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ttestramungsiampe mit acnaiter im gelenk aes i ragarmes
Die Erfindung betrifft eine in bezug auf bequeme und sichere Bedienbarkeit sowie auf leichte Keimfreihaltung verbesserte Bestrahlungslampe für die Wärme-und UltraviolettTherapie. Bei den bekannten medizinischen Bestrahlungslampen dieser Art ist der Schalter entweder im Rückenteil des Reflektors oder im Fuss der Lampe untergebracht. Im ersteren Falle ist der Schalter von vorne schwer zu bedienen ; ausserdem ist er besonders bei ge neigter Lampe der aufsteigenden Hitze de, s Strahlers ausgesetzt. Beim Einbau in den Fuss hingegen ist eine besondere elektrische Verbindung zwischen diesem und dem Reflektor erforderlich. Diese erfolgt gewöhnlich durch eine bewegliche, frei liegende Litze mit Steckverbindung.
Die Litze wird dabei durch die Wärme-und Ultraviolett-Strahleneinwirkung in verhältnismässig kurzer Zeit steif und brüchig, wodurch leicht Betriebsstörungen entstehen können. Die Umspinnung der Litze stellt gegen die Strahlung nur einen bedingten Schutz dar, ist aber gegen die Ozon-Einwirkung praktisch wirkungslos und ausserdem unhygienisch, weil sich darin leicht Staub und Kraukhsitskeime festsetzen können.
Eine Durchführung der Litze durch die Gelenke und hohlen Tragarme der Lampe, ähnlich wie sie bei Nachttisch-oder Schreibtischlampen gebräuchlich ist, hat sich bei medizinischen Lampen nicht bewährt, weil die Litze bei der häufig notwendigen Verstellung des Reflektors durch die Überbeanspruchung infolge der scharfen Krümmungen in den Gelenken einem zu raschen Verschleiss unterworfen ist.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun der Schalter ausserhalb des Lampenfusses im
Innern der einen Schale eines Hohlgelenkes, am zweckmässigsten in der mit dem Fuss ver- bundenen feststehenden Schale, untergebracht.
Hiedurch ergeben sich folgende Vorteile :
1. Schalter und Gelenk sind übersichtlich und bequem von vorne bedienbar.
2. Der Lampenfuss wird frei für die Unter- bringung der Litze bei Nichtgebrauch der Lampe.
3. Die Litze kann, gegen Strahleneinwirkung geschützt, mit genügend grossem Krümmungs- radius durch'das Gelenk hindurchgeführt und somit ein vorzeitiger Verschleiss durch über- mässige Krümmung vermieden werden.
4. Es kann daher auch eine weniger flexible
Litze mit Kunststoffisolierung verwendet werden, welche gegen Ozon-und Strahleneinwirkung viel unempfindlicher ist als die flexibleren Litzen mit Gummi-Isolierung.
5. Dadurch, dass die Gelenkschale den Schalter von aussen umfasst, wird ihr Durchmesser zwangs- t1sterrClllJi, che läufig so gross, dass eine zügige Verstellung und eine sichere Arretierung schon durch leichtesten Anzug gewährleistet ist.
Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Fig. 1-4 näher beschrieben werden :
Fig. l zeigt schematisch die gesamte Lampe in Sei. - 1sicht. Der Tubus T ist unten mit einem feststehenden und oben mit einem federnden Metallhaken in Kühlöffnungen des Reflektors R eingehängt. Der Reflektorhinterteil H, in dem sich die Lampeitfassung befindet, ist durch den hohle. Arm A mi. t dem Gelenk G verbunden. Im elenk G. s in Fig. 2 m Vorderansicht dargestellt. of, ist der Schalter S eingebaut. Drch den Drehknopf D kann das Gelenk in beliebiger Lage festgestellt werden.
In den Fuss F, den Fig. 3 im Schnitt von oben betrachtet, zeigt, kann die Litze L bei Nichtgebrauch der Lampe durch eine seitliche Öffnung eingefädelt oder auch auf eine im Fuss eingebaute Trommel aufgewickelt werden.
Fig. 4 gibt das Schaltergelenk in ungefährer natürlicher Grösse, im Schnitt von vorne gesehen, wieder. Der Schalter S ist an der einen der beiden
Bremsschalen B festgeschraubt, u. zw. an der mit dem Fuss F verbundenen, feststehend'n
Schale, während die bewegliche Schale mit dem hohlen Arm A verbunden ist. Die beiden
Bremsschalen können durch die Schraube mit dem Drehknopf D angezogen werden.
Die Litze L ist vom Fuss F her über den
Schalter S durch Öffnungen in den Brems- schalen B und den hohlen Arm A zur Fassung im Hinterteil H des Reflektors geführt. Halte- schellen und Isolierbeilagen, die in der Fig. 4 der Deutlichkeit halber weggelassen sind, ver- hindern ein Abscheuern der Litze bei Bewegung des Gelenkes.
An Stelle der in Fig. 4 dargestellten Konus- bremse kann natürlich auch eine andere der an sich bekannten Bremsen verwendet werden, z. B. eine Scheiben-, Lamellen-, Band-oder
Backenbremse. Das wesentliche der vorliegenden
Erfindung ist, dass der Schalter mit der Bremse zu einer baulichen Einheit zusammengefasst ist.
Das Gelenk kann selbstverständlich anstatt am
Fuss F einer Tischlampe auch am Tragarm eines
Statives befestigt werden.
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