AT200683B - Verfahren zum Ausgießen von Drosseln elektrischer Aggregate - Google Patents

Verfahren zum Ausgießen von Drosseln elektrischer Aggregate

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AT200683B
AT200683B AT200683DA AT200683B AT 200683 B AT200683 B AT 200683B AT 200683D A AT200683D A AT 200683DA AT 200683 B AT200683 B AT 200683B
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Alfred Rabl
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  Verfahren zum Ausgiessen von Drosseln elektrischer Aggregate 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausgiessen von Drosseln elektrischer Aggregate, wie sie ins- besondere für Beleuchtungszwecke Verwendung finden. Solche Drosseln wurden bisher in einem dicht- schliessenden Mantel eingesetzt und hierauf der Mantel mit einem Isoler- bzw einem Bitumenlack aus- gefüllt. Diese Art des Ausgiessens hatte den Nachteil, dass bei der Erwärmung der Drossel während des Be- triebes der Lack dünnflüssig wurde und bei den nicht zu vermeidenden Ritzen und undichten Stellen des
Behälters ausfloss. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, den Lack mit Quarzsand zu mischen und dieses Gemisch hierauf unter
Druck einzufüllen. Hiebei zeigte es sich, dass sich an der Einbringstelle des Füllmaterials eine Deckschicht aus verklebtem Sand bildete, die die weitere   Füllung. d. h.   ein weiteres Eindringen des Lackes zu den tiefer liegenden Schichten verhinderte. 



   Es ist auch bereits bekannt, das Einbetten von Teilen elektrischer Aggregate in Kunstharz im Vakuum vorzunehmen, derart, dass man die Teile von elektrischen Apparaten im Vakuum mit einem Kunstharz ausgoss, wobei jedoch dem Kunstharz kein weiteres   Füllmittel,   wie z. B. Sand od. dgl. zugefügt wurde, sondern das Kunstharz allein als Ausfüllmittel Verwendung fand. 



   Gemäss der Erfindung wird die Füllung der verbleibenden Hohlräume von Drosseln elektrischer Aggregate mit Sand, insbesondere mit Quarzsand und einem Bindemittel, vorzugsweise einem natürlichen oder künstlichen Harz, mit nachfolgendem Brennen vorgenommen, in der Weise, dass der Sand unter Druck, insbesondere vermittels eines Gebläses, eingebracht wird und das darauffolgende Einführen des Bindemittels in den Drosselmantelinnenraum und das Durchdringen des Sandes mit dem Bindemittel unter Anwendung eines Vakuums erfolgt. 



   Durch dieses erfindungsgemässe Ausgiessverfahren wird erreicht, dass beim Einsaugen des Bindemittels in die bereits mit Quarzsand   gefüllten Juftverdünnten   Hohlräume das Bindemittel die Quarzkörner allseits umfliesst und so die Zwischenräume zur Gänze ausfüllt. 



   Es hat sich hiebei als besonders vorteilhaft erwiesen, als Isolierlack einen der bekannten Lacke, wie sie zum Lackieren von Wicklungen elektrischer Aggregate benützt werden, aus natürlichem oder   künst1i   chem Harz bzw. einem Lack mit einem Zusatz von natürlichem oder künstlichem Harz zu verwenden. 



   Als Füllsand hat sich Quarzsand besonders   bewährt. Hiebei   wird der Sand durch ein Gebläse über eine Düse eingebracht, so dass er auch in die verstecktesten Winkel eindringt. Die Gefahr des Ausfliessens ist bei derartig ausgegossenen Aggregaten nicht mehr zu befürchten, da sich bei dem auf das Ausgiessen folgende Brennen ein aus Drossel, Sand und Isolierlack bestehender Körper bildet, der beim Erhitzen auf Temperaturen, wie sie beim folgenden Betrieb der Drossel auftreten, sich hinsichtlich seiner Konsistenz nicht oder nur unwesentlich ändert. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Ausgiessen von Drosseln elektrischer Aggregate, bei dem nach Einbringung der Drossel in einen Behälter, beispielsweise in den Drosselmantel, der verbleibende Hohlraum mit Sand, insbeson- dere mit Quarzsand und einem Bindemittel, vorzugsweise einem natürlichen oder künstlichen Harz, ausgefüllt und hierauf das Ganze gebrannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Sand unter Druck, insbesondere vermittels eines Gebläses, eingebracht wird und das darauffolgende Einführen des Bindemittels in den Drosselmantelinnenraum und das Durchdringen des Sandes mit dem Bindemittel unter Anwendung eines Vakuums erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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