AT19696B - Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Kompaßstellungen. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Kompaßstellungen.

Info

Publication number
AT19696B
AT19696B AT19696DA AT19696B AT 19696 B AT19696 B AT 19696B AT 19696D A AT19696D A AT 19696DA AT 19696 B AT19696 B AT 19696B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
needle
remote transmission
compass
current connection
mercury
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Reiszmann
Original Assignee
Paul Reiszmann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Reiszmann filed Critical Paul Reiszmann
Application granted granted Critical
Publication of AT19696B publication Critical patent/AT19696B/de

Links

Landscapes

  • Agricultural Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von KompaBstellungen. 



   In den zugehörigen Zeichnungen zeigt : Fig. 1 den Querschnitt der Stromschlussvorrichtung, Fig. 2 den Grundriss der Fig. 1 unter Hinweglassung der Kompassnadel, um die Anordnung der Kuppen und der   Stromschlussstücke   besser zu erkennen, Fig. 3 einen Schnitt   A-B   der Fig. 1 und Fig. 4 eine Gesamtanordnung. 



   Die bisher bekannten Vorrichtungen zur elektrischen Fernübertragung von Kompassstellungen, bei welchen Quecksilberkuppen als   Stromschlussstücke   verwendet werden (wie beispielsweise bei dem deutschen Patente Nr. 138205) können die gestellten praktischen Bedingungen nicht erfüllen ; denn nach der jetzt bestehenden Vorschrift müssen 128 Kompassstellungen übertragen werden und müssen hiefür 64 als Stromschlussstellen dienende Quecksilberkuppen verwendet werden. Weil aber die Kuppen nicht beliebig verkleinert werden können, sondern eine gewisse Grösse behalten müssen, entsteht bei einreihiger Anordnung 
 EMI1.1 
 dies bedingt auch einen entsprechend langen Hebelarm   N,   an dem die Nadel R die   ent-   sprechend entstehende Kontaktreibung   überwinden   muss.

   Es ist aber durchaus nötig dass der Nadel die Überwindung dieser Reibung möglichst leicht gemacht wird. Die vorliegende
Vorrichtung bezweckt nun, die Kuppen K, trotz grosser Anzahl, der   Drehmitte näher/u   bringen, dadurch den wirksamen Hebelarm H zu   verkürzen,   ihn im Gewicht leichter zu machen und somit seine Empfindlichkeit zu steigern. Dies wird dadurch erreicht, dass die
Kuppen K, wie Fig. 2 zeigt, in mehreren (hier zwei) beieinander liegenden, zickzack- förmigen Reihen um die Drehmitte angeordnet sind. Der Hebel H trägt dann mehrere   Stromschlussstücke   (hier zwei) P,   P,   von entsprechender Länge.

   Ferner hat sich als Nach- teil bei den bisher bekannten Anordnungen ergeben, dass Schwankungen der Nadel R achsiale Bewegungen der Stromschlussstücke verursachen, welche eine ungenaue Übertragung zur Folge haben. Dadurch, dass bei der vorliegenden Vorrichtung der Drehpunkt des Hebels mit der Pinnenspitze in eine Ebene gelegt wird, ist dies vermieden, wobei zur grösseren
Sicherheit die Drehachse des Hebels durch den Stützpunkt der Nadel gelegt worden ist. 



   Die Anordnung ist folgende : Auf den Quecksilberkuppen   K   schwimmen konzentrisch zur Drehmitte Stromschlussstücke P,   pl,   welche mit der Kompassnadel R durch den Hebel H metallisch verbunden sind. An R sind die Federn F befestigt. An den unteren Ecken dieser
Federn ist der Hebel H gelagert, welcher kreisförmig ausgeschnitten ist und der recht- winklig zu seiner Drehungsachse eine Verlängerung trägt, an der sich die Stromschluss- stücke P,   pt   befinden.

   Zum Ausgleiche des Gewichtes dieser Verlängerung dient ein
Ausgleichgewicht   *.   Zur Vermeidung von Ungenauigkeiten, welche durch die Bewegung der Stromzuführungsstücke P,   Pt   in achsialer Richtung entstehen, wenn die Nadel R schwankt, sind nunmehr die Drehachse D, D des Hebels H und der Stützpunkt S der
Nadel R in eine Ebene gelegt worden und zu gleichem Zwecke schneidet die Dreh- achse D, D (Fig. 3) die Spitze der Pinne S. 



   Zum Zwecke der Stromzuführung nach der Nadel R dreht sich diese mit der Pinnen- spitze S in einem Quecksilbergehäuse Q, welches durch die Leitung a mit dem einen Pol einer konstanten elektrischen Stromquelle verbunden ist. Der Strom wird durch die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Reihe von Glühlampen, die genau wie die Windrose angeordnet sind. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Vorrichtung zur elektrischen   Fernühertragung   von Kompassstellungen unter Verwendung von Quecksilberkuppen als Stromschlussstücke, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilberkuppen in mehreren konzentrischen Reihen um die Drehachse der Nadel angeordnet sind, zum Zwecke, die Übertragung einer grösseren Zahl von Kompassstellungen zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (D) des Stromschlussstückes (H) den Stützpunkt (S) der Nadel (R) schneidet, zum Zwecke, auch bei Schwankungen der Nadel den Kontakt der Stromschlussstücke mit den Quecksilberkuppen zu sichern.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pinne der Nadel behufs Stromzuführung in einem mit Quecksilber gefüllten Gefässe gelagert ist.
AT19696D 1903-03-10 1903-03-10 Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Kompaßstellungen. AT19696B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT19696T 1903-03-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT19696B true AT19696B (de) 1905-04-10

Family

ID=3524964

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT19696D AT19696B (de) 1903-03-10 1903-03-10 Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Kompaßstellungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT19696B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT132984B (de) Röntgenröhre mit beweglicher Antikathode.
AT19696B (de) Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Kompaßstellungen.
DE2651826A1 (de) Vertikaler schwimmerschalter
DE809088C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Temperaturbegrenzung bei elektrisch zu beheizenden Kochgefaessen
DE572733C (de) Vorrichtung zum Einstellen des Schaltpunktes von selbsttaetigen, durch Fluessigkeiten oder Gase gesteuerten Unterbrechern
DE156658C (de)
DE524909C (de) Messgeraet, vorzugsweise mit elektrischem Messwerk, mit Vorrichtung, die den Zeiger bei Stromlosigkeit gegen einen Anschlag zurueckstellt
DE431443C (de) Selbsttaetiger Temperaturregler fuer elektrische beheizte Waermeaustauschvorrichtungen
DE932757C (de) Automatische Tasteinrichtung mit elektromagnetisch oder mittels Feder erzwungener Anlage des Tasters an das Modell
DE328909C (de) Mehrpoliger Steckkontakt
CH181854A (de) Temperaturregler mit sich unter Wärmeeinfluss im Volumen ändernder Flüssigkeit als Temperaturelement.
DE331247C (de) Waermereguliervorrichtung fuer Brutapparate mit elektrischer Beheizung
DE1161344B (de) Temperaturwaehlbegrenzer
DE362014C (de) Einrichtung zur UEbertragung von Richtungen und Bewegungen mit Hilfe eines Neigungsmessers
DE923149C (de) Vorrichtung zur Anzeige der Unsymmetrie in Dreiphasennetzen
AT118126B (de) Repetitionstheodolit.
DE972623C (de) Thermostat
AT113091B (de) Schaltstellungsrückmelder für elektrische Schaltapparate.
DE925616C (de) Schaltbares Fluessigkeits-Kontaktthermometer
DE418765C (de) Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch gesteuertem, durch sein Eigengewicht in die Ruhestellung gebrachtem Anzeigearm
AT80755B (de) Fernanzeigevorrichtung für Luftfahrzeuge.
AT80010B (de) Zeitzünder mit Uhrwerk. Zeitzünder mit Uhrwerk.
DE591356C (de) Einrichtung zur Betaetigung eines Kontaktes
AT64778B (de) Signallaterne.
DE409197C (de) Fliehkraftschalter zur Steuerung von nicht umlaufenden elektrischen Vorrichtungen