AT18334B - Selbstanzeigende Zielscheibe. - Google Patents

Selbstanzeigende Zielscheibe.

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AT18334B
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Austria
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target
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hammer
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shooter
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George Armstrong Peters
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George Armstrong Peters
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


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   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   18334. GEORGE ARMSTRONG PETERS IN TORONTO   (KANADA).   



   Selbstanzeigende Zielscheibe. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft selbstanzeigende, elektrisch betätigte, geteilte Zielscheiben und bezweckt insbesondere die Herstellung einer einfachen, dauerhaften und zuverlässigen Scheibe, bei der es nicht notwendig ist, dass eine der   Abteilungen zurückweicht,   um die   Schussstolle   anzuzeigen,   sondern bei weicher der   getroffene Teil den empfangenen 
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 und dadurch der Schuss an einem in der Nähe des Schützen befindlichen Tableau angezeigt wird und bei welcher die Richtigkeit dieser Anzeige auf Verlangen geprtift werden kann. 



  Der Erfindungsgegenstand besteht im wesentlichen aus einer in eine Anzahl voneinander 
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 Scheibe, deren einzelne Teile ein wenig voneinander abstehen und von einem festen Rahmen getragen werden, und einer Anzahl von Hämmern, von denen sich je einer mit seinem Kopf gegen einen der die einzelnen Scheibenteile tragenden Arme anlegt und mit einem 
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 Leitungen, die von diesen Kontakten und dem   Scheibenrahmen   zu einem in der Nähe des Schützen angeordneten Tableau oder dgl. und einer   Kontrolltafol   führen. 
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 eine Einzeldarstellung eines   Hammers.   



     Die Zielscheibe A (Fig, 1)   setzt sich zusammen aus dem Zentrum a, den inneren Ringteilen b, den mittleren Ringteilen c und den Aussenteilen d. Ein jeder dieser Teile ist von den benachbarten   unabhängig, doch nur   um ein so geringes von ihnen getrennt, 
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 jedem Arm B. Jede dieser Stützen J ist mit nach aussen gerichteten Lappen j vorsehen. worin die Hämmer Je angelenkt sind, die einen Kopf jl von geeigneter Schwere und einen Sporn j2 besitzen. Unterhalb der Hämmer ist in eine Aussparung der StUtzen. 1 ein isolierender Pflock k eingesetzt, der eine federnde Kontaktplatte K trägt. Von der letzteren führt ein Leitungsdraht 1 nach dem Tableau 2 und ein Draht 3 von einem geeigneten Teile des Scheibenrahmens, im vorliegenden Ausführungsbeispiele der Bodenstrobe 7''ebenfalls nach dem Tableau 2.

   In den Draht 3 ist eine   Batterie, 1 eingesehaltot.   
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 sein und ist auf dem Schiessstand in der Nähe des Schützen anzubringen. Für jeden einzelnen Teil   der Schiessscheibe muss natürlich eine Fallklappe oder Tafel im Tableau   vorgesehen sein und diese Klappen oder Schilde werden am besten so angeordnet, dass sie die gleiche Lage wie die entsprechenden Teile der Zielscheibe   einnehmon.   Ein Leitungs- 

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 den inneren, mittleren und   äusseren   Teilen der Zielscheibe   entsprechenden Gruppen an.   geordnet sind. An einem aus der Mitte der Tafel 6 vorragenden Zapfen 9 ist ein Federarm 8 befestigt, der mittels eines   Handgriffes-M   mit jedem der Stifte 7 in Berührung gebracht werden kann.

   Von dem Zapfen 9 führt ein Leitungsdraht 11 nach dem Rahmen der Zielscheibe. Die Schalttafel 6 ist in der Nähe des   Tabloaus   2 angebracht. 



   Von jedem   Kontaktsttick K   geht ein Draht nach einer   Falll (lappe   des   Tableaus   ; ein Draht vom   Scheibonrahmen   zum Tableau schliesst den Stromkreis Desgleichen ist ein Draht von jedem Kontaktstück zu dem entsprechenden Stift 7 der Schalttafel 6 geführt und ein den Stromkreis vervollständigender Draht von dem Zapfen 9 des Armes 8 zurück zum Scheibenrahmen. Alle diese Drähte können in einem Kabel vereinigt werden, das von der Zielscheibe bis zum Schiessstand reicht und dieses Kabel sowie das Tableau 2 und die Schalttafel 6 können auf einen Wagen gesetzt und so von Schussweite zu Schussweite mitgeführt werden.

   Alle Teile der Scheibe sind   zweckmässig   aus Stahl hergestellt und die einzelnen Abteilungen der Scheibenfront mit   gerauhter   Oberfläche versehen.

Claims (1)

  1. Die Gebrauchs-und Arbeitsweise einer so eingerichteten Scheibe ist folgende : Wird ein Scheibonausschnitt von einem Schuss getroffen, so überträgt sich der von der Kugel auf diesen Scheibenteil ausgeübte Stoss oder Schlag, ohne die Stellung des Teiles im geringsten zu ändern, auf den dahinter befindlichen Hammer ; dieser wird dadurch um seinen Drehzapfen, der unterhalb des Hammerkopfes gelegen ist, nach hinten geschwungen, gleitet hiebei mit seinem Sporn jj an dem federnden Kontaktstück K und schwingt dann wieder in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei der Sporn j2 wiederum an dem federnden An- schlag K entlang schleift.
    Dieser Schleifkontakt des Spornes j2 auf dem Anschlag K während der Hin-und Rückbewegung dez Hammers bewirkt das Schliessen des Stromes durch die Drähte 1 und 3 zu der entsprechenden Fallklappe im Tableau 2, die infolge- dessen niederfällt und die genaue Lage der Schussstelle anzeigt.
    Natürlich kann es vor- kommen, dass die Kugel gerade an der Vereinigungsstelle von zwei, drei oder gar vier Abteilungen der Schiessscheibe einschlägt ; in diesem Falle würden eine entsprechende Anzahl von Klappen oder Tafeln am Tableau niederfallen ; fallen hiebei zwei Scheiben desselben Ringes, so sind sie natürlich beide von gleichem Werte, sollten indessen Scheiben von zwei benachbarten Ringen fallen, so wäre dies ein Zeichen, dass es sich um einen sogenannten"Linienschuss"handelt und der Schütze dürfte offenbar den besseren der an- gezeigten Ringe für sich in Anspruch nehmen. Die am Tableau niedergefallenen Klappen oder Tafeln werden nach jedesmaligem Gebrauch in an sich bekannter Weise wieder in ihre normale Stellung zurückgeführt.
    An den Konsolen J (Fig. 3) ist eine Schulter vor- gesehen, gegen die der Hammer mit soinem Schwanzende anschlägt, um sein Überfallen zu begrenzen und das Zurückschwingen in seine Anfangsstellung zu sichern.
    Um den Schützen in den Stand zu setzen, die Gebrauchsfähigkeit der Scheibe zu prüfen, ist das bereits erwähnte Kontroll-Schaltbrett 6 angeordnet. Der Schütze dreht beim Versuch den Arm S so, dass er alle Stifte 7 nacheinander berührt ; ist dann der Stromkreis jedesmal durch Draht 5, Arm 8, Zapfen 9, Draht 11, Scheibenrahmen, Draht 3, Tableau 2 und Draht 1 und Kontakt j geschlossen, so werden alle Klappen am Tableau nacheinander fallon ; geschiel1t ds nieht, sondern bleiben eine oder mehrere Klappen unbeweglich, so ist dies ein : sicken, dass die Leitung zu den betreffenden Scheibenabteilungen nicht in Ordnung ist, welcher Übelstand vor dem Gebrauch der Scheibe zu beseitigen ist.
    Diese Prüfung der Scheibe mittels der Kontrolltafel 6 braucht'natürlich nur gelegentlich vorgenommen zu worden, beispielsweise, um vor dem Schiessen dem Anmerker oder dem Schützen zu beweisen, dass die Scheibe in Ordnung ist, oder um dem Schützen zu ermöglichen, seinen Schuss zu kontrollieren.
    Es sei besonders darauf hingewiesen, dass bei der vorstehend beschriebenen Scheibe das Schliessen des Stromes keinesfalls durch irgendwelche Bewegung dos getroffenen Scheibenteiles veranlasst wird, sondern nur durch den von der Kugel ausgeübten Stoss oder Schlag, der durch den feststehenden Scheibenteil hindurch auf die dahinter befindliche Schaltvorrichtung übertragen wird.
    PATENT-ANSPRÜCHE 1. Selbstanzeigende Zielscheibe, bestehend aus einer Anzahl voneinander getrennter Felder mit dahinter angeordneten, beim Aufschlagen des Geschosses den zum Tableau führenden Stromkreis schliessenden Kontaktvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Felder oder Scheibenteite starr und unverrückbar am Scheibenrahmen gelagert sind und, ohne sich selbst zu bewegen, die Stosskraft des auftretenden Geschosses auf je <Desc/Clms Page number 3> einen hinter ihnen schwingbar gelagerten Hammer übertragen, der sich mit seinem Kopf in der Regel gegen den zugehörigen Scheibenteil anlegt, beim Auftreffen des Geschosses nach hinten kippt und hiebei Stromschluss herstellt.
    2. Ausführungsform der Einrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakthammer fJ1) an seinem hinter'im Ende mit einem Sporn (j2) versehen ist, mit dem er beim Umkippen infolge des vom Geschoss auf den zugehörigen Scheibenteil aus- geübten Stosses auf einem mittels isolierenden Pflockes (k) am Scheibenrahmen befestigten federnden Anschlag) schleift und so Stromschluss herstellt.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Kontakthammer (J1) tragenden Sockel (J) ein Anschlag für den Hammer vorgesehen ist, um dessen Rückwärtsbewegung beim Auftreffen eines Geschosses zu begrenzen und seine Rückkehr in die Anfangsstellung zu veranlassen.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Kontroll-Schalttafel (6) ausser dem mit dem Anschlag (K) hinter jedem Scheibenteil und dem Scheibenrahmen in leitender Verbindung stehenden Tableau (2), welche Tafel (6) mit Stiften (7), die jeder durch einen Draht mit dem Anschlag (K) verbunden sind, besetzt und mit einem mit dem Scheibenrahmen in leitender Verbindung stehenden drehbaren Arm (8) versehen ist, derart, dass durch Drehen des Armes (8) über die Stifte (7) hinweg für jeden Scheibenteil der Strom von dem betreffenden Kontakt (K) zum Tableau (2) geschlossen und so die Gebrauchsfähigkeit der Einrichtung geprüft werden kann.
AT18334D 1903-04-10 1903-04-10 Selbstanzeigende Zielscheibe. AT18334B (de)

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