AT165997B - - Google Patents
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Description
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Eleitromugnetischer tyberstromselbstschalter
Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Ausgestaltung des elektromagnetischen Überstromselbstschalters nach der österr. Patentschrift Nr. 162846. Das Hauptpatent gibt die Lehre, bei einem elektromagnetischen Überstromselbst- schalter mit Hebelschaltwerk, dessen Unterbrechungsstelle in einer nahezu geschlossenen Flammenkammer untergebracht ist, diese Flammenkammer aus hitzebeständigem, vorzugsweise keramischem Isoliermaterial herzustellen und mit der Auslösespule zu einer auswechselbaren Baueinheit zu vereinigen, während das Hebelschaltwerk auf einer davon unabhängigen Grundplatte montiert ist. Der Zweck dieser Massnahme ist, den verschiedenen technischen Anforderungen, welche einerseits an die Flammenkammer, anderseits an das Hebelschaltwerk gestellt werden, optimal Rechnung zu tragen.
Bei der Flammenkammer sind zwar grössere mechanische Toleranzen zuläss. 1g als beim Hebelschaltwerk, anderseits sind aber die Anforderungen in thermischer und elektrischer Beziehung höhere.
Für die Herstellung der Flammenkammer hat sich als besonders gut geeignetes Material ein keramischer Werkstoff mit porösem Gefüge und rauher Oberfläche bewährt, weil bei einem sclchen Material der Kriechweg zwischen den Elektroden infolge der Poren und Unebenheiten wesentlich vergrössert wird, was die Bildung zusammenhängender leitender Brücken erschwert.
Ein derartiger, nach dem Brennen stark poröser, keramischer Stoff wird nach der Erfindung dadurch hergestellt, dass einer keramischen Masse üblicher Zusammensetzung so viel montmorillonithältiger Ton zugesetzt wird, dass der Montmorillonitgehalt des Endgemisches 5-10 o des Gesamtgewichtes beträgt. Durch diesen Zusatz wird infolge der dem Montmorillonit eigentümlichen Einlagerung der Wassermoleküle die Eigenschaft erzielt, dass die neue Masse beim Brennen einen Teil des Wassergehaltes erst bei hohen Temperaturen, nämlich etwa zwischen 800 und 1100 C abgibt, worauf das Produkt nur mehr kurzzeitig, also nicht bis zur völligen Scherben- verdichtung, gebrannt und somit stark porös erhalten wird.
Man kann dies unbedenklich tun, trotzdem ein derartiges Material beim Brennen erheblich schwindet, weil die mechanischen Toleranzen bei der Flammenkammer bzw. bei der mit der Spuk verbundenen Baueinheit keine wesentliche Ro'e spielen.
Für den von der Flammenkammer gemäss dem Hauptpatent konstruktiv getrennten Sockel sind die mechanischen Toleranzen erheblich enger. Trotzdem kann für den Sockel bzw. die Grundplatte keramisches Material verwendet werden, das jedoch trotz vollständiger Scherbenverdichtung ganz geringe bzw. genau kontrollierbare Schwindmasse hat, also möglichst trocken verpresst werden muss.
Um nun die für die Verpressung der Masse erforderliche, ausreichende Plastizität zu erhalten und gleichzeitig die Schwindung in engen Grenzen zu halten, wird einer keramischen Masse üblicher Zusammensetzung wiederum ein montmorillonithältiger Ton zugesetzt, jedoch in solchem Ausmasse, dass der Endgehalt an Montmorillonit 10-15% des Gesamtgewichtes der Masse beträgt. Dieses Material kann nun bis zu völliger Scherbenverdichtung gebrannt werden, ohne unzulässige mechanische Streuungen zu ergeben und erfüllt so die durch den Verwendungszweck gestellten Anforderungen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetischer Überstromselbstschalter nach Patent Nr. 162846, bei dem die allseitig aus hitzebeständigem Isoliermaterial hergestellte, nahezu geschlossene Flammenkammer mit der Auslösespule zu einer auswechselbaren Baueinheit zusammengefasst wird, während das Hebelschaltwerk auf einer davon unabhängigen Grundplatte montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Flammenkammer aus einem keramischen Material mit porösem Gefüge, rauher Oberfläche und gegebenenfalls starken Schwindmassen, die Grundplatte dagegen aus keramischem Material mit dichtem Gefüge und geringsten bzw. genau einzuhaltenden Schwindmassen besteht.
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Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung eines elektromagnetischen Überstromselbstschalters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Flammenkammer eine keramische Masse mit einem Zusatz von 5 bis 10% Montmorillonit feucht verpresst und danach nur bis zur rest- losen Wasserabgabe, nicht aber bis zur völligen Scherbenverdichtung gebrannt wird, während für die Grundplatte eine keramische Masse mit einem Gehalt von 10 bis 15% Mont- morillonit völlig trocken verpresst und daraufhin bis zur vollständigen Scherbenverdichtung ge- brannt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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