<Desc/Clms Page number 1>
Strahlungsgerät mit strahlender Fläche
Die Erfindung bezieht sich auf ein Strahlungsgerät mit strahlender Fläche. Bei derartigen Strahlungsgeräten wird durch elektrische Beheizung oder durch Verbrennung von Gas oder einem andern Brennstoff eine glühende Aussenfläche erzeugt. Die abgestrahlte Wärme kann den verschiedensten Zwecken dienen.
Man baut deshalb derartige wärmeabstrahlende Körper in die verschiedensten Geräte ein. Am verbreitetsten sind Heizgeräte, jedoch werden derartige wärmeabstrahlende Körper auch als Toaströster gebaut und schliesslich auch für Kochplatten verwendet.
Aufgabe der Erfindung war es, ein Universalgerät zu schaffen, das für die verschiedensten Zwecke wahlweise verwendet werden kann, ohne dass ein umständlicher Umbau notwendig ist. Das Gerät sollte ausserdem leicht handlich und leicht verstellbar sein. Die Aufgabe wurde dadurch gelöst, dass sich an der Aufnahmevorrichtung für den Brennerkörper ein Einschnitt in Form eines Maules befindet, der auf einen entsprechenden Mehrkant am Ständer derart in verschiedenen Stellungen aufsteckbar ist, dass die Strahlen des Brennerkörpers sowohl senkrecht nach unten, als auch senkrecht nach oben und auch schräg gerichtet sein können.
Die Aufnahmevorrichtung für den Brennerkörper ist also derart ausgebildet, dass sie an einer Haltevorrichtung in verschiedenen Stellungen ohne Umt au oder Lösen einer festen Verbindung fixiert werden kann. Auf diese Weise wird erreicht, dass die strahlende Fläche in verschiedenen Richtungen wirksam werden und dadurch das Gerät für die verschiedensten Zwecke brauchbar gemacht werden kann. Darüber hinaus kann das erfindungsgemässe Gerät unabhängig von der Haltevorrichtung als Strahlungsquelle benutzt und an den verschiedensten Stellen angebracht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Als Strahlungskörper wurde in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Brennerabschlussplatte aus feuerfestem Material gewählt, die mit durch siejparallel hindurchgeführten Perforierungen versehen ist, in deren vorderem Bereich Gas mit Luft verbrennt. Dadurch wird die Platte an ihrer Vorderfläche glühend. Als Haltevorrichtung bzw.
EMI1.1
die Enden verbindende Querrohr ist in seiner Mitte als Vierkant ausgebildet, auf den ein am Tragkörper für den Strahlungskörper angebrachter Einschnitt aufgesteckt werden kann.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht. Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1. In den Fig. 1 und 2 ist 1 die Aufnahmevorrichtung bzw. das Gehäuse für den Strahlungskörper und 2 das U-förmig gebogene Standrohr mit den beiden Schenkeln 2a. Die beiden Schenkel 2a sind U-förmig nach oben gebogen.
Die beiden nach oben gebogenen Schenkel 2c sind durch ein Querrohr 2b miteinander verbunden. Die Mitte des Querrohres 2b ist als Vierkant 10 ausgebildet. In dem Gehäuse 1 des Strahlungskörpers 6 ist das Mischrohr 4 zur Mischung von Gas mit Luft angel racht. In der Achse des Mischrohres 4 ist, gleichfalls am Gehäuse 1, die Mischdüse 7 angebracht. Dadurch, dass beide Teile an der gleichen Gehäusewand 3 anliegen, ist eine gute Zentrierung des Gasstrahlers auf das Mischrohr gewährleistet. Am Mischrohr 4 ist die Tragkonstruktion 5 für den Brennerkörper 6, der aus mehreren einzelnen Platten mit dazwischen befindlichen Stegen besteht, angebracht. Die Brenner-) latten sind mit einem Reflektor 8 umgeben.
Der Reflektor ist su Lefesi. lgt, dass er durch das Lösen nur einer Schraube 15 abgenommen und gereinigt werden kann.
<Desc/Clms Page number 2>
An der Gehäusewand 3 ist rückseitig ein Handgriff 12 unter Zwischenschaltung eines bogenförmigen Distanzstückes 13 angebracht, das mit Schrauben 14 an der Gehäuserückwand festgeschraubt ist. An dem die Mischdüse 7 aufnehmenden Teil des Gehäuses 1 ist ein Arm 9 angebracht, der einen Einschnitt 9a in Form eines Maules hat. Mit diesem Einschnitt kann der Brenner auf den Querarm 2b aufgeschoben werden u. zw. auf einen als Vierkant ausgebildeten Teil 10 des Querarmes 2b. Der vierkantige Teil 10 sitzt aus
Gleichgewichtsgründen in der Mitte des Querarms 2b. Zur besseren Halterung des Einschnittes 9a auf demVierkantlOistauf beidenseiten desvierkants einüberstand angebracht, der sich beim Einschieben des
Einschnittes 9a gègen diesenlegt.
Dadurch, dassderTeillOkantig ausgebildet ist, wird ein fester Sitz des Brenners auf dem Querarm 2b des Rohres gewährleistet. AUsserdem ist zur Fixierung eine Schraube 11 vorgesehen.
Der Brenner kann so auf den Vierkant 10 aufgesteckt werden, dass die Strahlen schräg nach oben in den Raum hineinfallen und dient dann zur Erwärmung des Luftraumes. Der Brenner kann auch so aufgesteckt werden, dass er waagrecht steht und die Strahlen senkrecht nach unten fallen. In diesem Fall dient der Brenner zum Grillen. Unterhalb des Brenners wird dann auf das Standrohr 2 eine kleine Schüssel oder Pfanne aufgesetzt, deren auf den Rohrarmen aufliegende Ränder umgebogen sind, so dass diese Schüssel auf die Rohrarme beiderseitig aufgelegt werden kann. Auf der Schüssel liegt ein Grillrost (nicht gezeichnet).
Schliesslich kann der Brenner so auf den Vierkant 10 geschoben werden, dass er waagrecht steht und die Strahlen senkrecht nach oben gerichtet sind. In diesem Fall dient der Brenner als Toaströster oder zur Zubereitung von Speisen. Damit das Gewicht der Kochgeräte aufgenommen werden kann, liegt der Handgriff 12 in diesem Fall als zusätzliche Stütze auf dem Tisch auf. Zur Aufnahme der Brotscheiben bzw. der Gefässe für die Speisen ist auf den Reflektor ein Rost aufgesetzt.
Der Brenner kann auch ohne die Haltevorrichtung, also in diesem Falle ohne den Ständer, als bewegliche Strahlungsquelle benutzt werden. Es können z. B. im Raum oder im Freien (z. B. auf einerTerrasse) Leisten aus Metall angebracht sein, auf die im Bedarfsfall ein oder mehrere Brenner aufgeschoben und als Heizquelle benutzt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Strahlungsgerät mit strahlender Fläche, bei dem die Aufnahmevorrichtung für den Brennerkörper an einem Ständer so angebracht ist, dass sie in verschiedene Richtungen gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Aufnahmevorrichtung (1) für den Brennerkörper (6) ein Einschnitt (9a) in Form eines Maules befindet, der auf einen entsprechenden Mehrkant (10) an dem Ständer (2) derart in verschiedenen Stellungen aufsteckbar ist, dass die Strahlen des Brennerkörpers sowohl senkrecht nach unten, als senkrecht nach oben und auch schräg gerichtet sein können.
EMI2.1