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Signaleinrichtung für aus Triebwagen und Anhängern bestehende Verkehrsmittel
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zwei Anhängern, dargestellt. Bei allen Bezugs- zeichen bedeutet der Index T die Zuordnung zum Triebwagen T, während die Indices I und II den beiden Anhängern entsprechen.
Die akustischen Signalapparate, beispielsweise
Hupen, sind mit H, die Lampen mit L, die
Relais mit R und die Stromquellen mit B be- zeichnet. In jedem Wagen befindet sich ein
Signalknopf S oder mehrere solche Knöpfe in Parallelschaltung. Die damit gegebenen
Signale gehen über die Adern A des Kupplungs- kabels zum Triebwagen T und erregen dort die Lampenrelais RL Wenn z. B. im An- hänger WI der Signalknopf SI betätigt wird, dann wird die eine Wicklung 1 des Relais R, an die Spannung der Quelle Bb beispielsweise eine Batterie, angeschlossen. Das Relais zieht an und legt mit seinem Arbeitskontakt die Hupe H, an die positive Batterieklemme, die Hupe ertönt. Ausserdem legt SI die positive
Spannung an die Ader AI und erregt dadurch im Triebwagen T die Wicklung 1 des Lampenrelais RLI.
Dieses schaltet die Lampe LI ein, deren Strom über die zweite Wicklung 2 des Relais Ru fliesst und die Arbeitskontakte dieses Relais geschlossen hält, auch wenn SI wieder geöffnet wird. Solange aber die Ader A, Strom führt, fliesst dieser nicht nur durch die erste Wicklung des Relais RLI, sondern in Reihe dazu auch noch durch die Wicklung 1 des Relais RT und von dort über Erde zurück nach BI.
Das Relais RT zieht an und legt die Hupe HT an Spannung, d. h. die Hupe im Triebwagen T ertönt gleichzeitig mit der des Anhängers WI und beide schweigen, sobald der Signalknopf SI losgelassen wird, während die Lampe L, weiterleuchtet. Der entsprechende Vorgang spielt sich ab, wenn SI, gedrückt wird. Auch im Triebwagen T selbst wird durch Drücken des Signalknopfes ST die zugehörige Lampe LT dauernd und die Hupe HT kurzzeitig eingeschaltet. Wenn alle drei Lampen leuchten, kann die Abfahrt erfolgen, gleichzeitig wird der Fahrer den Löschknopf So drücken.
Dadurch wird das Relais Ro erregt und es legt mit seinem Arbeitskontakt das linke Ende des Widerstandes C an den negativen Batteriepol, so dass die Spannung an den Haltewicklungen der Lampenrelais verschwindet, die Relais ab-
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrische Signaleinrichtung für aus Triebwagen und Anhängerwagen bestehende Verkehrsmittelzüge, bei der jedem Wagen ein optisches Signal am Führerstand zugeordnet ist und ausserdem jeder Wagen ein akustisches Signal besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses akustische Signal über Arbeitskontakte eines Zweiwicklungsrelais an Spannung gelegt ist, dessen eine Wicklung über einen oder mehrere Signalschalter im betreffenden Wagen erregt werden kann, während die andere an einer durch alle Wagen verbundenen Steuerleitung liegt, die vom Führerstand aus an Spannung gelegt werden kann.
2. Elektrische Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Triebwagen eine der Anzahl der Wagen entsprechende Anzahl von Zweiwicklungsrelais für das Einschalten der optischen Signale vorgesehen ist, deren eine Wicklung über einen Schalter im zugehörigen Wagen und eine nur diesem Relais zugeordnete Steuerleitung an Signalspannung gelegt wird, während die andere in Reihe mit dem optischen Signal an die Arbeitskontakte des Relais selbst als Selbsthaltewicklung angeschlossen ist und dass eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, mit der die Erregung der Haltewicklungen aller Lampenrelais zugleich unterbrochen werden kann und mit der die optischen Signale gelöscht werden können.
3. Elektrische Signaleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der den Haltewicklungen aller Lampenrelais gemeinsamen Rückleitung eine Wicklung des im Triebwagen angeordneten Hupenrelais in Reihe eingeschaltet ist.
4. Elektrische Signaleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 bei Fahrzeugen mit Oberleitungsbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass für die Betätigung der Signaleinrichtung Kleinspannung Verwendung findet, die von der Fahrdrahtspannung über Spannungsteiler oder Transformatoren entnommen wird.
5. Elektrische Signaleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Wagen des Zuges ein Spannungsteiler oder Transformator für die Gewinnung der Betätigungs- spannung vorgesehen ist, wobei alle Spannungsteiler von der durchlaufenden Licht-bzw.
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