AT17055B - Vorrichtung zur scharfen Trennung der Abläufe innerhalb der Zentrifuge. - Google Patents

Vorrichtung zur scharfen Trennung der Abläufe innerhalb der Zentrifuge.

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AT17055B
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     FIRMA   FR.   MEYER's SOHN IN TANGERMùNDE.   



  Vorrichtung zur scharfen Trennung der Abläufe innerhalb der Zentrifuge. 



   Bei der Reinigung von Kristallen irgendwelcher Art (z. B. von Zuckerkristallen) in einer Zentrifuge ergeben sich neben den gereinigten Kristallen Waschlaugen bezw. Sirupe von verschiedener Reinheit. Je nach ihrer Reinheit können diese Abläufe für die Reinigung anderer Kristalle wieder Verwendung finden und es ist daher im Interesse einer rationellen Arbeit notwendig, die Abläufe   möglichst   scharf nach ihrer Reinheit zu trennen. 



   Während diese Trennung der Abläufe nach älteren Verfahren ausserhalb der Zentrifuge vorgenommen wird, ist man in neuerer Zeit mit gutem Erfolge bestrebt gewesen, eine bessere Trennung der Abläufe dadurch zu erzielen, dass man dieselbe schon in der Zentrifuge selbst vor sich gehen lässt. Die hiezu benutzten Apparate haben jedoch den Fehler, dass sie einerseits zu kompliziert werden, sobald mehr als eine Trennung in der Zentrifuge stattfinden soll und dass andererseits die der Reibung unterliegenden Teile der Trennungsmechanismen in hohem Masse der Gefahr einer Verschmutzung durch die ausgeschleuderten Abläufe ausgesetzt sind. 



   Nach vorliegender Erfindung sollen nun diese   Ühelstände   vollkommen beseitigt werden, u. zw. durch einen die rotierende Zentrifugentrommel derart umgebenden mehr- teiligen Metallring oder Mantel, dass die Entfernung der unteren Kante desselben von der
Rotationsachse verändert werden kann Beim Zentrifugieren werden dann die Abläufe gegen den genannten mehrteiligen,   ringförmigen   Mantel geschleudert und   fliessen   von demselben je nach der Lage seiner unteren Kante und eventuell unter Vermittlung von trichter- förmigen Blechen in einzelne, getrennt voneinander   geordnete Rinnen.   



   Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen zur Veranschaulichung gebracht. 



   Nach den Fig. 1 und 2 ist an der Zentrifugentrommel ein konischer Mantel a befestigt, der an der Rotation der Trommel teilnimmt, und die Abläufe   fliessen   an der
Innenseite des Mantels nach unten bis zu der Kante b und werden von hier durch die
Zentrifugalkraft gegen die den mehrteiligen Ring oder Mantel bildenden Bleche c ge- schleudert. Diese Bleche sind pendelnd aufgehängt und je nach der durch radiale Verstellung herbeigeführten Lage der Unterkante der Bleche können die verschiedenen Abläufe   z.   B. in die einzelnen Rinnen 1, 11 oder   III   geleitet werden. Eine günstige Anordnung der genannten
Rinnen wird durch    Trichter f erreicht,   die zwecks bequemer Reinigung der Rinnen geteilt sein können und leicht abnehmbar in dieselben hineinragen.

   Anstatt der drei können natürlich auch mehr oder weniger   Sammelrinnen   in der Zentrifuge angeordnet werden. 



   Die gleichmässige Verschiebung der Bleche c erfolgt durch Drehung eines Ringes d mit schrägen Längsschlitzen, in welch letztere die an den Aufhängestücken der Bleche c ge-   lag3rten   Rollen e eingreifen. 



   Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist die Zentrifugen- trommel nicht mit einem an der Rotation   teilnehmenden   konischen Mantel verbunden, sondern den Blechen c ist eine der   Trommelhöhe entsprechende   Breite gegeben worden 
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 Ringes dl, der mittels Zapfen in die   Schlitzlöcher   von Hebeln   fl   eingreift, die auf dem oberen Ende von in der Zentrifuge gelagerten Vertikalwellen h befestigt sind. Auf den unteren Enden der Wellen h befinden sich dann wiederum Hebel i, die mit an den Blechen c vorgesehenen Scharnieren k in Verbindung stehen. 



   Im übrigen ist die Wirkungsweise dieser Konstruktion analog der mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschriebenen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur scharfen Trennung der Abläufe innerhalb der Zentrifuge, gekennzeichnet durch einen die Zentrifugentrommel umgebenden mehrteiligen und ringförmigen Mantel (c), dessen Unterkante in ihrem Abstande von der Drehachse veränderlich ist, um ein ueberführen der verschiedenen Abläufe in verschiedene Rinnen zu ermöglichen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT17055D 1902-11-28 1903-07-17 Vorrichtung zur scharfen Trennung der Abläufe innerhalb der Zentrifuge. AT17055B (de)

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