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Die bisher zur Schaustellung von Waren benützten Schaukästen, gleichgiltig ob dieselben nun feststehend oder als Wandkästen ausgeführt werden, haben den Nachteil, sehr viel Raum zu beanspruchen. Vorliegende Erfindung bezweckt nun, einen relativ kleinen Raum dennoch zur Unterbringung einer grossen Anzahl von Schaukästen geeignet zu machen, und wird dieser Zweck durch die nachstehend erläuterte Vorrichtung zur Schaustellung von Waren erreicht. Im wesentlichen besteht diese Vorrichtung aus einer Anzahl tafelförmiger Schaukästen, welche hintereinander und übereinander in einem Traggestelle aufgehängt sind, so dass sie einzeln nacheinander in horizontale Lage emporgedreht werden können, um so nacheinander den Inhalt der einzelnen Kästen der besichtigenden Person vorzuführen.
Ähnlichen Vorrichtungen mit um lotrechte Achsen drehbaren Schaukästen gegenüber bietet die vorliegende den Vorteil, dass bei Anordnung des Traggestelles an der Wand eines Ausstellungsraumes die Anwendung von Schaukästen ermöglicht wird, welche nahezu die Ausmasse der ganzen Wand oder der Decke des Ausstellungsraumes besitzen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt ; Fig. 3 zeigt einen Teil der Vorrichtung in Draufsicht und die Fig. 4 bis 6 beispielsweise Ausführungsformen von Einzelteilen. In einem beliebig gestalteten Lagergestelle a, z. B. einem Winkel-und Flacheisengertiste, sind gegenüberstehend zwei mit Lagerbohrungen ausgestattete, schräge Tragstützen b angeordnet, in welchen eine Anzahl (im dargestellten Falle zehn) Schaukästen d um ihr Oberende schwenkbar gelagert sind. Die Höhe der Schaukästen d nimmt, von vorne nach rückwärts gerechnet, je um die Dicke (Tiefe) eines Schaukastens ab, woraus sich auch die Neigung der Tragschienen b ergibt.
Die Unterenden (Ecken) der Schaukästen sind nach der dargestellten Ausführungform mit Kleben oder Ringen f ausgerüstet, in welche schmiegsame Zugorgane 9 eingehängt sind, die schräg nach aufwärts und vorwärts über an der Decke des Raumes, wo die Vorrichtung aufgestellt ist, gelagerte Führungsrollen i zu einer Aufwindevorrichtung m (Fig. 2
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käston oinzeln nacheinander aus der aufrechten, mehr oder weniger stehenden Lage in eine wagerechte Lage emporgeschwenkt werden (siehe Fig. 2 die drei erst. en Schaukiisten), so dass der jeweils dahinter hefindliche Schaukasten bezw. dessen Inhalt ersichtlich wird.
Die Konstruktion der Schaukästen selbst und ihre Einrichtung zum Festhalten der zur Schau zu stehenden Waren ist beliebig und wird den letzteren entsprechend zweckdienlich aus- gefUhrt. Die Mmpordreh arkeit der Schaukästen, die gegebenenfalls auch durch einfache Tafeln oder Rahmen ersetzt sein liönnen, ermöglicht auch, gleichzeitig deren Rückseite für Schaustellungzwecke bezw. zur Anbringung von zur Schau zu stellenden Gegenständen zn benützen. Damit die Zugorgane vor Abnützung möglichst geschont bleiben und um die Zahl der Ftihrungsrollen möglichst klein halten zu können, empfiehlt es sich, dieselben in drehbaren Gabeln (Scheren) (Fig. 4 bis 6) zu lagern, so dass sie sich dem Laufe des Zugorganes entsprechend einstellen können.
Die Vorrichtung ist leicht zu bedienen und nimmt bei herabgeschwenkten Kästen nur sehr wenig Raum ein. Die Bewegung der Schaukästen muss nicht durch Zugorgane 9 und Windwerke m, obwohl dies das einfachste ist, sondern kann auch mittels Hebewerken erfolgen. Gewünschtenfalls können die Käston durch Gegengewichte ausgeglichen sein, um nur geringen Kraftaufwand zu deren Verschwenkung zu benötigen ; im letzteren Fall kann die ssetätigung von Hand aus ohne Zuhilfenahme von mechanischen Hilfsmitteln erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Schaustellung von Waren, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Traggerüsto eine Anzahl Schaukästen mit ihrem Oberende um Zapfen hintereinander und übereinander drehbar ga ! agort sind, so dass sie nacheinander in eine horizontale Lage emporgeschwenkt worden können.
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