AT18111B - Alarmläutewerk für Fahrräder. - Google Patents

Alarmläutewerk für Fahrräder.

Info

Publication number
AT18111B
AT18111B AT18111DA AT18111B AT 18111 B AT18111 B AT 18111B AT 18111D A AT18111D A AT 18111DA AT 18111 B AT18111 B AT 18111B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pin
lever
spring
attached
alarm
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Strauch
Original Assignee
Josef Strauch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Strauch filed Critical Josef Strauch
Application granted granted Critical
Publication of AT18111B publication Critical patent/AT18111B/de

Links

Landscapes

  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  JOSEF   STRAUCH     m   STOCKERAU. 



   Alarmläutewerk für Fahrräder. 



   Vorliegende Erfindung hat ein Alarmläutewerk. zum Gegenstande, welches beim unbefugten Entfernen eines Fahrrades von seinem Standorte bezw. bei der geringsten Bewegung des in Ruhe befindlichen Fahrrades in   Tätigkeit   tritt. Bei der Einschaltung dos   Läutewerkes,   welche der Eigentümer beim Verlassen eines Fahrrades vornimmt, wird gleichzeitig eine die Drehung des Vorderrades verhindernde Sperrvorrichtung betätigt und kann die Ausschaltung des Läutewerkes und der damit verbundenen Sperrvorrichtung nur durch den Eigentümer, der sich im Besitze des hiezu nötigen Schlüssels befindet, vorgenommen werden. 



   In beiliegender Zeichnung ist : Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung mit durchschnittenem Gehäuse, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, Fig. 3 eine Endansicht, zum Teil Schnitt der am Fahrrad angebrachten Vorrichtung. Die Fig. 4 und Fig. 5 zeigen Einzelheiten. 



   An einer Wand des Gehäuses 1 ist eine Platte 2 befestigt, weiche die einzelnen Teile der Vorrichtung trägt und ebenso wie das Gehäuse zwecks Befestigung an dem zwischen den Radspeichen befindlichen Teil der Nabe ausgenommen ist. Das Läutewerk besteht aus einer gewöhnlichen   Uhrwerksglocke     3,   deren Hammer bei ausser Tätigkeit   befindlicher   Vorrichtung durch einen unter dem   Einfluss   einer Feder in eine Kerbe des   1I. unmerlropfes   4 eingreifenden Hebel 5 festgehalten wird.

   Der über seinen Drehpunkt fortgesetzte   Hebel v umgreift   an seinem unteren Ende mit Spielraum ein drehbar an der Platte 2 befestigtes und bei 10   geführtes Stängelchen   6, welches an seinem Ende rechtwinklig umgebogen ist und einen sich in der Richtung gegen die Platte 2 hin erstreckenden Stift 7 trägt. Eine am Drehzapfen des Stängelchens 6 angebrachte Feder drückt das umgebogene Ende desselben beständig gegen das Ende eines mit seinem   Drohzapfen     9   fest verbundenen und mit letzterem in der Platte 2 drehbaren Hebels 8, der mittelst des durch das Gehäuse gehenden und an seinem Ende mit einem Knopf versehenen Stiftes 33 betätigt werden kann.

   An diesem Hebel 8 sind zwei durch einen Stift 11 miteinander verbundene Arme 12 drehbar befestigt, welch letztere einen auf einer mit der Platte 2 fest verbundenen Platte 13 gleitenden Riegel 14 umgreifen und von welchen der eine einen Schlitz besitzt, in welchem ein an der Platte 13 befestigter, zur   Führung   dienender Stift 36 eingreift. Zwei an der Platte   18   befestigte und durch Schlitze des Riegels 14 greifende Stifte 15 dienen zur Führung   desselben, während   die Feder Je ihn beständig gegen die Öffnung 17 im Gehäuse zu drücken strebt. Gegenüber der Öffnung besitzt der Riegel 14 Stufen, in welche der zur Auslösung der Vorrichtung dienende Schlüssel 18 (Fig. 5) eingreift.

   Die zur   Führung   dieses   Schlüssels   vorgesehene, an der Platte   13 befestlgtr Hlilse 19 kann   gleichzeitig zur Begrenzung der   Bewegung des Riegels J   gegen die Öffnung 17 hin dienen. An dem Zapfen 9 ist eine Feder 20 befestigt, die den Hebel 8 in einer derartigen Lage zu halten strebt, dass der Stift 11 sich oberhalb der Nase 34 des Riegels 14 befindet und das Stängelchen 6 durch das Riegelende nach aufwärts gedrückt wird, so dass der Hebel 5 den Hammerkopf 4 festhält. Mit dem Zapfen 9 ist weitors ein an seinem Ende mit einer   kreisförmigen   Platte versehener Arm 21 fest ver- bunden.

   Zwischen den Platten 2 und 13 ist eine auf einem Zapfen der Platte 2 frei dreh- bare Scheibe 22 angeordnet, welche an ihrem Umfange in zwei   konzentrischen Kreiszylinder-     näcbcn liegende, zur Achse   der Scheibe parallele und über die Scheibenfläche vorragende 
 EMI1.1 
 befestigt, so dass bei der geringsten Bewegung oder Erschütterung der Vorrichtung die Scheibe gedreht wird. Mit dem Zapfen 9 ist weiters ein Arm 25 fest verbunden, der in den   gabelförmigen Arm 2C eines   an einer auf der   Platte 3 sitzenden Stütze drehbar   befestigten   llebels   eingreift. Der zweite Arm 27 dieses   Hebels   besitzt einen Ansatz, mit dem 
 EMI1.2 
 



   Will nun der Eigentümer sein Fahrrad verlassen und die jede Bewegung des Rades anzeigende Alarmvorrichtung einstellen, womit die gleichzeitige Betätigung einer die Um- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 obere Fläche der Nase 34, gleitet längs derselben, den Riegel entgegen der Wirkung der Feder 16 verschiebend, herab und schnappt in die darunter befindliche Ausnehmung ein. 



  Während dieser Bewegung ist das   Stängelchon   6 unter dem Einflusse seiner Feder solange nach abwärts gegangen, bis der Stift 7 auf eines der   Plättchen     2B   zu liegen kam. Hiebei bewegte sich das Stängelchen 6 in der Bohrung des Endes des Hebels 5, ohne denselben zu betätigen. Infolge der Drehung des Zapfens 9 wurde der Arm 21 in eine derartige Lage gebracht, dass sich die kreisförmige Platte desselben über den zur Einführung des Schlüssels - der zum Aufziehen des Uhrwerkes der Glocke nötig ist-dienenden Löchern befindet. 



  Der gleichfalls mit dem Zapfen 9 fest verbundene Arm   25   folgt der Drehung des ersteren 
 EMI2.2 
 Rad gesperrt und das Alarmläutewerk eingestellt. Das Wegfahren mit dem Rade ist damit unmöglich gemacht, während das Wegtragen oder irgendwelche Bewegung des Fahrrades durch das Läutewerk angezeigt wird. Kommt nämlich die leicht bewegliche Scheibe 22 aus ihrer Ruhelage, so gleitet der Stift 7 von dem   Plättchen   23 ab, das Stängelchen 6 fällt unter Einfluss seiner Feder herab und löst den Hebel 5 aus, so dass dieser den Hammerkopf freigibt und die vorher aufgezogene   Uhrwerksglocke   ertönt.

   Soll nun das Läutewerk und die damit verbundene Sperrvorrichtung ausgeschaltet werden, so wird der Riegel 14 mittelst des Schlüssels 18 entgegen der Wirkung der Feder 16 zurückgedrückt, so dass der Stift 11 aus der   Ausnehmung   unter der Nase 34 heraustritt und von dem dem Zuge der 
 EMI2.3 
 und der Hebel 5 fällt in die Kerbe des Hammerkopfos 4 ein. Der Arm 25 gelangt gleichzeitig in seine Ausgangslage und   nimmt   die Arme 26, 27 mit, wobei der Ansatz des letzteren den Kopf dos Stiftes 28   zurückzieht,   so dass dieser Stift aus der Vertiefung 32 des Gehäuses 35 tritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Das unbefugte Entfernen eines Fahrrades von seinem Standorte selbsttätig anzeigendes   Alarmläutewerk,   dadurch gekennzeichnet, dass auf den am Umfange einer im Gestell frei drehbaren und mit Übergewichten versehenen Scheibe (22) in zwei konzentrischen Kreiszylinderflächen angeordneten Plättchen (23), von welchen die inneren sich   unterhalb   der Zwischenräume zwischen den äusseren befinden, bei eingestellter Vorrichtung 
 EMI2.4 
 gedrückten Stängelchens (6) aufliegt, welch letzteres von dem einen Ende eines mit seinem anueren Ende in die Kerbe des   lIammerkopfes   einer Uhrwerksglocke bekannter Anordnung eingreifenden Hebels   (5)   derart umfasst wird, dass es sich während der Bewegung 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. frei bewegt und erst bei Bewegung der Scheibe (22) und Herabfallen des Stiftes (7) den Hebel (5) aus der Kerbe des Hammerkopfes (4) auslöst. zu Eine Ausführungsform des Alarmläutewerkes nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein mit seinem Zapfen in der Gestellplatte (2) drehbarer, das Stängelchen (6) hochhaltender Hebel (8) zwecks Einstellung der Vorrichtung mittelst eines Stiftes (3tel) entgegen der Wirkung einer am Zapfen (9) befestigten Feder (20) nach abwärts gedreht wird.
    wobei ein zwei an dem Hebel (8) befestigte Arme (12) verbindender Stift (11), über die Nase (34) eines Riegels (14) gleitend, letzteren entgegen der Wirkung einer Feder vorschiebt und in die unter der Nase (34) befindliche Ausnehmung einschnappt, EMI2.6 zu drückenden und diesen entsprechend gestalteten Schlüssels (18) vorgenommen werden kann.
    3. Bei Einschaltung des Alarmläutewerkes nach Anspruch 1 und 2 betätigte Sperr- vorrichtung, dadurch gelonnzeichnet, dass bei Drehung dos Zapfens des das Stängelchen (6) betätigenden Hebels (8) ein mit diesem Zapfen fest verbundener Arm (2M einen im Gestell drehbar befestigten Hebel betätigt, so dass dessen mit einem Ansatz den Kopf eines Stiftes (28) festhaltender Arm (27) diesem Stift (28) gestattet, dem Drucke einer Feder (29) 'nachzugeben und in eine der in einem auf der Achse des Rades sitzenden Gehäuse (35) EMI2.7 EMI2.8
AT18111D 1903-11-13 1903-11-13 Alarmläutewerk für Fahrräder. AT18111B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT18111T 1903-11-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT18111B true AT18111B (de) 1904-10-25

Family

ID=3521477

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT18111D AT18111B (de) 1903-11-13 1903-11-13 Alarmläutewerk für Fahrräder.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT18111B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT18111B (de) Alarmläutewerk für Fahrräder.
DE2439837B2 (de) Antriebsvorrichtung zur Sprungbetätigung elektrischer Schaltgeräte
DE1958956C3 (de) Fahrtrichtungsanzeigeschalter mit selbsttätiger Rückstellung durch die Lenkeinrichtung
DE1942535C3 (de) Zweiteiliger Schließknopf
DE1523767A1 (de) Weckeruhr
DE287814C (de)
DE183488C (de)
DE359275C (de) Laermvorrichtung zur Verhuetung des Diebstahls von Fahr- und Kraftraedern
DE69220490T2 (de) Schnellspanner mit Spannkraftanzeiger
DE115531C (de)
DE392570C (de) Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten des Antriebs von Sprech- oder aehnlichen Apparaten
DE810840C (de) Klingel fuer Fahrraeder o. dgl.
DE2908158A1 (de) Vor- und rueckwaerts betaetigbarer flach- schrittschalter
DE491944C (de) Registriervorrichtung fuer Golf o. dgl.
DE3438205A1 (de) Schlossvorrichtung
DE256867C (de)
DE1673623C (de) Auslosevorrichtung fur Wieder holungswecker
DE712465C (de) Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Fahr- und Motorraeder
DE113431C (de)
DE437411C (de) Schreib-Setzmaschine o. dgl.
DE426823C (de) Kontaktvorrichtung fuer Weckeruhren
DE652471C (de) Typenaufsetz- und Loetvorrichtung
DE538535C (de) Eieruhr
DE380851C (de) Schlagkraftmesser
DE230426C (de)