AT167512B - Facettierter Spiegel - Google Patents
Facettierter SpiegelInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Facettierter Spiegel Die vorliegende Erfindung betrifft facettierte Spiegel und beruht auf der Entdeckung eines neuartigen ästhetischen Effektes, welcher sich durch eine Kontrastwirkung zwischen der Facette und dem Spiegelbelag, z. B. Silberbelag des Spiegels, erzielen lässt. Gemäss der Erfindung ist das vorhergehend mit Spiegelmetall belegte Glas nicht, wie bisher üblich, an der Vorderseite, sondern an der Rückseite, also auf der Seite des Spiegelbelages, mit einer Facette versehen. Diese Facette, die z. B. in einem Schrägschliff besteht, kann entweder in rohem Zustand,. d. h. matt, belassen oder besser mit einer gefärbten Schicht überzogen werden, welche eine Vergoldung oder ein undurchsichtiger Lack sein kann. Wenn man einen solchen Spiegel betrachtet, bildet die durch das Glas hindurch sichtbare matte, getönte oder undurchsichtige Fläche der Facette um den Silberbelag des Spiegels herum einen Rahmen, welcher gegen den Spiegel kontrastiert und diesem eine überraschende Tiefenwirkung verleiht. In der Zeichnung stellt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Spiegels gemäss der Erfindung in Vorderansicht und Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1 dar. Als Ausführungsbeispiel wurde ein Handspiegel a gewählt, der längs des Randes mit einer Abschrägung b, insbesondere einem Schrägschliff, versehen ist. Der Spiegelbelag, z. B. aus Silber, ist mit c bezeichnet, während d eine Lackschicht bedeutet, welche die Rückseite des Spiegels einschliesslich der Facette bedeckt. Von vorne betrachtet erweckt der Spiegel den Eindruck, von einer erhabenen Fassung eingerahmt zu sein, ob wohl er nur aus einem einfachen facettierten Glas besteht. Zweckmässig überzieht man auch die gesamte Rückseite des Spiegelbelages oder wenigstens die Ränder desselben mit der Lackschicht, wodurch die Ränder geschützt werden und deren Loslösung verhindert wird. Die Facette kann, anstatt mit einer Lackschicht überzogen, auch roh belassen, mit einer Vergoldung versehen oder schliesslich mit einer beliebigen Materialschicht, welche gegen den Spiegelbelag kontrastiert, überzogen werden, so dass dieser Kontrast den gewünschten Relief-oder Tiefeneindruck vermittelt. Der Spiegel und die Facette können natürlich verschiedene Formen und Abmessungen haben, wobei es durch Änderung der Form und der Proportionen sowie durch Wechsel der Glassorte und der Farbschicht möglich ist, verschiedenartige, sehr reizvolle Effekte zu erzielen. PATENTANSPRÜCHE : 1. Facettierter Spiegel, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Facette auf der Seite des Spiegelbelages befindet und entweder in rohem Zustand belassen oder derart behandelt ist, dass sie gegen den Spiegelbelag eine Kontrastwirkung ergibt, welche den Eindruck eines Reliefs vermittelt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Spiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Facette mit einer Schicht aus farbigem Lack überzogen ist, die sich vorzugsweise auch über die Rückseite des Spiegelbelages oder zumindest über die Ränder desselben erstreckt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1949
- 1949-06-09 AT AT167512D patent/AT167512B/de active
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