Kuehlkammer, die zwischen die Mahlkammern einer Zerkleinerungsvorrichtung eingeschaltet ist | |
| DE696914C (de) | Verfahrn zum Kneten von härtbaren Kunstharzmassen | |
| DE654147C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Feinglaette und Mennige | |
| DE863126C (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von Phenol-Kunstharzen nebst zugehoerigen Einrichtungen | |
| DE2028454A1 (de) | Einrichtung für das Zerkleinern und Sichten, insbesondere für temperaturempfindliches und/oder zum Anbacken neigendes Mahlgut | |
| DE715098C (de) | Schleudermuehle | |
| DE946040C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern entwaesserter Melasse | |
| DE567353C (de) | Vorrichtung zur feinsten Nasszerkleinerung |