DE273190C - - Google Patents

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DE273190C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/05Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for collecting, storing or administering blood, plasma or medical fluids ; Infusion or perfusion containers
    • A61J1/06Ampoules or carpules
    • A61J1/065Rigid ampoules, e.g. glass ampoules

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1913 ab.
Es ist bekannt, daß zahlreiche pharmazeutische Erzeugnisse und Heilmittel und insbesonderre zur Einführung unter die Haut bestimmte Serumflüssigkeiten in Glasgefäßen, die gewöhnlich nach Art der Ampullen zwei Spitzen aufweisen, in vollständig keimfreiem Zustand in den Handel gebracht werden. Zwecks Verwendung des Erzeugnisses oder Heilmittels bricht man eine der Spitzen ab, um in sie die
ίο nadeiförmige Spitze der Spritze einzuführen und in deren Inneres den Inhalt des Gefäßes abzusaugen. Trotz aller durch Desinfizierung oder Keimfreimachung der Spritze und Abbrennen der Spitze üblicherweise eingehaltenen antiseptischen Vorsichtsmaßregeln hat man oft Fälle von Infektionen injizierter Gewebe festgestellt, die durch das Miteinführen von Krankheitskeimen bei der Einspritzung verursacht wurden. Man hat bald erkannt, daß die Verunreinigung des Heilmittels dem Durchschlagen der Luft zuzuschreiben ist, die beim Füllen der Spritze an Stelle der in diese abgesaugten Flüssigkeit in das Gefäß eindringt. Da in der Praxis das Füllen im Krankenzimmer oder Krankensaal vorgenommen wird, dessen Luft mit Krankheitskeimen überladen ist, so ist es augenscheinlich, daß die durch das äußere Ende des Gefäßes entgegen dem Strpm der abgesaugten Flüssigkeit eindringenden und die letztere vollkommen durchdringenden Luftblasen Krankheitsträger in das Innere des Heilmittels einführen und so alle antiseptischen Vorsichtsmaßregeln entsprechend dem Inhalt des Gefäßes nichtig machen.
Um diesen Übelständen abzuhelfen, die in medizinischer und chirurgischer Hinsicht von größtem Nachteil sind, hat man verschiedene Arten von Gefäßen für Selbstinjektionen erdacht, die gestatten, das Heilmittel durch die Spitze, der Ampulle unmittelbar in das Gewebe einzuführen, um so die Verunreinigung der Flüssigkeit während des Uberfüllens in eine Spritze zu vermeiden. Die Gefäße dieser Art bieten jedoch beim Gebrauch zahlreiche Nachteile, da ihre Handhabung viel zarter erfolgen muß und viel umständlicher ist, außerdem auch eine gewisse Erfahrung erfordert, endlich gestatten sie auch nicht die Verwendung der üblichen Spritzen.
Die vorliegende Erfindung hat ein besonders gestaltetes Gefäß zum Gegenstand, das die Aufgabe der vollkommen keimfreien Überführung vollständig löst, indem es jedes Durchschlagen von Luft durch die Flüssigkeit verhindert und für alle Arten von Spritzen verwendbar ist; es weist eine sehr große bauliche Einfachheit auf, ohne jedoch in keiner Weise das übliche Arbeitsverfahren abzuändern.
In der Zeichnung ist der Gegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt ein gemäß der Erfindung vervollkommnetes Gefäß mit zylindrischem Behälter und
Fig. 2 ein solches Gefäß zusammen mit einer Spritze in der Stellung beim Überführen des Heilmittels.
Das Gefäß besteht aus einem geeigneten ampullenartigen Glasbehälter α, der, wie in der Zeichnung dargestellt, zylindrisch oder je nach der Menge des aufzunehmenden Stoffes von jeder anderen geeigneten Form sein kann, z. B. kugelig oder von Birnen- oder Olivenform
usw. Der Behälter trägt an seinem oberen Ende eine gewöhnliche Spitze b, die mittels Flamme ausgezogen oder verschmolzen ist, und an seinem unteren Ende ein dünnes Röhrchen c, das senkrecht längs der Wandung des Behälters α umgebogen. ist. Das Röhrchen c ist ebenfalls mittels Flamme ausgezogen und am Ende zugeschmolzen. Die Vorgänge des Füllens und der Keimfreimachung mittels Autoklavs
ίο sind dieselben wie bei den gewöhnlichen Gefäßen.
Um sich des Gefäßes bedienen zu können, bricht man die Enden der Spitzen 5 und c ab und führt die nadeiförmige Spitze der Spritze d in die Öffnung der Verlängerung c ein, die dabei durch die Spitze vollkommen abgeschlossen wird. Die Saugbewegung des Kolbens läßt infolgedessen die Flüssigkeit in der Spritze ansteigen, während sich der Spiegel im Behälter allmählich absenkt und die Flüssigkeit nach Maßgabe des Absaugens aus dem Gefäß durch. Luft ersetzt wird. Die Luft dringt hierbei durch die Öffnung b im Sinne der Pfeilrichtung, und zwar ohne jede Möglichkeit des Durchschlägern, ein, so daß jede Gefahr der Verunreinigung und Infektion des Heilmittels vermieden wird. Wie gewöhnlich wird letzteres nicht bis zum letzten Tropfen aufgebraucht, es verbleibt vielmehr im Gefäß derjenige Teil der Flüssigkeit, der in unmittelbarer Berührung mit der Außenluft steht, von der dieser Flüssigkeitsrest übrigens durch eine gewisse Menge im Innern des Gefäßes eingeschlossener keimfreier Luft getrennt gehalten wird. Auf diese Weise verbleibt das Heilmittel in der Spritze in demjenigen keimfreien Zustand, in dem es im Gefäß vorher enthalten war.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Ampullenartiges Gefäß für medizinische und Laboratoriumszwecke, aus einem mit zwei Endspitzen versehenen Behälter bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Spitzen in ein dünnes, am Ende verschlossenes Rohr ausgezogen ist, das längs dem Behälter umgebogen ist und zur Einführung der nadeiförmigen Spitze der zum Absaugen der Flüssigkeit bestimmten Spritze dient, und derart eng und lang gestaltet ist, daß ein Eindringen von Luftblasen entgegen dem Strome der Flüssigkeit während des Absaugens verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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