AT166588B - Federnde Querkupplung für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Federnde Querkupplung für SchienenfahrzeugeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Federnde Querkupplung für Schienenfahrzeuge EMI1.1 Querkupplungen und im besonderen die federnden Querkupplungen Rechnung tragen. Jede Querkupplung bezweckt eine willkürliche Beeinflussung der Stellung des nachlaufenden Drehgestelles durch die jeweilige Stellung des vorlaufenden Drehgestelles und darüber hinaus eine rückwirkende Korrektur der Lage des vorlaufenden Drehgestelles durch die Lage des nachlaufenden Drehgestelles. Gegenstand der Erfindung ist eine federnde Querkupplung, deren Wesen darin besteht, dass mehrere vorgespannte Federn oder Federpakete von verschiedener Federcharakteristik mit einer jedes freie Spiel verhütenden Vorspannung hintereinander geschaltet sind. Hiedurch wird-im Gegensatz zu den bisher bekannten Bauartenbei der Fahrt im geraden Gleis eine wirksame Schlingerdämpfung erreicht. Ferner werden auch beim Durchfahren von Unstetigkeiten im Gleisbogen dynamische Zusatzkräfte möglichst klein gehalten. Bei den bisher bekannten Bauarten von federn- den Querkupplungen war entweder gar kein freies Spiel vorhanden, so dass der Druck der Quer- kupplungsfeder bei jeder Bewegung auf das be- nachbarte Drehgestell einwirkte, wodurch beson- ders bei der Fahrt in der Geraden unerwünschte zusätzliche Bewegungen des benachbarten Dreh- gestelles hervorgerufen wurden, oder die Quer- kupplung gab den Drehgestellen ein bestimmtes vorher eingestelltes, freies Spiel, nach dessen Überschreitung erst die vorgespannten Federn zur Wirkung kamen. Der Lauf des Drehgestelles war hiebei bei Relativbewegungen, welche kleiner als das freie Spiel waren, unkontrollierbar und nicht beeinflusst. Die Erfindung bezweckt nun, beliebig grosse Relativbewegungen der Drehgestelle gegen- einander derart zu beeinflussen, dass jedem Aus- schlag eine ganz bestimmte, durch die im je- weiligen Bereich vorhandene Federcharakteristik gegebene Federkraft entspricht. Die Bereiche sind dabei so abgestuft und. die Charakteristiken so gewählt, dass die Federn nicht gleichzeitig, sondern nacheinander zur Wirkung kommen, wobei kleine- ren Relativbewegungen, hervorgerufen durch kleine Unstetigkeiten der Gleislage, kleine Federkräfte entsprechen und grösseren Relativbewegungen, hervorgerufen durch grobe Unregelmässigkeiter <Desc/Clms Page number 2> der Gleislage oder durch die Fahrt im Bogen, erheblich grössere Federkräfte entgegengesetzt werden. Fig. 1 der Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Die Drehgestelle 1 und 2 tragen dreieckförmige vertikal schwenkbar angelenkte Kupplungsträger 3 und 4. Der Kupplungsträger 3 ist mit der Schubstange 5 verbunden, welche einstellbare Begrenzungsringe 6 und 7 trägt, zwischen welchen die Federteller 8 und 9 verschiebbar eingespannt werden können. Zwischen diesen Federtellern befinden sich die mit Vorspannung eingebauten Federn 10 und 11, welche sich höchstens um den Betrag b zusammendrücken lassen, im allgemeinen aber die von der Schubstange 6 übertragenen Kräfte ohne Zusammendrückung über den topfförmigen Federteller 12 auf letztere Feder 13 übertragen. Die Feder 13 hat eine um vieles flachere Charakteristik als die Federn 10 und 11 ; sie übernimmt daher auch kleine Relativbewegungen. Sie kann so weit zusammengedrückt werden, bis ihr Federteller 12 nach Überwindung des Federweges a am Anschlag 14 anliegt, von welcher Stellung an die Federn 10 und 11 die Federkräfte ergeben. Hiebei stellt das Mass b den Zusammendrückungsweg dieser Federn dar. Wird b=O, dann verwandelt sich die federnde Querkupplung in eine starre Quer- kupplung. In Fig. 2 ist das P-S-Federdiagramm dargestellt. Es ist darin ersichtlich, dass die Cha- rakteristik der ersten Feder 13 um vieles flacher ist als die Charakteristik des später zum Ansprechen kommenden Federpaketes 10, 11. Aus dem Diagramm sind auch die Vorspannung As bzw. Ap und Bs bzw. Bp der Federn ersichtlich sowie die Federwege a und b und der Gesamthub h. rs Vorspannung des Federpaketes 10, 11 kann gleich der grössten Spannung der Feder 13 gewählt werden oder aber, wie dargestellt, grösser, so dass zwischen dem Ende des Spieles der Feder 13 und dem Beginn des Spieles des Federpaketes 10, 11 ein Bereich liegt, in welchem die Querkupplung vorübergehend starr wirkt. PATENTANSPRÜCHE : 1. Federnde Querkupplung zwischen den einander zugekehrten Enden zweier Drehgestelle von Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Ausschlagrichtung der Drehgestelle zwei oder mehrere Federn bzw. Federpakete von verschiedener Feder-Charakteristik mit einer jedes freie Spiel verhütenden Vorspannung hintereinander geschaltet sind.
Claims (1)
- 2. Federnde Querkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Charakteristiken der hintereinander geschalteten Federn bzw.Federpakete so bemessen sind, dass die stärkeren Federn bzw. Federpakete erst zu spielen beginnen, wenn die schwächeren bereits bis zu einer starren Hubbegrenzung beansprucht sind.3. Federnde Querkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass d'e Charakteristiken der hintereinander geschalteten Federn bzw. Federpakete so gewählt sind, dass zwischen der Beendigung des Spieles der schwächeren Federn bzw. Federpakete und dem Beginn des Spieles der stärkeren ein Bereich liegt, in dem die Querkupplung vorübergehend starr wirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT166588T | 1949-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT166588B true AT166588B (de) | 1950-08-25 |
Family
ID=34200366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT166588D AT166588B (de) | 1949-04-27 | 1949-04-27 | Federnde Querkupplung für Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT166588B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918934C (de) * | 1950-09-06 | 1954-10-07 | Krauss Maffei Ag | Querkupplung zwischen Drehgestellen von Schienenfahrzeugen |
| DE925588C (de) * | 1952-11-14 | 1955-03-24 | Henschel & Sohn G M B H | Vorrichtung zum Koppeln der einander zugekehrten Teile von mehrteiligen Schienentriebfahrzeugen |
-
1949
- 1949-04-27 AT AT166588D patent/AT166588B/de active
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|---|---|---|---|---|
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| DE925588C (de) * | 1952-11-14 | 1955-03-24 | Henschel & Sohn G M B H | Vorrichtung zum Koppeln der einander zugekehrten Teile von mehrteiligen Schienentriebfahrzeugen |
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