AT20031B - Subkutanspritze. - Google Patents

Subkutanspritze.

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AT20031B
AT20031B AT20031DA AT20031B AT 20031 B AT20031 B AT 20031B AT 20031D A AT20031D A AT 20031DA AT 20031 B AT20031 B AT 20031B
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piston
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hypodermic injection
funnel
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Schmidt Sche Waldwoll Waaren F
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Subkutanspritze. 



   Die vorliegende, völlig aus Glas hergestellte Subkutanspritze mit   kanulelosem   Zylinder und die Kanüle tragendem Kolben ist dadurch neu und eigentümlich, dass Kolben und Zylinder nur teilweise, und zwar am Hinterende ineinander geschliffen sind, der Zylinder am Vorderende trichterartig erweitert und daselbst durch eine Verstärkung des Kolbens 
 EMI1.1 
 wölbten Boden aufweist, so dass der mit einer konkav gestalteten Bodenfläche versehene Kolben den Zylinder an den eingeschliffenen Stellen vollständig ausfüllt, wodurch jeder Flüssigkeitsverlust vermieden, Luftblasenbildungen ausgeschlossen, eine   bequeme   Handhabung der Spritze gewährleistet und eine möglichst leichte Reinigung und Desinfizierung 
 EMI1.2 
 
Auf beiliegender Zeichnung ist eine derartige Subkutanspritze in Fig. 1 im   Aufriss,   in Fig.

   2 in einem Längsschnitt, in Fig. 3 in einem Grundriss und in Fig. 4 in einem Querschnitt dargestellt. 
 EMI1.3 
 aussen hin einen Wulst 3 bildende Boden 2 des Zylinders ermöglicht es, letzteren wie ein   lets-   gefäss aufstellen und mit   Heilnüssigkeit   füllen zu können. Der nur an seinem   Unter-bcxw.   



  Hinterende, und zwar ungefähr zur Hälfte der Länge des Zylinders in diesen   eingeschliffene   Kolben 4 kann, während der Arzt den Patienten noch mit der einen Hand festhält, mit der anderen Hand bequem in den oben erweiterten Zylinder eingeführt und mit diesem dann zum Einspritzen angehoben werden. 
 EMI1.4 
 gebildeten   Kolbens   4 konkav gestaltet ist, sammelt sich die im   Zylinder   vorhandene
Luft   heim Einführen   des Kolbens und wird beim Senken desselben bis auf das letzte    Trieben durch   die Kanüle 5   hinausgctrieben. Beim   weiteren   Nachunten-bezw.

   Nachhinten-     fuhrnn dos Kolbens   folgt auch die Flüssigkeit, und zwar ebenfalls bis auf das letzte Teilchen, du sich die untere bezw. hintere, konkav gestaltete Stirnwand 6 des Kolbens 4 der korrespondierend konvexen Gestalt des Zylinderbodens 2 anpasst. Es wird also tat- 
 EMI1.5 
 Flüssigkeit erzielt. 



   Zum leichten Ergreifen des Kolbens 4 ist derselbe an seinem Kopfende mit einem seitlich   abgeflaehte. n Wulst   7 versehen. Da bei bekannten Glasspritzen, wo der Kolben den Zylinder seiner ganzen Länge nach ausfüllt, ein Festsetzen der aneinander bewegten Teile erfahrungsgemäss unvermeidlich ist, ist bei der vorliegenden Spritze, um diesen Missstand zu beseitigen, der Kolben in der Mitte verengt, füllt also den Zylinder, ohne die Dichtung zu beeinträchtigen, nicht vollständig aus und besitzt unterhalb des Wulstes 7 eine konische   Verstärkung ,   welche den   trichterförmigen   Teil 8 des Zylinders 1 dicht abschliesst. 



    In den durch die trichterartige Erweiterung des Zylinders und die Einschnürung des Kolbens gebildeten Raum u kann nach dem Gebrauch der Spritze bei einigem Anheben   

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 des Kolbens eine aseptische Flüssigkeit eingefüllt werden, welche allmählich bis am Zylinderhoden durchsickert, dabei ein Festkleben der zu bewegenden Teile verhindert und   Anstecknngskeime   nicht aufkommen lässt. 



   Der Zylinder 1 trägt in bekannter Weise die Graduierung und geht seine eingeschliffene Innenfläche allmählich nach oben in die trichterförmige Erweiterung 8 über. 



  Die eingesohliffene Stelle ist also nicht scharf abgegrenzt, sondern beginnt erst allmählich von oben nach unten bezw. von vorn nach hinten, so dass ungefähr die halbe Länge des Zylinders vom eingeschobenen Kolben ohne Zwischenraum ausgefüllt wird, während die vordere bezw. obere Hälfte des Zylinders den Kolben mit Spielraum y umgibt, wodurch das bereits erwähnte bequeme Einführen des Kolbens in den Zylinder erreicht und ein   bequemes Desinsszieren   erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ganz aus Glas hergestellte Subkutanspritze mit einem nur zum Teile in den Zylinder eingeschliffenen Plungerkolben, der zu einer Kanüle ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (1) an seinem, der Ausflussöffnung entgegengesetzten Ende einen nach EMI2.1 aufgepasst ist und welcher Boden, zum Zwecke des Aufstellen des Zylinders beim Füllen desselben, nach aussen verbreitert ist, wobei der Zylinder an seinem Vorderende trichter- artig erweitert und durch eine Verstärkung (x) des Kolbens abgedichtet wird und die IIintorenden von Kolben und Zylinder ineinander eingeschliffen sind.
AT20031D 1903-12-26 1903-12-26 Subkutanspritze. AT20031B (de)

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AT20031B true AT20031B (de) 1905-05-10

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