AT16835B - Elektrische Heizvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Heizvorrichtung.

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Constantin Dr Danilevsky
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Now 16835.   DR. CONSTANTIN DANILEVSKY IN ST.   PETERSBURG.   



   Elektrische Heizvorrichtung. 



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Heizvorrichtung nach Patent Nr. 12182 und besteht darin, dass der zwischen die Elektroden eingeschaltete   Flüssigkeitswiderstand   aus mit Salzen versetztem Glyzerin besteht, in welchem ein fester Widerstand in fein zerkleinertem Zustande oder in Form von Platten verschiedener Form und   Grösse   enthalten ist. 
 EMI1.1 
   findungsgegenstandes,   Fig. 3 eine Vorrichtung zur   selbstätigt-n   Regelung des Wärmegrades dar. 



   Zwei konzentrisch   ineinander stehende Metallrohre , B   (Fig. 1 und 2), welche mit den von einer Elektrizitätsquelle kommenden Zuleitungsdrähten E, F verbunden sind, bilden die Elektroden und sind durch zwei Kappen D aus nichtleitendem Material in einem solchen Abstande voneinander gehalten, dass zwischen ihnen ein Zwischenraum C' gebildet wird. Dieser wird nun mit einem festen Widerstand (Asbest. Bimsstein, Porzellan oder   dgl.) angefüllt, welcher   aus einem Stück oder aus Pulver bestehen kann. Im ersteren Falle müssen die Widerstände porös und leicht mit Flüssigkeit   durchtränkbar   oder mit durchgehenden Öffnungen versehen sein.

   Nunmehr wird der Raum C mit Glyzerin gefüllt, welches oino grössere oder kleinere Menge   (/n bis 10"/o) irgendwelcher Metallsalze   (Zink-oder Kupfersulfat oder   Chlornatrium etc.) enthält, weiche   dazu bestimmt sind, bis zu einem gewissen Grade die Stromleitungsfähigkeit zu regeln, ohne aber den dem Glyzerin eigenen grossen Widerstand herabzumindern. Statt der   Höhren A, B   könnten natürlich auch Platten Anwendung finden. Dieses System von Röhren   bezw.   Platten, welches eine Art Wiirmepatrone bildet, wird bei Stromschluss durch den Widerstand des zwischen den Röhren bezw. Platten cingeschlossenen Glyzerins erhitzt und gibt seine Wärme an das Medium ab, in welches die Patrone eingeführt ist. 



   Zur Regelung des Wärmegrades sowohl der Heizvorrichtung selbst als auch des dieselbe umgebenden Mediums, gleichviel, ob dieses ein flüssiges oder gasförmiges ist, dient die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung. Bei dieser ist eine aus zwei bis drei zusammengelöteten   Plättchen   von verschiedenem Metall (z. B. Zink, Stahl   etc.)   mit verschiedenen Ausdehnungs-   koeffizienten   bestehende Platte A an der Heizvorrichtung befestigt, so zwar, dass das Metallplättchen mit dem grösseren   Ausdohnuugskoefnzienten   an den Kontaktstift D zu liegen kommt : dabei ist die Platte   A   unten festgeklemmt.

   Gegen die   Platte A stösst   der Kontaktstift D, welcher in einem Schlitz der Platte   A   gleiten kann, wenn er durch eine auf einer Schraubenspindel C sitzende Mutter H bei Drehung der ersteren mittels der Kurbel E verschoben wird. Kontaktstift D und Platte   A   sind in den Stromkreis G K der Heizvorrichtung eingeschaltet. Wird die Platte   A   durch die Heizvorrichtung über eine gewisse Grenze erwärmt, so weicht dieselbe von ihrer ursprünglichen Lage soweit ab, bis der Kontaktstift D den Kontakt mit ihr verliert und der elektrische Strom dadurch unterbrochen wird. Bei der hiedurch erfolgenden Abkühlung kehrt die Platte wieder In ihre anfängliche Lage   zurück,   berührt den Stift D und schliesst dadurch wieder den elektrischen Strom.

   Je mehr man den Kontaktstift nach unten verschiebt, bei desto höheren Temperaturen erfolgt die Aus- 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENT. ANSPROCHE : 1. Elektrische Heizvorrichtung nach Patent Nr. 12182, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen die Elektroden eingeschaltete Plussigkeitswiderstand aus mit Salzen versetztem Glyzerin besteht, in welchem ein fester Widerstand in fein zerkleinertem Zustande oder in Form von Platten verschiedener Form und Grösse enthalten ist.
    2. Bei einer elektrischen Heizvorrichtung nach Anspruch 1 die Anordnung einer Wärmoreguliervorrichtung mit einer aus mehreren Plättchen aus Metallen von verschiedenen Ausdehnungskoëffizienten bestehenden Platte, gekennzeichnet durch einen längs der Platte (A) verschiebbaren Kontaktstift (D), mittels dessen der Wärmegrad, bei welchem der Heizstrom unterbrochen werden soll, beliebig gewählt werden kann. EMI2.1
AT16835D 1901-10-29 1902-05-31 Elektrische Heizvorrichtung. AT16835B (de)

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