AT15695B - Verfahren zur Herstellung von Quecksilberdampflampen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Quecksilberdampflampen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> österreichicRe EMI1.1 EMI1.2 Gegenstand der Erfindung sind Anordnungen an elektrischen Lampen mit leitender Gas-oder Dampfsäule an sich bekannter Art (vergl. Wiedemann's Annalen, Bd. 58), um ein ruhiges, sicheres und gleichmässiges Brennen bei gleichzeitiger Erhöhung der Kutx- leistung zu erzielen. Bei Herstellung von Lampen der beschriebenen Art ist beobachtet worden, dass die Anwesenheit von Fremdgasen oder Dämpfen in der Lampe, seihst bei sehr geringen Mengen derselben, die Lichterzeugung beeinträchtigen und die Nutzleistung der Lampe vermindern. Als derartige Fremdgase oder Dämpfe sind nicht nur Luft und Wasserdampf, sondern auch etwaige in den Metallelektroden enthaltene Gase zu ei achten, sowie solche Gase oder Dämpfe, die durch Zersetzung von Stoffen, welche sich im Dampfraum befinden. z. B. Oxydschichten an den Elektroden, entstehen können. Die schädliche Einwirkung von Verunreinigungen ist an sich bei Amalgamdampflampen bereits beobachtet worden (vergl. die Abhandlung von Gnmiich in der Zeitschrift für Instrumentenkunde. Juni 1897). Durch SMFanische Reinigung der Lampe und ihrer Füllung ist der Betrieb einer Kadmium- Quecksilberdampflampe erst ermöglicht worden. Eine mechanische Reinigung ist jedoch zur vollständigen Beseitigung von Fremdgasen oder Dampfen in der Lampe anscheinend nicht ausreichend. Nach vorliegender Erfindung soll eine Erhöhung der Nutzleistung bei Lampen EMI1.3 anscheinend eine ausreichende Beseitigung von Fremdgasen oder -Dämpfen. Bei der Be- handlung der Lampe in dieser Weise bildet sich zunächst eine Lichtsiule, deren der Anode benachbarter Teil sich in scharf begrenzter Bahn bis zur Kathode erstreckt und an einer Stelle der Ubertläche derselben endet, wobei die Endstelle häufig wechselt und eine Aureole entsteht. Bei fortgesetztem Auspumpen und gleichzeitigem Durchleiten des Stromes verschwindet allmählich die Aureole und es erfolgt eine bei den bekannten Lampen Dicht auftretende Erscheinung, indem die Grenzen der Bahn der Lichtsäule ver- schwimmen, deren Ende alsdann nicht. mehr vollständig bis an die Kathode herantritt, sondern diese umhüllt, wobei zeitweise bei sehr langer Dauer des Auspumpens ein dunkler Raum zwischen der Anode und dem dieselbe nebelartig umhüllenden Ende der Lichtsäule erscheint, wie etwa bei dem Kathodenlicht und dem Crookes'schen und Röntgemöhren. Die Erreichung dieses Zustandes kann dadurch beschleunigt werden, dass die Stromrichtung während des Pumpens von Zeit zu Zeit umgekehrt oder hochgespannter Wechselstrom verwendet wird. Bei Anwendung einer festen Elektrode ist es zweckmässig, dieselbe längere Zeit auf Rotglut mittels des Stromes zu erhitzen, was bei Benutzung von Wechselstrom leicht erreichbar ist. In der Zeichnung ist eine nach der Erfindung. eingerichtete Lampe beispielsweise dargestellt. Das Glasrohr 1 ist mit zwei Elektroden versehen, welche mit 2 und 5 bezeichnet sind. Bei Anwendung von Gleichstrom wird die Elektrode 2 gewöhnlich zur Anode und die Elektrode 5 zur Kathode gemacht. Bei Wechselstrom wird jede Elektrode abwechselnd Anode und Kathode Die Elektrode 3 kann zweckmässig die Form eines umgekehrten Bechers erhalten oder sie kann birnförmig (Fig. 3) oder oval ausgebildet sein. Die Elek- trode 2 kann aus Eisen bestehen ; es können an Stelle dessen auch andere durch Queck- <Desc/Clms Page number 2> silber nicht angreifbare Metalle verwendet werden. Sie wird innerhalb oder nahe dem Halse einer Erweiterung oder Kammer 4 angebracht, welche dazu dient, die aus dem Dampfraum austretenden Gase oder Dämpfe zu kühlen und etwaige Unrein1ichkeiten ausserhalb der Lichtsäule zu sammeln. Die, Kammer 4 ist mit einem Rohransatz 61 zur Verbindung mit einer Luftpumpe versehen. Die Elektroden 2 und 5 sind mit den Strom einführenden Leitern 7 bezw. 8 aus Platin oder anderem geeigneten Material verbunden, welche durch die Glaswand hindurchtreten. Bei einer Quecksilberlampe besteht die Elektrode 5 gewöhnlich aus Quecksilber, welches in dem unteren Ende des Rohres 1 enthalten ist. Zur Zurückführung von kondensiertem Quecksilber dient ein Rohr 38 (Fig. 2), welches von der Kühlkammer 4, in welcher der Quecksilberdampf kondensiert, nach dem unteren Teile der Lampe führt, wobei gleichzeitig eine Anzahl Spiralwindungen 39 in dem Rohre 38 vorgesehen werden, um eine Ausdehnung und Zusammenziehung des Rohres 1 ohne Bruch des Rohres 38 zuzulassen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Quecksilberdampflampen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe unter gleichzeitigem Hindurchleiten eines hochgespannten Stromes so lange evakuiert wird, bis um die Kathode der dunkle Raum entsteht, welcher von dem leuchtenden Kathodenlicht umgeben ist, zum Zweck, die Gase zu reinigen und den Widerstand des Leiters zu verringern. Htezr l Blatt Zeichnungen.
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