AT19895B - Schwenkhahn für Laternen, insbesondere für Eisenbahnwagenbeleuchtung. - Google Patents

Schwenkhahn für Laternen, insbesondere für Eisenbahnwagenbeleuchtung.

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  Schwenkhahn für Laternen, insbesondere für Eisenbahnwagenbeleuchtung. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Schwenkhahn für Laternen, wie sie beispielsweise in Eisenbahnwagen verwendet werden. Durch den Schweukhahn soll es möglich gemacht werden, dass in einer Laterne, ohne dieselbe auseinander nehmen zu müssen, Gasglüblicht oder die gebräuchliche Specksteinbrennerflamme gebrannt werden kann, falls der Glühstrumpf defekt werden sollte. Bei den bisher bekannten   Sehwenkhähnen   stand für gewöhnlich ein Brenner vollkommen fest und es wurde das Hahnküken so eingerichtet, dass es bei seiner Drehung die Verbindung nach diesem feststehenden Brenner abschloss und dass die Vorbindung der Gasleitung mit einem an dem Küken angebrachten zweiten Brennerrohr durch diese Drehung hergestellt wurde.

   Dieses zweite Brennerrohr konnte, wenn man   annimmt,   dass das feststehende Brennerrohr in der Lampe zentriert war, nicht zentrisch zur Lampe nach seiner Einschaltung stehen und infolgedessen war eine bedeutende Erweiterung der Lampe an sich notwendig. Infolgedessen konnte man bei den bekannten Schwenkhähnen auch nicht die gebräuchlichen   Lampen-oder Laternenglocken verwenden.   sondern man   musste   besondere Glocken anbringen. Diesem Übelstand soll durch vorliegende Erfindung abgeholfen werden, u. zw. dadurch, dass der Schwenkhahn derart eingerichtet ist. dass die an ihm   angebrachten Brenncrrohre   in ihrer Betriebsstellung stets eine zentrische Lage zur gebräuchlichen Lampen- oder Laterenglocke einnehmen. 



   In   der Zeichnung veranschaulicht   Fig. 1 eine Vorderansicht des an einer Rohrleitung angebrachten   Schwenkhahnes   ; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie X-Z, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie X-Y und Fig. 4 ein Schnitt nach Linie   U- V, nachdem   das Hahngehäuse   um   90  gedreht wurde. 



   An dem   Gasxuleitungsrohr   a ist ein senkrecht stehendes   Hahnkükon   fest angebracht, welches durch eine senkrechte, mittlere Bohrung l mit dem Gasrohr in Verbindung steht. Diese Bohrung ragt in dem Küken nur etwa bis zur halben Höhe und ist mit Abzweigbohrungen   tM vorsehen,   die nach den beiden am Hahngehäuse   n   befestigten zwei Bunsenbrennern j, j1 führen. Der Hahn ist zentrisch in der Laterne anzubringen, so dass die beiden   Bunsenbrenner j, jl symmetrisch zu   der Mittellinie der Laterne stehen.

   Sollen die   Bunsonnammcn   brennen bezw. wird das   Gasglühlicht   in der Laterne gewünscht, so befindet sich das Gehäuse n in der Stellung, wie sie in Fig. 1 und 2 veranschaulicht ist, nach weicher durch die Bohrungen m das Gas aus dem Rohr a nach den Bunsenbrennern strömen kann. Von dem oberen Ende der Bohrung   l   zweigt eine Querbohrung o ab, die durch die Wandung des Hahngehäuses n abgeschlossen wird, wenn das   Hahngehäuse   die erwähnte Stellung einnimmt. Ein Specksteinbrennerrohr h sitzt in der Mitte über dem   Hahnküken   und kann an diesem selbst oder dem Hahngehäuse   M angebracht   sein.

   Unterhalb dieses Rohres h befindet sich im   Hahnl, üken   eine kurze senkrechte Bohrung p, welche nicht bis zur Bohrung l reicht und am unteren Ende in eine quer verlaufende Bohrung q   übergeht.   Für   gewöhnlich,   d. h. wenn das Gasglühlicht verwendet wird, wird auch die Bohrung q durch die Wandung des Hahngebäuses   u   abgeschlossen. In dem Hahngehäuse befindet sich eine senkrecht verlaufende Rille r, welche sich nur bei Drehung des Hahngehäuses um 900 den Bohrungen o, q gegenüber einstellt, so dass nach Drehung des   Hahngehäuses   in die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung durch die Rille r eine Verbindung zwischen der   Bohrung      n nnd der Bohrung g, p nach dem Specksteinbrenner hergestellt   

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 wird.

   Ist das Hahngehäuse in der erwähnten Weise gedreht worden, so wurde die Verbindung der Bohrungen m nach den Bunsenbrennern j,   j1   abgesperrt und es kann infolge- 
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 An dem Hahn ist ein geeigneter Anschlag vorgesehen, um die Betriebsstellungen für die eine oder andere Art der Flamme zu sichern. 



   Es ist ersichtlich, dass vermöge der besonderen Ausgestaltung des Schwenkhahnes die Flammen immer zentrisch zur   Lampen-oder Laternenglocke   brennen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schwenkhahn für Laternen, insbesondere für Eisenbahnwagenbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, dass in einem senkrechten Hahnküken eine mittlere senkrechte Bohrung vorgesehen ist, welche durch Querbohrungen mit den nach symmetrisch angeordneten Gasglühhchtbrennern führenden Ilahngehäusebohrungen in Verbindung steht, jedoch bei Drehung des die Gasglühlichtbrenner tragenden Gehäuses durch eine zweite Querbohrung und eine Rille im Gehäuse mit dem Brennerrohr eines senkrecht über dem Küken angeordneten Specksteinbrenners in Verbindung gebracht werden kann, wobei die Leitung nach den Gasglühlichtbrennern abgeschlossen wird. EMI2.2
AT19895D 1904-05-18 1904-05-18 Schwenkhahn für Laternen, insbesondere für Eisenbahnwagenbeleuchtung. AT19895B (de)

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