AT18390B - Feuertür für Dampfkessel u. dgl. - Google Patents

Feuertür für Dampfkessel u. dgl.

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AT18390B
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AT
Austria
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fire door
door
steam boiler
flap
chamber
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Inventor
Karl Robert Lamm
Original Assignee
Karl Robert Lamm
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  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Ni-18390.   KARL ROBERT LAMM IN STOCKHOLM. 



   Feuertür für Dampfkessel u. dgl. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Feuertür für   Dampfkessel u. dgl., welche das   Offenhalten der Tür nach jeder Einführung von   Brennstoffen   in die Feuerung vermeidet und dadurch die   Rauchbildung   vermindert. Zu diesem Zwecke wird die   Feuertür einerseits   
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 versehen, welche gleichzeitig mit der Tür sich öffnet und, nachdem die Tür wieder geschlossen worden ist, sich nach einer im voraus bestimmten Zeit schliesst und somit eine zur Verhinderung der Rauchbildung genügende Menge frischer Luft in die Feuerung einlässt.

   Da aber die durch die Öffnung in der Tür eingeführte Luftmenge wesentlich geringer wird als diejenige, die beim   Offenbaren der Tür   in die Feuerung   einströmen kann, und   da die Feuertür nicht ohne erhebliche praktische Schwierigkeiten grösser als gewöhnlich 
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 veranschaulicht, und zwar zeigt : Fig. 1 eine   Vorderansicht der Feuertür. Fig. 2 eine   Oberansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 4 eine Einzelheit in Seitenansicht. 



   Die Feuertür besteht aus einem Rahmen 1, an dessen Innenseite eine Anzahl 
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 gefillltcr Apparat vorgesehen, der zum selbsttätigen   Schliessen der Klappo 6   dient.   D'oser   Apparat, dessen Bauart im wesentlichen bekannt ist, besteht, wie in Fig. 4 ersichtlich, aus einem Gefäss 15, das etwas ausserhalb der Mitte mit der Achse 7 fest verbunden und mit zwei   Kammern     8,. 9   versehen ist.

   Diese beiden Kammern verbindet ein   Kanal 10, der   ein Ventil 11 mit zweckmässig dreieckigem Querschnitt und an einem Ende mit einem 
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 in den unteren Teil dos   Körpers J5   greift und denselben derart schwingt, dass die   Kammer C höher als die Kammer   zu stehen kommt, wobei das Ventil 12 sich öffnet und das Quecksilber in die Kammer 8 eilt. Bei der Drehung des   Körpers. M   wird die Klappe   6,   die mit der Achse 7 fest verbunden ist, geöffnet. Wird die Feuertür dann geschlossen, so wird die Klappe 6 von dem Quecksilber der Kammer 8 offen gehalten, wobei frische Luft zwischen die Lamellen einströmt und von denselben erwärmt in die Feuerung gelangt.

   Um das selbsttätige Schliessen der Klappe 6 mittels des Körpers 15 zu ermöglichen, ist an einem Ende der Haube 5 ein drehbarer Arm 18 befestigt, der an seinem freien Ende mit einem als Laufrolle ausgebildeten   (gewicht   19 versehen ist, welches bei geschlossener Klappe auf dem Lager 20 der Achse 7 aufruht und beim Öffnen der Klappe 6 von derselben gehoben wird. Wenn die Feuertür geschlossen worden ist und der   Haken 17   die Drehung der Klappe 6 nicht mehr verhindert, dreht das Gewicht 19 die Klappe 6 in die in Fig. 3 strichpunktiert gezeichnete Lage, wodurch das Gefäss 15 derart gedreht wird, dass die Kammer 8 höher als die Kammer 9 zu stehen kommt. Das Quecksilber beginnt dann durch den feinen Kanal 13 allmählich in die Kammer 9 überzugehen.

   Nach einer von dem Querschnitt dieses Kanales abhängigen Zeit ist soviel Quecksilber in die Kammer 9 eingetreten, dass das Gefäss 15 infolge der Verschiebung des Schwerpunktes sich in die in Fig. 3 gezeichnete Lage dreht und die Klappe 6 dadurch geschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRUCH : Feuertür für Dampfkessel u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in der äusseren Mündung einer un der Aussenseite der Tür vorgesehenen Kappe (5) eine auf einer wagrechten Achse befestigte Klappe (6) angebracht ist, die nach Öffnen durch eine auf der Achse (7) befestigte, stundenglasähnliche Vorrichtung (15) allmählich in die geschlossene Lage zurückgedreht wird, wobei an der Innenseite der Tür eine Anzahl übereinander angebrachter Winkeleisen zum Vorwärmen der Luft vorgesehen ist, zum Zwecke, unter Beibehaltung der gewöhnlichen Grösse der Feuertür eine zur Verhinderung der Rauchbildung genügende, vorgewärmte Luftmenge oberhalb des Brennstoffes in die Feuerung einzulassen,
    ohne die Feuertür nach Einführung von Brennstoff offen halten zu müssen.
AT18390D 1902-07-22 1902-07-22 Feuertür für Dampfkessel u. dgl. AT18390B (de)

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