AT17283B - Munitionswagen bezw. Protze mit Schutzschild für die Bedienungsmannschaft. - Google Patents

Munitionswagen bezw. Protze mit Schutzschild für die Bedienungsmannschaft.

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AT17283B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
 EMI1.1 
 



   FRIED. KRUPP AKTIENGESELLSCHAFT IN ESSEN (RHEINPREUSZEN). 



  Munitionswagen bezw. Protze mit Schutzschild für die Bedienungsmannschaft. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Munitionswagen bezw. Protzen und bezweckt, derartige Fahrzeuge mit einem gegen steil einfallende Sprengstücke oder dgl. wirksamen Schutzschilde für die Bedienungsmannschaft zu versehen. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss durch eine solche Form und Anordnung des Schutzschildes erreicht, dass dieser den von der   Bediennngsmannschaft   im feindlichen Feuer einzunehmenden Raum überdacht. 



   In der Zeichnung sind drei   Ausführungsbeispiele   eines mit einem derartigen Schutzschilde ausgerüsteten Munitionswagens veranschaulicht, und zwar zeigen die
Fig. l-3 eine Seitenansicht je einer Ausführungsform ;
Fig. 4 ist eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, bei welcher sich der Schutzschild in einer anderen Lage befindet ;
Fig. 5 ist die der Fig. 3 entsprechende Hinteransicht des   Munitionswagen   und   Fig. ()   die   zugehörige Oberansicht.   



     Der Munitionswagen   besteht im wesentlichen ans dem Wagenkasten A, welcher zur Aufnahme der   Munition dient   und   hinten   durch eine Tür B geschlossen ist, ferner dem durch die Kastenträger C und die   Tragcbaume Z) gebildeten bestell,   der Achse E, den Rädern F, dem Fussbrett G und dem Sitz. Letzterer wird durch die   Decke H (Fig. U)   des Wagenkastens, die Seitenlehnen K und die   Rückenlehne (if,   Fig. 1) gebildet. Die Lehnen K sind an den Längsseiten der Wagenkastendecke befestigt und mit je einem Handgriff J ausgerüstet. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der Schutzschild N am Rahmen al des   W@genkastens A unmittelbar über der Tür B   starr befestigt sowie derartig geformt und angeordnet, dass er den hinter dem Munitionswagen befindlichen, von der Bedienungsmannschaft einzunehmenden Raum überdacht. 



   Der in Fig. 2 dargestellte Munitionswagen besitzt eine als Schutzschild ausgebildete 
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 lohnen   J (starr verbunden   ist. Diese Rückenlehne besteht aus einem Stück mit dem Schutzschild N, welches den Raum hinter dom   Ml1nitionswagen   überdacht. 



   Bei der in Fig. 3-6 veranschaulichten Ausführungsform ist der Schutzschild N auf dem hinteren Rahmen al des Wagenkastens A durch Scharniere S derartig befestigt, dass 
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 gelegt werden kann. Seine Breite ist so bemessen, dass er seitlich über die Lehnen K hinausragt. Auf der vorderen Fläche der über die Seitenlehnen hinausragenden Teile des Schutzschildes ist je ein mit Löchern    versehener Stellbogen   P befestigt. Diese Stellbogen liegen an der Aussenwand der Seitenlehnen an und sind konzentrisch zu der Achse der Scharniere S gekrümmt. Die Seitenlehnen sind mit je einem Loch kl (Fig. 5 und 6) versehen, welches in der Bahn der Löcher pl des zugehörigen Stellbogens P liegt.

   Infolge 
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 der   Seitenlehnen und   der Stellbogen eingeführt worden (Fig. 5 und 6), in verschiedenen
Stellungen mit den Seitenlehnen   K   starr verbunden werden. In der Stellung nach Fig. 3, 5 und 6 überdacht der Schutzschild den von der Bedienungsmannschaft im   feindlichen   

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 Feuer   eittxuaohtnondou Raum, während   er in der Stellung nach Fig. 4 an der hinteren Kante der Seitenlehnen K anliegt und als   Rtickenlohne für den   Sitz dient. 



   In gleicher Weise lässt sich die Erfindung auch auf Protzen anwenden. Letztere unterscheiden sich von den Munitionswagen der vorliegenden Art im wesentlichen nur   da-   durch, dass an Stelle der Tragarme D des Gestelles die Protzarme mit Deichsel treten und am Gestell ein Protzhaken (R, Fig. 1) sitzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Munitionswagen bezw. Protze mit Schutzschild für die Bedienungsmannschaft, dadurch gekennzeichnet, dass über der Tür des   Wagen-bezw.   Protzkastens ein starrer Schutzschild (N) solcher Gestalt angeordnet ist, dass er den Raum, welchen die Bedienungsmannschaft beim Entnehmen der Munition aus dem Wagen- bezw. Protzkasten einnimmt, überdacht.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Munitionswagens bezw. der Protze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzschild (N) an der ebenfalls als'Schild ausgebildeten Rücken- lehne des Sitzes angeordnet ist.
    3. Ausführungsform des Munitionswagens bezw. der Protze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzschild (N) am Munitionsfahrzeug angelenkt ist und sowohl in einer den Raum hinter dem Munitionswagen überdachenden Lage als auch in einer die Rücklehne für den Sitz ergebenden Lage festgestellt werden kann.
AT17283D 1904-02-11 1904-02-11 Munitionswagen bezw. Protze mit Schutzschild für die Bedienungsmannschaft. AT17283B (de)

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