AT18642U1 - Verfahren zur Herstellung von Sedum-Matten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Sedum-MattenInfo
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- AT18642U1 AT18642U1 ATGM50015/2025U AT500152025U AT18642U1 AT 18642 U1 AT18642 U1 AT 18642U1 AT 500152025 U AT500152025 U AT 500152025U AT 18642 U1 AT18642 U1 AT 18642U1
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G24/00—Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
- A01G24/40—Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor characterised by their structure
- A01G24/44—Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor characterised by their structure in block, mat or sheet form
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G2/00—Vegetative propagation
- A01G2/10—Vegetative propagation by means of cuttings
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Sedum-Matten. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass Sedumsprossen (1) auf einem Substrat (2) aufgestreut, niedergewalzt und bewässert werden, wobei das Substrat auf einem Vlies (3) aufgebracht ist. Weiters ist es von Vorteil, wenn das Substrat (2) ein Kokossubstrat ist, das bevorzugt 1 bis 3 cm, besonders bevorzugt etwa 2 cm dick ist. Weiters ist bevorzugt vorgesehen, dass die Sedumsprossen (1) 3 bis 7 cm, bevorzugt 4 bis 6 cm und besonders bevorzugt 4,5 bis 5,5 cm lang sind und bevorzugt durch eine absaugende Mähmaschine von Sedumpflanzen gewonnen werden. Besonders bevorzugt ist es, dass die Sedumsprossen (1) alle vier bis sechs Monate von den Sedumpflanzen abgeschnitten werden
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Sedum-Matten.
[0002] CN 114128503 A beschreibt ein Verfahren, bei dem Stecklinge geschnitten werden. Weiters wird ein Substrat vorbereitet. Die Stecklinge werden auf einem Bewurzelungsbeet aufgebracht. Die Stecklinge werden anschließend behandelt und in das vorbereitete Substrat in rund 1 bis 2 cm tiefe Gruben eingesetzt und die Grube wird mit Erde aufgefüllt. Anschließend wird die Erde für 15 bis 20 Tage kultiviert. Das Ausbringen der Stecklinge erfolgt so, dass sich die Stecklinge nicht überlappen, was schwierig bzw. arbeitsintensiv ist. Es ist also ein sehr aufwendiges Verfahren beschrieben. Die Zeit bis zur Wurzelung beträgt 5 bis 10 Tage, wobei dabei spezielle Feuchtigkeitsbedingungen bzw. Lichtbedingungen vorherrschen müssen. Weiters ist natürlich das Graben von Gruben für eine Vielzahl von Stecklingen aufwändig.
[0003] Eine andere Möglichkeit besteht darin, Samen zu verwenden, die sind allerdings mit knappen 3000 €/kg teuer und die Dauer des Anzüchtens ist mit zwölf Monaten lange. Bis die SedumMatten erntereif gewachsen sind, ist weiters intensive Pflegearbeit zu leisten. Danach werden die Sedum-Matten 2,5 cm stark mit der Schneidmaschine geschnitten. Das Gewicht von diesen herkömmlich hergestellten Matten beträgt rund 27 kg/m?.
[0004] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine wirtschaftliche, kostengünstige und biologische Herstellung für Sedum bzw. dessen Vermehrung zu finden. Insbesondere sollen SedumMatten kostengünstig und wirtschaftlich hergestellt werden.
[0005] Das wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren dadurch erreicht, dass Sedumsprossen auf einem Substrat aufgestreut, niedergewalzt und bewässert werden, wobei das Substrat auf einem Vlies aufgebracht ist. Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass - wenn das erfindungsgemäße Verfahren angewandt wird - die Sedumsprossen beginnen, Wurzeln zu bilden und sich im Vlies verwurzeln. Bereits nach vier Monaten sind die Sedumsprossen so gut in dem Vlies verwurzelt, dass diese verkauft werden können. Beim Kunden werden die Vliese der SedumMatten weiter abgebaut, bis diese vollständig verschwunden sind.
[0006] Eine vorteilhafte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass das Substrat ein Kokossubstrat ist, das bevorzugt 1 bis 3 cm, besonders bevorzugt etwa 2 cm dick ist. Das Kokossubstrat hat sich als besonders gut für die Verwendung gezeigt und ermöglicht dem Sedum, sich im darunterliegenden Vlies einzunisten. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn das Kokossubstrat leicht ist.
[0007] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass die Sedumsprossen 3 bis 7 cm, bevorzugt 4 bis 6 cm und besonders bevorzugt 4,5 bis 5,5 cm lang sind und bevorzugt durch eine absaugende Mähmaschine von Sedumpflanzen gewonnen werden. Die Schnittlänge von 5 cm reicht aus, sodass sich das Sedum auf Kokussubstrat bzw. am darunterliegenden Vlies ansetzen kann. Die Spitzen können von bestehenden Sedum-Pflanzen abgemäht werden, beispielsweise mit einer Mähmaschine, die auch absaugt. Das ist sehr kostengünstig und effizient.
[0008] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass die Sedumsprossen alle vier bis sechs Monate von den Sedumpflanzen abgeschnitten werden. Da die Spitzen von den Sedum-Pflanzen geerntet werden, müssen keine neuen Sedum-Pflanzen angebaut werden, es reicht eine bestehende Fläche abzumähen. Es wird ermöglicht, dass das Sedum einfach nur rund alle fünf Monate geschnitten wird, und man erhält rund 5 cm lange Spitzen, aus denen man Sedum-Matten erzeugen kann. Dies ermöglicht eine schnelle und kostengünstige Herstellung.
[0009] An Hand der beiliegenden Zeichnung wird die vorliegende Erfindung näher erläutert. Fig. 1 zeigt den Aufbau des Vlieses mitsamt Kokossubstrat mit darauf aufgewalzten Sedumsprossen.
[0010] Es wird ein mögliches Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. [0011] Es wird ein Sedum-Feld angepflanzt. Dieses Sedum-Feld ist nach neun Monaten (in Ös174
terreich) so weit, dass es das erste Mal geschnitten werden kann, sodass das Schnittgut in einem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden kann. Anschließend können die Sedumpflanzen, von denen die Sedumsprossen geschnitten werden, rund zweimal pro Jahr bzw. bis zu alle fünf Monate geschnitten werden, sodass das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt werden kann. Die Sedumsprossen 1 sind dabei rund 5 cm lang und können mit einem absaugenden Mäher erhalten werden. Die Sedumsprossen 1 können dann auf ein ca. 2 cm dickes Kokussubstrat 2 aufgebracht werden. Hierbei werden zunächst die Sedumsprossen 1 auf das Kokussubstrat 2 aufgestreut und anschließend darauf gewalzt. Natürlich müssen die Sedumsprossen 1 auch entsprechend bewässert werden. Eine solche Anordnung ist in Fig. 1 zu sehen. Hierbei befindet sich das Kokossubstrat 2 auf einem Vlies 3. Die Fläche von angebautem Sedum zu dem aufgestreuten Material beträgt ca. 10 zu 1. Das heißt, dass für jede 10000 Hektar angebautem Sedum rund 1000 Hektar Sedum-Matten erzeugt werden können. Nach nur vier Monaten sind die Sedumsprossen 1 so stark in das Vlies 3 eingewurzelt, dass die Sedum-Matte mit einem Gewicht von nur 6 kg/m? sehr preisgünstig zum Verkauf angeboten werden kann. Die Sedumsprossen 1 sind dabei schon so weit gewachsen, dass sie durch das Vlies 3 durchgewurzelt sind. Zum Vergleich haben übliche Sedum-Matten ein Gewicht von 26 bis 28 kg/m?. Die SedumMatten sind also wesentlich leichter und somit leichter handzuhaben und zu transportieren. Nachdem beim Kunden die Sedum-Matten verlegt sind, löst sich das Vlies 3 auf.
[0012] Es eröffnet also das erfindungsgemäße Verfahren eine billige Möglichkeit, Sedum-Matten herzustellen, die noch dazu leichter sind als die bisherigen.
BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Sedumsprossen 2 Substrat 3 Vlies
214
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Sedum-Matten, dadurch gekennzeichnet, dass Sedumsprossen (1) auf einem Substrat (2) aufgestreut, niedergewalzt und bewässert werden, wobei das Substrat auf einem Vlies (3) aufgebracht ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (2) ein Kokossubstrat ist, das bevorzugt 1 bis 3 cm, besonders bevorzugt etwa 2 cm dick ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedumsprossen (1) 3 bis 7 cm, bevorzugt 4 bis 6 cm und besonders bevorzugt 4,5 bis 5,5 cm lang sind und bevorzugt durch eine absaugende Mähmaschine von Sedumpflanzen gewonnen werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedumsprossen (1) alle vier bis sechs Monate von den Sedumpflanzen abgeschnitten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50015/2025U AT18642U1 (de) | 2025-03-07 | 2025-03-07 | Verfahren zur Herstellung von Sedum-Matten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50015/2025U AT18642U1 (de) | 2025-03-07 | 2025-03-07 | Verfahren zur Herstellung von Sedum-Matten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT18642U1 true AT18642U1 (de) | 2026-02-15 |
Family
ID=98772874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50015/2025U AT18642U1 (de) | 2025-03-07 | 2025-03-07 | Verfahren zur Herstellung von Sedum-Matten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT18642U1 (de) |
-
2025
- 2025-03-07 AT ATGM50015/2025U patent/AT18642U1/de unknown
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