AT166045B - - Google Patents

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AT166045B
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B18/00Use of agglomerated or waste materials or refuse as fillers for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of agglomerated or waste materials or refuse, specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B18/04Waste materials; Refuse
    • C04B18/18Waste materials; Refuse organic
    • C04B18/24Vegetable refuse, e.g. rice husks, maize-ear refuse; Cellulosic materials, e.g. paper, cork
    • C04B18/28Mineralising; Compositions therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von Platten aus   mineraUsierten   Faserstoffen und einem hydraulischen Bindemittel auf der Pappenmaschine 
Die Herstellung von Bauplatten aus einem Gemisch von Asbest und hydraulischen Bindemitteln auf Pappenmaschinen ist bekannt. Es wurde auch schon versucht, mit Natriumsilikat   vorbehandelte Pflanzenfasern aufPappenmaschinen   zu Platten zu verarbeiten. Dabei hat sich aber ergeben, dass die Pflanzenfasern durch die Behandlung mit Wasserglas brüchig werden, ihre Widerstandsfähigkeit und Zähigkeit verlieren und der Verdichtung und Erhärtung der Masse hinderlich sind. Die damit hergestellten Platten haben ausserdem den Nachteil, dass sie viel Wasser aufnehmen. 



   Die mangelnde Biegefestigkeit von unter Verwendung von Zellulosefasern hergestellten Platten konnte zwar durch Zusatz von mindestens 3% langfaserigen Asbest auf eine den üblichen Anforderungen entsprechende Höhe gebracht werden. Da aber langfaseriger Asbest ein verhältnismässig seltener Rohstoff ist, besteht ein allgemeines Bedürfnis nach Platten entsprechender Festigkeit, die als Faserkomponente ausschliesslich die leicht erhältlichen organischen Faserstoffe enthalten. 



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun, auf einer Pappenmaschine ohne Verwendung von Asbest Platten von ausreichender Biegefestigkeit herzustellen. Sie besteht im wesentlichen darin, dass dem hydraulischen Bindemittel, wie z. B. 



  Zement, und den organischen Faserstoffen, z. B. zellulosehaltigen Fasern, im Holländer Wasserglas und Kalksteinmehl bzw. Kalkstein enthaltende Mineralien zugesetzt werden. Durch den Zuschlag von Kalksteinmehl od. dgl. werden über-   schüssige Wasserglasmengen   abgebunden. Dadurch wird die Dichtheit und Härte der Platten erhöht sowie   dit schädliche   Wirkung des Wasserglases auf den Zement, welcher unter der Einwirkung des Wasserglases zu schnell abbinden würde, vermieden. Durch den Zusatz des Mineralisierungsmittels unmittelbar bei der Mischung im Holländer wird infolge seiner verhältnismässig kurzen Einwirkungsdauer eine vollständige Mineralisierung der Fasern vermieden, so dass diese nicht brüchig werden, sondern ihre Elastizität und Festigkeit behalten.

   Gleichzeitig wird aber dabei auch der durch eine Mineralisierung erzielbare Vorteil einer Verminderung der Entflammbarkeit erreicht. 



  Durch die Einwirkung des Wasserglases auf die Faser nach der Arbeitsweise gemäss der Erfindung wird die an sich glatte Faseroberfläche klebrig, wodurch ihre Haftung im Zement verbessert wird. Die einzelnen Komponenten des Gemisches setzen sich schon im Holländer derart um, dass sich die organischen Fasern mit dem Silikat und den Zuschlägen umkleiden und mit dem Zement festhaftend verbinden. 



   Ein weiterer Zusatz von Kieselkreide zum Gemisch im Holländer hat sich insoferne als vorteilhaft erwiesen, als er das Bauelement befähigt, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, ohne dass sich bei der Änderung des Feuchtigkeitsgehaltes irgendwelche Farb- oder   Strukturänderungen   einstellen. Zur Erhöhung der Feuerbeständigkeit kann auch Asbestmehl zugesetzt werden. 



   Schliesslich wurde gefunden, dass sich die Festigkeit der Platten noch wesentlich steigern lässt, wenn schon bei der Abbindung des Zementes eine Temperatur von 25 bis 30   C eingehalten wird und   dia abgebundenen   Platten einige Tage unter Umstapelung bei der gleichen Temperatur gelagert werden. Die vollständige Trocknung kann dann durch Erhitzen auf   100 0 C   z. B. auf einem Tranportband in etwa 15 Minuten vollzogen werden. Ausser der Festigkeitserhöhung hat diese Massnahme den Vorteil, zeit-und raumsparend zu wirken. 



   Beispiel : Im Holländer werden   3t   m3 Wasser,   17 ! kg   konzentrierte   Natron-Wasserglaslösung,   54 kg Zellulosefaser, 6 kg Kalksteinmehl und 46 kg Asbestmehl mit 350 kg Zement versetzt. Diese Mischung wird auf der Pappenmaschine zu Platten verarbeitet und in der beschriebenen Weise getrocknet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Platten aus mit Wasserglaslösung mineralisierten Faserstoffen und einem hydraulischen Bindemittel auf der Pappenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass organische Faserstoffe verwendet werden, die im Holländer mit Wasserglas und Kalkstein enthaltenden Stoffen behandelt wurden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gemisch im Holländer noch Kieselkreide zugesetzt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Festigkeit die Abbindung des Zementes bei 25-30'durch- geführt wird, die Platten darauf unter Umstapelung einige Tage auf der gleichen Temperatur gehalten werden und dann, zweckmässig auf einem laufenden Band, durch Erhitzung auf Temperaturen bis 1000 C während wemger Minuten von dem nicht gebundenen Wasser befreit werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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