AT165378B - - Google Patents

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AT165378B
AT165378B AT165378DA AT165378B AT 165378 B AT165378 B AT 165378B AT 165378D A AT165378D A AT 165378DA AT 165378 B AT165378 B AT 165378B
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longitudinal
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  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Zusammenbau einer Serie von Bausteinen zu Balken 
Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zum Zusammenbau einer Serie von Bausteinen zu Balken mit Auflageorganen auf Rollbügeln und auf den Rollbügeln angeordneten Längsschienen. 



   Es sind bereits Einrichtungen dieser Art bekannt, mit deren Hilfe zugleich das Kippen bzw. Wenden des Gegenstandes zwecks nachträglicher Armierung, Bearbeitung od. dgl. auf der ursprünglichen Auflageseite erfolgen kann. 



  Diese bekannten Einrichtungen bestehen z. B. aus in festem Verhältnis zueinander angeordneten starren Teilen, wie einem langen, gerüstartigen Winkelteil, der eine Längsseite sowie die Unterseite des Gerätes bildet und in Abständen an diesem langen Winkelteil aussen herum angeordnete U-förmige Teile, so dass ein oben offenes, an einer Seite nur durch die Schenkel der
U-Teile begrenztes starres Gerüst entsteht mit niedrigen Vorsprüngen nach unten nach Art eines Rollbügels. Das Kippmoment dieser Ein- richtungen ist gering und die Handhabung derselben beim Kippen erfordert einen gewissen
Arbeitsaufwand. Überdies sind jedesmal be- sondere Befestigungsmittel anzubringen, um ein
Herausrutschen bzw. Zertrümmern des Gegen- standes, z. B. des Balkens, während des Kippens zu vermeiden.

   Derartige Einrichtungen sind meist auch nur für die Verarbeitung von
Elementen mit bestimmten Querabmessungen verwendbar. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diese
Nachteile zu vermeiden. Dies geschieht in der
Weise, dass die Längsschienen der erfindung- gemässen Einrichtung nach Klemmbackenart zusammenspannbar vorgesehen sind, so dass die
Bausteinreihe (bzw. der damit hergestellte Balken) während des Bearbeitens und auch beim Wenden damit festgehalten werden kann. 



   Vorteilhafterweise erhalten erfindungsgemäss auch die zu verarbeitenden Elemente (Bausteine)
Vorkehrungen zum Zusammenwirken mit Teilen der Einspannvorrichtung, z. B. nach Art von Nut und Feder. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus dem Nachstehenden. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung und deren
Teile dargestellt. Fig.   l   zeigt eine Ansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht in beispielsweiser Ausführung. Die Fig. 3, 4 und 6 zeigen Ausführung- beispiele einer   erfindungsgemässen   Einrichtung von der   Vorder-bzw. Rückseite.   Die Fig. 3 und 6 stellen das Gerät in aufrechter Lage, die Fig. 4 in einer um 180  gekippten Lage dar. Fig. 5 zeigt eine Einzelheit, betreffend die Anordnung der Einspannlängsteile angeordnet über Querteilen, die zweckmässig an Rollbügeln befestigt sind ; ferner ist hier die Verstellbarkeit und Feststellbarkeit des einen Längsteiles (einer Längsschiene) gegenüber dem anderen Längsteil entlang des Querteiles ersichtlich. 



   In der Zeichnung bedeuten : Mit   A   ist der verstellbare Längsteil (Längsschiene), mit B der z. B. an dem Teil B"fest angeordnete Längsteil (Längsschiene) der erfindungsgemässen klemmbackenartig wirkenden Einspannvorrichtung be- zeichnet. C ist der Querteil zur Anbringung der
Längsteile (Längsschienen), der seinerseits am
Rollbügel D angeordnet sein kann (etwa im unteren Drittel). Cl,   C2,   C3 bezeichnen Schlitze,
Klemmschrauben oder andere Einstellorgane, die zusammen z. B. mit Keilen   Ft, F2   die Fest- stellung bzw. Verankerung des verschiebbaren
Längsteiles 4 an dem Gerät und damit des
Werkstückes in einer bestimmten Lage er- möglichen. Mit E sind zusätzliche Verriegelung- organe z. B. hervorstehende Längsstäbe (Stab-   eisen od. dgl. ) an den Längsteilen A und B   bezeichnet, die z.

   B. mit Rillen, Ausnehmungen od. dgl. am Werkstück G zusammenwirken und dessen sicheres Festhalten im Gerät erleichtern. 



   Zweckmässig wird bei der Herstellung dies- bezüglicher Bausteine erfindungsgemäss gleich darauf Bedacht genommen, dass an den Ein- spannseiten des Bausteines gesonderte Ver- riegelungsorgane (z. B. seitliche Ausnehmungen,   Rillen, Ansätze, Längsnuten od. dgl. ) vorgesehen   sind, die mit den Verriegelungsorganen der Ein- spannvorrichtung während des Gerätegebrauches zusammenwirken, zweckmässig so, dass über die gesamte Längsseite einheitlich verlaufende Organe (z. B. Längshohlnuten) sich ergeben. 



   Die Längsteile   A   und B können auch unmittel- bar Vorsprünge od. dgl. E'gemäss Fig. 6 auf- weisen, die in entsprechende Ausnehmungen am
Werkstück C eingreifen. Die Längsteile können z. B. gemäss den Fig. 3 und 4 aus   Auflageteilen A',  
B'bestehen, um auch die Verarbeitung z. B. von Bausteinen mit hervorstehenden Rippen od. dgl. zu ermöglichen.

   Die Rollbügel D 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 werden   erfindungsgemäss   zweckmässig so ausgebildet, dass sie im wesentlichen die geometrische Grundform eines liegenden (etwas platt gedrückten) C haben, dessen einer Schenkel in der Ausgangsstellung bei der Balkenherstellung etwas über der Auflageebene der Bausteinserie mit einem senkrecht absteigenden Ast beginnt, in einen annähernd waagrechten Teil übergeht, der sich unterhalb des Werkstückes erstreckt und dann annähernd radförmig nach aufwärts gebogen ist, schliesslich aber waagrecht nach innen, etwa bündig mit der oberen Abschlussfläche des Werkstückes abschliesst. Vorteilhaft wird der Halbmesser des Rollbügels so gross bemessen, dass das Werkstück ohne Schwierigkeiten bearbeitet und das Kippen erleichtert bewerkstelligt werden kann. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Der Längsteil bzw. die Längsschiene A wird zunächst gelockert. Das Werkstück bzw. die zusammenzubauende Elementenserie (Bausteinserie) wird nun auf das mit der Öffnung nach oben weisende Gerät zwischen die Längsteile (Längsschienen) A und B gelegt. (Die einzelnen Bausteine, z. B. mit den eventuellen Stegen nach unten). Hierauf wird der verstellbare Längsteil A an das Werkstück bzw. die Elementenserie angedrückt, so dass die eventuellen Verriegelungsorgane E in die Rillen, Ausnehmungen, Ansätze, Längsnuten od. dgl. der Werkstückelemente bzw. der Bausteine zu liegen kommen. Hierauf wird der Längsteil A mittels der Klemmschrauben C3 in dem Schlitz cl oder C2 und der Feststellkeile   , F, eventuell   unter Zwischenschaltung zusätzlicher Distanzteile, befestigt. Nunmehr kann die Bearbeitung z. B.

   Armierung und Ausbetonierung der Nuten   G1   am Werkstück erfolgen. Ist diese Arbeit fertiggestellt und die notige Verfestigung erreicht, kann dann das Gerät samt dem Werkstück mit Hilfe der Rollbugel D verhältnismässig leicht und sicher gekippt werden, z. B. in der Weise, dass das Wenden durch Anfassen an dem Anfangsteil des Rollbügels D und Drehung um den radformigen Teil des Rollbügels herumgelegt und auf diese Weise zugleich in die neue um 180  gewendete Bearbeitungslage gebracht werden. 



   Nach Entfernung des Gerätes bzw. nach Ab- bindung bzw. Erstarrung der Betonarmierung auf der einen Seite kann nunmehr z. B. die
Armierung und Ausbetonierung der Längsnut G2 auf der anderen Seite der Bausteinserie erfolgen. 
 EMI2.1 
 Auch die Verrichtungen hinsichtlich der Armierung u. dgl. können in üblicher Weise erfolgen. 



   Neben äusserst einfacher Bedienungsmöglichkeit ergibt sich bei dem erfindungsgemässen Gerät eine gute Anpassbarkeit an verschiedene Querschnitte, eine gute Arbeitslage zufolge des grösseren   Rollbügeldurchmessers,   der ein Anfassen in günstigerer Arbeitsstellung mit grösserem Hebelarm gestattet, bei einfacher und sicherer Erfassung des   Werkstückes   durch das Gerät, sowie leichter und sicher beherrschbarer Handhabung des Gerätes samt dem Werkstück beim Wenden. Durch die Art der Lagerung des Werkstückes mit Bezug auf die Drehachse kann das Kippen bzw. Wenden des Werkstückes ebenfalls vorteilhaft unterstützt werden, indem das letztere entweder ungefähr in der Drehachse oder in der ersten Bearbeitungslage oberhalb derselben angeordnet ist, so dass dessen Gewicht unmittelbar beim Kippen bzw.

   Wenden vorteilhaft mitwirkt oder zumindest annähernd ausgeglichen ist. 



   Selbstverständlich ist die Ausführung der Erfindung nicht an die dargestellten Beispiele gebunden. Ebenso können auch Werkstücke (Balken) bzw. Elemente (Bausteine) anderer Art in dem Gerät zum Zusammenbau bzw. zur Bearbeitung gelangen. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Einrichtung zum Zusammenbau einer Serie von Bausteinen zu Balken mit Auflageorganen auf Rollbügeln (D) und auf den Rollbügeln angeordneten Längsschienen (A,   B),   dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschienen nach Klemmbackenart zusammenspannbar vorgesehen sind, so dass die Bausteinreihe (bzw. der damit hergestellte Balken) während des Bearbeitens und auch beim Wenden damit festgehalten werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Rollbügeln Querteile (C) (etwa im unteren Drittel) vorgesehen sind, auf denen die Längsschienen (A, B) (mindestens eine in der Querrichtung verstellbar) angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Längsschiene in Längsschlitzen (CD C2) des Rollbügelquerteiles (C) verschiebbar angeordnet ist-und an diesem in der Gebrauchsstellung befestigt (z. B. mittels der Schrauben C3 festgeschraubt), zweckmässig auch gegenüber dem bezüglichen Rollbügelende verankert (z. B. verkeilt) werden kann.
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Rollbügel im wesentlichen die geometrische Grundform eines liegenden (etwas platt ge- drückten) C haben, dessen einer Schenkel in der Ausgangsstellung bei der Balkenherstellung etwas über der Auflageebene der Bausteinserie mit einem senkrecht absteigenden Ast beginnt, in einen annähernd waagrechten Teil übergeht, der sich unterhalb des Werkstückes erstreckt und dann annähernd radförmig nach aufwärts gebogen ist, schliesslich aber waagrecht nach innen, etwa bündig mit der oberen Abschlussfläche des Werkstückes abschliesst.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halb- messer des Rollbügels so gross bemessen ist, dass das Werkstück ohne Schwierigkeiten bearbeitet <Desc/Clms Page number 3> und das Kippen erleichtert bewerkstelligt werden kann.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Innenseiten der Längsschienen zusätzliche Verriegelungsorgane (z. B. Stabeisen E od. dgl.) vorgesehen sind, die beim Einspannen des Werkstückes dessen sicheres Festhalten (z. B. durch Eingreifen in an den Bausteinen vorgesehene Ausnehmungen, Rillen, Ansätze, Längsnuten od. dgl.) ermöglichen.
    7. Bausteingestaltung für die Balkenerstellung in einer Einrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Einspannseiten des Bausteines gesonderte Verriegelungsorgane (z. B. seitliche Ausnehmungen, Rillen, Ansätze, Längsnuten od. dgl. ) vorgesehen sind, die mit den Verriegelungsorganen der Einspannvorrichtung während des Gerätegebrauches zusammenwirken, zweckmässig so, dass über die gesamte Längsseite einheitlich verlaufende Organe (z. B. Längshohlnuten) sich ergeben.
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