AT165770B - Einrichtung zum Prüfen der Wagenkastenbelastung bei Kraftlastwagen - Google Patents

Einrichtung zum Prüfen der Wagenkastenbelastung bei Kraftlastwagen

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AT165770B
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Wilhelm Miesler
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Wilhelm Miesler
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  Einrichtung zum Prüfen der Wagenkastenbelastung bei   Kraftlastwagen   
 EMI1.1 
 dadurch gelöst, dass der Taststift als unmittelbares Steuerorgan der Anzeigevorrichtung zu einer Zahnstange ausgebildet ist, welche im dauernden Eingriff mit einem Zahnradübersetzungsgetriebe steht, das einen mehrere Schaltstufen aufweisenden elektrischen Vorschaltwiderstand der elektrischen Anzeigevorrichtung im Führerstand schon während des Taststiftvorschubes gegen die Wagenfederung steuert. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass die Belastungsmessung von dem Ladevorgang völlig unabhängig ist und   ausschliess-   lich nur durch den Vorschub des Taststiftes gegen die Wagenfederung erreicht wird, wobei der Taststiftrückzug in die Grundstellung vollkommen unabhängig vom Messvorgang unter der Wirkung einer einzigen Feder erfolgt.

   Die Einrichtung wird dadurch einfacher und infolge der Ausschaltung mehrerer Fehlerquellen wirkungssicherer. 



   In der Zeichnung ist eine im Sinne der Erfindung ausgebildete Prüfeinrichtung mit hydraulischer Steuerung schematisch in der Fig. 1 veranschaulicht. Die Fig. 2 zeigt das Steuerorgan in grösserem Massstab im vertikalen Längsschnitt. 



   Die dargestellte Prüfeinrichtung besteht aus einem Druckzylinder   1,   dessen Druckkolben durch ein Pedal 2 im Führerstand zu betätigen ist. Der Druckzylinder 1 steht durch eine Leitung 3 mit dem Zylinder 4 des Steuerorgans 5 in druckschlüssiger Verbindung. Das Steuerorgan 5 besteht aus einem Kolben und seiner z. B. als Zahnstange ausgebildeten Kolbenstange, deren unteres Ende aus einer   Führung C   herausragt und als Fühl-bzw. Taststift 7 dient. Eine Feder 14 drückt den Kolben 5 stets in die Ausgangslage nach oben. Die Zahnstange des Steuerorgans 5 greift in ein Zahnrad 8 dauernd ein, welches durch seine Welle 9 mit einem zweiten Zahnrad 10 in starrer Verbindung steht.

   Dieses Zahn- rad überträgt seine Drehbewegung in einem be- stimmen Übersetzungsverhältnis auf ein Zahn- rad   11,   das den elektrischen Stufenwiderstand 12 von an sich beliebiger Konstruktion antreibt.
Dieser elektrische Widerstand 12 steht mit einem
Anzeigeinstrument 13 in elektrischer Verbindung, welches ähnlich einem Voltmesser konstruiert und in das Armaturenbrett des Führerstandes eingebaut ist.

   Das Steuerorgan 5 ist samt semen
Steuerorganen 7-10 und dem elektrischen Stufen- widerstand 12 in ein Gehäuse 15 eingebaut,   0as   sich nach unten in einen harmonikaartigen
Balg 17 bis zum Fahrgestell (Hinterradachse   16)   fortsetzt, auf dem der Anschlag 18 für den Tast- stift 7 angebracht ist 
Die Wirkungsweise   der Prüfeinrichtung   ist folgende : Der Fahrer schaltet mit dem Zündschlüssel bei 19 das Anzeigeinstrument 13 in den Stromkreis   eili   und betätigt bei stillstehendem Fahrzeug das Pedal 2 des Druckzylinders 1. Dadurch wird Öl unter Druck durch die Leitung 3 dem Zylinder 4 zugeführt. Das Drucköl bewegt den Kolben und die Zahnstange des Steuerorganes 5 so lange entgegen dem Druck der Feder 14 nach unten, bis der Taststift 7 auf den Anschlag 18 des Fahrgestelles 16 auftrifft.

   Während dieser Bewegung des Steuerorgans 5 wurde der Stufenwiderstand 12 mittels der Zahnstange und 

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 der Zahnräder   8,   10 und 11 fortgeschaltet, wodurch das in Gewichtseinheiten geeichte Anzeigeinstrument 13 im zunehmenden Masse beaufschlagt wird, und je nach der erreichten elektrischen Spannung die Wagenkastenbelastung z. B. in Tonnen anzeigt. Im Augenblick der Freigabe des Pedals führt die Feder 14 das Steuerorgan 5 wieder in seine Ausgangsstellung selbsttätig zurück, wobei das Anzeigeinstrument ebenfalls seine Null-Lage erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Prüfen der Wagenkastenbeladung bei Kraftwagen zur Ausnutzung des maximalen Federausschlages der Wagenfederung, bestehend aus einem mittels eines Pedales zu betätigenden, beim Führerstand angeordneten Öldruckkolben, einem durch eine Ölleitung mit diesen Kolben druckschlüssig verbundenen Steuerkolben, welcher einen Taststift besitzt und einerseits unter Federwirkung in der Ausgangslage steht, anderseits unter dem Öldruck des Druckkolbens samt dem Taststift gegen das Fahrgestell in die Taststellung axial verschiebbar ist und bestehend aus einer Anzeigevorrichtung, welche den Tasthub des Taststiftes beim Führerstand anzeigt, dadurch gekennzeichnet, dass der Taststift unmittelbar als Steuerorgan der Anzeigevorrichtung ausgebildet ist und zu diesem Zweck aus einer Zahnstange (5) besteht,
    welche in dauerndem Eingriff mit einem Zahnradübersetzungsgetriebe (8-11) steht, das einen mehrere Schaltstufen aufweisenden, elektrischen Vorschaltwiderstand der elektrischen Anzeigevorrichtung im Führerstand unmittelbar, schon während des Taststiftvorschubes gegen die Wagenfederung, steuert.
AT165770D 1948-04-15 1948-04-15 Einrichtung zum Prüfen der Wagenkastenbelastung bei Kraftlastwagen AT165770B (de)

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