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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr-18438. ROBERT MACHOLD IN MÄHR.-OSTRAU.
Riemen-oder Seilaufleger.
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Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung hat den Zweck, Riemen, Gurten, Seile oder dgl rasch und gefahrlos auf Transmissionsscbeiben oder ähnliche Kraft- übertragungselemente aufzulegen und gleichzeitig ein Umwickeln der abgeworfenen Rietucn und dgl. um die Transmission zu verhindern.
Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer auf der Welle leicht drehbaren Scheibe, welche leicht drehbare Walzen oder Rollen tragt, deren äussere F) achpn in df'r Richtung des Umfanges des Kraftübertragungselementes liegen und mit je einer Flansche versehen sind, welche an den einzelnen Walzen oder Rollen in einer der Bewegungsrichtung
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nihernd angeordnet sind.
In beifolgender Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser Vorrichtung in Fig. 1
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die Vorrichtung in einer Stellung während des Auflegens eines Riemens in Vorder- und Seitenansicht.
Neben der auf der Welle a festgekeilten Riemscheibe b ist eine ein- oder zweiteilige lliilse oder Nabe d lose und drehbar aufgesteckt und durch einen Stellring e gegen seitliche Verschiebung gesichert. Mit dieser Htilse oder Nabe d ist ein voller oder durch- brochener, senkrecht zur Wellenrichtung gestellter Scheibensektor c von ungefähr gleichem Durchmesser, wie jener der festen Riemscheibe, verbunden bezw. mit derselben in einem Stocke gegossen. Dieser Scheibensektor beträgt ein Dritte) oder die Hälfte einer ganzen Scheibe.
Auf dem Sektor c sind, gezählt in der der normalen Bewegungsrichtung der Transmission entgegengesetzten Richtung, anfänglich rechts und links, dann nur links, auf Bolzen leicht drehbar eine entsprechende, aber beliebige Anzahl von Walzen oder Rollen kl
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der festen Scheibe b immer mehr nähern. Die Entfernung der ersten Flansche f1 der Rolle oder Walze 1. ; 1 von der festgekeilten Transmissionsscheibe b ist grösser als die Breite des Riemens q.
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tragende Bolzen m.
Diese an der Aussenseite der der ganzen Vorrichtung angebrachten, aufgobogenfn Bolzen 1 und m verhindern, dass der Riemen beim Abwerfen von der Scheibe b über den im Ruhestande nach abwärts hängenden Scheibensektor c und über die Rollen kl bis -In hinaus auf die Transmission fällt und auf dieser gefahrbringend schleift. Der abgeworfene Riemen liegt dann auf der Hülse oder Nabe d, auf der ersten Rolle oder Walze kl und auf dem Bolzen l.
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Wird nun der Scheibensektor c mit den Rollen oder Walzen kl bis o in der Bowegungsrichtung der Welle a gedreht, so gelangt der Riemen 9 zuerst auf die Rolle oder Walze kl, dann auf k2 u. s. w. und wird dabei gleichzeitig durch die angebrachten Flanschen/1 u. 8. w. immer mehr gegen die feste Transmissionsscheibe b hingeleitet, auf welche der Riemen bald ganz aufläuft.
Die Bewegung des Scheibensektor c bezw. der Hülse oder Nabe il im Sinne der Drehung der Welle a kann durch eine endlose Kette oder Schnur, welche über ein mit der genannten Hülse fest verbundenes Kettenrad i oder eine Schnurscheibe läuft oder durch ein mit der Hülse d verbundenes Zahnradgetriebe, das durch einen Hebel oder eine Kurbel betätigt werden kann, oder durch eine auf die Welle a festgekeilte Friktionskupplung erfolgen.
Zum Abwerfen des Riemens 9 von der Scheibe b kann irgendein beliebiger Riemenleiter verwendet werden.