AT18295U2 - Haltersystem zum Halten eines Kennzeichens an einem Fahrzeug - Google Patents

Haltersystem zum Halten eines Kennzeichens an einem Fahrzeug Download PDF

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AT18295U2
AT18295U2 ATGM22/2024U AT222024U AT18295U2 AT 18295 U2 AT18295 U2 AT 18295U2 AT 222024 U AT222024 U AT 222024U AT 18295 U2 AT18295 U2 AT 18295U2
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Deters Gerrit
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Gerrit Und Julian Deters Gbr
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Abstract

Ein Haltersystem (100) zum Halten eines Kennzeichens (30) an einem Fahrzeug (50) umfasst ein Rahmenteil (110) mit einem Rahmen (112) und ein Einsetzteil (120), das ausgebildet ist, um in den Rahmen (112) eingesetzt zu werden, wobei entweder das Rahmenteil (110) oder das Einsetzteil (120) ausgebildet ist, um an dem Kennzeichen (30) befestigt zu werden, und entsprechend entweder das Einsetzteil (120) oder das Rahmenteil (110) ausgebildet ist, um an dem Fahrzeug (50) befestigt zu werden, und wobei das Einsetzteil (120) ausgebildet ist, um durch ein Sicherungsformteil (130) und/oder durch eine magnetische Kraft mit dem Rahmenteil eine mit dem Rahmen formschlüssige Verbindung einzugehen. Das Sicherungsformteil (130) ist ausgebildet, um durch eine seitliche Durchgangsbohrung (114) im Rahmen (112) in ein mit der Durchgangsbohrung (114) fluchtendes Sackloch (122) im Einsetzteil (120) eingebracht zu werden und so das Einsetzteil (120) an dem Rahmenteil (110) zu sichern. Das Sicherungsformteil (130) weist einen Kopf (132) auf, der ausgebildet ist, um, wenn das Sicherungsformteil (130) eingebracht ist, sich außerhalb des Rahmens (112) zwischen dem Kennzeichen (30) und dem Fahrzeug (50) zu befinden, so dass das Sicherungsformteil (130) von einer Position vor dem Kennzeichen (30) aus nicht sichtbar ist.

Description

Beschreibung
HALTERSYSTEM ZUM HALTEN EINES KENNZEICHENS AN EINEM FAHRZEUG
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Haltersystem zum Halten eines Kennzeichens an einem Fahrzeug, auf ein Verfahren zum Anbringen eines Kennzeichens an einem Fahrzeug, und insbesondere auf einen zweiteiligen rahmenlosen Kennzeichenhalter mit Diebstahlschutz.
HINTERGRUND
[0002] Kraftfahrzeugkennzeichen bzw. Nummernschilder werden an Fahrzeugen durch Halter gehalten. Dabei muss ein Halter ein Kennzeichen einerseits sicher fixieren, etwa gegen Erschütterungen oder Vibrationen während des Gebrauchs des Fahrzeugs, aber auch gegen Diebstahl oder unbefugtes Entfernen des Kennzeichens. Andererseits muss der Halter auch ein Abnehmen des Kennzeichens von dem Fahrzeug mit vertretbarem Aufwand zulassen.
[0003] Im Stand der Technik sind verschiedene Halter oder Haltersysteme bekannt. Beispielsweise offenbart die Schrift US 5,404,664 A einen das Kennzeichen einfassenden Rahmen, in den das Kennzeichen eingesetzt und durch den Einfassrahmen hindurch mit dem Fahrzeug verschraubt wird. Ein die Köpfe der Schrauben verdeckender Sichtfensterrahmen wird dann auf das Kennzeichen aufgesetzt und am Einfassrahmen durch drehbare Riegel fixiert, die dann ebenfalls unter dem Sichtfensterrahmen versteckt liegen.
[0004] US 6,286,238 B1 offenbart einen Halterahmen für ein Kennzeichen, das zuvor mit einem Sichtfensterrahmen verschraubt wird, der dann ebenfalls durch einen Drehriegel an dem Halterahmen fixiert wird. Der Drehriegel lässt sich dazu durch ein Schloss im Sichtfensterrahmen mit einem Schlüssel drehen.
[0005] In diesen Beispielen wird das Kennzeichen durchbohrt. Es sind auch Haltersysteme bekannt, die keine Durchbohrung des Kennzeichens vorsehen. Beispielsweise offenbart die Schrift GB 2 429 323 A einen Halterahmen für ein Kennzeichen, der einen Grund mit Aussparungen umfasst, in denen Platten mit geeigneten Bohrungen eingesetzt werden, um so den Halterahmen mit Schrauben am Fahrzeug zu befestigen. Das Kennzeichen wird über die Platten auf den Grund geklebt oder kann dort mit einem seitlich im Halterahmen einrastenden Sichtfensterrahmen fixiert werden.
[0006] GB 2 339 319 A offenbart einen Halterahmen für ein Kennzeichen, der Haltelippen aufweist, die ein Einsetzen des Kennzeichens durch Einrasten ermöglichen und dann das Kennzeichen im Halterahmen halten. Der Halterahmen umfasst einen Grund mit Vertiefungen, die Löcher für Schrauben aufweisen, um den Halterahmen am Fahrzeug zu befestigen.
[0007] US 10,836,331 B1 offenbart einen Halterahmen für ein Kennzeichen mit einer Vorderplatte und einer Rückplatte, zwischen denen das Kennzeichen gehalten wird.
[0008] US 10,800,356 B1 offenbart einen umlaufenden Sicherheits-Halterahmen für ein Kennzeichen, der in einer Öffnung des Fahrzeugs angebracht wird und ein Wechseln des Kennzeichens lediglich von einem Inneren des Fahrzeugs ausgestattet. Das Kennzeichen ist in dem Halterahmen hinter einem Sicherheitsglas angeordnet und dort durch Klebeband oder Magnete an einer Halteplatte fixiert. Diese kann mit Riegeln in dem umlaufenden Halterahmen fixiert werden.
[0009] EP 2 123 516 B1 offenbart einen Einfassrahmen für ein Kennzeichen, der das Kennzeichen zusätzlich durch nachträglich eingesetzte Plastik-Stecker festhält.
[0010] Diesen Lösungen im Stand der Technik ist insbesondere gemein, dass sie das Kennzeichen durch einen Einfass- oder Halterahmen umfassen, der unter anderem dem Schutz des Kennzeichens dienen kann. Die Einfass- bzw. Halterahmen können allerdings ein Abnehmen des Kennzeichens erschweren und auch ästhetisch auffällig sein.
[0011] Es besteht daher ein Bedarf nach Haltern, die einen solchen Rahmen um das Kennzeichen nicht umfassen, und die das Kennzeichen sicher, aber auch ohne großen Aufwand lösbar
halten können.
KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0012] Dieses Ziel wird zumindest teilweise durch ein Haltersystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 13 sowie durch ein Verfahren nach Anspruch 16 erreicht. Die abhängigen Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte Weiterbildungen der Gegenstände der unabhängigen Ansprüche.
[0013] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Haltersystem zum Halten eines Kennzeichens an einem Fahrzeug. Das Haltersystem umfasst ein Rahmenteil mit einem Rahmen, wobei der Rahmen eine seitliche Durchgangsbohrung aufweist. Der Rahmen ist dabei nicht dazu vorgesehen, das Kennzeichen selbst zu umfassen. Der Begriff „seitlich“ soll so verstanden werden, dass die Durchgangsbohrung im Wesentlichen parallel zwischen dem Kennzeichen und einer Oberfläche des Fahrzeugs verläuft, wenn das Kennzeichen durch das Haltersystem an dem Fahrzeug angebracht ist; der Begriff muss insbesondere nicht notwendigerweise in einem Bezug auf das Fahrzeug verstanden werden, bezüglich dessen die Durchgangsbohrung vielmehr auch „von oben“ oder „von unten“ ausgeführt sein kann. Die Durchgangsbohrung kann einen runden oder einen rechteckigen Querschnitt aufweisen; allgemein handelt es sich um eine Öffnung, die den Rahmen durchsticht. Der Rahmen muss nicht durchgehend ausgeführt sein; es kann ausreichen, wenn er in einem Bereich um die Durchgangsbohrung besteht.
[0014] Das Haltersystem umfasst weiter ein Einsetzteil, das ausgebildet ist, um in den Rahmen eingesetzt zu werden. Das Einsetzteil weist ein seitliches Sackloch auf, das ausgebildet ist, um mit der Durchgangsbohrung zu fluchten, wenn das Einsetzteil in den Rahmen eingesetzt ist. In Ausführungsbeispielen kann das Sackloch ein Hohlraum bzw. eine Aussparung in einem Inneren des Einsetzteils sein, der bzw. das eine (einzige) Offnung aufweist, die an einem Ausgang der Durchgangsbohrung liegt, wenn das Einsetzteil eingesetzt ist. Das Sackloch kann insbesondere eine Sackbohrung sein.
[0015] Das Haltersystem umfasst weiter ein Sicherungsformteil, das ausgebildet ist, um von einem Außeren des Rahmens aus durch die Durchgangsbohrung in das Sackloch eingebracht zu werden und so das Rahmenteil mit dem Einsetzteil zu verbinden und das Rahmenteil an dem Einsetzteil zu sichern. Das Außere des Rahmens kann hierbei als Bereich verstanden werden, der in einem Querschnitt des Rahmenteils einem Komplement einer durch den Rahmen eingeschlossenen Fläche entspricht. Das Sichern soll gegen Vibrationen und Erschütterungen bei einem Gebrauch des Fahrzeugs sowie gegen ein unbefugtes Entfernen des Kennzeichens von dem Fahrzeug schützen. Das Sicherungsformteil kann insbesondere ausgebildet sein, um eine formschlüssige Verbindung mit der Durchgangsbohrung und/oder mit dem Sackloch einzugehen.
[0016] Dabei ist entweder das Rahmenteil oder das Einsetzteil ausgebildet, um an dem Kennzeichen befestigt zu werden, und entsprechend ist entweder das Einsetzteil oder das Rahmenteil ausgebildet, um an dem Fahrzeug befestigt zu werden. Diese Befestigungen können in herkömmlicher Weise erfolgen, sind aber vorteilhafterweise so ausgeführt, dass ein Lösen dieser Befestigungen nicht leicht bzw. nur mit einem größeren Aufwand möglich ist. Durch das Einsetzen des Einsetzteils in das Rahmenteil und das Sichern mit dem Sicherungsformteil wird das Kennzeichen dann an dem Fahrzeug gehalten.
[0017] Das Sicherungsformteil weist einen Kopf auf, der so ausgebildet ist, dass er sich, wenn das Sicherungsformteil eingebracht ist, außerhalb des Rahmens zwischen dem Fahrzeug und dem Kennzeichen befindet. In Ausführungsbeispielen ist der Kopf dann hinter dem Kennzeichen versteckt, bzw. von einer Position vor dem Kennzeichen aus nicht sichtbar. Vorteilhafterweise werden Rahmenteil und Einsetzteil hinreichend dünn ausgeführt, dass das eingebrachte Sicherungsformteil auch nicht mit der bloßen Hand aus seiner eingebrachten Lage entfernbar ist. In Ausführungsbeispielen beträgt ein Abstand zwischen dem durch das Haltersystem gehaltenen Kennzeichen und dem Fahrzeug etwa 6 mm.
[0018] Das Haltersystem kann insbesondere rahmenlos, also ohne einen das Kennzeichen umfassenden oder umgreifenden Einfassrahmen, ausgeführt sein. Rahmenteil und Einsetzteil können so ausgeführt werden, dass das komplette Haltersystem, wenn das Kennzeichen durch das
Haltersystem an dem Fahrzeug angebracht ist, hinter dem Kennzeichen versteckt liegt, also von einer Position vor dem Kennzeichen aus nicht sichtbar ist. Das Haltersystem kann mehrere Bauteilsätze aufweisen, die jeweils ein Rahmenteil, ein Einsetzteil und ein Sicherungsformteil umfassen.
[0019] Optional ist das Sicherungsformteil im Wesentlichen ein Bolzen, Stift, Zapfen, Riegel und/oder Schlüssel. Das Sicherungsformteil ist in Ausführungsbeispielen insbesondere ein länglicher, in einem Querschnitt rund oder flach ausgeführter Gegenstand. Als Bolzen dient es insbesondere einer Sicherung der Lage des in den Rahmen eingesetzten Einsetzteils. Als Stift kann es zudem eine Ubermaßpassung bezüglich des Sacklochs oder bezüglich einer Öffnung des Sacklochs aufweisen. Als Zapfen kann das Sicherungsformteil ausgebildet sein, um eine Zapfenverbindung (ähnlich wie im Holzbau) mit dem Einsetzteil einzugehen. Als Riegel kann das Sicherungsformteil flach ausgeführt sein und in weiteren Ausführungsbeispielen auch eine Verbindung ähnlich wie eine Tür- oder Schlossfalle zum Einsetzteil herstellen. Als Schlüssel kann das Sicherungsformteil ausgeführt sein, um durch Vorsprünge oder Aussparungen mit entsprechenden Einrichtungen in dem Sackloch in Wechselwirkung zu treten und so das Sicherungsformteil in einer eingebrachten Position zu halten. Das Sicherungsformteil kann als Material Metall, Karbonfasern oder einen Kunststoff, insbesondere etwa Polypropen, aufweisen. Das Sicherungsformteil muss nicht starr sein, sondern kann teilweise oder gänzlich flexibel oder elastisch ausgeführt sein.
[0020] Optional umfasst das Haltersystem ein Schlüsselwerkzeug. Dabei sind das Schlüsselwerkzeug und der Kopf des Sicherungsformteils ausgebildet, um eine Verbindung einzugehen, so dass das Sicherungsformteil mit Hilfe des Schlüsselwerkzeugs durch die Durchgangsbohrung in das Sackloch eingebracht oder herausgezogen werden kann.
[0021] Optional weist das Sackloch eine Aufweitung auf, und das Sicherungsformteil umfasst an einer Spitze des Sicherungsformteils eine flexible Verbreiterung, die ausgebildet ist, um in die Aufweitung einzugreifen, wenn das Sicherungsformteil eingebracht ist. Die Aufweitung befindet sich dabei hinter einer Öffnung in einem Inneren des Einsetzteils. In Ausführungsbeispielen lässt sich die flexible Verbreiterung des Sicherungsformteils zusammendrücken. Das Sicherungsformteil kann daher durch die Durchgangsbohrung und in das Sackloch eingeführt werden. Ist das Sicherungsformteil eingebracht, entspannt sich die flexible Verbreiterung und wirkt dann einem Herausziehen des Sicherungsformteils aus seiner eingebrachten Position entgegen. Dabei kann eine Elastizität der flexiblen Verbreiterung so gewählt werden, dass es einer Kraft oberhalb eines bestimmten Schwellenwerts bedarf, um das Sicherungsformteil aus seiner eingebrachten Position herauszuziehen. Das Schlüsselwerkzeug kann ausgebildet sein, um mit Hilfe des Schlüsselwerkzeugs eine solche Kraft auf das Sicherungsformteil ausüben zu können.
[0022] Optional sind das Einsetzteil und das Sicherungsformteil ausgebildet, um eine magnetische Verbindung herzustellen. Insbesondere kann etwa ein Magnet in dem Sackloch bzw. in einem Inneren des Einsetzteils angebracht sein, und das Sicherungsformteil kann ein magnetisierbares Material umfassen, das von dem Magneten angezogen werden kann. In anderen Ausführungsbeispielen kann das Sicherungsformteil einen Magneten aufweisen, und das Einsetzteil kann ebenfalls einen Magneten oder ein magnetisierbares Material umfassen. Dabei kann eine Stärke der magnetischen Verbindung durch eine Wahl eines Magneten und/oder einer Menge an magnetisierbarem Material so gewählt werden, dass es einer Kraft oberhalb eines bestimmten Schwellenwerts bedarf, um das Sicherungsformteil aus seiner eingebrachten Position herauszuziehen. Das Schlüsselwerkzeug kann ausgebildet sein, um mit Hilfe des Schlüsselwerkzeugs eine solche Kraft auf das Sicherungsformteil ausüben zu können.
[0023] Optional ist in dem Sackloch eine Feder fixiert, die ausgebildet ist, um das Sicherungsformteil durch eine Federkraft in einer Position zu halten. Die Feder kann insbesondere ausgebildet sein, um das Sicherungsformteil in seiner eingebrachten Position zu halten. Die Feder kann insbesondere Teil einer mechanischen Push-to-open-Vorrichtung sein, so dass das Sicherungsformteil, um es aus seiner eingebrachten Position zu lösen und herauszuziehen, zunächst weiter in das Sackloch gedrückt werden muss.
[0024] Optional sind das Einsetzteil und/oder das Rahmenteil ausgebildet, um mit einem doppel-
seitigen Klebeband an dem Fahrzeug und/oder entsprechend an dem Kennzeichen befestigt zu werden. Dazu können das Einsetzteil und/oder das Rahmenteil entsprechend eine geeignete Fläche aufweisen, die ein Befestigen mit dem doppelseitigen Klebeband zulässt.
[0025] Optional weist das Einsetzteil ein Langloch auf, welches das Einsetzteil in einem rechten Winkel zu dem Sackloch durchbricht. Das Langloch kann insbesondere ausgebildet sein, um das Einsetzteil an dem Fahrzeug oder an dem Kennzeichen vermittels einer durch das Langloch geführten Schraube zu befestigen. Das Langloch kann in einer Senke des Einsetzteils liegen, so dass ein Kopf der Schraube eine Außenfläche des Einsetzteils nicht oder nur teilweise überragt.
[0026] Optional weist das Rahmenteil eine Grundplatte mit einer Vertiefung auf, und die Vertiefung fluchtet mit dem Langloch bzw. befindet sich über dem Langloch, wenn das Einsetzteil in den Rahmen eingesetzt ist. Bei der Vertiefung kann es sich um eine Mulde, Nut oder sonstige Aussparung handeln. Insbesondere kann die Vertiefung ausgebildet sein, um Raum für den Kopf der Schraube zu bieten, wenn das Einsetzteil an dem Fahrzeug vermittels der durch das Langloch geführten Schraube befestigt ist.
[0027] Optional weist das Einsetzteil eine Nase auf, und der Rahmen des Rahmenteils weist eine Nut auf, wobei die Nase ausgebildet ist, um in die Nut des Rahmens einzurasten, wenn das Einsetzteil in den Rahmen eingesetzt wird. Auf diese Weise kann eine mechanische, aber leicht lösbare unmittelbare Verbindung des Einsetzteils mit dem Rahmenteil erreicht werden.
[0028] Optional sind das Rahmenteil und das Einsetzteil ausgebildet, um eine magnetische Verbindung, eine Verbindung durch eine Presspassung oder eine weitere mechanische Verbindung einzugehen, wenn das Einsetzteil in den Rahmen eingesetzt wird.
[0029] In weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispielen umfasst das Sicherungsformteil das Material Polypropylen. Dies kann insbesondere vorteilhaft sein, wenn das Sicherungsformteil an einer Spitze die flexible Verbreiterung aufweist. Polypropylen hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, um das Sicherungsformteil wiederholt einzubringen und herauszunehmen.
[0030] Die Verbindung des Einsetzteils mit dem Rahmenteil stellt einen zentralen Aspekt des Haltersystems dar.
[0031] Ausführungsbeispiele beziehen sich daher auch auf ein Haltersystem zum Anbringen eines Kennzeichens an einem Fahrzeug, wobei das Haltersystem ein Rahmenteil mit einem Rahmen umfasst, und wobei das Haltersystem ein Einsetzteil umfasst, das ausgebildet ist, um in den Rahmen eingesetzt zu werden, wobei entweder das Rahmenteil oder das Einsetzteil ausgebildet ist, um an dem Kennzeichen befestigt zu werden, und entsprechend entweder das Einsetzteil oder das Rahmenteil ausgebildet ist, um an dem Fahrzeug befestigt zu werden, und wobei das Einsetzteil ausgebildet ist, um durch eine magnetische Kraft mit dem Rahmenteil eine mit dem Rahmen formschlüssige Verbindung einzugehen.
[0032] Insbesondere können das Einsetzteil und/oder das Rahmenteil Magnete aufweisen, die ausgebildet sind, dass das Einsetzteil nach einem Einsetzen in den Rahmen lediglich durch eine magnetische Kraft zwischen den Magneten in seiner eingesetzten Position gehalten wird. In diesem Fall braucht das Haltersystem kein Sicherungsformteil der vorangehend beschriebenen Art zu umfassen.
[0033] Optional umfasst das Haltersystem ein Klemmteil, die ausgebildet ist, um auf das Rahmenteil formschlüssig aufgesetzt zu werden und das Einsetzteil in dem Rahmenteil zu fixieren, wenn das Einsetzteil in das Rahmenteil eingesetzt ist. In Ausführungsbeispielen kann das Klemmteil eine Kappe sein, die, wenn das Einsetzteil in das Rahmenteil eingesetzt ist, seitlich (zwischen Kennzeichen und Fahrzeug) auf das Rahmenteil aufgesetzt werden kann, wenn das Einsetzteil in das Rahmenteil eingesetzt ist, und das nach dem Aufsetzen das Rahmenteil und das Einsetzteil wie eine Klammer zusammenhält oder zumindest teilweise formschlüssig umschließt.
[0034] Das Fixieren bedeutet ebenfalls ein Sichern des Einsetzteils in dem Rahmenteil. In Ausführungsbeispielen können für jedes solche Teilepaar (bestehend Rahmenteil und Einsetzteil) ein
oder zwei Klemmteile vorgesehen sein. Sind zwei Klemmteile vorgesehen, können diese insbesondere gegenseitig (von oben und von unten bzw. von links und von rechts) auf das Rahmenteil aufgesetzt werden. Ein Klemmteil kann auch vorteilhaft sein, wenn etwa keine Nase und Nut vorgesehen sind, durch die das Einsetzteil in das Rahmenteil einrastet, oder wenn kein Sicherungsformteil vorhanden ist.
[0035] In Ausführungsbeispielen ist vorgesehen, das Klemmteil ebenfalls durch ein geeignetes Werkzeug zu lösen. Das Werkzeug zum Lösen des Klemmteils kann ausgebildet sein, um das Klemmteil ähnlich eines Schraubendrehers zu lösen. Das Klemmteil kann auch durch eine Presspassung oder durch zumindest einen Magneten über eine magnetisch Kraft an dem Rahmenteil (bzw. an Rahmen- und Einsetzteil) halten. Das Klemmteil kann als Material beispielsweise Plastik und/oder Stahl aufweisen. Es kann einen oder mehrere Magnete umfassen. In Ausführungsbeispielen, in denen das Einsetzteil und das Rahmenteil durch eine magnetische Kraft aneinander gehalten werden, kann das Klemmteil ausgebildet sein, um mit einem oder mehreren Magneten in Rahmenteil und/oder Einsetzteil zu interagieren und so gehalten zu werden. In Ausführungsbeispielen kann das Klemmteil ähnlich wie eine Schutzkappe eines USB-Sticks gestaltet sein und dazu vorgesehen sein, Einsetz- und Rahmenteil zu umgreifen, wenn diese ineinander liegen.
[0036] In weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispielen umfasst das Klemmteil als Material ein rostfreies Eisen. Insbesondere kann das Klemmteil aus einem rostfreien ferritischen Stahl bestehen. Es hat sich gezeigt, dass das Klemmteil dadurch einerseits ausreichend korrosionsbeständig ist, und andererseits ausreichend magnetisierbar ist, um bei magnetischem Einsetz- und Rahmenteil durch die magnetischen Kräfte sicher in seiner Position gehalten zu werden. In Ausführungsbeispielen hat sich insbesondere ein Stahl mit (neben einer entsprechenden Menge Eisen) bis zu 0.8% Kohlenstoff, bis zu 1% Silizium, bis zu 1% Mangan, bis zu 0.04% Phosphor sowie zwischen 16 und 17% Chrom und bis zu 0.03% Schwefel bewährt. Zudem ist es vorteilhaft, wenn das Material keinen Stickstoff und keine oder nur eine sehr geringe Menge (bis 0.02%) an Nickel aufweist. Ein geeignetes Material ist beispielsweise der korrosionsresistente ferritische Stahl mit der Bezeichnung X6Cr17 der ThyssenKrupp AG.
[0037] Ausführungsbeispiele beziehen sich auch auf ein Verfahren zum Anbringen, insbesondere zum Montieren, eines Kennzeichens an einem Fahrzeug, um das Kennzeichen durch ein Haltersystem der vorangehend beschriebenen Art zu halten. Das Verfahren umfasst ein Befestigen entweder des Rahmenteil oder des Einsetzteils an dem Kennzeichen, und entsprechend entweder des Einsetzteils oder des Rahmenteils an dem Fahrzeug. Das Verfahren umfasst weiter ein Einsetzen des Einsetzteils in den Rahmen, so dass die Durchgangsbohrung und das Sackloch fluchten. Das Verfahren umfasst weiter ein Einbringen des Sicherungsformteils durch die Durchgangsbohrung in das Sackloch, um so das Rahmenteil an dem Einsetzteil zu sichern.
[0038] Daneben beziehen sich Ausführungsbeispiele auch auf ein weiteres Verfahren zu einem Ablösen des Kennzeichens, das durch ein Haltersystem der vorangehend beschriebenen Art an einem Fahrzeug gehalten wird. Das weitere Verfahren kann ein Entfernen des Sicherungsformteils mit einem dafür geeigneten Schlüsselwerkzeug umfassen. Das Haltersystem kann ausgebildet sein, um nach dem Entfernen des Sicherungsformteils das Kennzeichen leicht von dem Fahrzeug abzulösen.
[0039] Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bieten die folgenden Vorteile. Das vorgestellte Haltersystem ermöglicht ein leichtes Anbringen eines Kennzeichens an einem Fahrzeug. Es ermöglicht zudem, wenn das Kennzeichen durch das Haltesystem an dem Fahrzeug angebracht ist, ein leichtes Ablösen des Kennzeichens von dem Fahrzeug. Wenn das Kennzeichen an dem Fahrzeug angebracht ist, erlaubt das Haltersystem ein Sichern des Kennzeichens an dem Fahrzeug durch eine Verbindung, die durch Sicherungsformteil zwischen dem Rahmenteil und dem Einsetzteil hergestellt werden kann. Das Haltersystem kann rahmenlos ausgeführt werden. Es kann so ausgeführt werden, dass, wenn das Kennzeichen durch das Haltersystem an dem Fahrzeug angebracht ist, das Haltersystem von einer Position vor dem Kennzeichen aus nicht sichtbar ist. Insbesondere kann das Sicherungsformteil hinter dem Kennzeichen versteckt
bzw. nicht sichtbar sein.
[0040] Ist das Kennzeichen durch das Haltersystem an dem Fahrzeug angebracht, kann es in Ausführungsbeispielen mit vertretbarem Aufwand nur mit dem Schlüsselwerkzeug gelöst bzw. abgenommen werden. Das Haltersystem kann so ausgebildet sein, dass etwa Finger einer Hand nicht hinter das Kennzeichen passen. Bei herkömmlichen rahmenlosen und einen Rahmen für das Kennzeichen umfassenden Halterungen braucht häufig nur eine Lippe mit den Fingern geÖffnet zu werden, um das Kennzeichen von dem Fahrzeug abzunehmen. Auch herkömmliche Klemmkennzeichenhalter oder Klettkennzeichenhalter weisen die beschriebene erweiterte Schutzfunktion nicht auf.
[0041] Das Haltersystem ist für Wechselkennzeichen geeignet. Es kann leicht durch weitere Sätze von Rahmenteilen, Einsetzteilen und/oder Sicherungsformteilen ergänzt werden, um ein Kennzeichen an verschiedenen Fahrzeugen anzubringen. Auf diese Weise kann das Haltersystem ausgebildet sein, um ein Kennzeichen wahlweise an mehreren Fahrzeugen anzubringen.
[0042] Bei Bedarf (etwa, wenn eine fotografische Aufnahmen des Fahrzeugs erfolgen oder das Fahrzeug an einer Messe gezeigt werden soll) kann das Kennzeichen leicht von dem Fahrzeug abgenommen werden. Sichtbar ist dann nur ein Teil des Haltersystems an dem Fahrzeug (wie z.B. ein oder mehrere Einsetzteile an einer Stoßstange des Fahrzeugs). Durch geeignete Farbgebung (beispielsweise angepasst an eine Färbung des Fahrzeugs oder seiner Stoßstange) kann erreicht werden, dass diese Teile an dem Fahrzeug noch weniger auffallen.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0043] Die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden besser verstanden anhand der folgenden detaillierten Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen der unterschiedlichen Ausführungsbeispiele, die jedoch nicht so verstanden werden sollten, dass sie die Offenbarung auf die spezifischen Ausführungsformen einschränken, sondern lediglich der Erklärung und dem Verständnis dienen.
[0044] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des vorgestellten Haltersystems. [0045] Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Rahmenteils.
[0046] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Einsetzteils.
[0047] Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Sicherungsformteils. [0048] Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Schlüsselwerkzeugs. [0049] Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Klemmteils.
[0050] Fig. 7 zeigt Schritte eines Verfahrens zum Anbringen eines Kennzeichens an einem Fahrzeug.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
[0051] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des vorgestellten Haltersystems 100 zum Halten, bzw. Anbringen und Abnehmen, eines Kennzeichens 30 an einem Fahrzeug 50. Das Haltersystem 100 umfasst ein Rahmenteil 110 mit einem Rahmen 112, wobei der Rahmen 112 eine seitliche Durchgangsbohrung 114 aufweist. Das Haltersystem 100 umfasst ein Einsetzteil 120, das ausgebildet ist, um in den Rahmen 112 eingesetzt zu werden, und das ein seitliches Sackloch 122 aufweist, das ausgebildet ist, um mit der Durchgangsbohrung 114 zu fluchten, also an sie angepasst zu sein, wenn das Einsetzteil 120 in den Rahmen 112 zw. in das Rahmenteil 110 eingesetzt ist. Das Haltersystem 100 umfasst ein Sicherungsformteil 130, das ausgebildet ist, um von einem Außeren des Rahmens 112 aus durch die Durchgangsbohrung 114 in das Sackloch 122 eingebracht zu werden und dann das Rahmenteil 110 an dem Einsetzteil 120 zu sichern. Dabei ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Rahmenteil 110 ausgebildet, um an dem Kennzeichen 30 befestigt zu werden. Entsprechend ist das Einsetzteil 120 ausgebildet, um an dem Fahrzeug 50 befestigt zu werden. Die Figur zeigt das am Kennzeichen 30 befestigte Rah-
menteil 110 und das am Fahrzeug 50 befestigte Einsetzteil 120.
[0052] Das Sicherungsformteil 130 weist einen Kopf 132 auf, der ausgebildet ist, um, wenn das Sicherungsformteil 130 eingebracht ist, sich außerhalb des Rahmens 112 zwischen dem Kennzeichen 30 und dem Fahrzeug 50 zu befinden.
[0053] Ist das Kennzeichen 30 an dem Fahrzeug 50 angebracht, so ist in diesem Ausführungsbeispiel das Haltersystem 100, also Rahmenteil 110, Einsetzteil 120 und Sicherungsformteil 130, von einer Position vor dem Kennzeichen aus nicht zu sehen bzw. verschwindet gänzlich hinter dem Kennzeichen 30. Alle genannten Teile des Haltersystems 100 befinden sich dann insbesondere zwischen dem Kennzeichen 30 und dem Fahrzeug 50.
[0054] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das Haltesystem (100) jeweils ein weiteres Rahmenteil, Einsetzteil und Sicherungsteil.
[0055] Das Haltersystem 100 zum Anbringen des Kennzeichens 30 an dem Fahrzeug 50 kann ein Rahmenteil 110 mit einem Rahmen 112 und ein Einsetzteil 120 umfassen, wobei das Einsetzteil 120 ausgebildet ist, um in den Rahmen 112 eingesetzt zu werden, und wobei entweder das Rahmenteil 110 oder das Einsetzteil 120 ausgebildet ist, um an dem Kennzeichen 30 befestigt zu werden, und entsprechend entweder das Einsetzteil 120 oder das Rahmenteil 110 ausgebildet ist, um an dem Fahrzeug 50 befestigt zu werden, und wobei das Einsetzteil 120 ausgebildet ist, um durch eine magnetische Kraft mit dem Rahmenteil 110 eine Verbindung einzugehen. Das Einsetzteil 120 fügt sich dabei formschlüssig in den Rahmen 112 ein. Die magnetische Kraft kann durch Magnete in dem Rahmenteil 110 und/oder in dem Einsetzteil 120 bewirkt sein.
[0056] Es kann vorgesehen sein, dass das Einsetzteil 120 nach einem Einsetzen in den Rahmen 112 lediglich durch die magnetische Kraft zwischen den Magneten in seiner eingesetzten Position in dem Rahmenteil 110 gehalten wird. In diesem Fall braucht das Haltersystem 100 kein Sicherungsformteil 130 zu umfassen.
[0057] Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für das Rahmenteil 110. Es weist einen Rahmen 112 auf, der eine Grundplatte 116 umschließt. Dadurch weist das Rahmenteil 112 effektiv eine Aussparung auf, in die das Einsetzteil 120 eingesetzt werden kann. In der Grundplatte 116 ist eine Vertiefung 117 angebracht. Diese kann an ein an einer entsprechenden Stelle des Einsetzteils 120 vorgesehenes Langloch zum Befestigen des Einsetzteils 120 durch eine Schraube vorgesehen sein. Die Vertiefung 117 ist dann dazu vorgesehen, Raum für einen Kopf der Schraube zu bieten, wenn das Einsetzteil 120 in das Rahmenteil 110 bzw. den Rahmen 112 eingesetzt ist.
[0058] Das Rahmenteil 110 weist am Rahmen 112 eine Nut 119 auf, in die eine Nase am Einsetzteil 120 eingreifen und einrasten kann, um so eine weitere mechanische Verbindung zwischen dem Rahmenteil 110 und dem Einsetzteil 120 zu erreichen.
[0059] Eine in der Figur nicht sichtbare Rückseite des Rahmenteils 110 kann eine Fläche aufweisen, auf der ein doppelseitiges Klebeband angebracht werden kann, um so das Rahmenteil 110 an dem Kennzeichen 30 (dauerhaft) zu befestigen.
[0060] In Ausführungsbeispielen kann das Rahmenteil 110 eine Höhe von 95 mm und eine Breite von 45 mm aufweisen (wobei die Höhe hier ein Maß in Richtung nach oben in der Figur bezeichnet). Die Grundplatte 116 kann beispielsweise 2.8 mm und der Rahmen 112 kann 4.9 mm dick sein. Der Rahmen 112 kann in der dargestellten Vorderseite rechts und links jeweils eine Breite von 2.75 mm sowie oben eine Höhe von 5 mm und unten eine Höhe von 4.7 mm aufweisen. Die Nut 119 kann so ausgebildet sein, dass der untere Teil des Rahmens 112 sich beispielsweise in eine Höhe von 1.3 mm über einen (unteren) Grund der Nut 119 erstreckt. Die Vertiefung 117 kann beispielsweise zentrisch in der Grundplatte 116 angeordnet und 25 mm hoch und 14 mm breit sein. Die Vertiefung 117 kann bezüglich der in der Figur sichtbaren Fläche der Grundplatte 116 beispielsweise 0.6 mm tief sein. Die Durchgangsbohrung 114 kann wie gezeigt am oberen Teil des Rahmens 112 angebracht sein. Die Durchgangsbohrung 114 kann beispielsweise 4.5 mm breit und 1.5 mm dick sein und am oberen Ende eine Kegel- oder Plansenkung aufweisen.
[0061] Das Rahmenteil 110 kann als Material glasfaserverstärkten Kunststoff aufweisen.
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[0062] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für das Einsetzteil 120. In einem linken Teil der Figur ist eine perspektivische Ansicht des Einsetzteils 120 dargestellt. Ein rechter Teil der Figur zeigt einen Querschnitt durch das Einsetzteil 120.
[0063] Das Einsetzteil 120 ist im Wesentlichen quaderförmig ausgeführt. Es weist am oberen Ende eine Öffnung eines Sacklochs 122 auf, in welches durch die Durchgangsbohrung 114 des Rahmenteils 110 das Sicherungsformteil 130 eingebracht werden kann.
[0064] Das Sackloch 122 kann in einem Inneren des Einsetzteils 120 eine Aufweitung 124 aufweisen. Das Einsetzteil 120 weist eine zentrische Senke 126 auf, in der ebenfalls zentrisch ein Langloch 127 angeordnet ist.
[0065] Im Inneren des Einsetzteils 120 kann das Einsetzteil 120 insbesondere einen Magneten aufweisen, um das Sicherungsformteil 130 mit einer magnetischen Kraft zu halten. Das Einsetzteil 120 kann aber auch einen Einrastmechanismus, insbesondere mit einer Feder, aufweisen, in den das Sicherungsformteil 130 einrasten kann.
[0066] Eine in der Figur nicht sichtbare Rückseite des Einsetzteils 120 kann eine Fläche aufweisen, auf der ein doppelseitiges Klebeband angebracht werden kann, um so das Einsetzteil 120 an dem Fahrzeug 50 (dauerhaft) zu befestigen.
[0067] Das Einsetzteil 120 weist unten eine Nase 129 auf, die ausgebildet ist, um beim Einsetzen des Einsetzteils 120 in die Nut 119 des Rahmenteils 110 einzurasten.
[0068] Das Einsetzteil 120 ist ausgebildet, um formschlüssig mit dem Rahmen 112 in das Rahmenteil 110 eingesetzt zu werden.
[0069] In einem dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 entsprechenden Beispiel kann das Einsetzteil 120 eine Höhe von 85 mm aufweisen. Die Nase 129 kann einen weiteren Millimeter zu der Höhe beitragen. Das Einsetzteil 120 kann 30 mm breit und 3 mm tief ausgeführt sein. Die Nase 129 kann dabei eine Dicke von 1.3 mm aufweisen. Das Sackloch 122 kann abgesehen von einer an seiner Öffnung angebrachten Plan- oder Kegelsenkung 3.2 mm breit und 1.5 mm dick sein. Das Sackloch 122 kann 16 mm in der Höhe messen und an der breitesten Stelle der Aufweitung 124 beispielsweise 5.2 mm breit sein. Die Senke 126 kann 24.5 mm hoch und 13.5 mm breit sein. Das Langloch 127 kann 16 mm hoch und 5.6 mm breit sein.
[0070] Das Einsetzteil 120 kann als Material glasfaserverstärkten Kunststoff aufweisen.
[0071] Fig. 4 zeigt eine einfache Ausführung des Sicherungsformteils 130, die mit dem in Fig. 2 dargestellten Rahmenteil 110 und dem in Fig. 3 dargestellten Einsetzteil 120 zu einem gemeinsamen Ausführungsbeispiel gehören kann.
[0072] Das Sicherungsformteil 130 umfasst einen Kopf 132, der sich nach einem Einbringen des Sicherungsteils 130 außerhalb des Rahmens 112 zwischen Kennzeichen 30 und Fahrzeug 50 befindet, also von einer Position vor dem Kennzeichen 30 aus hinter diesem versteckt bleibt. Der Kopf 132 weist einen Knopf oder Zapfen 133 auf, der ausgebildet ist, um mit einem Schlüsselwerkzeug eine Verbindung einzugehen, so dass das Sicherungsformteil 130 mit Hilfe des Schlüsselwerkzeugs aus seiner eingebrachten Position herausgezogen werden kann.
[0073] Das Sicherungsformteil 130 weist an einer Spitze eine flexible Verbreiterung 135 auf, die ausgebildet ist, um in die Aufweitung 124 einzugreifen, wenn das Sicherungsformteil 130 durch die Durchgangsbohrung 114 in das Sackloch 122 eingebracht ist. Die Flexibilität der Verbreiterung 135 wird hierbei durch ein Zusammenwirken einer Öffnung 136 in der Spitze des Sicherungsformteils 130 sowie dadurch erreicht, dass das Sicherungsformteil 130 zumindest in einem Bereich der Spitze ein geeignet flexibles Material, etwa Polypropylen, aufweist. Polypropylen hat sich als vorteilhaft erwiesen, da es nur wenig abnutzt und sich oft und gut verformen bzw. zusammenpressen und entspannen kann.
[0074] In weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispielen kann das Sicherungsformteil (130) auch vollständig aus Polypropylen bestehen. Es hat sich gezeigt, dass ein solches Sicherungsformteil aus Polypropylen, insbesondere, wenn das Material eine Qualität aufweist, die auch für bekannte
Scharniere verwendet wird, besonders zuverlässig wiederholt und reversibel verformt werden kann. Dadurch wird ein wiederholtes Einsetzen und Entfernen des Sicherungsformteils besonders sicher und zuverlässig gewährleistet.
[0075] Wenn das Einsetzteil 120 in den Rahmen 112 bzw. in das Rahmenteil 110 eingesetzt ist, sind diese beiden Teile 110, 120 durch das Sicherungsformteil 130 fest verbunden bzw. gesichert. Das Sicherungsformteil 130 kann dazu durch die Durchgangsbohrung 114 in das Sackloch 122 eingeführt werden und wird während des Einführens insbesondere in einem Bereich der flexiblen Verbreiterung 135 zusammengedrückt. Sobald das Sicherungsformteil 130 ganz eingeführt wurde, bzw. eingebracht ist, entspannt sich die flexible Verbreiterung 135, greift in die Aufweitung 124 ein und sichert so das Einsetzteil 120 im Rahmenteil 110.
[0076] Das Sicherungsformteil 130 ist hier ausgebildet, um komplett hinter dem Kennzeichen 30 zu verschwinden. Es kann ein geeignet angepasstes Schlüsselwerkzeug zum Lösen des Sicherungsformteils 130 vorgesehen sein. Durch den dargestellten Aufbau und das flexible Material im Bereich der Spitze kann das Sicherungsbauteil 130 durch eine durch das Schlüsselwerkzeug aufgebrachte ausreichend hohe Zugkraft aus der eingebrachten Position gelöst bzw. herausgezogen werden.
[0077] Das Sicherungsformteil 130 kann beispielsweise eine Höhe von 26 mm, im Bereich des Kopfes 132 eine Breite von 7 mm und im Bereich eines Schafts eine Breite von 3 mm aufweisen. Die Verbreiterung 135 kann eine maximale Breite von 5 mm aufweisen. Eine Dicke des Sicherungswerkzeugs 130 kann etwa 1.4 mm betragen, wobei der Knopf bzw. Zapfen 133 bei einem Durchmesser von beispielsweise 2 mm beidseits etwa 1.55 mm hervorspringen kann.
[0078] Fig. 5 zeigt ein Schlüsselwerkzeug 140, wie es mit dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel des Sicherungsformteils 130 verwendet werden kann. Es umfasst einen Griffbereich 142 sowie einen abgewinkelten Bereich 146, der in einfacher Weise hinter das angebrachte Kennzeichen 30 geführt werden kann.
[0079] An einem Ende des abgewinkelten Bereichs 146 ist das Schlüsselwerkzeug 140 ausgebildet, um mit dem Kopf 132 des Sicherungsformteils 130, hier insbesondere über dessen Knopf oder Zapfen 133, eine Verbindung einzugehen bzw. herzustellen, so dass das Sicherungsformteil 130, wenn dieses durch die Durchgangsbohrung 114 in das Sackloch 122 eingebracht ist, mit Hilfe des Schlüsselwerkzeugs 140 herausgezogen werden kann. Zu diesem Zweck weist das Schlüsselwerkzeug 140 im abgeknickten Bereich 146 insbesondere eine Führung 148 auf.
[0080] Das Schlüsselwerkzeug 140 kann auch dazu vorgesehen bzw. geeignet sein, das Sicherungsformteil 130 einzuführen. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn das Sicherungsformteil 130 durch einen Druck eingebracht werden muss.
[0081] Der abgeknickte Bereich 146 kann beispielsweise eine Höhe von 15 mm aufweisen. Im Griffbereich 142 kann eine Öffnung 144 vorgesehen sein, um das Schlüsselwerkzeug 140 wie einen Schlüssel mit einem Schlüsselring zu verbinden. Als Material kann das Schlüsselwerkzeug 140 beispielsweise einen glasfaserverstärkten Kunststoff umfassen oder ganz daraus gefertigt sein.
[0082] Fig. 6 zeigt ein zeigt ein Klemmteil 150, wie es etwa mit dem in Fig. 2 dargestellten Rahmenteil 110 und dem in Fig. 3 dargestellten Einsetzteil 120 verwendet werden kann.
[0083] Das Klemmteil 150 ist hier ein Aufsetzteil, das von oben oder auch von unten auf das Rahmenteil 110 aufgesetzt werden kann, wenn das Einsetzteil 120 in das Rahmenteil 110 eingesetzt ist. Das Klemmteil 150 weist dazu einen ersten Arm 151 und einen zweiten Arm 152 auf, wobei im aufgesetzten Zustand Rahmenteil 110 und Einsetzteil 120 den umgriffenen Bereich 155 zwischen dem ersten Arm 151 und dem zweiten Arm 152 ausfüllen. Im aufgesetzten Zustand liegt dann der erste Arm 151 an einer Rückseite des Einsetzteils 120 und der zweite Arm 152 an einer Rückseite des Rahmenteils 110 an, so dass das Klemmteil 150 die Kombination aus Rahmenteil 110 und Einsetzteil 120 formschlüssig umschließt. Das Klemmteil kann ausgebildet sein, um dabei eine Spannung auf Rahmenteil 110 und Einsetzteil 120 auszuüben, die beiden Teile also festzuklammern. Das Klemmteil 150 weist einen Griffbereich 157 auf, durch den es, gege-
benenfalls mit einem entsprechenden Werkzeug, aufgesetzt oder abgenommen werden kann.
[0084] Fig. 7 zeigt Schritte eines Verfahrens zum Anbringen eines Kennzeichens 30 an einem Fahrzeug 50 durch ein Haltersystem 100 der vorangehend beschriebenen Art. Das Verfahren umfasst ein Befestigen S110 entweder des Rahmenteils 110 oder des Einsetzteils 120 an dem Kennzeichen 30, und entsprechend entweder des Einsetzteils 120 oder des Rahmenteils 110 an dem Fahrzeug 50. Dieser Schritt kann ein Reinigen eines vorgesehenen Bereichs am Fahrzeug 50 (etwa einer Stoßstange) und ein Entfetten mit einem Alkohol-Pad umfassen, bevor beispielsweise das Einsetzteil 120 mit doppelseitigem Klebeband an in dem vorgesehenen Bereich des Fahrzeugs 50 befestigt wird. Dabei kann das Einsetzteil 120 mit seinem Langloch 127 an vorhandenen Bohrungen im Fahrzeug 50 ausgerichtet und zusätzlich verschraubt werden. Etwa zu einer freieren Wahl einer Position kann das Einsetzteil 120 in anderen Ausführungsbeispielen auch lediglich festgeklebt werden. Ähnlich kann das Rahmenteil 110 an dem Kennzeichen 30 angebracht werden.
[0085] Das Verfahren umfasst weiter ein Einsetzen S120 des Einsetzteils 120 in den Rahmen 112, so dass die Durchgangsbohrung 114 und das Sackloch 122 fluchten, und ein Einbringen des Sicherungsformteils 130 durch die Durchgangsbohrung 114 in das Sackloch 122, um so das Rahmenteil 110 und das Einsetzteil 120 zu sichern. Es kann vorteilhaft sein, bei einer ersten Montage das Kennzeichen 30 erst an dem Rahmenteil 110 bzw. an dem Einsetzteil 120 zu befestigen, wenn das Einsetzteil 120 eingesetzt und gesichert ist.
[0086] Soll das Kennzeichen 30 dann wieder von dem Fahrzeug 50 gelöst werden, kann mit dem Schlüsselwerkzeug 140 das Sicherungsformteil 130 aus seiner eingebrachten Position hinter dem Kennzeichen 30 entfernt werden. Danach kann das Kennzeichen 30 (mit dem daran befestigten Rahmenteil 110 bzw. Einsetzteil 120) leicht abgenommen werden.
[0087] Um das Kennzeichen 30 erneut anzubringen, kann das Kennzeichen 30 wieder so an das Fahrzeug 50 geführt werden, dass das Einsetzteil 120 in den Rahmen 112 eingesetzt wird. Danach können mit Hilfe des Schlüsselwerkzeugs 140 das Rahmenteil 110 und das Einsetzteil 120 durch das Sicherungsformteil 130 verbunden werden.
[0088] Die in der Beschreibung, den Ansprüchen und den Figuren offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
30 Kennzeichen
50 Fahrzeug
100 Haltersystem
110 Rahmenteil
112 Rahmen
114 Durchgangsbohrung 116 Grundplatte
117 Vertiefung
119 Nut
120 Einsetzteil
122 Sackloch
124 Aufweitung
126 Senke
127 Langloch
129 Nase
130 Sicherungsformteil 132 Kopf
133 Knopf oder Zapfen 135 Verbreiterung
136 Öffnung
140 Schlüsselwerkzeug 142 Griffbereich
144 Öffnung
146 abgeknickter Bereich 148 Führung
150 Klemmteil
151, 152 erster, zweiter Arm 155 umgriffener Bereich 157 Griffbereich
S110, S120, S130 Schritte eines Verfahrens

Claims (16)

Ansprüche
1. Haltersystem (100) zu einem Halten eines Kennzeichens (30) an einem Fahrzeug (50), das Haltersystem (100) umfasst: ein Rahmenteil (110) mit einem Rahmen (112), wobei der Rahmen (112) eine seitliche Durchgangsbohrung (114) aufweist; ein Einsetzteil (120), das ausgebildet ist, um in den Rahmen (112) eingesetzt zu werden, und das ein seitliches Sackloch (122) aufweist, das ausgebildet ist, um mit der Durchgangsbohrung (114) zu fluchten, wenn das Einsetzteil (120) in den Rahmen (112) eingesetzt ist; ein Sicherungsformteil (130), das ausgebildet ist, um von einem Außeren des Rahmens (112) aus durch die Durchgangsbohrung (114) in das Sackloch (122) eingebracht zu werden und so das Einsetzteil (120) an dem Rahmenteil (110) zu sichern, wobei entweder das Rahmenteil (110) oder das Einsetzteil (120) ausgebildet ist, um an dem Kennzeichen (30) befestigt zu werden, und entsprechend entweder das Einsetzteil (120) oder das Rahmenteil (110) ausgebildet ist, um an dem Fahrzeug (50) befestigt zu werden, und wobei das Sicherungsformteil (130) einen Kopf (132) aufweist, der ausgebildet ist, um, wenn das Sicherungsformteil (130) eingebracht ist, sich außerhalb des Rahmens (112) zwischen dem Kennzeichen (30) und dem Fahrzeug (50) zu befinden.
2, Das Haltersystem (100) nach Anspruch 1, wobei das Sicherungsformteil (130) eines der folgenden ist: - ein Stift, - ein Bolzen, - ein Zapfen, - ein Riegel, - ein Schlüssel.
3. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiter ein Schlüsselwerkzeug (140) umfasst, wobei das Schlüsselwerkzeug (140) und der Kopf (132) des Sicherungsformteils (130) ausgebildet sind, um eine Verbindung einzugehen, so dass das Sicherungsformteil (130), wenn dieses durch die Durchgangsbohrung (114) in das Sackloch (122) eingebracht ist, mit Hilfe des Schlüsselwerkzeugs (140) herausgezogen werden kann.
4. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sackloch (122) eine Aufweitung (124) aufweist, und wobei das Sicherungsformteil (130) an einer Spitze eine flexible Verbreiterung (135) umfasst, die ausgebildet ist, um in die Aufweitung (124) einzugreifen, wenn das Sicherungsformteil (130) eingebracht ist.
5. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Einsetzteil (120) und das Sicherungsformteil (130) ausgebildet sind, um eine magnetische Verbindung herzustellen.
6. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in dem Sackloch (122) eine Feder fixiert ist, die ausgebildet ist, um das Sicherungsformteil (130) durch eine Federkraft in einer Position zu halten.
7. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Rahmenteil (110) und/oder das Einsetzteil (120) ausgebildet sind, um mit einem doppelseitigen Klebeband an dem Kennzeichen (30) und/oder an dem Fahrzeug (50) befestigt zu werden.
8. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Einsetzteil (120) ein Langloch (127) aufweist, welches das Einsetzteil (120) in einem rechten Winkel zu dem Sackloch (122) durchbricht.
9. Das Haltersystem (100) nach Anspruch 8, wobei das Rahmenteil (110) eine Grundplatte (116) mit einer Vertiefung (117) aufweist, und die Vertiefung (117) mit dem Langloch (127) fluchtet, wenn das Einsetzteil (120) in den Rahmen (112) eingesetzt ist.
10. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Einsetzteil (120) eine Nase (129) aufweist, die in eine dafür vorgesehene Nut (119) des Rahmenteils (110) einrastet, wenn das Einsetzteil (120) in den Rahmen (112) eingesetzt wird.
11. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Rahmenteil (110) und das Einsetzteil (120) ausgebildet sind, um zumindest eine der folgenden Verbindungen einzugehen:
- eine magnetische Verbindung. - eine Verbindung durch eine Presspassung, - eine weitere mechanische Verbindung.
12. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sicherungsformteil (130) das Material Polypropylen umfasst.
13. Haltersystem (100) zum Halten eines Kennzeichens (30) an einem Fahrzeug (50), das Haltersystem (100) umfasst: ein Rahmenteil (110) mit einem Rahmen (112); und ein Einsetzteil (120), das ausgebildet ist, um in den Rahmen (112) eingesetzt zu werden, wobei entweder das Rahmenteil (110) oder das Einsetzteil (120) ausgebildet ist, um an dem Kennzeichen (30) befestigt zu werden, und entsprechend entweder das Einsetzteil (120) oder das Rahmenteil (110) ausgebildet ist, um an dem Fahrzeug (50) befestigt zu werden, und wobei das Einsetzteil (120) ausgebildet ist, um durch eine magnetische Kraft mit dem Rahmenteil (110) eine mit dem Rahmen (112) formschlüssige Verbindung einzugehen.
14. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Haltersystem (100) eine Klemmteil (150) umfasst, das ausgebildet ist, um auf das Rahmenteil (110) formschlüssig aufgesetzt zu werden und so das Einsetzteil (120) in dem Rahmenteil (110) zu fixieren, wenn das Einsetzteil (110) in das Rahmenteil (110) eingesetzt ist.
15. Das Haltersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Klemmteil (150) einen rostfreien ferritischen Stahl aufweist.
16. Verfahren zu einem Anbringen eines Kennzeichens (30) an einem Fahrzeug (50) durch ein Haltersystem (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, das Verfahren umfasst: Befestigen (S110) entweder des Rahmenteils (110) oder des Einsetzteils (120) an dem Kennzeichen (30) und entsprechend entweder des Einsetzteils (120) oder des Rahmenteils (110) an dem Fahrzeug (50); Einsetzen (S120) des Einsetzteils (120) in den Rahmen (112), so dass die Durchgangsbohrung (114) und das Sackloch (122) fluchten; Einbringen (S130) des Sicherungsformteils (130) durch die Durchgangsbohrung in das Sackloch (122), um so das Einsetzteil (120) an dem Rahmenteil (110) zu sichern.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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