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Mähmaschine
Die Erfindung betrifft eine Mähmaschine mit einer Messerschiene, die relativ zu einem Fingerbalken, dessen Finger die Messer umgreifen, eine hin-und hergehende Bewegung ausführt. Bei derartigen Maschinen ist der Fingerbalken, dessen Gewicht jenes der Messerschiene erheblich übersteigt und in der Regel etwa das 12-bis 15fache des Gewichtes dieser
Schiene beträgt, am Balkenträger starr, also ortsfest gelagert. Bei solchen Mähmaschinen führen die durch die hin-und herbewegten
Massen erzeugten Erschütterungen an den Hand- griffen der Sterzen zu rascher Ermüdung des
Bedienungspersonals. Die Ursache dieser Er- schütterungen liegt weniger in den durch den
Motor erzeugten Vibrationen, als hauptsächlich in der Hin-und Herbewegung der Messer- schiene.
Gemäss der Erfindung führt, zwecks Aus- gleiches der Massenkräfte der hin-und her- gehenden Teile, der Fingerbalken eine zur
Bewegung der Messerschiene entgegengesetzte, hin-und hergehende Bewegung aus, wobei der Hub des Fingerbalkens gegenüber jenem der Messerschiene entsprechend kleiner ist.
Wegen des erwähnten grossen Gewichtsunter- schiedes zwischen Messerschiene und Finger- balken genügt somit ein sehr geringer Hub des letzteren, um die genannten Massenkräfte aus- zugleichen und damit die durch sie verursachten
Erschütterungen zu beseitigen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei
Mähmaschinen die durch die hin-und her- gehenden Maschinenteile verursachten Stösse durch Anordnung eines besonderen Gegen- gewichts auszugleichen, das aber das Gewicht der Maschine in unerwünschter Weise erhöht und eine Komplizierung der Konstruktion mit sich bringt. Ferner sind ältere Konstruktionen bekannt, bei denen zwei gleichartige und gleich schwere, miteinander zusammenarbeitede
Messerschienen gegenläufige Bewegungen aus- führen, so dass die Massenkräfte gleichfalls ausgeglichen sind. Hiebei handelt es sich jedoch 'nicht um die unzeitliche Bauart, auf die sich die
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine Draufsicht auf das Schneidwerk der Mähmaschine, Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie lI-lI der Fig. 1 in vergrössertem Massstab und Fig. 3 zeigt in Stimansicht die zum Antrieb gehörigen Teile des Schneidwerks.
Am Balkenträger 1 ist der schwere Fingerbalken 2 in seiner Längsrichtung, d. h. quer zur Fahrtrichtung verschiebbar gelagert. Die Finger 3 des Fingerbalkens 2 umgreifen die Messer 4, die an einer gegenüber dem Fingerbalken längs verschiebbaren Messerschiene 5 sitzen. Eine im Lager 6 des Balkenträgers 1 gelagerte Antriebswelle 7 ist doppelt gekröpft und bildet einen Kurbelzapfen 8 mit geringem Kurbelradius, sowie einen Stirnkurbelzapfen 9 mit grossem Kurbelradius. Der Zapfen 8 sitzt in einem Stein 10, der in einer an dem Fingerbalken 2 angeschraubten Kulisse 11 lotrecht verschiebbar ist. Der Zapfen 9 greift in den
Schlitz einer an der Messen. chiene 5 befestigten
Kulisse 12.
Die Welle 7 führt eine Schwingbewegung innerhalb der in Fig. 3 mit x bezeichneten Totlagen aus. Da die Kurbelzapfen 8 und 9 einander diametral gegenüberliegen, führen die Messer- schiene 5 und der Fingerbalken 2 stets gegen- läufige Bewegungen aus. Die Verschiedenheit der Massen zwischen Fingerbalken und Messer- schiene wird durch die verschiedenen Kurbel- radien der Zapfen 8, 9 ausgeglichen, so dass die lebendigen Kräfte von Fingerbalken und
Messerschiene stets entgegengesetzt gleich sind und ein völliger Massenausgleich erzielt wird.
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