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Einhebelsteuerung, insbesondere für Drehbänke
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um den Bolzen 21'drehbar befestigt ist. Der Hebel 20 kann somit in zwei verschiedenen Ebenen verschwenkt werden, nämlich in einer durch die Welle 22 gehenden und einer hiezu rechtwinkeligen Ebene, wie strichlierte Darstellungen des Hebels in Fig. 1 und 2 erkennen lassen.
Durch die Verschwenkung des Hebels 20 in der durch die Welle 22 gehenden Ebene um den Bolzen 21'wird eine in der Nockenwelle 22 untergebrachte Steuerwelle 23 axial verschoben, an die an ihrem einen Ende der Hebel 20 angreift.
Am anderen Wellenende ist ein Winkelhebel 24 angelenkt, der über eine Verbindungsstange 25 mit einem Winkelhebel 26 für die Kupplungen 4 und 5 verbunden ist, um zwei verschiedene Geschwindigkeiten vom Antriebsmotor auf die Arbeitsspindel übertragen zu können. Diese oder ähnliche Schaltvorgänge, wie zum Einlegen von Endanschlägen, Fortschalten des Revolverkopfes oder Anschliessen eines Tachometers könnten z. B. auch durch verschiebbaren Steuerknopf, einen Druckknopf oder eine Schaltklinke am Hebel 20 ausgelöst werden.
Die Verschwenkung des Hebels 20 in der zur Nockenwelle senkrechten Ebene bewirkt eine Verdrehung der Welle 22 und der auf ihr sitzenden Steuerscheiben 27, 29, 30 und 33. Die Steuerscheibe 27 betätigt die Spannzange 9, die Scheibe 29 bewirkt das Ausblasen, die Scheibe 30 die Steuerung des Kühlmittels und die Scheibe 33 die Steuerung des Antriebsmotors. Die Scheibe 27 ist mit einer seitlichen Nut versehen, in die eine Gleitrolle 28'eines Winkelhehels 28 eingreift, der die Schiebemuffe 12 gabelartig umgreift und deren Verschiebung bewirkt, wodurch user die Rollen 13 und das Spannrohr 8 die Spannzange 9 betätigt wird. Die anderen Scheiben 29, 30 und 33 sind als Nockenscheiben ausgebildet, die auf zugehörige Winkelhebel 29', 30'und 33' einwirken.
Der Winkelhebel 29'betätigt ein Pressluftventil 17, an das die Leitung 18 zum Ausblasen des Werkstückes angeschlossen ist.
Der Hebel 30'wirkt auf ein Kühlmittelventil 32 ein, durch das das Kühlmittel über eine nicht dargestellte Leitung zur Drehschneide geführt wird. Der Hebel 33'betätigt einen HilfsstromEndschalter 35, welcher über ein elektromagnetisches Schaltschütz den Motor 2 für Rechtsoder Linkslauf schaltet.
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Das zeitliche Aufeinanderfolgen der Schaltschritte erfolgt in der an sich üblichen Weise, z. B. Spannen, Einschalten des Kühlmittels, Einschalten des Motors für Rechts-und Linkslauf, sowie in umgekehrter Reihenfolge zum Ausschalten des Motors, des Kühlmittels und Ausspannen, und schliesslich zum Ausblasen und zum Abbremsen entweder durch Einschaltung einer üblichen Bremse oder durch Einschaltung des Motors im Gegenlauf. Die strichlierte Lage nach Fig. 1 zeigt den Hebel 20 in der Nullstellung bei Stillstand der Arbeitsspindel. Bei Verdrehung des Hebels um 90 in die vollgezeichnete Lage wird z.
B. das Spannen und die Kühlwasserzufuhr sowie die Einschaltung des Motors für die übliche Arbeitsdrehrichtung im Linkslauf bewirkt. Über die vollgezeichnete Hebellage weiter hinausverschwenkt, können Schaltstellungen für den Stillstand und Gegenlauf des Motors vorgesehen sein. Eine Schaltstellung für den Gegenlauf kann auch vor der Nullstellung des Hebels zweckmässig sein.
Die Übertragung der Steuerbewegungen vom Steuerhebel zu den ejnxetnen Steuerorganea kann natürlich, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, statt mit mechanischen mit hydraulischen, pneumatischen oder elektrischen Übertragungselementen vorgenommen werden.