AT200084B - Vorrichtung zur Herstellung von Gebäckwaffeln - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Gebäckwaffeln

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AT200084B
AT200084B AT200084DA AT200084B AT 200084 B AT200084 B AT 200084B AT 200084D A AT200084D A AT 200084DA AT 200084 B AT200084 B AT 200084B
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punching
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punch
wafer
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Helmut Loeser
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Helmut Loeser
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Description


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  Vorrichtung zur Herstellung von Gebäckwaffeln 
Bei der Herstellung von Gebäckwaffeln ist es bekannt, zunächst aus dem Waffelteig Waffeltafeln zu backen, aus welchen die Gebäckwaffeln in ihrer endgültigen Form einzeln, reihenweise über die Breite der Waffeltafeln oder auch in einem Hub über die gesamte Fläche der Waffeltafeln ausgestanzt werden. 



   Man benutzt hiezu Fussstanzen oder auch elektrisch betriebene Stanzen, bei welchen die Waffeltafeln vom Bedienungsmann eingelegt und für jeden Stanzhub nachgeschoben werden müssen. Die aus solchen
Stanzen hervortretenden Gebäckwaffeln werden vom Packer einzeln oder in kleinen Stapeln in einen
Transportbehälter eingesetzt. 



   Es sind auch Waffelstanzen bekannt, bei denen die mit einem Förderband zugeführten Waffeltafeln durch von oben kommende Stanzmesser in einem Hub in die einzelnen Teilwaffeln gewünschter Form verschnitten und innerhalb der Messer so lange festgehalten werden, bis im Endstadium der nach dem
Ausschneiden einsetzenden Wiederaufwärtsbewegung der Stanzmesser die Teilwaffeln durch eine Aus- stosseinrichtung aus den Messern ausgestossen und auf eine Transportbühne gelegt werden. 



   Alle diese bekannten Vorrichtungen weisen aber eine Reihe von Nachteilen auf. Insbesondere ist es mit keiner dieser Vorrichtungen möglich, die ausgestanzten fertigen Teilwaffeln unmittelbar nach dem
Stanzvorgang automatisch in einen Transportbehälter zu schichten, ohne die Teilwaffeln mit der Hand zu berühren. 



   Schliesslich sind auch Vorrichtungen bekannt, mit denen Biskuitbackwaren aus Teig ausgestochen und unmittelbar auf Backbleche gelegt werden. Derartige Vorrichtungen sind aber für die Herstellung von Gebäckwaffeln völlig unbrauchbar, weil die Gebäckwaffeln erst nach dem Backvorgang ihre endgültige Form erhalten können, weil einerseits der Teig für Gebäckwaffeln nicht formbar ist und zum anderen die Waffeln unter hohem Druck in einer geschlossenen Backform gebacken werden müssen. 



   Gegenüber allen diesen Entgegenhaltungen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die vom Waffelofen kommenden Waffeltafeln in einer Maschine zu Gebäckwaffeln der gewünschten Form auszustanzen und nach dem Stanzvorgang unmittelbar in einen   vorbereiteten Transportbehälter   einzuschichten, ohne dass die gestanzten Waffelteile vor dem Einschichten in den Transportbehälter die Stanzmaschine verlassen oder sogar von Hand berührt werden müssen. 



   Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass an die Stanzmesser unmittelbar eine Einrichtung zum Einschichten der ausgestanzten Waffelteile in einen Transportbehälter angesetzt ist, während ausserdem eine Rüttelvorrichtung zum Entfernen der restlichen Stanzkrumen aus dem gefüllten Transportbehälter vorgesehen ist. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung bietet den Vorteil, dass der Stanzvorgang und vor allem der Verpackungsvorgang wesentlich verkürzt sind. Da das Einsetzen der fertigen Gebäckwaffeln in einen Transportbehälter nicht mehr von Hand geschieht, sondern die fertigen Waffeln unmittelbar aus der Stanzvorrichtung in den Transportbehälter eingesetzt werden, wird der Arbeitsgang des Einsetzens und damit das bei allen bisherigen Stanzvorrichtungen erforderliche umfangreiche Verpackungspersonal eingespart. Es wird ausserdem. der besondere Vorteil erreicht, dass die frisch gestanzten Waffeln unmittelbar in den Behälter kommen und deshalb keine Gelegenheit mehr besteht, dass sie in irgendwelcher Weise verstauben oder sonst verschmutzen. Eine Berührung der Waffeln von Hand ist völlig ausgeschlossen. 



   In einer Ausführungsform der Erfindung enthält die Stanzvorrichtung und die Einrichtung zum Einschichten der ausgestanzten Waffelteile in den Transportbehälter einen Stanzkopf, der aus rohrförmigen Stanzmessern besteht, die an ihrer Aussenseite miteinander verbunden, gegebenenfalls an ihrer Vorderkante zu Schneiden und in ihrem Inneren   zu Führungskanälen fuldieausgestanzten   Gebäckwaffeln ausge- 

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 arbeitet sind. Durch diesen Stanzenkopf wird es durch verhältnismässig geringen technischen Aufwand ermöglicht, die Gebäckwaffeln sauber aus der Waffeltafel auszustanzen und zugleich sicher in das Transportgefäss überzuführen, ohne dass ein Durcheinanderfallen der Gebäckwaffeln im Transportbehälter befürchtet werden müsste. 



   Zweckmässig besteht hiebei das die Waffeltafel auf den Stanzkopf pressende Widerlager aus nachgiebigem Material, beispielsweise Kautschuk, oder es ist mit solchem belegt. Dieses nachgiebige Widerlager bietet eine Reihe von Vorteilen. Insbesondere ist es bei seiner Benutzung nicht notwendig, die Schneiden des Stanzenkopfes genau in eine Ebene zu legen, vielmehr werden geringe Abweichungen durch das Stanzenwiderlager ausgeglichen. Hiedurch wird die Herstellung und Wartung des Stanzenkopfes wesentlich verbilligt. Ausserdem bietet das Widerlager die Möglichkeit, Stanzenköpfe mit verschiedenen Stanzformen zu benutzen, ohne das Stanzenwiderlager auswechseln zu müssen. Ein weiterer 
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   Zur Entlastung des der Stanzvorrichtung zugeführten Stosses von Waffeltafeln und gleichzeitiger
Sicherstellung des sauberen Einschichtens der fertigen Gebäckwaffeln in den Transportbehälter ist die Lagerfläche für die Waffeltafeln und die Stanzfläche mit etwa 30 - 500 gegen die Waagerechte geneigt angeordnet. 



   In zweckmässiger Ausführungsform der Erfindung ist eine   Rüttelvorrichtung   zum Entfernen von Krumen aus dem gefüllten Transportbehälter vorgesehen, die einen um eine waagerechte Achse schwenkbar und in Arbeitsstellung verriegelbar angebrachten Einsetzrahmen für den gefüllten Transportbehälter und einen die offene Seite des Transportbehälters abdeckenden Siebdeckel, der umklappbar und in geschlossenem Zustand verriegelbar am Einsetzrahmen angebracht ist, und ein die Krumen abführendes Druckluftgebläse enthält. 



   Die gemahlenen feinen Teile aus der Stanzvorrichtung und die aus der verpackten Ware gerüttelten Krumen können dann gemäss der Erfindung durch eine gemeinsame Fördervorrichtung abgeleitet werden. 



   Weitere Kennzeichen der Erfindung gehen aus der Beschreibung zweier Ausführungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung an Hand der beigefügten Zeichnung hervor. 



   Fig. 1 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise der Vorrichtung nach der Erfindung ; Fig.   2 - 7   zeigen eine Ausführungsform der   Stanz- und   Verpackungsvorrichtung nach der Erfindung in Vertikalschnitt und Einzeldarstellungen ; Fig. 8 und 9 zeigen eine andere Ausführungsform der   Stanz- und   Verpackungsvorrichtung nach der Erfindung in Vertikalschnitt und in Draufsicht ; Fig. 10 zeigt einen zum Anbringen an der Vorrichtung nach der Erfindung vorbereiteten   Transportbehälter ;   Fig. 11 zeigt die Rüttelvorrichtung nach der Erfindung im Schnitt. 



   In Fig. 1 sind die Vorrichtung nach der Erfindung und ihre Arbeitsweise schematisch erläutert. Von der Backeinrichtung a, beispielsweise einem bekannten Waffelbackautomaten, gelangen die gebackenen Waffeltafeln einzeln oder in Stapeln, gegebenenfalls mittels einer automatischen Transportvorrichtung auf den Lagerteil b der Stanzvorrichtung e. Von diesem wird jeweils die unterste Waffeltafel durch einen Schieber d in die eigentliche Stanze gebracht und in einem Stanzhub zu den fertigen Gebäckwaffeln ausgestanzt. Diese schichten sich automatisch in einen auf den Stanzenkopf aufgesetzten Transportbehälter f. Sobald dieser mit Gebäckwaffeln angefüllt ist, wird er mit der Öffnung nach unten so lange gerüttelt, bis die restlichen mit den ausgestanzten Gebäckwaffeln in den Transportbehälter gewanderten Krumen entfernt sind.

   Hiezu wird eine Rüttelvorrichtung g benötigt, die aus einem Rüttler h und einem die Öffnung des Transportbehälters f verschliessenden Siebrost i besteht. Der Transportbehälter wird dann verschlossen und versandt oder auf Lager gelegt. 



   Die beim Ausstanzen der Gebäckwaffeln entstehenden Abfälle werden in einer Mühle k zu Mehl gemahlen und über ein automatisch gesteuertes Ventil 1 und ein Gebläse m in ein Silo n überführt. Desgleichen werden die aus dem Transportbehälter f gerüttelten Restkrumen über ein automatisch gesteuertes Ventil o und das Gebläse m in das Silo n überführt. Die beim Ausstanzen der Gebäckwaffeln anfallenden Randabfälle sind mitunter als ganze Stücke zu gebrauchen. Um sie von den kleineren Stanzabfällen abzutrennen, ist vor der Mühle k ein Sieb p angebracht, das die kleineren Teile in die Mühle k und die grösseren Stücke in einen Behälter q leitet. 



   Die automatisch gesteuerten Ventile 1 und o dienen dazu, die zum Gebläse m führende Saugleitung nur dann zu öffnen, wenn tatsächlich gemahlene Abfälle bzw. Krumen abzuführen sind. Hiedurch wird vermieden, dass Staub-und Schmutzteile aus dem Raum in den Silo n gelangen. Durch das automatisch gesteuerte Ventil 1 wird ferner ermöglicht, dass die grösseren Waffelstücke, die sich am Sieb p an- sammeln, beim Verschliessen des Ventiles 1 in den Behälter q fallen, weil mit dem Schliessen des Ventiles 1 die die Waffelstücke am Sieb p festhaltende Sogkraft aufhört. Für die automatischen Ventile 1 und o werden zweckmässig magnetisch gesteuerte Ventile benutzt. Das Ventil 1 ist mit seiner Magnetsteuerung mit der Stanzvorrichtung c gekoppelt   u. zw. in der   Weise, dass es bei angehobenem Stanzenkopf geöffnet und bei eingedrücktem Stanzenkopf geschlossen ist.

   Das Ventil o ist zweckmässig mit seiner Magnetsteuerung mit dem Rüttler h gekoppelt, so dass es bei eingeschaltetem Rüttler h geöffnet und bei ausgeschaltetem Rüttler h geschlossen ist. 



   In Fig.   2 - 7   ist eine Ausführungsform der Stanzvorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Wie aus der Schnittzeichnung der Fig. 2 hervorgeht, besteht die Stanzvorrichtung im wesentlichen aus einem Lagerungs- und Zuführungsteil b für die zu verarbeitenden Waffeltafeln, dem eigentlichen Stanzenteil e und dem Antriebs- und Bedienungsteil r. Diese drei grundsätzlichen Teile der Stanzvorrichtung nach der Erfindung sind auf einer Grundplatte 1 angebracht, die in Arbeitsstellung mit etwa   30 - 500   gegen die Waagerechte geneigt ist,   u. zw.   sind der Lagerungs- und Zuführungsteil b und der eigentliche Stanzenteil e oberhalb und der Antriebs- und Bedienungsteil r unterhalb der Grundplatte 1 angebracht. 



   Der Lagerungs- und Zuführungsteil b ist im oberen Teil auf die Grundplatte 1 aufgesetzt und besteht 

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 aus einer Bodenplatte 2, welche auf die Grundplatte 1 aufgelegt ist, und einem auf der Bodenplatte 2 hin-und herlaufenden Zuführungsschieber 3 für die Waffeltafeln 4. Zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des Schiebers 3 ist ein Anschlag 5 vorgesehen, der auch zugleich die Waffeltafel in richtiger Lage vor den Schieber 3 bringt. 



   Zur Lagerung der zu verarbeitenden Waffeltafeln ist oberhalb der Bodenplatte 2 ein Führungsblech 6 angebracht, das zu einem dreiseitig geschlossenen, rechteckigen Gehäuse gebogen ist. Die Vorderwand dieses Führungsbleches 6 grenzt den Lagerungs- und Zuführungsteil b gegenüber dem eigentlichen Stan- zenteil ab und dient zugleich als seitliche Führung und Auflage für den Stapel von Waffeltafeln. Durch die Neigung der Bodenplatte 1 gegenüber der Waagerechten ist die Vorderwand 7 des Führungsbleches 6 um den gleichen Winkel gegenüber der Senkrechten geneigt, nimmt deshalb einen Teil des Gewichtes der Waffeln auf und überträgt dieses über die Deckenwandung 8 des Führungsbleches 6 und die Stütze 9 auf die als Verlängerung der Grundplatte 1 dienenden Winkeleisen 10.

   Die Hinterwand 11 des Führungs- bleches 6 gestattet zusammen mit der Vorderwand 7 ein sauberes Aufstapeln der Waffeltafeln, während die Deckenwand 8 zusammen mit der Vorderwand 7 in anderen Stellungen der Grundplatte 1 ein Heraus- fallen der Waffeltafeln aus dem   Lagerungs- und Zuführungsteil   b verhindert. 



   Der eigentliche Stanzenteil e besteht im wesentlichen aus dem Stanzenkopf 12, der bezüglich der
Grundplatte 1 auf und ab beweglich angebracht ist, und dem Stanzenwiderlager 13, das auf die Grund- platte 1 aufgelegt ist. Das Stanzenwiderlager besteht aus nachgiebigem Material, beispielsweise Hart- kautschuk in welches sich die Schneiden des Stanzenkopfes 12 geringfügig eindrücken. Dies bietet den
Vorteil, dass die Schneidfläche des Stanzenkopfes geringe Höhenunterschiede haben darf und somit ein- facher und billiger herstellbar ist. Am unteren Ende des Stanzenwiderlagers 13 ist ein Anschlag ange- bracht, vorzugsweise in Form einiger Anschlagstifte 14. Durch den Zuführungsschieber 3 wird die
Waffeltafel 4 bis an die Anschlagstifte 14 vorgeschoben.

   Die Verwendung von Anschlagstiften 14 bietet den Vorteil, dass spätestens durch die nachfolgende Waffeltafel 4 die auf dem Stanzenwiderlager 13 ver- bliebenen Reste des vorhergehenden Stanzhubes an den Anschlagstiften 14 vorbei in den Abfalltrichter 15 über das Sieb p in die Mühle k bzw. den Behälter q geschoben werden. Im allgemeinen soll dies jedoch nicht durch die nachfolgende Waffeltafel 4 geschehen.

   Vielmehr ist zwischen der Vorderwand 7 des
Führungsbleches 6 und dem Stanzenkopf 12 ein quer zur Grundplatte 1 verlaufendes Pressluftzuführungs- rohr 16 mit seitlichen Bohrungen 17 vorgesehen, das bei jedem Stanzenhub während des Abhebens des
Stanzenkopfes 12 vom Widerlager 13 unter Pressluft gesetzt wird und mit seinen düsenartigen Bohrungen
17 einen breiten Luftstrom erzeugt, der den Zwischenraum zwischen dem Stanzenkopf 12 und dem
Widerlager 13 durchspült und der hinreicht, um die auf dem Stanzenwiderlager 13 verbliebenen Reste an den Anschlagstiften 14 vorbei wegzuspülen.

   Gegebenenfalls an den Anschlagstiften liegende seitliche
Abfallstücke werden durch die Kraft des Pressluftstromes an den Anschlagstiften 14 durchschnitten und wandern ebenfalls in den Abfalltrichter 15, bevor die nächste Waffeltafel 4 durch den Zuführungsschieber
3 auf das Stanzenwiderlager 13 gelegt wird. 



   Der Aufbau des Stanzenkopfes 12 ist aus den Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich. Er besteht im wesentlichen aus einem Rahmen 18, der Stanzform 19 und der Haltevorrichtung 20 für das Transportgefäss   21.   Der Rahmen 18 ist beispielsweise aus U-Eisen hergestellt und auf ihn die Stanzform 19 mittels ihres ringsumlaufenden Flansches 22 aufgeschraubt. An jeder Seite ist der Rahmen 18 durch ein weiteres U-Eisen doppelt gehalten und in dem Zwischenraum 23 zwischen dem Rahmen 18 und dem zusätzlichen U-Eisen 24 je eine Pleuelstange 25 mittels eines Bolzens 26 drehbar gelagert. Die Pleuelstangen 25 sind an ihrem anderen Ende mit einer Kurbelwelle oder mit Exzentern 27 des Antriebs- und Bedienungsteiles r gekoppelt.

   In den seitlichen Zwischenräumen 23 des Rahmens 18 können ferner vier Gleitlager 28 angeordnet sein, mit welchen der Stanzenkopf 12 auf beispielsweise zylindrischen Gleitbolzen   29,   die an der Grundplatte 1 befestigt sind, hin und her gleitet. In der vorliegenden Ausführungsform wird die Stanzform durch Metallrohre, vorzugsweise Stahlrohre gebildet, deren lichter Querschnitt der endgültigen Form der ausgestanzten Gebäckwaffeln entspricht. Diese Rohre 30 besitzen eine Wandstärke von etwa 0, 5 mm und sind in ihrem Inneren zu Gleitkanälen für die ausgestanzten Gebäckwaffeln ausgebildet. 



  An ihrer Aussenseite sind die Rohre 30 miteinander verbunden, beispielsweise verlötet und die Zwischenräume zwischen den Rohren 30 beispielsweise mit Lötmasse 31 verschlossen. Nach den Schneiden hin sind die Zwischenräume 32 zwischen den Rohren 30 freigelassen. Diese Zwischenräume 32 füllen sich mit Stanzresten, die zugleich zu Mehl zerdrückt werden und sich etwas in das Stanzwiderlager 13 eindrücken. Beim Abheben des Stanzenkopfes 12 von dem Widerlager 13 verbleiben diese Mehlreste sowie die ausserhalb der Stanzform liegenden Abfallteile 33 auf dem Stanzwiderlager 13 und werden durch einen Luftstrom weggespült. Auf der den Schneiden abgewandten Seite ist auf die Stanzenform 19 die Haltevorrichtung 20 für den Transportbehälter 21 aufgesetzt und auf dem Flansch 22 befestigt.

   Wie aus 

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 Fig. 2 ersichtlich, besteht die Haltevorrichtung 20 für den Transportbehälter 21 aus einem die Innen- wände des Transportbehälters 21 belegenden Mantel aus Metallblech. 



   Der Aufbau des Antriebs- und Bedienungsteiles ist aus den Fig. 2,5 und 7 ersichtlich. Der Antrieb der Stanzvorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem Elektromotor 34, der über ein die Drehzahl herabsetzendes Getriebe 35 mit der Antriebswelle 36 für die Stanzvorrichtung verbunden ist. Die Welle
36 kann entweder als Kurbelwelle ausgebildet sein oder Exzenter 27 tragen, welche über die Pleuelstangen 25 dem Stanzkopf 12 seine Hin- und Herbewegung erteilen. Zur besseren Kraftübertragung ist die Antriebswelle 36 an jeder Seite der Stanzvorrichtung in einem Lager 37 geführt. Über Kettenräder 38 und eine Gliederkette 39 ist die Antriebswelle 36 mit der Betätigungswelle 40 für den Zuführungsschieber 3 verbunden, so dass beide Wellen 36 und 40 mit gleicher Drehzahl umlaufen.

   Die Drehbewegung der in den Lagern 41 laufenden Betätigungswelle 40 wird durch die Kurbelhebel 41 und Pleuelstangen 43 in eine Hin- und Herbewegung umgewandelt und auf den Zuführungsschieber 3 übertragen. 



   Der Bedienungsteil der Stanzvorrichtung nach der Erfindung dient dazu, diese Vorrichtung für die jeweiligen Arbeitsgänge in eine geeignete Stellung zu bringen. Diese Stellungen der Stanzvorrichtung nach der Erfindung sind in Fig. 6 dargestellt. Zunächst wird die Stanzvorrichtung nach der Erfindung in die Stellung B (Fig. 6) gebracht und in dieser Stellung der Zuschnitt für den Transportbehälter, wie er in Fig. 10 dargestellt ist, um den Blechmantel 20 gelegt und zusammengeklebt, so dass sich ein Behälter nach Fig. 11 ergibt. In der Stellung B kann auch ein Stapel von Waffeltafeln auf den Lagerungs- und Zuführungsteil b eingelegt werden, wenn nicht mit automatischer Zuführung der zu verarbeitenden Waffeltafeln gearbeitet wird.

   Nachdem die Stanzvorrichtung nach der Erfindung zum Arbeitsprozess vorbereitet ist, wird sie aus der   Vorbereitungsstellung B in die Arbeitsstellung A gebracht und die Antriebs-   vorrichtung in Gang gesetzt. Der automatische Betrieb geht so lange vonstatten, bis das Transportgefäss 21 mit ausgestanzten Gebäckwaffeln gefüllt ist. Sodann wird die Stanzvorrichtung nach der Erfindung in die Entnahmestellung C gebracht und der Transportbehälter mit den in ihm eingeschichteten ausgestanzten Gebäckwaffeln nach unten von seiner Haltevorrichtung 20 abgezogen und in eine Rüttelvorrichtung nach Fig. 14 eingesetzt. Um die Stanzvorrichtung nach der Erfindung in die verschiedenen Stellungen verbringen zu können, ist die Grundplatte 1 mittels eines oder mehrerer Lagerblöcke 44 (Fig. 7) drehbar auf die Trägerwelle 45 gesetzt.

   Zum Einrasten in der jeweiligen Stellung ist die Grundplatte 1 mit einer seitlichen Lochplatte 46 fest verbunden, in welcher entsprechend den drei Stellungen A, B, C Bohrungen 47 vorgesehen sind, in welche ein mit dem Maschinengestell verbundener und mit der Handkurbel 48 (Fig. 6) zu betätigender Bolzen eingreift. 



   In den Fig. 8 und 9 ist eine weitere Ausführungsform der Stanzenvorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt. In dieser Ausführungsform ist die   Stanz-und Verpackungsvorrichtung   nach der Erfindung wiederum als Lagerungs- und Zuführungsteil b, eigentlicher Stanzen- und Verpackungsteil e und   Antriebs- und Bedienungsteil   r ausgebildet. Im wesentlichen Unterschied zu der ersteren Ausführungs- 
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 einer Welle 124 zueinander verklappbar, miteinander verbunden sind. Die beiden Platten 121 und 122 bilden zusammen einen Stanzenblock, der mit durchgehenden Kanälen 125 zum Durchlassen der ausgestanzten Gebäckwaffeln versehen ist. Die obere Platte 121 trägt wiederum die Haltevorrichtung 20 für den Transportbehälter.

   Zum Ausstanzen der Gebäckwaffeln wird der Stanzenkopf   120   bezüglich der Grundplatte 1 auf und ab bewegt. Gegenüber der ersteren Ausführungsform bietet der Stanzenkopf 120 nach Fig. 8 den Vorteil, dass die in Fig. 6 dargestellten Stellungen nicht mehr von der gesamten Vorrichtung, sondern nur noch von der oberen Platte 121 des Stanzenkopfes 120 und der Haltevorrichtung 20 für den Transportbehälter eingenommen werden. Die Grundplatte 1 und mit ihr der Lagerungs- und Zuführungsteil b sowie der   Antriebs- und Bedienungsteil   r können feststehend ausgebildet werden. Eine weitere Änderung gegenüber der ersteren Ausführungsform besteht darin, dass das Stanzenwiderlager 130 aus Stanzstempeln 131 besteht, die in die Kanäle 125 des Stanzenkopfes 120 eingreifen.

   Die Stanzstempel 131 sind auf einer Trägerplatte 132 befestigt, die selbst wieder mit Abstand 133 auf der Grundplatte 1 angebracht ist. An den Zwischenräumen zwischen den Stanzstempeln 131 ist die Trägerplatte 132 durchbohrt, um durch diese Bohrungen 134 die Stanzabfälle in den Zwischenraum 133 zwischen der Trägerplatte 132 und der Grundplatte 1 zu leiten. Der Zwischenraum 133 wird von einem Pressluftzuführungsrohr 16 mit Düsenbohrungen 17 aus periodisch mit Pressluft durchspült, um die Stanzabfälle abzuführen. In dieser Ausführungsform ist es nicht mehr notwendig, die Schneidbleche der Stanzenform in das nachgiebige Widerlager einzudrücken. Dadurch wird nur eine wesentlich geringere Stanzkraft benötigt.

   Zur Einführung des Stanzenkopfes 120 gegenüber der Grundplatte 1 sind im Stanzenkopf 120 seitlich   schwalbeuschwanzförmige Ausnehmungen   126 und an der Grundplatte 1 schwalbenschwanzförmige 

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Führungsleisten 127 vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, die Ausnehmungen 126 in die Grundplatte einzuschneiden und die Führungsleisten 127 fest mit dem Stanzenkopf 120 zu verbinden und gegebenenfalls als Exzenterstössel zu benutzen. Der Antrieb der Stanzvorrichtung nach Fig. 8 geschieht wiederum mittels eines Antriebsmotors 34 über ein die Drehzahl herabsetzendes Getriebe 35 auf eine Kurbelwelle oder Antriebswelle 36 mit Exzenter 27. Von der Antriebswelle 36 wird auch-die Betätigungswelle 400 für den Zuführungsschieber 3 angetrieben.

   Von der Betätigungswelle 400 wird die Drehbewegung über   ein Kegelräderpaar 401 auf eine Exzenterscheìbe   402 übertragen, die zusammen mit der Pleuelstange 403 die Drehbewegung in eine Hin- und Herbewegung übersetzt und auf den Zuführungsschieber 3 überträgt. 



  Diese Ausführungsform bietet gegenüber der ersteren den Vorteil wesentlich geringerer Bauhöhe. 



   Der in Fig. 10 dargestellte Transportbehälter besteht vorzugsweise aus Karton oder Wellpappe. Es ist jedoch auch denkbar, andere Werkstoffe zu benutzen, aus welchen Faltschachteln herstellbar sind. In Fig. 10 ist der Transportbehälter nach der Erfindung in seitlich geöffnetem Zustand mit verschlossenem Deckel dargestellt. In diesem Zustand kann der Transportbehälter auf die Haltevorrichtung 20 der Stanzund Verpackungsvorrichtung aufgeschoben werden. Vorzugsweise wird aber der Zuschnitt bereits um die Haltevorrichtung 20 gefaltet und die Lasche 205 aussen auf die Vorderwand 201 gelegt und dort befestigte Darauf werden die Seitenlaschen 207,206 und 208, sowie 209 in dieser Reihenfolge umgelegt und miteinander befestigt.

   Nach dem Füllen des Transportbehälters und Entfernen der Krumen werden auch auf der noch offenen sechsten Seite die Laschen 207,206 und 208 sowie 209 in dieser Reihenfolge eingelegt und miteinander befestigt. Das Befestigen der Laschen miteinander bzw. der Lasche 205 auf der Vorderwand 201 kann in jeder bekannten Weise geschehen, beispielsweise mittels Klebstreifen, Heftklammern, Druckknöpfen usw. Da der Verbraucher den Transportbehälter an seinem Deckel öffnet, liegen die durch die Vorrichtung nach der Erfindung automatisch senkrecht eingestapelten Gebäckwaffeln seitlich aufgereiht in mehreren Reihen und Schichten vor ihm und können dem Transportbehälter leicht entnommen werden. 



   Das in Fig. 11 dargestellte Rüttelgerät zum Entfernen der Krumen aus dem Transportbehälter mit den eingeschichteten Gebäckwaffeln besteht im wesentlichen aus einem Einsetzrahmen 301, dessen Boden, Seitenwände und Hinterwand geschlossen sein können, während die Vorder- und Oberseite offen sind. Der Einsetzrahmen 301 besitzt zwei seitliche Wellenstümpfe 302, mit welchen er in die Lager 303    des Aussengestelles   304 um eine waagerechte Achse drehbar eingesetzt ist. An seiner Oberseite ist der Einsetzrahmen 301 mit einem die offene Seite des Transportgefässes abdeckenden Siebdeckel 305 versehen, der mittels eines Scharniers od. dgl. umklappbar am Einsetzrahmen 301 angebracht ist. Ausser- 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 <Desc/Clms Page number 8>
    19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die gemahlenen Feinteile aus der Stanzvorrichtung und die aus der verpackten Ware gerüttelten Krumen durch eine gemeinsame Fördervorrichtung abgeleitet werden.
AT200084D 1957-02-18 1957-02-18 Vorrichtung zur Herstellung von Gebäckwaffeln AT200084B (de)

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