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Einschalter
Der Schalter ist ein Gerät, das in Verbindung mit einem Serienstecker (Fig. 3) mittels jeder
Weckeruhr (Normalwecker) zu beliebiger Zeit jedes elektrische Haushaltgerät (Kocher, Strahler, Herd, Speicher usw. ) sowie ohne Serienstecker, jedoch in Verbindung mit einer zusätzlichen Steck- dose, jede Lichtleitung (Stiegenhaus, Reklame- beleuchtung) einschaltet. Gegenüber den be- kannten Schaltern weist der erfindungsgemässe
Einschalter folgende Vorteile auf.
1. Eine Befestigung des Weckers an Tisch oder ähnlichen Standorten ist nicht notwendig.
2. Bei der Montierung des Schalters am Wecker braucht dieser nicht durch Zusatzlöcher, Nieten,
Schrauben usw. deformiert werden.
Fig. 1 stellt eine Vorderansicht des Einschalters und Fig. 2 eine Seitenansicht desselben im teilweisen Schnitt dar. Fig. 3 zeigt den Serienstecker.
Die Hartpapier-Montageplatte 3, auf der die beiden Kontaktfedern 4 mittels Schrauben 5 montiert sind, befindet sich in einem vollkommen abgeschlossenen zweiteiligen Bakelitgehäuse und wird durch die beiden Gehäuseteile 1, 2 klammerartig gehalten. In der Kappe 1 befindet sich ein Loch zur Einführung des Kabels. Im Gehäuseunterteil 2 ist ein Loch für die Durchführungsbuchse 7 sowie zwei Löcher im Abstand einer Normalsteckerweite. Der Kontakttrenner 6, der aus Isolationsmaterial (z. B. aus Bakelitpressmasse) besteht, befindet sich auch im Gehäuse und ist mittels eines Seiles 13, das durch die Durchführungsbuchse herausgeführt ist und mittels einer Schraube 8 an dem Kontakttrenner 6 befestigt ist, mit dem Zugseil 10 zu betätigen.
Der Schalter als Ganzes ist auf dem Träger 9 (der an jedem Wecker anbringbar ist) mittels der Durchführungsbuchse befestigt.
Die Handhabung des Schalters geschieht wie folgt. Bei Gebrauch wird der Träger 9 an die Schrauben 14 der Weckerzeitstellung geklemmt, die Schenkel 16 der Befestigung 9 stützen sich an der Schraube 15 für die Zeigerverstellung des Weckers ab. Nun wird das Seil 10 mit dem Haken 17 durch den Flügel 18 der Weckeraufzugschraube (Feder) gezogen, bis die am anderen Ende des Seiles 10 befestigte Kugel 19 am Flügel einen Halt findet. Das Seil wird sodann in der Drehrichtung des Aufziehens herumgewickelt und der Haken 17 in den Ring 20 des Zugseiles 13 eingehängt. Bei Ablauf des Weckers wird das Seil angezogen ; dadurch wird der Kontakttrenner betätigt und der Stromkreis geschlossen. Der Wecker läuft so lange ab, bis er durch das Seil, das sich straff spannt, angehalten wird.
Bei Ausschaltung ist der Stecker der Schalterschnur (Kabel) aus dem Serienstecker bzw. der Steckdose zu ziehen, mit dem Flügel der Weckerfeder wird eine Aufziehdrehung gemacht, so dass sich das Seil 10 entspannt, der Haken 17 wird aus dem Ring 20 des Zugseiles 13 gelöst. Nun wird der komplette Schalter sowie das Seil 10 vom Wecker abmontiert. Um ein Erschlaffen der Kontaktfedern 4 zu vermeiden, werden erst bei neuerlichem Gebrauch die Steckerstifte des Schaltersteckers in die am Boden des Gehäuses vorgesehenen beiden Löcher 12 gedrückt, so dass sich der Kontakttrenner 6 zwischen die beiden Kontaktfedern 4 stellt. Hiemit ist der Schalter wieder gebrauchsfertig.
Dadurch, dass man auf diese Art mit dem Stecker des Einschalters die Unterbrechung herstellen muss, ist die Sicherheit gegeben, dass die Unterbrechung bei vollständiger Stromlosigkeit im Schalter durchgeführt und daher die Kontaktfedern nicht abbrennen können. Durch diesen Umstand ist jede beliebige Stromstärke, soweit sie im Haushalt benötigt wird, einschaltbar, soweit es der Querschnitt des Kabels gestattet. Der Aufbau sowie die Einzelteile des Schalters sind aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich. Zur Erläuterung ist die Weckeruhr strichliert eingezeichnet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Durch das Läutwerk eines Weckers betätigter Einschalter, gekennzeichnet durch einen am Wecker angebrachten, aus Isoliermaterial bestehenden Kontakttrenner (6), der im eingeschobenen Zustand zwei Kontaktfedern (4) voneinander getrennt hält und der durch ein um die Achse des Läutwerkes gewickeltes Seil (10) zu einer bestimmten wählbaren Zeit heraus-
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