AT17416B - Einrichtung zur Klemmverbindung zweitelliger, in der Richtung der Wellenachse getellter Transmissionselemente, wie Stellringe, Riemscheiben u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Klemmverbindung zweitelliger, in der Richtung der Wellenachse getellter Transmissionselemente, wie Stellringe, Riemscheiben u. dgl.

Info

Publication number
AT17416B
AT17416B AT17416DA AT17416B AT 17416 B AT17416 B AT 17416B AT 17416D A AT17416D A AT 17416DA AT 17416 B AT17416 B AT 17416B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
halves
pulleys
transmission elements
digit
shaft axis
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Emanuel Kottusch
Original Assignee
Emanuel Kottusch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Emanuel Kottusch filed Critical Emanuel Kottusch
Application granted granted Critical
Publication of AT17416B publication Critical patent/AT17416B/de

Links

Landscapes

  • Pulleys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   EMANUELKOTTUSCHINZÜRICH. 



  Einrichtung zur Klemmverbindung zweitelliger, In der Richtung der ellenachse getellter   Tranemlssionselemente,   wie Stelringe, Riemscheiben u. dgl. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur schraubenlosen Verbindung der beiden Teile von solchen Transmissionselementen, die die Transmissionswelle mit einer in der Achsonrichtung der Welle geteilten zweiteiligen zylindrischen Nabe oder einem zylindrischen Ring umschliessen. Solche Elemente sind in der einfachsten Form der Stellring, ferner Riemschoiben, Schalenkupplungen u. a. 



   Es ist bekannt, die Hälften zweiteiliger Stellringe oder dgl. unter Fortfall der Schrauben durch schwalbenschwanzförmige Verzahnung der Stossflächen zu verbinden, derart, dass beim Anbringen des der Befestigung des Ringes dienenden Mittels (Schraube, Keil) gleichzeitig mit der Befestigung auf der Welle auch die Verbindung der beiden Ringhälften erfolgt. 



   Bei diesen Einrichtungen wird nur die eine Ringhälfte angezogen, während der Gegondruck durch die Stellschraube bezw. den Keil hervorgerufen wird. 



   Demgegenüber wird durch die Ausbildung der Stossflächenverzahnung gemäss der vorliegenden Erfindung bezweckt, durch den Anzug des Befestigungskeiles bezw. der Stellschraube beide Naben- bezw. Ringhälften mit zwei gegenüberliegenden zylindrischen Druckflächen an die Welle zu pressen, um diese nicht zwischen einer Druckfläche und Keil bezw.   Stell-   schraubenspitze, sondern zwischen diesen   Drucksachen einzuspannen   und so eine bessere   Verleitung   des Druckes und der Beanspruchung der beiden Ringhälften und eine sicherere Befestigung derselben auf der Wolle zu erzielen. 



   Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass die beiden Hälften an der   Stossft1i. chen-   verzahnung nicht nur symmetrisch, sondern so ausgebildet sind, dass nach dem Zusammenschieben beider Hälften in der Längsrichtung beim Anziehen der Befestigungsschraube bezw. des   Befestigungskoiles   die Möglichkeit einer gegenseitigen seitlichen Verschiebung   beider Hälften gewahrt bleibt,   wie dies an Hand der Zeichnung näher erläutert ist. 



   In der Zeichnung ist : Fig. 1 die Endansicht eines geteilten Stellringes, Fig. 2 ein Schnitt durch denselben, Fig. 3 die Endansicht einer kleineren Riemscheibe, Fig. 4 die Seitenansicht derselben, Fig. 5 die Endansicht einer   grösseren   Riemscheibe ; Fig. 6 zeigt   Nebe@einander   Ansichten eines Stellringes mit bekannter   Stossflächenanordnung   und mit derjenigen   gemäss   der vorliegenden Erfindung in gleichem Massstab und bei Ubertriebener, zu   grosser   Bohrung des Ringes. zur deutlicheren Veranschaulichung der Wirkungsweise der neuen Einrichtung. Fig. 7 und   8   sind End- und Seitenansicht eines Stellringes in etwas abgeänderter Ausführung. 



   Der Stellung (Fig. 1 und 2) besteht aus den beiden Hälften a, b, deren   Stossflächen   mittels der Verzahnung c derart ineinander greifen, dass beim Anziehen der Stellschraube d auch die Eingriffsflächen der Verzahnung fest gegeneinander gepresst werden. Beim Lösen der Stellschraube d lassen sich die beiden Teile, die dann nicht mehr fest gegenüber gepresst werden, leicht in der Achsrichtung der Welle gegeneinander verschieben und trennen. Das Aufbringen des Stellringes erfolgt in gleicher Weise durch seitliches Ineinander- schiebeu der verzahnten Stossflächen der beiden Hälften. 



   In ganz ähnlicher Weise erfolgt die Verbindung der beiden Hälften der Riemscheibe, die in Fig. 5 dargestellt ist, indem deren zweiteilige Nabe e an ihren   Stossflächen   die
Verzahnung c zeigt, deren Eingriffsflächen beim Eintreiben des Keiles in die Keilnut f fest gegeneinander gepresst werden. Bei grösseren Riemscheiben ist es zweckmässig, an den   Stosskanten   der Kranzhälften i die schwalbenschwanzförmigen Ansätze h durch Aufziehen der mit etwas keilförmigen Nuten versehenen Bügel y zu verbinden. 



   Nach dom Lösen dos Keiles, bezw., bei der letztgenannten Verbindung der Stosskanten   des Scbcibonkranzes, auch   der Bügel   y,   ist das Abnehmen der Scheibe von der Welle durch 
 EMI1.1 
   @ anzuwendende Ausführungsform angewendet. Hier ist   die Riemscheibe nicht wie bei Fig. 5 an einer Stelle zwischen den Armen an Nabe und Kranz geteilt, sondern in der Mitte   zwnier Arme.   die, mie Fig. 4   : zeigt, nahezu   die ganze Breite des   Schetbenkrhnzes   einnehmen. 



     Die Stoss8ächen   der beiden Armhälften k und l zeigen die Verzahnung c, die nach Bauart und Wirkungsweise genau der der Stossflächen des Stellringes Fig. 1 oder der Nabe der   I Riemscheibe nach   Fig. 5 entspricht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beim Anziehen des Keiles In der Keilnut n erfolgt auch in diesem Falle ein Gegen-   einanderprosson   der beiden   Riomscheibenhälfton   und bei Lösung des Keiles Ist sofort auch die Verbindung der beiden Riemscheibenhälften durch gegenseitiges Verschieben möglich. 



   Bei allen in Fig.   1-5   dargestellten Beispielen ist gemäss   d (er vorliegenden Erfindung   die Verzahnung der Stossflächen so angeordnet, dass nicht nur für beide Riemscheibenbezw.   Steltringhätften   ein und dasselbe Modell verwendbar ist, sondern auch die Möglichkeit einer gegenseitigen seitlichen Verschiebung der beiden   Scheiben-bezw. RinghtUften nach   dem Ineinanderschieben gewahrt bleibt. 



   Die Fig. 6 veranschaulicht den diesbezüglichen Unterschied in der Wirkung gegenüber einer bekannten Stellringeinrichtung, wo diese Ausbildung fehlt. Bei dieser bekannten Einrichtung wird wie bei einem einteiligen Ring durch den Anzug nur die dem Anzugsorgan gegenüberliegende Druckfläche der Bohrung und hier auch der einen Hälfte gegen die Welle gepresst (Fig. 6 links) ; bei der Einrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung da- gegen, wie sie in den Ausführungsbeispielen Fig. 1-5 dargestellt ist, gestatten die parallel nach einer Seite gerichteten schrägen   Zahnfa. chen   beim Anzug der Stellschraube ein gegenseitiges seitliches Verschieben beider Hälften (Fig. 6 rechts) derart, dass beide
Hälften mit einander diametral gegenüberliegenden   Drucknächen     gegen die Welle   gepresst werden. 



   In der Fig. 6 ist die Bohrung des Stollringes übertrieben gross gezeichnet und es tritt daher auch die seitliche Verschiebung in entsprechend vergrössertem Masse in Erscheinung, während sie bei genauer Bohrung unmerklich wird, ohne dass naturgemäss ihre Wirkung, die bessere   Druckvertolung   auf beide Ringhälften bezw. das günstigere Festklemmen der Welle. fortfällt. 



   Die   Ausführungsform,   des Stellringes in Fig. 7 und 8 entspricht im wesentlichen der in Fig. 1 und 2 dargestellten, es geht aber die Teillinie in Fig. 8 nicht gerade durch, sondern sie ist an der einen Ecke mit einer Stufe versehen, die sich aus einem   Ansatz a :   der einen Hälfte ergibt, der in einen entsprechenden Ausschnitt der anderen Hälfte eingreift. Hiedurch wird erreicht, dass die gegenseitige Verschiebung der Teile in der Längsrichtung unabhängig von dem Befestigungsmittel (der Stellschraube) nach einer Seite festgelegt ist und die Teile beim Ineinanderschieben einen   Anschlag finden, der   das Planliegen ihrer Seitenebenen ohne weitere Mühe sichert. 



   Die don Gegenstand der   Erfindung   bildende vorbeschriebene Einrichtung, lässt sich ausser an den dargestellten   Transmissionselementen, Stellring   und Riemscheibe, ohne weiteres auch auf andere in der Achse der Welle geteilte Transmissionselemente, wie Schalen- kupplungen, geteilte Schnurscheiben, Zahnräder, Seilscheiben u. dgl. anwenden. Ihr Vorteil kommt besonders da zur Geltung, wo es sich um Transmissionen handelt, bei denen zeit- weise ein Wechsel bezw. eine Lagenveränderung der Stellringe und Scheiben erfolgt und daher ein schnelles Auf-und Abmontieren der   Transmissionselemente   besonders er- wünscht ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Klemmverbindung zweiteiliger, in der Richtung der Wellenachse 
 EMI2.1 
 ähnlicher Verzahnung der hiedurch in der   Wellenachsenrichtung   ineinanderschiebbaren und beim Anziehen des Befestigungsmittels (Keil, Stellschraube) des Transmissionselementes gegen die Welle zusammengepressten Stossflächen der beiden Hälften, dadurch gekennzeichnet, 
 EMI2.2 
 deckt   bexw. symmetrisch   ist,   gleichgerichtet hezw parallel   sind, somit gleichzeitig Gleit-   füchcn bildon, welche   die gegenseitige seitliche Verschiebbarkeit beider Hälften beim Anziehen des   Hefestignngseiementes     (Kei), Stellschraube) wahren,   derart, dass dann jede 
 EMI2.3 
 diametral gegenüberliegen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Kino Ausführungsform der unter 1 geschützten Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der parallelen Stossflächen an der Verzahnung (c) in der Wellenrichtung nicht eben durchgeht, sondern einen Ansatz (x) erhält, der einen seitlichen Anschlag zur Sicherung der genau gegenüberstehenden Lage der beiden Hälften (a und b) j'l zur Achsenrichtung senkrechter Ebene bildet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT17416D 1903-02-23 1903-02-23 Einrichtung zur Klemmverbindung zweitelliger, in der Richtung der Wellenachse getellter Transmissionselemente, wie Stellringe, Riemscheiben u. dgl. AT17416B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT17416T 1903-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT17416B true AT17416B (de) 1904-08-25

Family

ID=3519993

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT17416D AT17416B (de) 1903-02-23 1903-02-23 Einrichtung zur Klemmverbindung zweitelliger, in der Richtung der Wellenachse getellter Transmissionselemente, wie Stellringe, Riemscheiben u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT17416B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3246327C2 (de) Vorrichtung zur Verbindung zweier Rohrenden
DE4015790A1 (de) Kupplungs/lager-anordnung
DD214903A5 (de) Klemmeinrichtung
EP0143999A1 (de) Spannanordnung
DE2201539B2 (de) Schnelltrennkupplung
DE3100865A1 (de) Spannanordnung zum verbinden einer nabe mit einer welle
DE2930245A1 (de) Spannverbindung eines aeusseren bauteils mit einer welle
DE2544498B2 (de) Gewindering
DE4317429C2 (de) Vorrichtung zur drehfesten im Phasenwinkel stufenlos einstellbaren Befestigung eines Greiferanschlages
EP0392323A1 (de) Einen Achsversatz ausgleichende Wellen-Kupplung
CH597451A5 (en) Clamping bracket for connection of plates
AT17416B (de) Einrichtung zur Klemmverbindung zweitelliger, in der Richtung der Wellenachse getellter Transmissionselemente, wie Stellringe, Riemscheiben u. dgl.
DE102015118505A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE102016101466B4 (de) Fahrradbremse
DE4118778A1 (de) Vorrichtung zum transport von foerdergut
DE3718410A1 (de) Drehmomentuebertragende vielzahnverbindung
EP0662061A1 (de) Tretlageranordnung für fahrräder, trimmgeräte und dergleichen
DE19944131B4 (de) Klemmring
DE3330330A1 (de) Formschluessiger zusammenschluss einer welle mit einem maschinenelement
DE2515280B2 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Wellen
DE150104C (de)
DE19635542C2 (de) Welle-Nabe-Verbindung
DE4023574A1 (de) Geblaese
WO2020083881A1 (de) Verdrehsicherung für eine antriebsrolle
DE1950586A1 (de) Rotor mit einem auf einer Welle befestigten Blechpaket