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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 16748.
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Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine regelbare Verteilungsvorrichtung für Füllscheibenpinsel, deren Griff zwecks Aufnahme der Farbe oder der mit dem Pinsel aufzustreichenden Flüssigkeit in bekannter Weise hohl ausgebildet ist, welche den Zweck hat, zwischen die borsten des Pinsels wlhrend der Arbeit ständig eine beliebig bestimmbare Menge Farbe in gleichmässiger Verteilung einzuführen.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Unteransicht des Pinselkörpers und der darin angeordneten regelbaren Verteilungsvorrichtung und Fig. 2 die Seitenansicht des Scheibenpinsels, teUs im Schnitt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Pinseikörper a, in dessen Bohrungen b in üblicher Weise die Borstenbündel c eingezogen sind, mit einem aus Blech hergestellten höhlen Griff d versehen, welcher, wie bekannt, durch die mittels Schraube e verschliessbare Füll- iiffnung mit einer beliebigen Farbe oder Flüssigkeit gefüllt werden kann. Der Boden des Griffes kann durch den Pinselkörper selbst gebildet werden, doch ist es zweckmässiger, denselben mit einem konischen, mit der Spitze dem Pinselkörper zugekehrten Boden f zu
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Pinselkörper ist mit einer Zentralbohrung versehen, durch welche die Röhre ; hindurch- geht.
Der am Boden des Griffes ausgebildete Rohrstutzen g greift (Fig. 2) in die Röhre h ein. Die Röhre A, welche in geeigneter Weise im Pinselkörper a befestigt ist, erweitert sich am unteren Ende kegelförmig und ist mit mehreren (nach der Zeichnung mit vier) in Stern- oder Kreuzform angeordneten, parallel oder annähernd parallel mit der Ebene des Pinselkörpers a liegenden, zungenförmigen Armen i versehen.
In der Röhre h ist eine zweite, am unteren Ende ebenfalls kegelförmig erweiterte und mit den Armen i der Röhre h entsprechend angeordneten Armen j versehene Röhre k geführt, welche an der Seitenwand mehrere Öffnungen l besitzt und mittels eines durch einen Schlitz der Röhre h hindurch- gehenden Stiftes m mit einem Arme des am Pinselkörper a gelagerten, zweiarmigen
Hebels n gelenkig verbunden ist.
Der andere Arm des Hebels n wirkt mit einer Steil- schraube o zusammen, welche in den l'insolkörper eingeschraubt ist und mit deren Hilfe die Röhre k aus der Röhre A mehr oder weniger herausgeschoben werden kann, so dass die Röhre h die Öffnungen der Röhre k mehr oder minder bedeckt und zwischen den nach Art einer Ziebfeder zusammenwirkenden Armen i, j ein breiterer bezw. schmälerer. einen radial gerichteten Verteilnngskanal bildender Raum verbleibt.
Der Zufluss aus dem Griffe d kann mittels der beschriebenen regelbaren Verteilungs- vorrichtung auch vollkommen abgesperrt werden, so dass keine Flüssigkeit herausfliessen kann.
Damit nun die am Pinselkörper entlang fliessende Farbe oder andere Flüssigkeit an der Aussenseite des durch die Borstonbündel c gebildeten Pinsels nicht herabfliessen kann, ist am Umfange des Pinselkörpers a in bekannter Weise ein Blechring p von #-förmigem
Querschnitt befestigt, welcher mit seiner horizontalen Flansche über den Pinselkörper hinaus- @ ragt und mit dem Rande an den äusseren Borstenbündeln anliegt, also die am äusseren
Boden des Pinselkörpers a nach aussen fliessende Farbe oder andere Flüssigkeit zwischen dieBorstenbündelczurückleitet.