AT19711B - Selbsttätig arbeitender, als Spulenträger ausgebildeter Schieber für Kontrollkassen. - Google Patents

Selbsttätig arbeitender, als Spulenträger ausgebildeter Schieber für Kontrollkassen.

Info

Publication number
AT19711B
AT19711B AT19711DA AT19711B AT 19711 B AT19711 B AT 19711B AT 19711D A AT19711D A AT 19711DA AT 19711 B AT19711 B AT 19711B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slide
self
paper
operating slide
spool carrier
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
App De Controle Et De Comptabi
Jules Frydmane
Louis Chambon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by App De Controle Et De Comptabi, Jules Frydmane, Louis Chambon filed Critical App De Controle Et De Comptabi
Application granted granted Critical
Publication of AT19711B publication Critical patent/AT19711B/de

Links

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätig arbeitender, als Spulenträger ausgebildeter Schieber für   Kontrollkassen.   



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein als Spulenträger ausgebildeter Schieber für Registrierapparate aller Art, der sich selbsttätig öffnet. aber nicht mehr schliessen kann, sobald das Papier von seiner Spule abgelaufen ist, oder dasselbe aus irgendeinem Grunde durchreisst oder auch überhaupt das Einlegen der Spule unterlassen wurde, wodurch erreicht wird, dass der Kontrollapparat nicht in Wirkung treten kann, ohne auch gleichzeitig eine Marke abzuwerfen. 



   Die bei Registrierapparaten übliche Anordnung der den Papierstreifen tragenden Spulen weist insbesondere die nachstehenden   Übelstande auf : l.   Um die Raumeinnahme zu   beschränken,   muss der Durchmesser der Papierspule möglichst klein   genommen   werden und der Papierstreifen darf höchstens 6-800 gewöhnliche Marken enthalten. Hieraus folgt, dass durch das   wiedorhnite   Einlegen von neuen Spulen in grösseren   Geschäftshäusern     unangenehme Störungen, insbesondere Unterbrechungen   in der Kontrolle hervorgerufen   werden. 2. Dio Hegistrierung   der verschiedenen Geschäftsoperationen entspricht nicht immer genau dem Abwerfen der Marken, sobald z. B. unbemerkt die Spule fast abgelaufen ist oder der Papierstreifen durchreisst.

   Das gleiche gilt, wenn aus Versehen die Spule nicht 
 EMI1.1 
 der ersten Registrierung der Apparat keine Marke abwirft. Der nachstehend beschriebene und auf den Zeichnungen dargestellte, als Spulenträger ausgebildete Schieber hilft diesen   Übolständen   ab und vorhindert die Vornahme von Registrierungen, bei welchen Marken nicht abgeworfen werden. 



   Fig. 1 ist ein Grundriss des die Spule tragenden, selbsttätig arbeitenden Schiebers, dessen äusseres Fach dem Apparate, der den von der Spule sich abwickelnden Papierstreifen benutzt, als Sockel dient. Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt nach   Linie. A -B, Fig.   3 ein Schnitt nach   Linie C-JE'der   Fig. 1. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie   E-F.   



  Fig. 5 und 6 beziehen sich auf die Wirkungsweise des Schiebers und entsprechen den Fig. 2 und 4. Die Papierspule a sitzt auf einem Träger b, der auf der Achse c drehbar angeordnet ist Die Achse c ist im Boden   cl   des eigentlichen Schiebers eingelassen. Letzterer befindet sich in   finfm Gehäuse e,   das die Seitenwände f und g des Kontrollapparates bei    und t stüt/t. Die Papierspulc   wird seitlich durch eine kreisförmig verlaufende Rippe j gehalten, die an einer bestimmten Stelle einen Einschnitt aufweist, durch welchen der Papierstreifen bis zur vollständigen Abwicklung der Spule heraustritt.

   Nahe an dieser Austrittsstelle läuft der Papit'rstreifen über eine um die senkrechte Achse   l   sich drehende   Rolle A-.   Sodann wird er um 900 abgelenkt und tritt durch einen im Sockel vorgesehenen 
 EMI1.2 
 schrift Nr. 10310 vom Jahre 1900 bekannte Registrierkasse) übergeführt wird. 



   Der eigentliche Schieber sitzt und führt sich auf zwei zylindrischen Stangen   lt   und o, die an dem Sockel befestigt sind. Auf eine jede dieser Stangen ist eine Spiralfeder   p   ge- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   schoben,   die sich zwischen zwei dem Schieber und dem Sockel angehörenden Ansätzen befindet. Diese Federn sind in der Schlusslage des Schiebers   zusammengepresst   und bereit, bei Lösung der Sperrung die Öffnung des Schiebers zu bewirken. Die Verriegelung wird mittels eines am vorderen Teil des Schiebers angeordneten Sperrhakens q bewirkt, der sich an dem Ansatz r eines um die Achse   l   schwingenden Hebels s einklinkt.

   Das umgebogene Ende u des Hebels s presst den Papierstreifen gegen eine Öffnung   11,   die sich am Sockel in der Nähe des Austrittsschlitzes m befindet. Der hiezu erforderliche Druck wird durch eine kleine Feder w hervorgerufen, die sich zwischen dem entgegengesetzten Ende des Hebels s und dem oberen Teile des Sockels befindet. Am hinteren Teil des Schiebers ist ein Anschlag   a1   vorgesehen, der in der Schlusslage des Schiebers gegen einen Hebel   b1   drückt. Dieser Hebel ist bei cl auf einem Ansatz der Seitenwand   9   des Kontrollapparates gelagert und steht vermittelst eines gabelartigen Einschnittes mit einem Stift dl in Eingriff. Dieser Stift befindet sich auf einer Stange   e1,   welche senkrecht zu den Wandungen fund 9 angeordnet ist und in Öffnungen dieser letzteren eingreift.

   Durch eine Feder fl, die zwischen der    Wandung f und   einem auf der Stange el befestigten Ring gl angeordnet ist, wird die Stange el beständig einem Druck ausgesetzt, der zeitweilig ihr hinteres Ende in das Loch des dem Kontrollapparate angehörenden Einrückhebels il treibt. Dieser in Fig. 1 im Grundriss dargestellte Einrückhebel schwingt auf einer Achse und ist an dieser Stelle zu einer Gabel ausgebildet, deren Zinken eine Einrückscheibe umfassen, welche je nach der Lage, in welche sie durch die Gabel   übergeführt   wird, den Antriebsmechanismus der Registrierkasse kuppelt oder löst.

   Die Stange   e1   ist ausserdem mit einer als schiefe Ebene ausgebildeten Nase jl versehen, welche bei der von links nach rechts erfolgenden Bewegung auf eine bei      schwingend gelagerte Stange kl einwirkt, die dazu dient, die Sperrung der die Scheiben des Kontrollapparates tragenden Welle herbeizuführen. 



   Die neue Vorrichtung arbeitet wie folgt : Für gewöhnlich nehmen die vorbeschriebenen Organe die durch die Fig. 1-4 veranschaulichte Lage ein, der Papierstreifen wickelt sich ab und versorgt den Kontrollapparat mit dem zur Erzeugung der Kontrollmarken nötigen Papier. Nebenher sei erwähnt, dass die wagerechte Lage der Papierspule im Sockel des Apparates ein ununterbrochenes Arbeiten der Kontrollvorrichtung gestattet und letztere zugänglicher macht. Es sei nun angenommen, dass das Papier von der Spule vollständig abgewickelt oder aus irgendeinem Grunde durchgerissen ist. Es ereignet sich dann folgendes : Das Ende u des Hebels s, welches gegenüber der Öffnung v keine Stütze mehr findet, schwingt unter Einwirkung der Feder   w   und klinkt den Sperrhaken q des Schiebers aus. 



  Letzterer bewegt sich dann unter Einwirkung der Federn p, p nach vorne und wird zum Teil geöffnet, wie die Fig. 5 zeigt. Infolge dieser Bewegung sind durch den nach links wandernden Anschlag   (il der Ilebel bl   und mit diesem die Stange cl freigegeben worden, 
 EMI2.1 
 Spitze in die Öffnung bl des Einklinkbebels il tritt, wobei durch den Ansatz jl die Sperrstange kl abwärts gedrückt wird. Unter solchen Bedingungen erfolgt die selbsttätige Sperrung des Kontrollapparates und es ist ohne weiteres ersichtlich, dass zufolge dieser Einrichtung der Apparat nur unter gleichzeitigem Abwerfen von Marken arbeiten kann, worin bezüglich der Kontrolle ein grosser Fortschritt zu erblicken ist. 



   Die   Int1itigkeitsetzung   des Apparates kann erst erfolgen, wenn eine neue Spule auf den Schieber gelegt worden ist oder dem Riss des Papierstreifens abgeholfen und der Schieber in seine Schlusslage zurückbewegt worden ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Papierstreifenträger für Registriorapparate, bei welchem die Papierrolle auf einem unter Federwirkung stehenden Schieber gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (d) durch eine von dem Papierstreifen beeinflusste Sperrvorrichtung (s, it) in dem als Sockel für den Registrierapparat dienenden Gehäuse (e) zurückgehalten wird und dabei eine Sperrung (eI, il) des Registrierapparates in ausgelöster Stellung erhält, solange der Streifen ordnungsgemäss abläuft, während der Schieber durch die Federn (p) selbsttätig aus dem Gehäuse herausgeschnellt wird und hiebei die Vorrichtung (el, il) zum Sperren des Registrierapparates zur Wirkung gelangen lässt, sobald der Streifen abgelaufen oder zerrissen ist.
AT19711D 1904-01-18 1904-01-18 Selbsttätig arbeitender, als Spulenträger ausgebildeter Schieber für Kontrollkassen. AT19711B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT19711T 1904-01-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT19711B true AT19711B (de) 1905-04-10

Family

ID=3525006

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT19711D AT19711B (de) 1904-01-18 1904-01-18 Selbsttätig arbeitender, als Spulenträger ausgebildeter Schieber für Kontrollkassen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT19711B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3138441C2 (de)
DE2710821C3 (de) Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen
AT19711B (de) Selbsttätig arbeitender, als Spulenträger ausgebildeter Schieber für Kontrollkassen.
DE2915301A1 (de) Magnetbandgeraet
DE2132575A1 (de) Abnehmbare Ladekassette fuer Filmkameras
CH407739A (de) Kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegerät mit selbsttätiger Filmeinfädelvorrichtung
DE3027737A1 (de) Bandkassette
DE2151514A1 (de) Tonbandkassette
DE152723A (de)
DE1486796B2 (de) Filter
DE717252C (de) Kassette fuer Kinokameras
DE3001069A1 (de) Fadenzufuehrungs- und steuereinrichtung
DE677447C (de) Kinematographische Kamera mit Kassette
DE1233257B (de) Laufbildwerfer mit einem Filmfuehrungskanal
AT215181B (de) Bildwerfer mit halbautomatischer Diapositiv-Wechseleinrichtung
DE1278287B (de) Anzeigevorrichtung fuer die im Magazin einer Feuerwaffe noch vorhandenen Patronen
DE1486796C3 (de) Filter
DE438681C (de) Vorrichtung zum Aussuchen und Einordnen von Schriftstuecken, Karten u. dgl., bei derein drehbarer Sammelbehaelter radiale Schriftstueckhalter traegt
DE341432C (de) Fadenspannvorrichtung fuer Webschuetzen
DE2520093A1 (de) Farbbanddrucker fuer drucker oder schreibmaschinen
AT121308B (de) Filmkamera.
DE2542259C2 (de) Spannvorrichtung für eine Löschbandtransporteinrichtung an einer Schreibmaschine
DE732988C (de) Ausziehbare Spulenarme
DE222630C (de)
DE659623C (de) Schussspulenauswechselvorrichtung