AT165491B - Stromrichterröhre mit Graphitanode - Google Patents

Stromrichterröhre mit Graphitanode

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    Stromrichterröhre   mit Graphitanoden 
Die Erfindung betrifft eine mit Gas, Dampf oder einem Gemisch beider gefüllte Stromrichterröhre, deren Anode aus Graphit besteht. 



   Graphit wird als Werkstoff für Anoden in gas-oder dampfgefüllten Stromrichterröhren schon seit langem verwendet. Er hat sehr viel technologische Vorteile, wie grosse thermische und elektrische Belastbarkeit, gute Wärmeabstrahlung, geringe spezifische Emission auch bei sehr hohen Temperaturen und geringe Materialzerstäubung. Auch neigen Graphitanoden bedeutend weniger zu Rückzündungen als Metallanoden, da eine Glimmlichtentladung auf einer dann als Kathode wirkenden Graphitoberfläche nicht so leicht in einen Bogen übergeht. 



   Dennoch war es trotz der guten Eigenschaften des Graphits oft schwierig, die Anoden einer Stromrichterröhre unter allen Bedingungen rückzündungsfrei zu machen. Die auftretenden Rückzündungen werden verschiedentlich auf Gaseinschlüsse im Graphit zurückgeführt oder auf Verunreinigungen in der Oberfläche der Anode, z. B. Asche-oder Metalleinschlüsse, oder man sah das unter Umständen auf den Anoden kondensierende Quecksilber oder Emissionsmaterial, das von der Kathode auf die Anoden gelangt, als Ursache für die Rückzündung an. 



   Erfindungsgemäss werden nun mit Gas, Dampf oder einem Gemisch beider gefüllte Strom- richterröhren mit anodisch polierten Graphit- anoden versehen. Anodisch polierter Graphit ist spiegelglatt und frei von Schleif-oder Polier- kratzern. Freilich kann eine anodisch polierte
Fläche infolge von Unregelmässigkeiten im Werk- stück, von dem man ausgeht, gewisse Wellungen aufweisen, die aber nur ein gewisses moiré auf   der Oberfläche bilden. Die Anmelderin hat gefunden, dass anodisch polierte Anodenflächen   bedeutend weniger zu Rückzündungen neigen als rauhe. Wahrscheinlich sind auf einer anodisch polierten Fläche weniger Verunreinigungen vorhanden, die eine Rückzündung herbeiführen können, und neue Verunreinigungen haften nicht so leicht an der Fläche. 



   Besonders geeignete Elektrolyte zum anodischen Polieren des Graphits bilden die geschmolzenen Fluoride. Die Stromdichte wird zweckmässig zwischen 0-1 und 1   Afcm2   und die Zeitdauer zwischen einer Minute und einer Stunde bemessen. 



   Die Erfindung wird an Hand des nachstehenden Beispiels näher erläutert. 



   Ein Graphitzylinder von 8 cm Länge und 2 cm Durchmesser wird als Anode in einem Elektrolysenbad aus geschmolzenem, nicht ganz wasserfreiem   Kaliwnhydrofluorid     KHF   angeordnet. 



  Bei einer Spannung von 130 Volt wird während einer halben Stunde die Anode mit einem Strom von 15 Amp. belastet. Darauf ist die Graphitanode spiegelglatt. Wird der Graphitstab nun als Anode in eine Stromrichterröhre eingebaut und auf die übliche Weise entgast, so ist die 
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   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Mit Gas, Dampf oder einem Gemisch beider gefüllte Stromrichterröhre mit polierten Graphitanoden, dadurch gekennzeichnet, dass die Graphitanoden durch Behandlung als Anode in einem Bad aus einem oder mehreren geschmolzenen Fluoriden anodisch poliert sind. 

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  1. 2. Verfahren zur Herstellung der Anoden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichstromdichte zwischen 0-1 und 1 Amp. pro cm2 und die Zeitdauer der Behandlung zwischen einer Minute und einer Stunde liegt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT165491D 1943-03-15 1947-10-15 Stromrichterröhre mit Graphitanode AT165491B (de)

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