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Elektrischer Schnellregler
Die Schaltleistung des in der österreichischen Patentschrift Nr. 156330 beschriebenen Schnellreglers mit Vibrationskontakten kann dadurch erhöht werden, dass er mit zwei Kontaktpaaren ausgeführt wird. An sich sind Anordnungen mit zwei Kontaktpaaren für Regler ohne eigenem Rückführungssystem bekannt, jedoch derart aus- geführt, dass von jedem Kontaktpaar ein Kontakt fest ist. Diese Anordnung hat sich bei der Regulierung von elektrischen Generatoren mit eigener Erregermaschine ungeeignet erwiesen, da diese unbedingt ein Rückführungssystem benötigen.
Nach dem Gegenstande der Erfindung werden bei dem Regler nach der vorangeführten Patentschrift mit eigenem Rückführungssystem die Kontaktpaare zu beiden Seiten der Lager der Kontakthebel voneinander isoliert angebracht, u. zw. derart, dass sämtliche Kontakte beweglich sind.
Aus Fig. 1 ist eine solche Anordnung ersichtlich, nach welcher das eine Kontaktpaar Kl parallel zur Feldwicklung der Erregermaschine E des Generators G und das andere K2 parallel zum Nebenschlusswiderstand liegt. Das Kontaktpaar Kl übernimmt die Regelung vom Leerlauf aufwärts bis zu einem bestimmten Lastpunkt dadurch, dass die Feldwicklung durch periodisch kurzgeschlossen wird. Die Bewegungsrichtung der Kerne des Steuersolenoides S und des Rückführungssolenoides R entspricht bei steigender
Spannung der mit Pfeilen angedeuteten Richtung.
Bei der gezeichneten Betriebsstellung arbeitet gerade das Kontaktpaar K2 und das Kontaktpaar Kl ist mit einem gewissen Luftspalt d dauernd geöffnet. Im Verlaufe der Regelung schliesst sich Kl und K2 öffnet sich mit demselben Luftspalt. Dieses Überschalten geschieht mit einem Spannungssprung, wodurch sich ein kleiner Regulierfehler ergibt. Der Regulierfehler hängt von der Grösse des Luftspaltes d ab, welcher seinerseits wieder bedingt ist durch die Forderung eines lichtbogenfreien Betriebes. Der Luftspalt d bleibt über den ganzen Regelbereich konstant.
Soll der Spannungssprung und damit der Regulierfehler vermieden werden, so kann der Luftspalt derart variabel gemacht werden, dass er im Augenblick des Überschaltens nahezu Null wird und erst gegen Ende des Regulierbereiches sich nach beiden Seiten vergrössert. Eine derartige Anordnung bedingt jedoch zwei Rückführungssysteme RI und wie aus Fig. 2 ersichtlich.
Bei dieser Anordnung wird der Ausschlag der Systeme und R2 durch die Anschläge Al und A2 begrenzt. Die Regelung erfolgt durch J ? i bis zum Anschlag Al und wird von da an von R2 übernommen. Bei einer Regelung im umgekehrten Sinn erfolgt die Begrenzung des Regelweges von R2 durch A2. Der Übergang des Regelvorganges vom Kontaktsystem auf Kontaktsystem K2 kann durch eine entsprechende Verstellung der Anschläge Al und A2 derart gesteuert werden, dass, wie bereits erwähnt, er ohne Regulierfehler und im Übergangsaugenblick praktisch ohne Luftspalt erfolgt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schnellregler mit Vibrationskontakten nach Patent Nr. 156330, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kontaktpaare zu beiden Seiten der Lagerdrehpunkte derart voneinander isoliert angebracht sind, dass jeder einzelne Kontakt eines Paares beweglich ist.
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